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Antwort auf: Baumhummel-Arbeiterin?

#58761
Hinrich
Forenmitglied
Beitragsersteller
Buchtip:

Zu unserem Garten: Unsere Vorbesitzer hatten ein ganz anderes Gartenideal als wir. Als wir das Haus vor acht Jahren kauften, fanden wir allein 14 (!) Rhododendren vor, dazu eine Anzahl Azaleen und einige halbwüchsige Koniferen an den Grundstücksgrenzen. Alles ordentlich, sauber und geometrisch. Löwenzahn haben die alten Leute mit dem Messer ausgestochen; die drei Gloria-Giftspritzen, die ich in der Garage fand, habe ich schnell entsorgt. Die einzigen einheimischen Gewächse waren ein Apfelbaum, ein Johannisbeerstrauch und ein großer Eibenbusch (wenn das Attribut heimisch bei Zuchtformen überhaupt angebracht ist).  – Von der früheren Gartengestaltung ist mittlerweile nicht mehr viel übrig. Wir haben neue Obstbäume und Sträucher gepflanzt, wobei wir keine Puristen sind – wir haben neben Schlehe, Hundsrose, Weißdorn und weiteren einheimischen Arten auch Exoten.

Weil nun die meisten Bäume und Sträucher noch recht klein sind, lassen sie viel Sonne durch. Der Boden ist allerdings nicht optimal. Die Siedlung steht auf Auelehm, der ist im Winter matschig und im Sommer steinhart und rissig. Um ihn einigermaßen bearbeiten zu können, muss man das kurze Zeitfenster dazwischen abpassen. Tiere haben es da auch schwer. Für Wildbienen plane ich deshalb auch ein Sandarium. Positiver Nebeneffekt: Weder Maulwürfe noch Wühlmäuse buddeln bei uns herum. Letztes Jahr haben wir unseren Boden von einem Labor analysieren lassen. Die wichtigsten Ergebnisse: Der Boden ist nährstoffarm und sauer. Die Nährstoffarmut ist für Wildblumen ja meist kein Problem, die Säure aber durchaus. Wir kalken deshalb, und die für die Wildblumen vorgesehenen Flächen lockere ich auf, indem ich Sand untermische.

Das ist also die Situation bei uns.