Danke Christian!
Ein sehr schwieriges und komplexes Thema.
Den schwarzen Peter will ich dabei aber ganz sicher nicht den heimischen Landwirten geben. Während heimische Bauern sehr strenge Umwelt- und Auflagenstandards einhalten, importiert die EU billige Lebensmittel aus Ländern mit weitaus laxeren Regeln. Das Ergebnis landet dann hier in verschiedenster Form auf dem Esstisch. Getreide aus der Ukraine, Kartoffeln aus Israel.
Deutsche Getreidebauern müssen auch so strenge Düngevorgaben einhalten, dass die Ernte kaum noch für die Herstellung hochwertigen Mehls taugt, während Betriebe im Ausland von diesen strengen Auflagen verschont bleiben.
Und wenn auf der Nudelpackung “Hergestellt in Deutschland” steht, kann das Mehl hierzu immer noch aus aller Welt kommen.
Über Lieferkettengesetze lacht die Industrie, der kleine lokale Betrieb wird mit Bürokratie erdrückt.
Die Verantwortung dafür trägt vorallem die Politik. Wer den privaten Glyphosatverkauf erlaubt und den Import ungleich produzierter Ware zulässt, misst mit zweierlei Maß und schadet sowohl der Natur als auch der regionalen Landwirtschaft.
Grüße Stefan