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susanne: Hummelnistbox von Oxford Bee Company

Zitat:
…. und was mir auch immer auffällt ist, dass Leute die viel Ernten wollen einen Garten haben in dem sich kein dir wohl fühlt ….

nanana,
da möchte ich jetzt aber mal eine Lanze für die ertragsorientierten Gärtner brechen! ich bin auch stolz wie Oskar, wenn mein Kürbis bombastische Ausmaße erreicht und eine leckere Suppe verspricht; wie ein Geier suche ich auch noch die letzte Bohne oder Brombeere im Beet. Ich klaue sogar den Amseln die Holunderbeeren vor der Nase weg (nicht alle) und mache Marmelade daraus. Und in meinem Garten fühlen sich die Hummeln pumperlwohl, zwei wilde und zwei Schwegler-Nester sowie viel Blütenbesuch dieses Jahr beweisen es. Außerdem sind auch eine Menge Vögel, zwei Igel, Eichhörnchen, (menschliche) Gäste, Familie und ich selber hier sehr glücklich.

Du hast schon recht Christian, dass es echt trostlose Gärten gibt, sowohl Ziergärten (Thujahecke um Rasen) als auch Ertragsgärten (schwarze Erde und Blaukorn).
Die Leute dadrin tun mir immer ein bischen leid, meist wissen sie einfach gar nicht wie es anders geht – ohne gleich ein Ökowildwuchs zu sein, der halt nicht jedem gefällt.

Ich glaub, das Problem ist eher, dass die alten Kenntnisse und Techniken verloren gegangen sind, mit denen man hohe Erträge ohne ökologische Wüste haben kann. In den schönen und artenreichen Bauerngärten und Klostergärten z.B. wurde und wird intensivster Gartenbau betrieben. Der Ertrag musste hier immer enorm hoch sein, denn schließlich lebte man nahezu ausschließlich davon.
Gerade deswegen wird in diesen Gärten viel Wert auf die Unterstützung heimischer Tiere und Pflanzen gelegt. Wer Igel hat, braucht z.B. kein teures Schneckenkorn auslegen.

Die Pötschkes versuchen auf eine Welle aufzuspringen, denn viele Leute wollen sich ja “richtig” verhalten, wissen nur nicht wie. Die Argumentation ist ganz prima, man hat wirklich mehr Ertrag durch Hummeln. Nur müsste man die Pötschkes dieser Welt dazu kriegen, dann im Gegenzug auch wirklich was Gutes für die Hummeln zu tun.

Vielleicht kann ein Infoschreiben an Pötschke ja helfen?
Gruß
Susanne

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