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Wachsmotten Abwehr 2020

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 31)
  • Autor
    Beiträge
  • #41593 Antworten
    Bodensee Mauersegler
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo zusammen
    ich brauche jetzt noch einmal eure Hilfe:

    in der letzten Saison 2019 überlebte leider nur ein Steinhummel Volk von 7 besiedelten Kästen. Die Wachsmotte hatte die 6 anderen Völker vernichtet und es wimmelte nur so von Wachsmotten. Sogar der Hummel-Tischler Kasten fiel den Wachsmotten zum Opfer trotz Klappe.

    Ich meine mich zu erinnern, dass das Zünsler Gift helfen könnte, was man in den Kasten streuen soll (Xantari)
    Was würdet ihr mir raten zu tun? Ich will nicht wieder so viele Völker verlieren. Ich freue mich über eure Empfehlungen.
    LG

    #41594 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallihallo!

    Einige hier schwören auf Xentari RaupenFrei. Davon streuen sie ganz wenig prophylaktisch über das Hummelnest vor Saisonbeginn.

    #41597 Antworten
    Bodensee Mauersegler
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo Stefan.

    Vielen Dank für deine prompte Antwort. So hatte ich das in Erinnerung und werde es mal versuchen mit dem Xentari Raupenfrei.

    LG

    #41598 Antworten
    Stefan
    Admin

    Bulli hatte das mal sehr gut zusammengefasst: Wachsmotten

     

    #41622 Antworten
    Doris
    Forenmitglied

    So wie beschrieben verwende ich das Bt-Mittel auch prophylaktisch. Etwa 0,5 cm3 pro Nest. Das Pulver vorher im Mörser zu feinem Staub zerreiben (Mundschutz). Ich nehme dafür einen alten Salzstreuer und stäube beim Einrichten der Hummelnester Bt fein über das Kapok. Alles weitere überlasse ich den Hummeln.
    Habe im ersten Jahr auch einige Völker an die Wachsmotte verloren – leider Anfängerpech. Habe dann von einem Bienenzüchter aus der Schweiz den Bt-Tipp bekommen und seit dem zweiten Jahr habe ich kein einziges Hummelvolk mehr an die Motte verloren.
    Sicherlich kann man zum Einsatz von Bt geteilter Meinung sein – das muss eben jeder für sich selbst entscheiden.

    #41662 Antworten
    Detter
    Forenmitglied

    Nach etwa 8 Wochen des Einzugs der Königin, einmal vorsichtig das Nest/Kasten öffnen und auf Wachsmotten kontrollieren. Am besten späten Abend, wenn alle zu Hause sind. Ein paar wenige Wachsmotten absammeln und noch etwas BT über das Nest streuen. Man kann auch etwas BT im Zerstäuber auflösen und in das Nest spritzen. Dazu hebt man etwas das Kapok an und spritzt ein wenig BT in das Nest und lässt den Deckel etwas geöffnet, damit es etwas abtrocknen kann. Auch etwas in die Laufröhre am Abend spritzen, damit die zurückkommenden Arbeiterinnen das BT in das Nest eintragen. So wird das BT gleichmäßig im Nest verteilt. Das kann man dann alle 2-3 Wochen wiederholen. Wichtig ist auch die Belüftungslöcher absichern, mit doppelseitigen Klebeband (komm nicht auf den Namen- Fußbodenleger nehmen es), da die Wachsmotten über einen Legestachel verfügen und durch das Drahtgitter die Eier ablegen und die Larven dann in das Nest laufen. :maul::(

    #41880 Antworten
    Daniel1985
    Forenmitglied

    @Doris

    wäre da das Raupenfrei Xentari das richtige?

    #41888 Antworten
    Bodensee Mauersegler
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @Doris

     

    wie rechnest du das mit dem Xentari Pulver in 0,5cm3 um. Ich habe das 25 g Pulver mit dem Messlöffel 1,5g. Wieviel Pulver muss ich denn jetzt pro Nest verwenden.?

    freue mich über eure Tipps….

    #41889 Antworten
    Luher
    Forenmitglied

    Habe bei der Überprüfung meiner Hummelhäuser festgestellt,das die Lüftungsgitter

    beschädigt sind, sie waren aus Organza.

    Kann es sein das die Wachsmotten diese durchgebissen haben.

    Ist dieses Material überhaupt geeignet? Was empfehlt ihr?

    Schon mal Danke für Empfehlungen.

    #41890 Antworten
    Daniel1985
    Forenmitglied

    Hallo Luther,

    ich verwende pfannenspritzschutz. Ist ein sehr feines Gitter.

    #41891 Antworten
    Doris
    Forenmitglied

    1/2 Messlöffel aus dem 25 g Behälter reicht für 2 Nester. Vorher bitte im Mörser zu Staub verarbeiten.
    Ich nehme dann einen ausrangierten Salzstreuer und stäube das Bt dann nach Gefühl über das Kapok. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür.
    Besser ist meiner Meinung nach lieber etwas weniger. Wenn bei der monatlichn Kontrolle wirklich Motten im Kasten drin sind, bitte nach Beschreibung mit Bt-Spritzpulver feucht arbeiten.
    LG

    #41893 Antworten
    Doris
    Forenmitglied

    Xentari ist m. E. Das Richtige.
    Meine Kästen, die ich zum Verkauf anbiete, haben alle ein sehr enges Drahtgitter als Wachsmottenschutz.
    Bisher gab´s keine Probleme. Meldet Euch bei Fragen.
    LG

    #41899 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    Ich handhabe das genauso wie @Doris mit dem Bt.:ja:

    #41903 Antworten
    Frank
    Forenmitglied

    @Detter
    Du meinst das von Herrn Börner empfohlene Klebeband Bullran 45.
    Aber wie befestigst Du das um die Belüftungslöcher? Kann man ja sicher innen nur um das Gitter herum platzieren.

    @Luher
    Daniel1985 hat da absolut Recht. Pfannenspritzschutz wurde ebenfalls von Herrn Börner empfohlen.
    Ob die Wachsmotten durch Organza kommen, weiß ich nicht. Dann eher noch die Larven. Könnte mir aber vorstellen, dass dieser Stoff den Witterungsbedingungen nicht viel entgegenzusetzen hat.
    Pfannenspritzschutz im Doppelpack gibt es für ca. 3,00 Euro bei MöbelBoss. :winken:

    #41934 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Der bekannte Hummelforscher, Eberhard von Hagen, propagiert auch eine Hummelhaltung in einem geschlossenen Raum. Sie verhindert vor allem – so schreibt er- , dass viele Schmarotzer wie Wachsmotten, Käfer, Ameisen u.s.w., in die Hummelvölker eindringen.
    Hat jemand damit Erfahrung?

    Ist die Frage mal erlaubt, wie der Staub von diesen Bakterien, Bacillus Thuringiensis, also die toxigen Giftstoffe beim einatmen auf den Menschen wirken ? 🦠 Man soll das Granulat zu Staub verarbeiten, auf das Kapok streuen oder blasen! Ist das richtig?

     

     

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Antwort auf: Wachsmotten Abwehr 2020
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