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Antwort auf: Wachsmotte

#63582
janfo
Forenmitglied
Buchtip:

Da ich nicht ausschließen kann, dass die von den Bacillus thuringiensis-Stämmen produzierten Bt-Toxine sich durch die Flugaktivität der Hummeln oder die Luft o.Ä. auf Blüten und anderswo ausbreiten, verwende ich es nicht. Die Auswirkungen sind sehr oft gar nicht absehbar, da die Natur und die Vernetzung des Lebens zu komplex ist.

Es macht für mich keinen Sinn auf der einen Seite alles zu tun um Schmetterlinge anzulocken und Raupenfutterpflanzen zu setzten und dann mit Bt zu hantieren. In der Natur gibt es solche unnatürlichen Eingriffe nicht, die Hummeln sind evolutionär an ihre Feinde angepasst. Ich arbeite mit Wachsmottenklappe und Nestkontrollen, gegebenenfalls absammeln von Raupen. Für das Überleben und die Reproduktion der Hummeln spielen solche Eingriffe meiner Meinung nach keine Rolle, da bringt es mehr auf die Pflanzenvielfalt acht zu geben.

Die Anzahl der Hummeln die in Nistkästen gehalten werden, im Vergleich zur Gesamtpopulation und der Anzahl der durch solche Eingriffe eventuell zusätzlich entwickelten Jungköniginnen ist wohl im Promillebereich anzusiedeln.

Da hat jeder seine eigene Herangehensweise, ich kritisiere auch nicht wenn jemand so vorgehen will. Ich sehe mich aber trotzdem als Hummelschützer.