Archiv der Kategorie: Archiv Bombus.de
Christoph: Wachsmotten im Hummelvolk
Hallo Helga,
sorry, dass ich erst jetzt antworte – hatte viel um die Ohren.
Ich zerkleinere die im Herbst abgeschnittenen Lavendelblüten mit den Fingern, so dass ich viele kleine Einzelblüten habe. Die Stiele schneide ich auch noch klein. Das streue ich dann auf die Kleintierstreu. Dann kommt eine Lage Kapok und wieder Lavendelstreu usw. Die Kleintierstreu geht bei mir bis etwa Unterkante Eingangsröhre. In der Mitte eine flache Kuhle, an den Rändern etwas höher. Über der Kuhle sollte ein Hohlraum sein, also der Kapok sollte da nicht aufliegen, damit die Hummel den Eindruck hat, sie gelangt in einen Hohlraum. Der Kapok reicht dann bis Oberkante Kasten. Die Hummeln bauen darin dann ihr Nest und auch Lüftungsröhren usw. Es kommt wohl nicht so sehr aufs exakte Richtigmachen an. Der einen Hummel gefällt es so, der anderen nicht.
Viel Erfolg und einen schönen Sonntagsgruß!
Christoph
>Hallo Christoph,
>wie genau machst Du das mit dem Lavendel? Habe zum ersten mal einen Kasten von H. Abraham aufgestellt und möchte es gerne richtig machen? Und wie baust Du das Nest?
>Gruß, Helga.
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Ronny Böhme: vermutlich Holzbiene
jep…so sah sie aus…danke
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KiGaZw: Orientierungsflug einer Baumhummelkönigin
Ich habe heute mit der Kamera eine Baumhummelkönigin erwischt, als sie einen schönen Orientierungsflug aus dem Lehrbuch machte.
Sie kommt aus dem Haus, krabbelt vor dem Eingang etwas herum und erhebt sich dann zum Pendelflug. Der Pendelflug dauerte (außerhalb des Kamerabereiches) noch etwa 1 Minute. Dabei flog die Hummelkönigin immer höher und die Schleifen wurden immer größer.
Wer so etwas noch nicht gesehen hat, hier bitteschön:
Grüße KiGaZw
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Thomas: 1. Hummelkasten – Neuling
>Ende Februar habe ich meinen ersten Hummelkasten aufgestellt. Die Herstellung des Kastens erfolgte nach einer Bauanleitung aus dem Internet. Der Kasten wurde mit einer Hummelklappe, welche in einem Vorbau eingearbeitet wurde, ausgerüsttet. Der Vorbau besitzt über seine ganze Länge eine “Revisionsklappe”, die ich zur Zeit geöffnet lasse. Mit dem Hintergrund, dass der eigentliche Zugang so besser von der Hummel zu erkennen ist (so denke ich jedenfalls). Da ich aber eine Menge über Schädlinge (Wachsmotte?) gelesen habe, bin ich nicht sicher ob die Vorgehensweise richtig ist. Dazu meine Frage: Würden die Hummeln auch bei geschlossener “Revisionsklappe” in den Kasten einziehen oder ist die offenstehende Klappe kein Grund zur Beunruhigung?
Besten Dank für die schnelle Beantwortung. Ich schaue gerne nocheinmal vorbei!
Danke
Thomas
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KiGaZw: Ups, wer lesen kann…
…ist klar im Vorteil.
Ich hatte etwas in einem anderen Beitrag von einem “roten Hintern” gelesen und die Beiträge verwechselt.
Also keine Mauerbiene.
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Fienchen: vermutlich Holzbiene
Hallo,
also größer als eine Hummel und blau-schwarze Flügel. Könnte eine Holzbiene gewesen sein.
Kannst ja mal nach Bildern googeln und dann vergleichen, ob es eine gewesen sein könnte.
Wäre allerdings ziemlich früh im Jahr.
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KiGaZw: Noch ein Foto vom Hintern
[http://www.hummelfoto.de/anzeige.php?bild=privat/Hartwig-img-0374.jpg Mauerbiene]
Grüße KiGaZw
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KiGaZw: Artbestimmung
Hi!
Eine [http://www.hummelfoto.de/anzeige.php?bild=privat/Hartwig-img-0343.jpg Mauerbiene]?
Grüße KiGaZw
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KiGaZw: 1. Hummelkasten – Neuling
Hallo!
Lass die Klappe auf und dekoriere etwas mit Moos, das sieht für die Hummel natürlicher aus: Da der Weg in das Haus so viel einfacher ist besteht eine größere Chance, dass sich eine Hummelkönigin selbst ansiedelt.
Ist eine Hummel im Haus besteht keine Eile diesen Vorbau zu schließen. Wachsmotten gibt es jetzt noch nicht.
Wenn Du Dir sicher bist, dass die Hummelkönigin den Hummelkasten angenommen hat (das erkennst Du, wenn sie mit “Pollenhöschen” einfliegt), warte ab bis sie im Haus ist und verschließe den Vorbau. Die Hummelklappe sollte dabei etwa zur Hälfte geöffnet sein und etwa waagrecht stehen und z : mit einem draht gesichert sein.
Jetzt setze Dich vor das Haus in etwas Entfernung und warte bis die Hummelkönigin wieder raus kommt. Sie wird höchstwahrscheinlich sofort einen neuen Orientierungsflug pendelnd machen.
Kommt sie nun von ihrem Ausflug wieder zurück (und ist das erste mal mit dem neuen Eingang konfrontiert), so wird sie erst etwas Mühe haben den neuen Eingang zu finden. Aber sie schafft das so gut wie immer und nach ein paar Aus- und Einflügen auch immer routinierter. Jetzt wird es Zeit die Klappe ein kleines Stückchen weiter zu schließen, jeden Tag ein bisschen.
Schafft sie es innerhalb von 5 Minuten nicht oder fliegt gar ganz weg, so öffne den Vorbau wieder. Die Hummelkönigin kommt innerhalb 10 Minuten zurück und versucht es noch einmal. Dann findet sie den alten Eingang sofort wieder. In diesem Fall (einer offensichtlich etwas tolpatschigen Königin) warte bis die Königin dauerhaft im Nest verbleibt und nur noch Arbeiterinnen fliegen. Wachsmotten sollten bis dahin kein Problem sein. Dann mach mal in der Nacht den Vorbau zu und die Klappe gleich auf 3/4. Innerhalb von 2 Tagen dann langsam und immer mehr ganz zu.
Grüße [http://www.pollenhoeschen.de KiGaZw]
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KiGaZw: Nachgefragt
Naja, Erdhummeln sind immer die ersten und gleichzeitig am schwersten einzusetzen. Mit ihrer “Scheinsuche” machen sie einen wahnsinnig.
Es ist also nicht ungewöhnlich, dass man mit Erdhummeln keine so hohe Erfolgsaussicht hat wie z. B. mit Ackerhummeln.
So meine Erfahrung.
Grüße [http://www.pollenhoeschen.de KiGaZw]
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