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Antwort auf: Kurioses aus 2020

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Frantisek KuklikFrantisek Kuklik
Forenmitglied
Buchtip:

Hallo Marylou,
ich gestehe, dass ich mit keiner Klappe arbeite, stattdessen verlasse ich mich auf Bacillus thuringiensis, der mich noch nie im Stich gelassen hat. Allerdings appliziere ich die Abwehrkräfte auf meine schonende Art: sobald sich die ersten Arbeiterinnen zeigen lassen, nehme ich einen Strohhalm und nehme etwa 2 cm Pulver aus einer Neudorffs Raupenfrei Packung auf, dann stecke ich den Halm entweder durchs Flugloch tief in den Kasten hinein, denn ich habe nur ein kurzes Röhrchen dahinter (so z. B. bei Baumhummeln, denn ich habe wenig Lust, jedes Mal eine halbe Stunde zu warten, bis sich die Sippe im offenen Kasten beruhigt) oder öffne die Klappe und puste den Pulver in das Nistmaterial, die natürlichen Feuchtigkeit und Belüftung eines Hummelnests tun Übriges. Auch nach 10 Jahren seit der Anschaffung des Neudorffs ist der Pulver unvermindert wirkungsvoll. Sollte es sich um ein Nest handeln, das dann nach 2 Monaten noch nicht oder nicht weit hinter dem Zenit steht, wiederhole ich das Prozedere.
Übrigens: wenn ich eine Behandlung unter einer Dachrinne an einem Nest unter dem Dach vornehme, bekomme ich auch mal eine volle Kanne des Pulvers in den Mund ab, danach spüle ich den Mund aus und hatte noch nie Magen- oder Verdauungsschwierigkeiten. Zur Vorbeugung könnte ich sicherlich auch eine Luftpumpe benutzen, um eine zu finden bin ich mir aber jedes Mal zu faul. Daher auch mein Kommentar zum Thema von Martha „Bacillus thuringiensis in der Kritik“ vom 20.09.2020.
Gruß František