Harry: Einstein und Säuren

Habe gerade gelesen was Einstein zu Säurebehandlungen gegen Milben geschrieben hat.
Meiner Meinung nach kann man die Behandlung von Bienen nicht auf Hummeln übertragen. Diese Säureattaken sollte man doch unterlassen.
Der Imker schützt sich bei Varroabehandlungen seiner Bienen mit Schutzbrille, Atemschutz und Gummihandschuhen. Die Bienen sind aber schutzlos diesen Säuredämpfen ausgesetzt, was man schon in die Kategorie Tierquälerei einordnen kann. Wenn die Dämpfe in die Beute eindringen bleiben die Bienen ja auch nicht ruhig sitzen, als sei alles normal. Die Schädigungen bei den Bienen sieht man vielleicht nicht auf anhieb. Es gibt Imker die hier ein Umdenken fordern.
Bei Hummeln mit einer Volksgröße von 100 Plus könnte so eine Behandlung zum “Aus” für das Hummelvolk führen. Verätzungen an Fühlern, Zunge und den empfindlichen Facettenaugen der Hummeln kann ich mir bei so einer Säurebehandlung vorstellen. Die Verluste bei einem Bienenvolk von 10 000 Tieren nimmt der Imker vielleicht in Kauf, aber Hummelvölker sind halt kleiner und man sollte es erst garnicht versuchen. Kennt jemand eine wissenschaftliche Untersuchung wie Ameisen-, Milch- und Oxalsäure auf die Bienen wirkt?
Gruß Harry

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