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Antwort auf: Aktive Ansiedlung von Hummelköniginnen

#56471
Christian
Forenmitglied
Buchtip:

@ Uta77 – “Veterinäramt … in allen Bereichen das Denunziantentum blüht”, Deine Aussage irritiert/ärgert mich maßlos, zumal ich seit Jahrzehnten in einem solchem Amt Dienst versehe. Passt nicht in dieses Forum zu berichten, welch vielfältige Aufgaben wir hier erledigen, aber zumindest in Österreich ist das Veterinäramt nicht zuständig für den Hummelschutz – jedoch für die Einfuhr von Zuchthummeln. Da bin ich sehr verwundert, wie es sein kann, dass wir noch nie eine Meldung darüber bekommen haben, obwohl es in 3 km Entfernung ein großes Heidelbeerfeld mit Zuchthummeln gibt. :-(

Finde es gut, dass es rigorose Naturschutzgesetzes gibt – auch wenn sie manchmal eher “zahnlos” sind und kaum kontrolliert werden. “Sachkundenachweise” gibt es ja auch bei besonders “kundigen Personen”, die sich mit Waldameisen beschäftigen und bei uns bekommen “Naturwacheorgane” besondere Befugnisse.

In meinen derzeit 25 Hummelkästen setze ich auf Selbstansiedlungen. Ausnahmen bestätigen allerdings die Regel, denn bei den bei uns seltenen Steinhummeln und im Vorjahr bei extrem seltenen Waldhummeln und Veränderlichen versuche ich doch mal mit äußerster Vorsicht, aktiv anzusiedeln. Hier wird Intensivlandwirtschaft betrieben und ich versuche mit vollem Idealismus gerade solch seltene Hummeln vor dem oftmaligem Silieren und Düngen der Wiesen zu retten. Habe früher auch andere Hummelarten manchmal aktiv angesiedelt, da gab es dann hie und da Doppelbelegungen – da tut man den Hummeln nix Gutes!