Helena: Steinhummelnest
>Tja, da kamen dann die Motten. Drei Stück an der Zahl. Die habe ich gekillt, die Wabe extra gelegt, neues Nistmatreial rein und dann zurück in den Kasten. Kein Problem bei den friedlichen Steinhummeln. Es half nix. Wollte die Tiere ja nicht ständig stören und Kontrollen im Vogelkasten sind sehr schwer. Also, nach fünf Wochen war die Wabe weg und 20 fette Mottenlarven im Deckel des Kastens.
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>Weil im Vogelnest ein Vogelskelett war, geh ich davon aus, dass die Hummel die Blaumeise vor Beendung der Kückenaufzucht vertrieben hat. Also habens vier Tierarten im Kasten versucht und alle sind gescheidert. Die Mottenlarven hab ich an die Elstern verfüttert.
Muss nicht zwingend so sein, bei meinem Blaumeisenpaar ist letztes Jahr das Weibchen nach Eiablage verschollen, es war ein Jammer, 11 Eier zu entsorgen (das Männchen brütet nicht!). Wenn einem Elternteil was während der Jungenaufzucht etwas zustösst, kann das auch den Tod der Jungen bedeuten (Füttern tun schon beide). Stirbt ein Junges während der Fütterung, wird es von den Eltern im Normalfall aus dem Nistkasten entfernt… Sind ja normalerweise noch viele andere da (bis zu 14 Eier kann der kleine Vogel legen!!)
Hummeln sind bei einem Vogelnistkasten einfach nicht gut aufgehoben. Vielleicht hättest Du die Steinhummel besser in einen ordentlichen Nistkasten umsetzen sollen?!
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