Suchergebnisse für „Lavendel“

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  • #37855

    Als Antwort auf: Garten-Impressionen 2019

    DorisDoris
    Forenmitglied
    Beitragsersteller
      • DE 39624
      • 38 m ü. NHN

      @all. Danke für das Lob – geht runter wie Öl.

      @Stefan, ja in der Tat. Leider noch nicht besiedelt. Aber abwarten.

      @petersberg, ja gaaaanz alte Teile.

      @Martha, in den Garten habe ich viel Fleiß und Liebe investiert. Als Arbeit kann ich das Werkeln im Garten nicht bezeichnen. Bin gerne draußen. Natternkopf, Herzgespann, Phacelia, Lavendel und Borretsch sind sowieso die Renner schlechthin. Borretsch und Phacelia blühen ja bis zum Winterbeginn, so ist immer was zum Futtern da. Und dann gibt es bald wieder die Schneeheide und den Winterjasmin.
      Momentan muss ich zeitlich etwas umdisponieren wegen unserer kleinen Jule. Sie darf noch nicht mit in den Garten. Da alles gut zugewachsen ist finde ich vielleicht unser Mäusekind so schnell nicht wieder. Und da sie jetzt erst ca. 10 Wochen alt ist kriege ich sie auch noch nicht mit Rufen und Locken.

      #37769
      Gloria

        Hallo!

        Wir haben im Garten einige Lavendelsträucher, die immer voll von Hummeln besetzt sind. Nun meine Frage: Wie verhalte ich mich bei Regen richtig. Ich habe beobachtet, dass die Hummeln bei Regen sich am Lavendel festklammern und “ausharren”. Kann man den Hummeln irgendwie helfen indem man die absammelt und sie draußen irgendwo unterstellt, sodass sie trocken? Oder lässt man sie einfach hängen? Konnte keine Antwort im Internet finden und dachte ich frage mal bei euch nach.

        Danke und Liebe Grüße

        Gloria

        #37767
        StefanR
        Forenmitglied
        Beitragsersteller

          Danke danke :) “Unsere” sylvarum kommt tatsächlich regelmäßig und fliegt dabei Lavendel an. Habe sylvarum ja schon häufiger an den Elbwiesen und auch im Botanischen Garten gesehen, mich wundert es trotzdem stets eine doch etwas seltenere Hummel direkt im Stadtgebiet zu sehen. Liegt aber wohl an der Verarmung der Randgebiete..

          Zur Ausgangshummel gibts vermutlich noch nichts neues? Das Hummeltelefon hat mir erneut geschrieben und möchte die Art als rupestris in ihre Datenbank/Karte aufnehmen. Meine Meinung zur Artbestimmung kennt ihr ja ;) Ich warte einfach noch ab..

          VG aus dem verregneten Dresden

          #37766
          Ugini
          Forenmitglied

            Hallo bin neu hier, finde Pollenhöschen Super, habe vor fünf Jahren ein Hummelhaus zu meinem 60. Geburtstag geschenkt gekommen, in der Zwischenzeit, habe ich drei Häuser. Habe in den letzten fünf Jahren jeweils ein Volk aufziehen können, leider habe ich jedes Mal Wachsmotten auf besucht gehabt, was mich dazu bewogen hat im letzten Jahr ein neues Haus zu konstruieren mit einer Wachsmotten Bekämpfungsanlage / Kontrollklappdeckel / Temperaturmessung / Lavendelschublade aus wasserfesten Sperrholz gebaut ist, und abwaschbar ist.

                

            Ich nenne es Wachsmotten Out Hummelhaus. Abkürzung WMOutHaus, siehe Bild 0

            Zu oberst, habe ich einen Klappdeckel und unterhalb befindet sich ein Schiebedeckel, unter dem Schiebedeckel befindet sich eine Glasscheibe, damit die Hummeln nicht gestört werden außer dem, kurzzeitigen Lichteinfall.

            So ist eine regelmäßige Kontrollfunktion gegeben. Bild 1

            Habe vier Lüftungslöcher mit Verschlusskappe die ich, wenn die Temperatur im Frühling noch zu niedrig ist, geschlossen halte, sobald im Hummelhaus die Temperatur ansteigt, öffne ich die Lüftungslöcher, zusätzlich ist ein kleiner Lüfter vorgesehen an einem Lüftungsloch, das im Haus ein Überdruck schafft, und so die Luft zirkulieren lässt aus den anderen Lüftungslöcher.

            Habe zwei Eingänge montiert mit Klappe, der eine Rechts ist fest montiert, der andere links, ist abnehmbar mit Legostein, befüllbar mit Trinkflasche für Kleintiere. Bild 2

            Die vordere Front des Hauses kann mit vier Schrauben abmontiert werden, so kann man, im Falle eines Wachsmottenbefalls, das ganze Hummelnest herausgezogen und kontrolliert werden.
            Das Nest wird von den Hummeln auf einem bespannten Rahmen gebaut, der wie genannt herausgezogen werden kann. Bild 3a, 3b / Video 2 (Kontrolle Wachsmotten Befall).

             

            Der Rahmen wird bespannt mit einem Kunststoffgitter, da sich so, die Möglichkeit ergibt, durchlässig zu sein und damit die unterhalb aufgebaute Wachsmotten Berieselungsanlage aufgebaut werden kann. Video 3a
            auf dem Kunststoffgitter wird ein Filzstoff als erstes aufgelegt, dann kommen Holzspäne und Kapok, um das Kapok ein Rest einer Wollenen Kappe die senkrecht mit einem isolierten Draht aufgestellt wird, als kleine Höhle. Bilder 3b

                  

            Die Hummeln bauen ihr Nest unterhalb der Kappe, auch befindet sich, unterhalb der Kappe die Temperatursonde die Temperatur ständig misst. Bild 4

            In einem Zwischenboden unterhalb des bespannten Rahmens, befindet sich eine herausziehbare Scheibe, auf der sich die Berieselung Anlage befindet. Bild 5

            Unterhalb der herausziehbaren Scheibe, befindet sich eine Schublade die im Frühling zuerst als Wärmedämmung, mit Baumwolle bestückt und später während der Wachsmottenflugzeit mit Lavendel befüllt werden kann. Bild 6 / Video 4
            Sobald die Spritzungen mit dem Thuringis Bazillus erfolgt sind, kann die Scheibe herausgezogen werden und die Schublade mit Lavendel befüllt werden, damit die Wachsmotten fern gehalten werden können.

            Die Spritzanlage besteht aus einem Infusion Schlauch, der ein Kreis bildet, der mit einer Spritze Nadel perforiert Worden ist. Ausserhalb des Hauses kann die Spritzanlage mit einer Spritze die befüllt ist mit dem Bazillus Thurigis betrieben werden.

            Durch den Druck, der entsteht, durch die Spritze, entsteht eine kreisförmige Bespritzung unterhalb des Nestes, das als Erstes den Filzstoff befeuchtet und so, langsam das Nest und die Holzwolle befeuchtet. Bild 3a / Video3a / Video 3b / Video 5

            Habe dieses Jahr Mitte Mai die erste Spritzung gemacht, konnte die Hummeln durch den Deckel beobachten.
            Reaktion war kurzzeitige Aufregung Flucht aus dem Nest und nach kurzer Zeit wieder Bezug, sogar die Königin ist rausgekommen.

            Am 30. Mai, in der Zwischenzeit, sind vier junge Königinnen vorhanden, das Nest wächst, inwieweit es funktioniert, mit der Berieselungsanlage gegen die Wachsmotten kann ich noch nicht beurteilen, nach dem letzten Kontrollgang habe ich bis jetzt noch keine Wachsmotten festgestellt, letztes Jahr habe ich Baumhummeln gehabt, die echt aggressiv waren, aber ein großes Volk bildeten, leider von Wachsmotten befallen am 22. Juni 2018.

            Letztes Jahr am 8. Juni 2018 habe ich das Nest ziemlich spät kontrolliert, wollte die Brut nicht stören, konnte noch keine Wachsmotten feststellen, habe, leider letztes Jahr den Bazillus nicht gehabt und konnte keine Spritzung machen.

            Am 22. Juni 2018 siehe Video war das Nest total befallen von ausgewachsenen Wachsmottenlarven, die das Nest praktisch vollkommen zerstört haben. Bild 7 / Video 7

            Weiß heute noch nicht, wie die Wachsmotten hineingekommen sind.

            Dieses Jahr 2019 habe ich Wiesenhummeln, die sehr friedlich sind, gut zu beobachten aber das Volk ist kleiner.

            Dieses Jahr habe ich das Haus komplett dicht gemacht mit Klebeband, siehe Bild 8

            Seit ich das Hummelhaus im Frühling in Betrieb genommen habe, hat sich eine Hummelkönigin 15. April selbständig etabliert, am Anfang als die Königin alleine war, habe ich den Legostein, in das Nest gelegt, nachdem die Arbeiter Hummeln geschlüpft waren, habe ich den außen, am Eingang befestigt.

            Feststellungen, die ich gemacht habe, der Legostein mit Zuckerwasser ist OK, für die Hummelkönigin, aber die Ameisen finden es sofort heraus und etablieren sich im Haus.

            Nachdem die Jungen geschlüpft sind, gibt es Hummeln, die rauskommen trinken und wieder reingehen, und dann gibt es Hummeln die rauskommen trinken und fort fliegen. Ich vermute, dass die, die Rauskommen und wieder reingehen, Arbeiter Hummeln sind, die rund ums Nest beschäftigt sind.

            In der Zwischenzeit, habe ich leider schlechte Nachrichten, nach einem Kontrollgang am Nest 30. Mai, habe ich festgestellt, dass sich junge Wachsmottenlarven im Nest befinden, ich Weiß wirklich nicht wie die Wachsmotten da reinkommen. Es wurde eine nächste Spritzung gemacht.

            Am 19. Juni, wurde im Nest, eine geplatzte Junge Wachsmottenlarve gefunden siehe Bild 9.

             

            Am 24. Juni wurde eine geplatzte ausgewachsene Wachsmotte gefunden siehe Bild Nr. 10 es wurde noch eine Spritzung gemacht, am anderen Tag wurde kontrolliert und es befanden sich drei ausgewachsenen Wachsmotten, die an der einen Eckseite des Hauses hinaufgekrochen waren.

            Nach Entfernung dieser ausgewachsenen Wachsmotten, wurde eine Spritzung gemacht von unten und eine von oben mit einer Spritze und Spritznadel, dabei wurde der Filz, der unter dem Nest ist, befeuchtet an verschiedenen Orten. Video 5

            Leider nach der Kontrolle wurden wieder neu Wachsmotten festgestellt die sich am inneren Eckrand des Hauses mittig eingespinnt haben, nach genauerer Kontrolle, wurde sogar ein Wachsmottefalter gefunden, wo ich mich heute noch Frage wie der da reingekommen ist. Ich vermute, dass der durch die Klappe, hineingekrochen ist, da ich akribisch auf Dichtigkeit des Hauses geschaut habe.

            Dieses Problem gilt es noch zu lösen, denn ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie der ansonsten in das Haus hinein gekommen ist. Ich denke, dass dies am späten Abend passiert, wenn die Hummeln wieder ins Haus hinein gehen, werden sie vom Geruch des Nestes angezogen und schlüpfen mit hinein.

            Trotzdem hat die Bekämpfungsanlage eine gewisse Wirkung gehabt, letztes Jahr um diese Zeit war das Nest total zerstört.

            Da ich noch in der Versuchsphase bin und dieses Jahr das Nest erst beobachten konnte mit der Bekämpfungsanlage, denke ich, dass eine Spritzung Mitte Mai zu wenig war, sehr wahrscheinlich hätte ich im Mai / Juni mehrere Spritzungen machen sollen, da die Wachsmottenlarven, im jungen Stadium besser bekämpft werden können, im ausgewachsenen Stadium besteht wenig Chance mit BT etwas zu erreichen.

            Habe fünf ausgewachsene Wachsmottenlarven entnommen und nichts mehr gefunden im Vergleich zum letzten Jahr am 22. Juni 2018 wo es nur wimmelte von Wachsmottenlarven. Video 7

            Fazit man muss das Problem des Wachsmottenfalters angehen, damit der schon gar nicht ins Nest hinein kommt, die Frage ist nur wie?

            Bin daran, an eine bessere Eingangsperre zu studieren damit der Falter zurückgehalten wird, leider ist bei mir, bis jetzt keine gute Idee in den Sinn gekommen vielleicht habt ihr euch auch schon Gedanken gemacht.

            Meine Frage ist, wen der Wachsmottenfalter durch die Klappe ins Haus kommt, wie ist es den in der Natur, da keine Klappe vorhanden ist?

            Eigentlich müsste ja jedes zweite Nest befallen sein von den Wachsmotten.
            Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit diesen lästigen Viechern? :mrgreen:

            EDIT ADMIN: 12.07.19: Bilder hinzugefügt, Videos verlinkt

            Foto/Video:
            #37722

            Als Antwort auf: Neue Hummel

            Tina
            Forenmitglied
            Beitragsersteller

              Dankeschön für die ausführlichen Berichte. Das mit den gekauften Nistkästen dachte ich mir schon. Ich hatte mal 2 in der Hand. Dachte mir, die verwittern sicher schnell. Gelesen hatte ich das bereits mit den verlassenen Mäuselöchern und Mauernischen.

              Ich finds auch merkwürdig, habe hier blühenden Lavendel, der interessiert sie gar nicht. Einige Pflanzen, die ich letztens für die andere Hummel gekauft hatte sind schon verblüht und die ich selbst ausgesät hatte tragen nur wenig Blüten bis jetzt. Auch die Sonnenblumen wollen dieses Jahr gar nicht wachsen.

              Das Tierchen weiß ganz genau, wo das Schälchen mit dem Zuckerwasser steht. Immer wieder staunen wir alle, dass sie so oft und schnell wieder hier ist. Mittlerweile ist ja schon wieder die neue Woche und wir gucken nur mal nachmittags und abends. Wenn wir uns aber mal ne Stunde hinsetzen, interessant, wie oft sie unseren Balkon anfliegt.

              Dann sag ich nochmal danke und wünsche eine Gute Nacht

              #37678

              Als Antwort auf: TV-Tipp allgemein

              Marylou
              Forenmitglied
                • DE 41363
                • 61 m

                Hallo @Bulli, vielen Dank für Deine Ausführungen.:blume:

                Das freiliegende Erdbeerbeet wurde ja von den bodennistenden Wildbienen mehr als ausreichend besucht. Mir ist halt nur aufgefallen, dass ich dort keine Hummel gesehen habe. Mit halbschattig meinte ich, ab 15 Uhr dort keine Sonne mehr.

                Da meine Bodennister reichlich neue Brutgänge angelegt haben, freue ich mich schon auf die Generation nächstes Jahr. Sie mögen Korbblütler gerne, daher habe ich natürlich auch zusätzliche Pflanzen für sie gesetzt.

                Ansonsten lieben die Hummeln Lippenblütler, das habe ich auch beobachtet, ohne dass ich zu dieser Zeit viel über Hummeln wusste. Im Moment sind Erd-, Stein- und Ackerhummeln hauptsächlich an verschiedenen Salbei-Sorten, Ehrenpreis und Lavendel. Nach den Spiraea japonica wegen des Pollens werden jetzt die Tellerhortensien sehr gerne besucht (hauptsächlich von Erdhummeln) und bieten entsprechende Pollenausbeute. Ab und zu sind Erdhummeln auch an den Bartblumen, wobei sie sich richtig in die Blüten eingraben und tief eintauchen, aber auch die Echinacea werden nicht verschmäht. Die Tomatenblüten werden bei mir von einer Ackerhummel besucht, die täglich vorbeikommt, das war schon letztes Jahr so.

                Dieses Jahr sind leider sehr viele Honigbienen im Garten unterwegs. Da die Hummelpopulation hier regional im Gegensatz zu letztem Jahr stark abgenommen hat, hoffe ich, dass dies keinen zu großen Einfluss auf die Hummeln hat, zumal ich noch reichlich Lippenblütler dazugekauft habe.

                Gruß, Marylou

                #37646
                Martha
                Forenmitglied
                  • CH
                  • 545 m

                  Ackerhummel, helle Erdhummel und Gartenhummel tun sich gütlich am Lavendel und Zitronenmelisse. Am Borretsch sehe ich vorwiegend Bienen.

                  Die Steinhummeln sind immer noch sehr fleissig, Jungköniginnen und Drohnen fliegen um die Wette.

                  @Frank   Habe heute wieder einen Schwalbenschwanz gesichtet, mal schauen, ob er meine Pflanzen besucht hat, denn wie Du schon sagtest, die Hoffnung stirbt zuletzt. Schmetterling

                   

                  #37644
                  petersberg
                  Forenmitglied

                    Also hier sieht es recht gut aus.

                    An den Lavendel und Salbei so wie Stockrosen tummeln sich viele prächtig entwickelte :hummel:

                    Zu meinen erstaunen viele Erdhummelköniginnen eine schöner wie die andere.

                    Steinhummeln und Gartenhummeln sind auch zahlreich vertreten.

                    VG.

                     

                    #37643
                    Christian
                    Forenmitglied
                      • A-4800, 4851
                      • 420, 510 m

                      … nur kurz eine Zwischenbilanz: Noch 10 Hummelvölker aktiv, fast alle ziemlich schwach. Sehe auch keine Königinnen fliegen, ausgenommen aus einem Gartenhummelvolk gestern. Auf den Trachtpflanzen (Lavendel) derzeit wenige Hummeln zu beobachten, ev. die schon lange andauernde Hitze schuld? Schönes Wochenende, beste Grüße! Christian

                      #37528
                      petersberg
                      Forenmitglied

                        Die gute Nachricht an einen Großen Lavendel konnte ich sehr viele Erdhummelköniginnen beobachten.

                        #37369

                        Als Antwort auf: Baumhummeln spät dran

                        Martha
                        Forenmitglied
                          • CH
                          • 545 m

                          Hallo Jack

                          Etwas zum Lavendelöl:

                          – Frühzeitig anwenden

                          – Nicht direkt im Nest anwenden, sondern auf den inneren Kasten ein paar Tropfen geben und auch die nähere Umgebung damit behandeln. Es geht allein darum, den spezifischen Hummelduft zu unterdrücken, damit die Motte das Nest weniger findet. Oft wiederholen. Eine Garantie gibt es nicht.

                          Wenn nun schon Mottenraupen im Nest sind, dann wie Stefan vermutet, dann  nützt nur noch Bt.

                          Bitte noch nicht verbrennen.

                          #37338

                          Als Antwort auf: Baumhummeln spät dran

                          Jack
                          Forenmitglied
                          Beitragsersteller

                            Ich habe mal ein kleines Update:

                            Ich habe Lavendelöl gekauft, es auf kleine Holzstücke geträufelt und in den Eingang und ins Nest getan.

                            Eine Woche später fand ich eine tote Hummel im Nest als ich einmal kurz nachschaute, eine weitere Woche darauf sah ich eine kleine Hummel am Eingang liegen, welche noch ihre Beine bewegte. Ich nahm sie aus dem Weg und legte sie auf einen Stein um zu schauen, was mit ihm los war. Als ich sie anhebt war ein kleiner weißer Wurm unter ihr und die Hummel hatte ein Loch an ihrem “Po/Bauch”. Ich erschrak und machte mir Sorgen und schaute daher 3 Tage später wieder im Nest nach und schon wieder lag im Nest eine tote Hummel, nur dieses mal war sie von ganz vielen kleinen Insekten umgeben die aussahen wir kleine Schokoschaben (bin mir bei ihrem Aussehen nicht mehr so sicher)

                            Nun schaute ich nochmal vorbei, wieder eine tote Hummel auf dem Kapok…, und dieses mal noch viel mehr kleine Insekten

                             

                            Meine Frage: WAS SOLL ICH MACHEN?!??! 8O

                             

                            soll ich das Hummelnest verbrennen, damit die Insekten sich nicht ausbreiten können :cry:

                            Oder etwas anderes??”!

                             

                            Ich mache mir halt sorgen um meine Hummeln und um meinen Garten…

                             

                            Wie ich schon mal sagte, handelt es sich um Baumhummel, welche in einem Schwegler Hummelkasten sind …

                             

                            LG :mrgreen:

                             

                            #37150
                            Martha
                            Forenmitglied
                              • CH
                              • 545 m

                              Den intensiven Lavendelduft stört die Hummeln auf keinen Fall – die Motte aber schon. Wie @bumblebee-me schreibt, muss es unbedingt das naturreine ätherisches Lavendelöl sein. Auch immer 1-3 Tropfen in den Innenkasten aber nicht aufs Nest und natürlich vor allem rund um den Eingang.

                              @Manfred  Laut Deiner Berechnung hast Du 19,2% Deiner Völker an Kuckuckshummeln verloren. Die Wirtsvölker haben offensichtlich für die bei ihnen schmarotzenden Kuckuckshummeln anlockende Nestgerüche.So mal gelesen. Das würde heissen, dass sie durch den intensiven Lavendelduft  den Duft ihres Wirtsvolkes nicht mehr so gut wahrnehmen könnten???? Zwei Fliegen auf einen Streich – oder? O_o

                               

                               

                               

                               

                               

                              .

                              #37148
                              bumblebee-me
                              Forenmitglied
                                • DE 91459
                                • 395 m

                                Hallo zusammen,
                                immer wieder die Wachsmotten, das ist ein leidiges Thema. Dass es bei den Schweglerkästen keinen
                                Wachsmottenbefall gibt, kann ich leider  nach 30jähriger Erfahrung nicht teilen. Hatte in den ersten
                                Jahren zwar wenig, dafür später sehr starken Befall. In die Holzdeckel waren richtige Gänge gefressen,
                                und man konnte sie nur mit einer Spachtel anheben. In diesen Jahren dachte ich wirklich ans aufhören.
                                Bis es dann die Hummelklappe gab. Wir haben die Vorbauten dementsprechend umgebaut mit Lüftungs-
                                löchern versehen. Aber wie schon geschrieben, auch die sind keine Garantie. Lavendelöl gehört auch
                                bei mir in den Kasten – bitte naturreines ätherisches Öl – verwenden. Keines aus dem Drogeriemarkt das
                                man als Duftöl zu kaufen bekommt. Wie Stefan schreibt bei Befall hilft leider nur BT.

                                 

                                #37107
                                Stefan
                                Admin
                                  • DE 84513
                                  • 398 m

                                  Mottenklappe ist gut, hat aber – ähnlich wie Lavendel – keine Garantie mit eingebaut.

                                  Stark riechende Völker ziehen Wachsmotten an. Und wenn die Motte den ganzen Tag und die halbe Nacht  vor der Himmelklappe wartet bis eine Hummel heraus kommt, dann schlüpft sie durch die kurz geöffnete Hummelklappe ins Nest und legt dort ihre Eier ab.

                                  Da helfen leider manchmal auch keine Wächterinnen. Keine Klappe, kein Öl. Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann ist BT das Mittel der Wahl.

                                  Profilaktisch lehne ich BT ab. Da finde ich Lavendel viel symphatischer. Hat auch keine Nebenwirkungen so weit mir bekannt.

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 481 bis 495 (von insgesamt 575)