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Spinnennetze

Ansicht von 13 Beiträgen - 1 bis 13 (von insgesamt 13)
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    Beiträge
  • #49103 Antworten
    Richie
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo und guten Morgen, ich habe wieder einmal eine Laienfrage: mein Kasten steht ja in der “Wildnis”, heißt unter Hainbuchen im Schatten, davor habe ich eine paar m2 Bienenweide gesät. Nun ist es so, dass es in den Pflanzen sehr viele Spinnennetze gibt. Ich entferne sie, so oft ich kann, aber wer würde denn gewinnen?

    Mein Kasten hat Füßchen, so dass ein Spalt zw Boden und Erde ist; einmal hat ein Drohn den Eingang nicht gefunden, ist auch unter den Kasten gekrabbelt und wurde sofort von einer Spinne attackiert, leider hat hier die Spinne gewonnen…

    Vor einiger Zeit hat hier jmd einen Kasten mit einem breiten Einlaufschlitz vorgestellt, ich denke, so ein breiter, flacher Schlitz ist doch optimal für eine hungrige Spinne! Welche Erfahrungen habt ihr diesbezüglich?

    #49104 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Richie   Um es vorwegzunehmen, alle Spinnen sind Räuber! Und sie gewinnen immer gegen Hummeln. :cry:

     

    #49105 Antworten
    Richie
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Traurig, aber dann ist dieser besagte Kasten mit dem breiten, niederen Einlaufschlitz (der sich nach hinten trichterförmig verengt) eine Kantine für Spinnen 😢

    Den Einflugspalt müsste man täglich freilegen… Also eine Fehlkonstruktion für jene, die nicht täglich Zeit haben für die Inspektion des Kastens!!

    #49108 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Da muss ich mich wohl zu Wort melden, da ich dieses Schlitzkasten habe. ;)

    Spinnen sind dort kein Problem. Bisher habe ich dort keine Spinnenweben entdecken können.

    Es stimmt, alle Spinnen sind Räuber, jedoch sind Hummel für viele Spinnen zu groß. Die Hummel ist ja auch nicht wehrlos.

    Im Frühjahr kann man z.b. bei Wildbienennisthilfen beobachten wie sich hin und wieder eine Biene im Spinnennetz verfängt. Die meisten kommen aber ohne größere Probleme selbst wieder raus. Meistens sind es Männchen die dann doch i-wann mal hängen bleiben.

    Was man bei dem Kasten mit dem Schlitz machen sollte ist ne mobile Mottenklappe (für die Zeit nach der Besiedelung) basteln. Das muss ich noch machen, sobald der Kasten leer ist. Das würde dann auch Spinnen abhalten.

    Stefan meinte mal, das man alternativ einen Besiedelungstrichter bauen könnte. Das werd ich beim neuen Hummelhaus für 2021 umsetzen…

     

    #49112 Antworten
    Richie
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Klingt interessant, ein mobiler Trichter, mit Schlauch zum Eingang verbunden, nach Besiedelung abmontieren, meinst du das? Klingt gut, und so zeitig im Jahr gibt’s auch noch keine Spinnennetze im Freien..

    #49113 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Genau so in etwa soll es werden.

    Der Schlauch soll bei mir dann in der Mottenklappe enden. Sobald eine Königin drin ist zieht man den Trichter+Schlauch einfach ab und könnte ihn an einen anderen Kasten stecken der noch unbesiedelt ist.

    Ob es klappt wird sich 2021 zeigen.

    #49114 Antworten
    Richie
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Wie lange kann der Schlauch sein? Ich möchte das auch probieren!

    #49115 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Das ist eine der offenen Fragen, die sich nach den örtlichen Gegebenheiten richtet. Man muss ja vom Boden hoch zum eigentlichen Einflugloch. Wenn das Flugloch weit unten ist würden 10-20cm reichen.

    Was eventuell  zu Problemen führen kann ist die aufsteigende Richtung des Schlauches. Das waren damals die bedenken bei dem Kasten mit dem Schlitz. Es hat aber geklappt.

    Sollte der Trichter später keinen Erfolg haben. Kann man zur Aktiven Ansiedlung einfach den Schlauch aus der Mottenklappe ziehen und dort die Königin einsetzen.

     

    #49117 Antworten
    Richie
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo, ich werde es basteln und versuchen! Wir imitieren einen Mäusegang in einen Hügel, da geht’s schon auch mal bergauf😉 Nur müssen wir das der Hummel erklären 😂😂😂

    Aktiv einsetzen ist bei mir kaum möglich (Job) , hatte nur heuer – corona-Homeoffice-bedingt – Zeit, die Hummeln ausgedehnt zu beobachten… Und auf corona 2.0 nächstes Jahr will ich trotzdem nicht hoffen!

    #49118 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Find ich gut, das du soetwas auch bauen willst.

    Mal gucken wie es dann bei dir umgesetzt wird. Ich will eine quadratische Holzplatte halbieren und dort Leisten anbringen.

     

    #49119 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Richie @osmia   Diese Saison hatte ich etwas ähnliches ausprobiert. Der Schlaucheingang am Boden, er reicht bis zum Eingang Vorbau, ca. 40 cm. Sobald eine Königin im Nest verschwunden ist, entferne ich den Schlauch und öffne die Klappe. Erdhummeln und Steinhummeln sind damit anzulocken. Einen Erfolg hatte ich mit einer Erdhummel. Leider blieb sie plötzlich verschollen. :(

    Attachments:
    #49121 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Hi Martha, interessant das es bei dir geklappt hat. So etwas in der Art hatte ich dieses Jahr erfolglos versucht. Schlauch ging direkt vom Nest durch den Kasten zu einem Haselnussstrauch an dessen Füßen der Schlauch mit Moos dekoriert lag. Leider ohne Erfolg.

    Der Vorteil bei dem Schlitz/Trichter soll die größere Fläche sein, die die Hummel zum suchen einläd.

    #49123 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Osmia!

    Ich orientiere mich nach den Suchflügen der Hummeln. Wie und wo sie vor allem suchen. Z.B. habe ich dieses Frühjahr festgestellt, dass sie entlang einer Mauer intensiv nach einer Öffnung suchten. Nun befestige ich in der nächsten Saison dort einen Schlauch, fülle mit Erde auf und stelle den Kasten davor. Dann lasse ich mich überraschen. 8O
    Lavendel kommt erst zum Einsatz, wenn sich die Königin richtig angesiedelt hat. Dann aber kräftig.

     

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