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Antwort auf: Saison 2020

#48300
MarylouMarylou
Forenmitglied
Buchtip:

Ebenfalls einen Guten Morgen in die Runde!

Wachsmotten bzw. Hummelnestmotten sind immer auch dann ein Thema, wenn sich z.B. Obstplantagen in der Nähe befinden, wo Kartons mit Zuchthummeln eingesetzt werden. Ebenso bei Gewächshäusern, wo jahreszeitmäßig auf einen immer früheren Ertrag gesetzt wird. Dann werden die Kartons anschließend draußen abgestellt oder auf den Kompost gegeben. Es wurde zudem festgestellt, dass die Entsorgung solcher Zuchtkartons in den seltensten Fällen vorschriftsmäßig verläuft.
Einladender für die Hummelnestmotte geht es kaum. Hier werden regelrechte Zuchtstationen für die Motte geschaffen.

Man muss schon Glück haben, wenn man bei einer regelmäßigen Kontrolle des Hummelnistkastens Larven der Hummelnestmotte entdeckt – außer, die Larven sind noch sehr klein und noch nicht in der Einstreu angelangt oder schon fast ausgewachsen, die kann man dann eher entdecken.

Die kleineren Larven in der Einstreu sind extrem lichtscheu, verkriechen sich sofort und verfallen einige Zeit in Starre. Sie haben die helle Farbe der Kleintiereinstreu, sind dort also kaum auszumachen.
Außerdem versuchen sie auf direktem Weg, von unten an die Hummelwaben zum Fressen heranzukommen. Hier ist es nicht möglich, sie bei einer Nestkontrolle zu sehen.

Bt wirkt bei den Larven nur, wenn sie noch recht klein sind, also bis zu einer Größe von ca. 6 mm. Alle Larvengrößen darüber hinaus sind immun gegen Bt. Sie fressen und entwickeln sich weiter. Dann hilft nur noch eine Hummelnestumbettung mit genauesten Sorgfaltsmaßnahmen.