Suchergebnisse für „Lavendel“
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24. Juni 2019 um 09:33 Uhr #37105
Als Antwort auf: Wie weit ist die Hummelsaison bei euch fortgeschritten?
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@Daniel 1985 Was mich betrifft- ich habe Vorbau ohne Mottenfalle. Darum meine Vorsicht und Experiment mit Lavendelöl. Es ist eben so, alles hat Vor- und Nachteile.
24. Juni 2019 um 09:17 Uhr #37102Als Antwort auf: Wie weit ist die Hummelsaison bei euch fortgeschritten?
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@petersberg Deine Nachricht freut mich auch. Ohne Bt geht doch. Ich mache mit Lavendelöl Experimente anstelle Bt. Ich versuche einfach davon soviel zu benutzen, dass es den Hummelduft, der die Motten anzieht, zu unterdrücken. Ist natürlich keine Garantie, wenn das Nest aber trotz allen Vorkehrungen von Motten befallen wird,
verwende ich auch Bt.23. Juni 2019 um 13:50 Uhr #37026Als Antwort auf: Wachsmottenschutz
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@Timo Hast Du schon Antwort wegen den Motten? Sonst Pulver 0,05g pro Nest, dieses aber nur prophylaktisch, in flüssiger Form nur anwenden bei Befall, 2_5 Spritzer auf die Waben. Ich reibe die Kästen mit echtem Lavendelöl ein um den Duft von den Hummeln abzudecken und das mit Erfolg. Ist wiederholungsbedürftig. Manchmal noch 1-2 Tropfen auf den Innendeckel.
20. Juni 2019 um 00:42 Uhr #36753Als Antwort auf: Hummeln sitzen vorm Eingang herum. Was soll das?
BulliForenmitglied@petersberg (13.07.)
Die Wachsmotten finden Hummelnester in der Natur recht selten. Versuche in den 1970ern zeigten, dass in der Nähe von Häusern der Befall durch Wachsmotten viel viel höher ist als bei Hummelnistkästen auf der freien Wiese. Wer künstliche Nisthilfen in Wohngebieten anbietet, macht es den Wachsmotten unnatürlich leicht die Nester zu finden. Darum ist der Vergleich mit früheren Zeiten nicht so ganz zutreffend.Die Nester, die von Natur aus exponierter sind, wie die Nester der Baumhummeln, produzieren schon im Mai ihre Geschlechtstiere, bevor die Wachsmottenlarven so zahlreich sind, dass sie die Gelegenheit bekommen das Nest auszulöschen.
@Martha (14.07.)
Die Hummel könnte ein Drohn sein, aber auch eine Arbeiterin, die ihr Nest verloren hat (Wachsmottenbefall, Igel, Marder, Zerstörung, usw). Die Blüte ist ein Korbblütler, darum ist es vermutlich ein Drohn. Drohen sieht man nach meiner Erinnerung häufiger auf Korbblütlern als die Arbeiterinnen.@petersberg (15.07.)
Das Mittel BT wirkt genau so wie beschrieben. Es wirkt vor allem auf kleine Larven (Raupen). Sind die Raupen schon etwas größer, kann es sein, dass sie noch tagelang fressen. Besonders, wenn man zur BT-Behandlung eines Nestes nicht in jedem Winkel heran kommt. Ökologisch gesehen nimmt die Hummel das Pulver an den Füßen mit auf den Sammelflug. Dort werden die Blüten “kontaminiert”. Somit besteht die theoretische Möglichkeit, dass Falterlarven (Raupen) daran sterben.
Es scheint, als ob größere Därme von größeren Wachsmottenlarven mehr BT benötigen. Wenn überhaupt, dann würden kleinere Raupen mit kurzem empfindlichen Darm sterben.@all
Lavendel wird immer wieder gerne genommen. Lavendel ist eine wichtige Trachtpflanze für Hummeln nach der Lindenblüte. Somit kann die ganze Pflanze nützen. Allerdings hat sich in der Vergangenheit heraus gestellt, dass eine Hummelklappe / Wachsmottenklappe besser schützt. Es reicht theoretisch eine einzige Hummelnestmotte, die im Nest die maximale Anzahl Eier legt, um ein Nest auszulöschen.16. Juni 2019 um 09:28 Uhr #36503Als Antwort auf: Hummeln sitzen vorm Eingang herum. Was soll das?
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@petersberg
Danke, aber Dein Gedankengut ist mir bekannt. Das mit dem Lavendelöl habe ich diese Saison auch angewendet und noch immer hänge ich frische Zweige rund um den Holzkasten – bisher mit Erfolg.
Wenn ich aber trotz all den Vorkehrungen eine Motte im Kasten antreffe, tot oder lebend und das Hummelvolk ist noch sehr aktiv, dann läuten für mich die Alarmglocken
und benutze mit äusserster Vorsicht und minimaler Menge Bt. Dann hat für mich die Rettung des Volkes erste Priorität und lehne den Einsatz von Bt nicht rigoros ab. Das wollte ich eigentlich mitteilen als Du bekannt gemacht hast, Du hättest die erste Wachsmotte tot in der Schaufel gefunden. Aber ganz klar, das muss jeder für sich entscheiden, ist jedem freigestellt, wie er damit umgehen will.
VG
15. Juni 2019 um 22:03 Uhr #36502Als Antwort auf: Hummeln sitzen vorm Eingang herum. Was soll das?
petersbergForenmitglied@Martha
Der erfahrene Hummelschützer Johann Wiedl ersetze die Schachtel durch einen Holzkasten. Gegen die Wachsmotten setzte er in den Kasten ein Fotodöschen mit Lavendelöl ein, das erfolgreich den Duft des Hummelvolks überdeckte und die Wachsmotten abhielt.
Andere Hummelfreunde nutzen das gleiche Flugbrett und setzen auch ein natürliches Mittel auf der Basis des Bacillus thuringiensis aizawai (Neudorff oder im Internet unter „B 401“ und „Imkerbedarf“ suchen) ein (natürliches Insektizid, kostengünstig im Internet bestellbar). Die Streu wird großzügig eingesprüht.
Doch dieses Mittel kann auch ökologische Probleme bereiten. Es wirkt, indem es das Verdauungssystem von jungen Raupen zerstört. Die schlüpfenden Raupen der Wachsmotte können die Nahrung also nicht mehr verdauen und sterben nach einigen Tagen. Das Mittel muss aber früh aufgebracht werden, da es nur bei jungen Raupen wirkt.
Die Erfolgsquoten betragen 30 – 90%, das Mittel wirkt nach meinen Angaben nur etwa 2 Wochen, danach muss es neu aufgebracht werden, wenn es effektiv wirken soll. Für den Menschen ist es völlig harmlos, es zählt zu den biologischen Schädlingsbekämpfungsmechanismen.
Doch: Es wirkt gegen alle Raupen, also auch von anderen Schmetterlingen. Tragen Hummelarbeiterinnen, die über das Nest laufen und dabei die Bakterien aufnehmen, die Bakterien in die Natur, können diese dort auch wirken. Dies geht zum Beispiel dann, wenn eine solche Hummel die gleiche Blüte besucht wie ein Schmetterling kurz danach. Wenn dieser mit den Sporen in Kontakt kommt und dann Eier ablegt, können seine Raupen beeinträchtigt seinBekam ich heute noch als Nachricht von einen anderen Imker.
Ob es erwiesen ist weiß ich nicht.
vg.Detlef15. Juni 2019 um 07:49 Uhr #36496Als Antwort auf: Hummeln sitzen vorm Eingang herum. Was soll das?
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
@petersberg
Hatte auch schon öfter Wachsmotten in Beuten ohne Bienen aber mit Waben, diese Motten unterscheiden sich auffällig von “Hummelmotten”. Der Imker hat recht – man sollte die Waben einfrieren oder wie ich es mache, im kühlen Keller lagern und ausreichend Lavendel drüber legen. So mache ich das auch im Vorbau meiner Hummelkästen und kann auf Klappe + BT verzichten. Wenn Hummelvölker stark sind, werden sie sich auch gegen Motten wehren können – das Ende naht halt leider entsprechend schneller, wenn das Hummeljahr fortgeschritten ist. Servus aus Oö.! Christian
30. Mai 2019 um 07:13 Uhr #35232Als Antwort auf: Steinhummelkönigin im verlassenem Vogelnistkasten
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
Hallo Stefan, hallo Gabi! Bin eigentlich ein Befürworter der Klappe beim Hummelkasten – die verhindert das Eindringen von Wespen, Hornissen, Kuckuckshummeln oder anderen Königinnen, weil das seitliche Einflugloch nicht so leicht gefunden wird. Außerdem lege ich immer getrockneten Lavendel gegen die Motten in den Vorbau, das wirkt zumindest bei meinen Hummelhotels gut – habe kaum Probleme mit Motten (keine Klappe). Gefüttert werden die Hummeln bei mir auch nicht, da machte ich schon schlechte Erfahrungen mit Ameisen. Aber jede/jeder wie er möchte, mit oder ohne Vorbau… Lb.Gr.! Christian
21. Mai 2019 um 21:44 Uhr #33849Als Antwort auf: Aller Anfang ist schwer!
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
Hallo Erwin,
das 1. Steinhummelvolk ist bereits mit Arbeiterinnen aktiv, aus dem 2. hier sah ich heute wieder nur die Königin. Hoffe, es liegt nicht daran, dass in diesem Hummelhotel auch eine Wespe ein Nest baut und sich womöglich an den Vorräten der Hummel bedient.
Mit dem Reinschauen in meine Kästen bin ich seh sparsam – nur wenn ich einige Tage keinen Flugbetrieb merkte, sah/sehe ich nach (und musste da und dort wegen der verschollenen Königin die Klappe wieder öffnen). Habe hier schon öfter angemerkt, dass ich keine Mottenklappe verwende, auch BT nicht, und trotzdem kaum Verluste von Hummelvölkern habe. Habe Lavendelstöcke vor den Einfluglöchern positivioniert und getrockneten Lavendel vom Vorjahr in den Vorbau gelegt. Meine Gärten sind außerdem sehr naturnah mit Wespennestern und auch wieder einem Hornissennest in einem – vorher von einer Baumhummel besiedelten – Hummelhotel.
Derzeit fliegen bei mir 12 Hummelvölker (3 Acker-, 2 Stein-, 2 Wiesen-, 2 Baum-, 2 Garten-, Erdhu.) – bisher 1 Baumhu.-Vo. durch Kuck.-Hu. okkupiert. Es gab aber schon 18 von 23 besiedelte Hummelkästen, auch einige Nachmieter verschollener Königinnen).
Weiter alles Gute und viel Freude bei den Hummeln, lb.Gr.! Christian
20. Mai 2019 um 19:42 Uhr #33626Als Antwort auf: Hummel in Not
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
@Angli Stephi Ja, Hummeln mögen Lavendel sehr. Lavandula stoechas (Schopf-Lavendel) oder Lavandula angustifolia (Schmalblättriger Lavendel).
Danke für die Fotos. Ich habe mir zwar alle vergrößert, kann aber nicht beurteilen, was genau mit den Flügeln ist, sorry. @Stefan wird sich hierzu bestimmt noch melden.
20. Mai 2019 um 19:13 Uhr #33614Als Antwort auf: Hummel in Not
Angli StephiForenmitgliedBeitragsersteller20. Mai 2019 um 17:02 Uhr #33591Als Antwort auf: Hummel in Not
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
@Martha Ich habe da andere Erfahrungen letztes Jahr gemacht. Erschöpfte Hummel in eine flache Kiste gesetzt. Direkt zu Beginn der “Rettungsaktion” hat sie viel Zuckerwasser getrunken, ganze 10 Minuten lang fast ununterbrochen (habe Video davon, daher die Zeit). In der flachen Kiste (mit eingelegtem blühenden Lavendeltopf) habe ich sie 3 Tage lang weiterversorgt. Die Kiste stand auf einem Tisch unter einem großen überdachten und geschützten Platz. Sie startete immer wieder Flugversuche und kam, so wie es aussah, einfach nicht hoch. Dann am 4. Tag vormittags hat es endlich geklappt. Sie flog nach nochmaligen mehreren Versuchen hoch und weg. Das war die Hummel, die am selben Tag abends wiederkam (ich stand gerade unter der Überdachung), mich gezielt ansteuerte und ein paar Mal umrundete, dann einige Ehrenrunden noch unter der Überdachung drehte und dann weiterflog. Klingt wie ein Märchen, ist aber so passiert.
@Angli Stephi Kannst Du bitte mal ein Foto von ihr machen und hier reinstellen?
19. Mai 2019 um 16:37 Uhr #33460Thema: Spätzünder-Region
im Forum Hummelsaison
MarylouForenmitgliedDas Wetter hier hat sich ab dem 12. Mai endlich halbwegs berappelt. Vorher war es wochenlang kalt und windig, selten trockene Tage dazwischen.

Die Überschrift “Spätzünder-Region” deshalb, weil hier immer noch 3 Erdhummel-Königinnen
(mit-)sammeln, ebenso sehe ich aber auch einige Erdhummel-Arbeiterinnen der 1. und 2. Generation.Ansonsten sind außerdem im Garten unterwegs: einige Steinhummel-Arbeiterinnen
der 1. und 2. Generation, 1 Ackerhummel-Königin, einige Ackerhummeln-Arbeiterinnen
, zwei Wiesenhummel-Arbeiterinnen
.Immerhin gibt es noch Hummeln hier in der Gegend.
Heißer Favorit bei obigen Hummel-Arten ist hier seit Blühbeginn Geranium macrorrhizum “Spessart” (Felsen-Storchschnabel), noch weit vor anderen Storchschnabelsorten und auch noch vor Schopflavendel, Löwenmäulchen und anderen. Die Hummeln sind von früh bis spät an den Blüten, die wohl den Nektar dauerproduzieren (vermute ich mal).
Diese Storchschnabelsorte wuchert nicht, artet nicht aus, wird nicht lästig, kein Samenflug. Dauerblüher Mai bis Juli. Winterhart und wintergrün. Wunderschöne rötliche Blattfärbung. Teilung alle 3-4 Jahre, da sonst blühfaul. Also Empfehlung
, falls jemand noch ein Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon hat …..12. Mai 2019 um 14:29 Uhr #32982Als Antwort auf: Der erste Nachwuchs ist da
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
@Daniel 1985 – ja, freuen wir drauf. Hab gestern auch einige Pflanzen gekauft – bei uns finden jedes Wochenende Pflanzentauschmärkte statt. Diesmal fand ich einen Rainfarn, einen Kastanbaum für meinen Waldhang und mehrere Lavendel, die ich immer vor dem Einfloch meiner Hummelhotels setze. Denke, der intensive Geruch hält Motten fern. Lege getrockneten Lavendel auch in den Vorbei. Meine Hummelkästen haben keine Klappe, und ich habe wegen Motten kaum Ausfälle.
Natternkopf setze ich auch immer an, aber ich habe noch keine Gärtnerei gefunden, wo ich solche Bienen-/Hummelnpflanzen kaufen kann. Servus aus Oö., extremer Regentag bei 8 °C, aber die Hummeln fliegen! :-) Christian
12. Mai 2019 um 08:51 Uhr #32959Als Antwort auf: Der erste Nachwuchs ist da
Daniel1985ForenmitgliedDann wird da auch bald was fliegen
Gestern gabs ungefüllte Kletterrose, Flieder m, Rhododendron und Lavendel
Im April hab ich Kornblumen, Natternkopf gesät. Dazu Blauraute gesetzt.
Da freuen sich die
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