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Antwort auf: Aktive Ansiedlung von Hummelköniginnen

#55199
janfojanfo
Forenmitglied
Buchtip:

Petra, ob du dagegen bist oder dafür. Es gibt nunmal Leute die aktiv einsetzen und die wird es auch immer geben. Daher muss meiner Meinung nach auch ein Artikel dazu vorhanden sein, in dem von mir aus vom aktiven Einsetzen auch abgeraten wird. So wie ich es geschrieben habe.

Wenn man wie du sagst ein Gegengewicht setzen will, hilft es leider nicht das Thema auszuklammern.

Im Gesetz ist es nicht richtig geregelt. Wie gesagt handelt es sich um eine Grauzone.

Ich denke niemand der behutsam und nach bestens getesteter und schon oft angewendeter Methode eine Hummel aktiv in den Kasten setzt verstößt damit in irgendeiner Weise gegen das Naturschutzgesetz. Da wird niemand für belangt. Die Hummel wird ja nicht der Natur entnommen, sie wird auch nicht gefangen da sie ja frei in ihrer Entscheidung ist. Natürlich, wenn man es streng auslegt, bräuchte man eine Ausnahmegenehmigung. Letztlich macht man das ja, um die Hummelpopulation zu unterstützen.

Ich hatte gestern mal an das Bundesumweltministerium geschrieben, ich weiß nicht ob ich eine Antwort bekomme, da ich ja nicht von der Presse bin. Aber vielleicht kann das etwas Licht ins dunkel bringen.

Jedenfalls ist es meiner Meinung nach schon ein massiverer Eingriff in die Natur Flächen zu versiegeln, bebauen, entwässern, Dünger oder gar Gifte auszubringen, einen Kiesgarten zu machen oder fremdländische Gehölze zu pflanzen etc. Diese Dinge sind alle nicht verboten. Obwohl manches davon meiner Meinung nach (strenger) reguliert oder verboten werden müsste.