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Antwort auf: Sind wir teilweise schon dabei Hummeln als Haustiere zu adaptieren?

#69292
AngelaAngela
Forenmitglied

Hallo @Martha, deine Überlegungen zur Klappe geben mir zu denken. Gerade hat “meine” Erdhummel die geschlossene Klappe bewältigt – ich hatte ihr (und mir) zwei Wochen Zeit für das Training gelassen. Aber ich sehe auch ihre Schwierigkeiten damit. Andererseits frage ich mich, ob die Hummeln denn direkt an den Kästen von Vögeln bedroht sind? Habt ihr damit Erfahrungen? Sitzen Meisen quasi “auf der Lauer”?

Bei den Baumhummeln im Vogelnistkasten direkt nebenan ist es so, dass die Arbeiterinnen den Kasten eher kreisend anfliegen und dann zum Einflugloch krabbeln, das von innen fast vollständig mit altem Nistmaterial verschlossen wurde und nur noch eine winzige Öffnung hat.

Die Hummeln reagieren durchaus flexibel auf ihre jeweiligen Bedingungen.

Ein ähnlich gelagertes Beispiel ist für mich der Gitter-Vogelschutz an “Insektenhotels”. Ich hatte vor vielen Jahren bei meinem ersten – ohne Gitter – direkt nach der Besiedelung einen Totalausfall durch Elster, die die Bambusröhren regelrecht zerpflückt hatten. Jetzt habe ich Nistkästen mit stabilen Gittern, an denen einige Mauerbienen immer wieder akrobatische Übungen vollführen, um hindurch zu gelangen. Aber die Kästen sind heftigst umschwärmt und werden von den unterschiedlichsten Insekten genutzt, mit entsprechenden Pflanzen und Wasserangebot auf dem Balkon.

Mein Fazit: für die Spezien, für die wir uns hier einsetzen, mit Respekt und ständiger Beobachtung und auch Abwägung, tun wir hoffentlich etwas Gutes – ohne sie zu domestizieren.

Viele Grüße von Angela :hummel: