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Vorstellung und 1. Frage

  • Dieses Thema hat 4 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Woche, 3 Tage von MarthaMartha.
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  • Autor
    Beiträge
  • #72996 Antworten
    bcfrank
    Forenmitglied

    Hallo in die Runde!

    ich verfolge dieses Forum schon seit einigen Jahren und hab mir vor 3 Jahren zwei Hummelkästen selbst gebaut. Im ersten Jahr ohne Erfolg, im zweiten Jahr hat eine Gartenhummel mit dem Nestbau angefangen, jedoch recht früh ohne Arbeiterinnen im Nest verendet. Dieses Jahr habe ich nun Steinhummeln zu Gast in einem Kasten und das Nest scheint sich prächtig zu entwickeln. Soweit so gut. Der Kasten ist komplett Eigenbau, inkl. Klappe gegen die Motten (aber ohne Vorbau). Die Arbeiterinnen hatten schon immer etwas Mühe, die wohl etwas schwer geratene Klappe zu öffnen, meist tun sie das dann zu zweit, sobald sich eine Kollegin gefunden hat… jetzt beginnen sie aber damit, die Kapok-Füllung auszutragen und da ist es nicht mehr so einfach. Das staut sich dann den ganzen schwarzen Schlauch zurück und die wühlen sich da irgendwie durch. Bei den heißen Tagen gerade sitzt zudem immer mindestens eine Hummel vor der geschlossenen Klappe und spielt Ventilator, natürlich ohne Effekt und Erfolg für das Nest. Also ist meine erste Amtshandlung jeden Morgen, mit einem gebogenen Draht die Wolle aus dem Schlauch zu zutzeln, damit im Karton wieder etwas Platz für ein größeres Nest entstehen kann. Nicht so optimal. Kann man zum jetzigen Zeitpunkt, das Nest ist ja schon ziemlich groß, die Klappe eigentlich offen lassen? Klar, die Motten werden sicherlich kommen, aber das Nest ist erstens gut bewacht und dessen Lebenszeit sicherlich auch nicht mehr allzu lang. Die Entwicklung der Motten dauert ja auch seine Zeit. Gibt es da Erfahrungen?

    Viele Grüße

    bcfrank

    #73003 Antworten
    HP 22927
    Forenmitglied

    Hallo Frank,

    habe das gleiche Phänomen bei meinen Steinhummeln. Seit ca. 1 Woche liegt jeden Morgen ein Haufen Nistmaterial vor der Klappe. Auch der Gang ist voll. Ich räume dann erstmal auf, da der Geruch des Nistmaterials die Wachsmotten anlockt. Die Klappe würde ich zulassen, zumal viel Betrieb ist. So kommen die Arbeiterinnen hinein sobald eine zweite erscheint. Oberstes Ziel sollte sein, den Motten keine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten. Hast du nicht die Möglichkeit aus dünnem Plexiglas eine leichtere Klappe zu bauen?

    Viele Grüße

    HP

    #73007 Antworten
    Frederik
    Forenmitglied

    Hallo Frank,
    <p style=”text-align: left;”>Wie HP schon geschrieben hat, würde ich auch auf jeden Fall die Klappe geschlossen lassen. Ich persöhnlich lasse die Klappen bis zum Absterben des Nestes zu, damit mehrere Schwünge Jungköniginnen abfliegen können und die Wachsmotten sich zumindest in diesem Nest nicht vermehren.</p>
    Das Kapok-in-den-Schlauch-ziehen kann mehrere Gründe haben:

    1. Die Hummeln haben nicht genug Platz im Kasten und schaffen Nistmaterial nach draußen.
    2. Die Hummeln verengen die Einlaufröhre zur besseren Bewachung des Nestes.
    3. (Jetzt nicht der Fall) Zur Regulierung der Nest Temperatur im Frühjahr.

    Viel Erfolg mit dem Nest!

    VG Frederik

    #73008 Antworten
    bcfrank
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo HP und Frederik,

    vielen Dank für Eure Ratschläge. Dann werde ich die Klappe natürlich geschlossen halten. An den Zweck der Verengung des Ganges zur besseren Bewachung hatte ich gar nicht gedacht, kluge Tiere! Aber wie finde ich jetzt heraus, ob sie das Kapok lieber ganz aus dem Gang raushätten, oder eigentlich ganz zufrieden sind (und mein morgendliches Ausleeren eher störend ist)? Die Klappe kann ich vor Ort ohne größere Störung leider nicht wechseln, ich werde aber nach der Saison den Eigenbau gegen ein professionell gefertigtes Modell mit Vorbau ersetzen. Das Thermometer auf dem Nestkarton liegend steht bei 30.9°C, bei 35°C sollte man mit Kühlakku o.ä. eingreifen oder? Meine ich hier irgendwo mal gelesen zu haben. Deckel öffnen bringt bei 35°C Lufttemperatur ja nicht viel…

    Viele Grüße

    bcfrank

    #73035 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @bcfrank    Nur den Kapok entfernen, der vor der Klappe liegt. Den in der Röhre so belassen, die machen das, damit ungebetene Gäste weniger eindringen können und sie so die Kontrolle besser haben. Meistens lassen die Hummeln nur eine kleine Öffnung offen, so klein, damit nur sie durchkommen. Die Klappe muss aber immer dicht sein.

    Und ja, ab 350 Celsius etwas kühlen.

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