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Fremde Hummeln im Nest?

  • Dieses Thema hat 9 Antworten und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 3 Wochen, 1 Tag von Pelzflieger.
Ansicht von 10 Beiträgen - 1 bis 10 (von insgesamt 10)
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  • #63841 Antworten
    Yann
    Buchtip:

    Wir beobachten seit mehreren Wochen ein Hummeleinflugsloch an unserer Hauswand in Bodennähe. Es handelt sich wohl Wiesenhummeln – orange-schwarz (gebändert?). Kleinere Exemplare (Arbeiterinnen?) und sehr große (Königin?) passieren das Loch regelmäßig.
    Heute habe in unmittelbarer Nähe des Einflugs zwei andersartige Exemplare entdeckt: relativ groß, schwarz, grauer Hinterleib. Beide waren offensichtlich nicht mehr in der Lage zu fliegen und bewegten sich nur noch in Zeitlupe. Worum handelt es sich hier? Feindliche Art? Drohnen?

    #63847 Antworten
    Yann

    Beide Exemplare bewegen sich jetzt nicht mehr. Vermutlich tot.

    #63880 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Fotos wären nicht schlecht.

    Die Farbangabe ist komisch. Grauer Hinterleib. Könnte ein Entwicklungsstörung einer neuen Tieres gewesen sein. Sind die Flügel schon richtig ausgeformt oder sind sie verkrüppelt?

    Es  kann sein, dass sie von den Stockhummeln als krank erkannt und rausgeworfen wurden.

    Wenn es ältere Hummeln sind: Einige Parasiten bringen ihren Wirt (Hummel) dazu sich in der Erde zu vergraben, damit sie den Winter gut überstehen können. Die Hummeln separieren sich also von selbst aus dem Nest heraus in irgendwelche Ecken oder Ritzen in Nestnähe. Irgendwo stand mal, dass etwa 80% der Hummeln (evtl. nur Sammlerinnen) von Parasiten befallen sind.

    Vielleicht war’s sowas.

    VG Bulli

    #63888 Antworten
    Yann

    Ich habe auch Fotos von den Unglücklichen gemacht. Die Qualität ist leider nicht so gut, Freihand. Sie sehen aus, als wären sie in einen Kampf o.ä. geraten.Fremde Hummeln im Nest

    #63889 Antworten
    Yann

    Moment, ich muß mich erst registrieren

    #63896 Antworten
    Yann
    Forenmitglied

     

     

     

    #63914 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Je kälter eine Hummel ist, um so langsamer bewegt sie sich. Diese ist nass. Das heißt zusätzlich zu den niedrigen Nachttemperaturen kam noch die Verdampfungskälte erschwerend hinzu. Das zehrt Nahrungsreserven auf.

    Wenn eine Hummel so durchnässt ist, päppel ich sie normalerweise und gebe ein Obdach für die Nacht, wenn sie nach 20 Minuten noch nicht wegfliegen will ( Alte DVD-Spindel-Verpackung mit Pappe als Boden und Rückzugsraum ). In so einem Zustand genügend Wärme für’s Entfeuchten, Putzen und Fliegen zu erzeugen, verbraucht mehr Reserven, als in der Hummel vorhanden (meine Erfahrung

    Ich weiß nicht welche Art es ist. Genaueres können vielleicht Martin, Bago usw. sagen. Ich bin mir noch nicht mal sicher welche Farbe die letzten Tergite haben. Wiesenhummel ist auf jeden Fall möglich. Die kahle Stelle auf dem Throax kann auf eine Stockhummel hinweisen. Die gut aussehenden Flügel würden das  auch unterstreichen. Vielleicht ist das Nest von der Wachsmotte befallen und sie sind darum aus dem Nest geflüchtet. Wahrscheinlicher wäre, dass sie krank sind und sich darum selbst aus dem Nest begeben haben oder hinaus geworfen wurden. Das aber nur als Spekulation.

    VG Bulli

    #63929 Antworten
    Pelzflieger

    Das Tier auf dem letzten Bild hat scheinbar keine Flügel. FDV? hatte ich auch mal bei Wiesenhummeln, die sahen ebenso aus. Da wurde mir hier im Forum erklärt, solche Tiere werden aus dem Nest geworfen.

    Allerdings könnten beide irgend eine andere Krankheit haben. Ab und zu beobachte ich voll ausgebildete Tiere, die nicht mehr fliegen können und dann zu Fuß das Nest verlassen.

    Einmal sogar die Königin einer Kuckuckshummel. Die war altersschwach und ging zu Fuß aus dem Nest.

     

    Also, sind hier aus irgendwelchen grund geschwächte Wiesenhummeln. Die kamen flugunfähig in den regen. Denn nass sind sie allemal.

    #63941 Antworten
    Yann
    Forenmitglied

    Beide Tiere hatten Flügel. Das kommt auf dem letzten Foto nicht so gut heraus. Allerdings fand ich vor kurzem in etwa 10 m Entfernung eine noch lebende Hummel ohne Flügel.

    Beide o.g. Tiere befanden sich ein bis zwei Meter vom Einflugloch enfernt und krochen anfangs langsam, aber ziemlich ziellos umher. Ihre Größe war mit der einer Königin vergleichbar, ca. doppelt so groß wie eine Arbeitshummel, wenn auch m.M. nach schlanker.

    Eine Beobachtung noch: Hinter dem Einflugloch befindet sich immer eine Hummel, die anscheinend den Zugang kontrolliert. Es sieht so aus, als würden Ankommende nach kurzem Kontakt hineingelassen. Zusätzlich macht sie das Einflugloch kleiner, indem sie ein paar Styroporkügelchen davor plaziert.

    #63957 Antworten
    Pelzflieger

    Jetzt hab ich mir die Bilder genauer angesehen. Die tiere haben ja nen Streifen am Hinterleib. Sind also niemals Wiesenhummeln sondern Erdhummeln.

    Nun ist meine starke Vermutung, dass die einfach naß und klamm wurden. Das hab ich erst eiinmal so gesehen. Da kam ne längere Regenperiode, die Tiere (Drohnen von Erdhummeln) sucht Schutz unter einer Kartendistel. Weil es tagelang regnete, wurden sie naß, klamm und flugunfähig.

    Schwer zu sagen ob dies auf dem Bild auch Erdhummeln sind. Kürzlich hab ich im Kasten tatsächlich gesehen, daß ein drohn eine Jungköniginn begattete. Der sah aus wie eine arbeiterin.

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