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Ameisen im Naturnest

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  • #73634 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied

    Das Ackerhummel-Nest im Moos unter dem Laubkorb wird seit heute von Ameisen heimgesucht. Sie krabbeln überall herum, kommen auch aus dem Eingang raus und die Arbeiterinnen getrauen sich nicht mehr, ins Nest zu gehen. Ob sie die Honigtöpfe im Innern leeren, weiss ich nicht, aber sie behindern zweifellos die Hummeln bei ihrer Sammeltätigkeit.
    Das ist jetzt die Krux eines Naturnests, man kann kaum helfend eingreifen. Ich habe Zuckerwasser zur Ablenkung hingestellt, was auch hilft, es sind weniger Ameisen um den Eingang. Die Hummeln umkreisen das Einflugloch, warten einen günstigen Moment ab und krabbeln rein und kommen auch wieder raus. Das Ablenkmaneuver ist eben keine dauerhafte Massnahme, irgendwann ist das Zuckerwasser alle und die Ameisen holen sich die Hummelvorräte.

    Das Bild zeigt das Nest, der Einflug ist im Moos links neben dem Rand des Korbes, etwas oberhalb der Zuckerwasserschale. Im Video sieht man eine Arbeiterin verzweifelt auf eine Gelegenheit warten, sie dreht dann ab und versucht später. Das Volk scheint mir noch klein, mehr als 3-4 Arbeiterinnen sehe ich nicht.

    Was kann man tun? Umsiedeln? Der Natur ihren Lauf lassen ( selber schuld, Naturnest!)?

    Gruss Ueli

    #73640 Antworten
    osmia 3.0._._._.
    Forenmitglied

    Hi Ueli,

    umsiedeln klingt doch gut, wenn du einen Kasten zur Hand hast. Sollten da wirklich nur eine handvoll Arbeiterinnen rumschwirren könnte es auch ohne Stich klappen. Ich würde den ganzen Mooshaufen in den Kasten setzen. Anschließend eine Wassersperre unter dem Kasten installieren. (großen Untersetzer mit einem Ziegelstein)

    Jetzt sollten die restlichen Ameisen aufgeregt am Kasten rumlaufen (da sie nicht wieder zurück kommen). Entweder zerdrückt man die Ameisen am Kasten oder wischt sie einfach ab.

    Ich drück dir die Daumen, dass die Ackerhummeln es gut überstehen.

    #73641 Antworten
    janfo
    Moderator

    Entweder umsiedeln oder du versuchst erstmal mithilfe von z.B. Zitronensaft die Pheromonspur der Ameisen zu überdecken.

    Sie finden das Nest nur anhand dieser Spur. Müsstest gucken wo sie entlanglaufen und dort Zitronensaft oder alternativ ein Essig/Wasser (10/90) Gemisch auftragen.

    Wenn das nicht klappt kann man immer noch umsiedeln. Denke, dass sie die Honigtöpfe anzapfen.

    #73643 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Danke @Janfo und @Osmia für eure Ideen. Für den Moment habe ich Zimt gestreut, den meiden die Ameisen zwar, ist aber nicht nachhaltig.
    Ich habe natürlich Respekt vor dem Umsiedeln, aber eigentlich keine Alternative, nicht wahr? Die Ameisen werden die Vorräte dauernd plündern und so wächst das ohnehin kleine Volk nicht, es ist somit längerfristig dem Tod geweiht. Ein Gubisch-Kasten mit Ameisensperre wäre verfügbar.

    Fragen, die ich mir stelle:
    – wie finden die Abeiterinnen zurück? Das Einflugloch ist jetzt ebenerdig, nachher deutlich über Terrain.
    – wann siedelt man um? Nachts wenn alle drin sind? Bei Kunstlicht?
    – schade ich evtl. mehr mit einer Laien-Umsiedlung?

    Eure Unterstützung wird geschätzt, danke und Gruss Ueli

    #73644 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Ueli   Das Problem hatte ich auch. Mit Backpulver habe ich es in den Griff bekommen, auch Kalk hilft. In der Umgebung Becher mit Süssigkeiten aufstellen und die gefangenen Ameisen wegtragen.
    Hatte aber auch schon Ameisen in Kästen, sie sind überall, wenn sie Süssigkeiten riechen.

     

     

     

     

     

    #73652 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Das Streuen von Zimt hat die Ameisen im Eingangsbereich ziemlich reduziert, die Hummeln fliegen wieder ein und aus. Die Ameisen sind aber noch zahlreich in der Nestumgebung und wohl nicht zu eliminieren. @Martha, Backpulver wäre die nächste Stufe, es ist, wie ich lese, für die Ameisen nicht bekömmlich, aber die Berichte und die Wirksamkeit sind wiedersprüchlich. Mal schauen, ob Zimt reicht, mir ist’s recht, wenn eine Umsiedlung nicht nötig ist.

    Beim Beobachten der Wirkung des Zimts ist eine Bombus campestris ziemlich hartnäckig um den Korb geflogen und hat auch im Innern nach einem Nestzugang gesucht, allerdings an der falschen Stelle. Leider hatte ich kein Smartphone zur Hand, nachdem ich dieses geholt hatte, war sie weg. Ich glaube, sie hat den Zugang nicht gefunden, die Ackerhummel-Arbeiterinnen sind wieder unaufgeregt ein- und ausgeflogen. Vielleicht hat das Zimt den Nestgeruch für die Okkupantin erfolgreich übertönt.

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