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Antwort auf: Hummelhaus, technische, praktische Fragen

#3373
Doris
Forenmitglied
Buchtip:

Hallo Christine, herzlichen Glückwunsch zum ersten Eigenbau. Ich kann Dir sagen, dass selber bauen unermesslich viel Spass macht.
Ich möchte jetzt über meine Auswahl bei den Farben berichten. Ich bin zwar erst seit letztem Jahr Hummelfreak, habe aber mittlerweile von anderen Fans sehr wertvolle Tipps und Hinweise erhalten. Du hast ja meine Nistkästen gesehen. Die Oberflächenstruktur der OSB-Platten wollte ich unbedingt erhalten. Beim Googeln bin ich auf Osmo gestoßen. Gem. Infos des Herstellers entschied ich mich dann für die biozidfreie Variante des Terrassen-Öles Teak-Öl, farblos, Nr. 007. Schon “007” klingt spannend. Das habe ich sehr dünn und doppelt aufgetragen- so wie empfohlen. Osmo hatte ich angeschrieben und um eine entspr. Empfehlung für die spezielle Verwendung (Hummelkästen) gebeten.
Und die OSB-3- Platten sind preisgünstig, feuchtraumgeeignet und jeder Baumarkt sägt diese maßgenau zu.
Diese Platten kann man mit 120-er Sandpapier etwas vorschleifen, dann mit 180-er Papier nochmals grob drüber, Staub abwischen und dann streichen. Eine gute und günstige Alternative sind die bereits von Stefan erwähnten Abtönfarben, dies z.B. beim Tedox gibt. Und alle Farben kann man wunderbar al gusto mischen. Meine Kästen sind mit dem Terrassen-Öl gestrichen. Als Wetterschutz habe ich im Internet Wi-Parkettlack 2in1, seidenmatt, farblos, bestellt. 2,5 Liter reichen für 30qm. Hersteller ist Wickens-Farben aus Glückstadt (Tochter eines namhaften Herstellers). Dieser Lack trägt das Siegel Blauer Engel. Einige meiner OSB-Kästen habe ich mit der unverdünnten Abtönfarbe gestrichen und dann mit dem Lack versiegelt. Ich hoffe, dass dieser Anstrich einige Zeit hält. Meine Kisten werden ihren Platz in einem überdachten Hummelstand bekommen, so dass meine Erfahrungen im nächsten Jahr nur bedingt die Realität (Wind und Wetter ausgesetzt) widerspiegeln werden.

Nun zu dem Thema Vorbau. Schau mal beim Tedi nach-falls es solch einen Markt bei Euch gibt. Es gibt dort kleine Holzkästchen, die man dafür hernehmen kann. Die kleinen Dinger aus dünnem Sperrholz taugen sicherlich nicht für den Zweck, aber hier bei uns gibt es kleine quadratische Kästchen aus bereits vorbehandeltem Vollholz. Die haben auch gleich 2 Scharniere und einen Haken zum Verschließen. Die Löcher kriegt man da wunderbar reingebohrt. Und Du hast die Wahl: nach oben oder seitlich zum Öffnen. Natürlich solltest Du dann noch einen Wetterschutz auftragen. Ich habe mir letztes Jahr solch ein Kästchen zugelegt, quadratisch, sogar mit kleinen Ornamenten auf dem Deckel verziert, für 1,50 EUR-fast ein Lacher. Ich hatte das Teil den ganzen Sommer im Freien zu stehen- probehalber. Es hat sich gezeigt, dass es besser wäre, über das Kästchen ein kleines Regendach anzubringen. Wenn Du`s farblich magst, kannst Du dafür ein dünnes Schneidebrettchen umfunktionieren. Das Teil anschließend an den Nistkasten geschraubt und dann ist es bei Bedarf austauschbar Die lassen sich nämlich wunderbar knicken und fest schrauben (nur ein Tipp von einem Bastelfreak). Ich habe meinen Häusern für Acker- oder Baumhummeln auch mit solch einem stylischen Dach zusatzlich ausgestattet. Foto folgt demnächst.
So. Das wären die Tipps von mir. Wenn Du noch Fragen hast- dann schreibe einfach.
LG von Doris