Kameras zur Außenbeobachtung Hummelhaus
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Makki aktualisiert.
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29. März 2026 um 13:30 Uhr #93521
BixenteForenmitglied- 40 m
Hallo zusammen,
ich möchte den Bereich um das Einflugloch meines Hummelhauses (kleiner Vorbau mit Mottenklappe) mit einer Kamera von außen überwachen. Ich habe ein kleines Stativ aufgestellt mit der Wildkamera Gardepro E9PCF. Diese filmt schräg auf den Bereich um das Einflugloch und ist ca. 20 cm vom Einflugloch entfernt. Das “CF” im Kameranamen steht für Close Focus, die Kamera ist also dezidiert für den Nahbereich konzipiert und hat eine extrem kurze Auslösezeit. Die Kamera ist in Sachen Qualität, Bedienung und Akkulaufzeit sensationell, aber nach meinen tatsächlichen praktischen Erfahrungen leider nicht für Hummelbeobachtung geeignet (löst bei Hummeln nicht aus trotz höchster Empfindlichkeitseinstellung). Ich glaube, dass das ein grundsätzliches Problem bei Wildkameras mit Infrarot-Sensor ist. Denn der PIR-Sensor reagiert auf die Verschiebung von Infrarotstrahlung (Körperwärme). Hummeln strahlen offenbar nicht genug Masse und Wärme ab, um einen für größere Säugetiere oder Vögel ausgelegten Sensor auf Distanz verlässlich zu triggern (selbst bei den jetzt wirklich nicht gerade warmen Außentemperaturen).
Meine konkrete Frage an die vielen erfahrenen Profis hier im Forum: Könnt Ihr mir Kameras empfehlen, die sich bei Euch in der Praxis als geeignet für die Außenbeobachtung des Einfluglochs erwiesen haben?
In der Umgebung des Hummelhaus-Standortes befindet sich kein Stromanschluss und ich besitze kein altes Smartphone. Mir geht es um Kameras, also Hardware und keine Bastellösung. Bin für jeden positiven wie negativen (also Kameras, die sich als untauglich herausgestellt haben) Tipp dankbar.
Beste Grüße
29. März 2026 um 22:01 Uhr #93533
UeliForenmitglied- CH-5000
- 370 m
@Bixente
Die beiden Videos habe ich mit der Tapo C320WS gemacht, aus ca. 40-50cm Distanz. Die Kamera löst am Tag aufgrund von Bewegungen aus, der ebenfalls vorhandene IR-Sensor ist nur nachts aktiv. Den Bereich für die Bewegungs-Erkennung kann man gut eingrenzen und damit Aufzeichnungen wegen Vegetations-Bewegungen reduzieren. Helligkeitswechsel sind schwieriger zu eliminieren.
Die Kamera wird bei mir mit Netzanschluss betrieben, evtl. sind auch Solarpanels erhältlich. Sie speichert auf eine Micro-SD-Karte und kann per App fernbedient werden. Dazu muss sie aber im selben WLAN erreichbar sein wie das Smartphone.
Gruss Ueli
Foto/Video:
29. März 2026 um 22:06 Uhr #93537
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Diese Bastellösungen existieren ja, weil es eben nichts Brauchbares “aus der Schachtel” gibt das für jeden passt.
Neben der empfohlenen Tapo würde ich mich an Deiner Stelle auch mal bei den Kameras für Vogelhäuser umsehen, die haben wenigstens schon mal ein geeignetes Objektiv für Nahaufnahmen am Start. Und sie müssen Bewegungserkennung haben.
Am einfachsten ist immer noch das Handy (evtl. mit Powerbank), auch von der Bildqualität her.
Grüße Stefan
30. März 2026 um 17:01 Uhr #93587
MakkiForenmitgliedWir haben bei uns zur Zeit so 10-15 Jahre alte ZMODO Kameras im Einsatz.
Siehe auch meine Beiträge in meinem fred…Die sind auf Daueraufzeichnung mit Bewegungsmeldung.
Das sieht man auf der Zeitleiste dann mit vielen orangen Feldern.
Allerdings ist da halt jede Biene, jeder Vogel und jedes Blatt u.s.w. vermerkt.Die interessanten Teile finden wir auf den 1-Stunden Videos, die es beim Überspielen auf den Stick gibt.
Die schauen wir im Schnelldurchlauf (1h=3Min) an, und stoppen bei möglicherweise interessanten Aktionen.
Dazu kommt natürlich, wenn in der Kiste eine Hummel zum Ausgang strebt, schauen wir auch Aussen, was abgeht.Unser Ältester hat im Winter mit neuen Kameras erste Versuche gestartet, aber noch keine “eierlegende Wollmichsau” gefunden.
Makki
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