Antwort auf: Hummelhaus von Pollenhöschen.de
- DE 35638
- 173 m
Hallo zusammen,
nach etwas längerer Abwesenheit hier im Forum, wollte ich auch mal wieder was von mir hören lassen.
Die 3 Kästen nach der Bauanleitung dieser Seite gehen mittlerweile schon in die 4. Saison und sind immer noch Top in Schuss. Die Anleitung hat sich damit bewährt 😉
Auch die Entscheidung, auf mehrfach verwendbare Innenkästen aus Sperrholz zu gehen, war absolut richtig.
Alle Kästen waren jedes Jahr besiedelt und auf Grund des Hummelgeruchs der wieder verwendeten Innenkästen, gab es auch mehrere erfolgreiche passive Ansiedlungen – obwohl ich die große Vorbauklappe geschlossen lasse und nur das Einflugloch offen ist.
Die Wachsmotten in unserer Gegend treiben mich allerdings in den Wahnsinn. Es gibt kaum ein Volk, das gegen Mitte/Ende der Saison nicht befallen ist.
Lavendel / -öl bringt absolut gar nichts und BT verwende ich nur bei einem sehr frühen Befall.
Ob die Wachsmotten es irgendwie durch die gut schließende Klappe schaffen, oder die Lüftungsgitter, konnte ich bislang noch nicht herauszufinden.
Das war für mich der Anlass, diesen Winter auf Basis der Standard-Bauanleitung als Grundidee, einen Doppelkasten zu bauen.
Der Hauptkasten hat keine Lüftungslöcher.
Später in der Saison wird auf den Hauptkasten ein zusätzlicher “Lüftungsaufsatz” gesetzt, welcher neben den Lüftungsgittern außen ein weiteres Innengitter als Abtrennung zum Hauptkasten besitzt und mit einem breiten Streifen Bullran zusätzlich Abwehr gegen Wachsmotten bietet, sollte eine Larve es durch die äußeren Lüftungsgitter schaffen. Hier besteht auch keine Gefahr, dass eine Hummel an die Klebefalle kommt.
Die Innenkästen sind wegen den guten Erfahrungen wieder aus Sperrholz.
Ein paar Bilder hänge ich mal an.
Auf den Bildern ist das Bullran noch mit der Schutzfolie versehen.
Bin gespannt, wie sich der Kasten schlägt. Zumindest eine Wiesenhummel ist schonmal in “Wohnung 1” eingezogen.
Euch allen eine erfolgreiche Saison und liebe Grüße
Dennis






