Suchergebnisse für „Lavendel“
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15. August 2020 um 07:43 Uhr #49670
Als Antwort auf: Hummelnest zerstört, Königin gerettet
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
… der Bericht von @ Ole zum Mottenbefall deckt sich mit meinen heurigen Erfahrungen. Hier habe ich beim Wegräumen der Nistkästen nur wenige Hummelvölker mit Mottenraupen festgestellt und eigentlich befanden sich diese meistens in irgendeiner Ecke im Gespinnst und nicht direkt im Nest. Habe dieselben auch den Vögeln, Laufkäfern, Igeln, … überlassen. Im noch existierende Steinhummelnest mit nicht mehr als noch ca. 5 vorhandenen Hummeln konnte ich die Raupen ganz einfach absammeln, die Waben sind unbeschädigt.
Ich weiß nicht, wieso es an meinen beiden Standorten der Hummelhotels kaum Hummelmotten gibt – Klappen halte ich daher hier für nicht notwendig und meine ca. 25 Nistkästen sind denkbar einfach gebaut. Möchte aber niemanden in Sicherheit wiegen mit meiner Methode, konsequent getrockneten Lavendel in den Vorbau zu legen und auch dafür zu sorgen, dass sich auch viele Feinde der Motten im Garten wohl fühlen (Hornissen, Wespen, …).
12. August 2020 um 15:01 Uhr #49546Als Antwort auf: Ackerhummelnest im August 2020
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
Herzlichen Dank für Deinen wirklich tollen Bericht, @Stefan, der mich natürlich besonders interessiert, weil es speziell um Ackerhummeln geht. Ich hatte hier übrigens auch mal so ein „Hündchen“, sprich eine kleine Erdhummel-Arbeiterin, die sechs Wochen lang anhänglich und zutraulich war. Bis sie dann eines Tages nicht mehr kam …

Mit einem Bericht über mein Ackerhummelvolk im Kasten darf ich mich sicher anschließen.
Das Nest im Gubisch-Kasten entwickelt sich gut, da ich seit dem ersten Wachsmottenbefall auch zufüttere, sodass die Sammlerinnen viel Pollen eintragen.
Leider ist das Nest jetzt zum zweiten Mal (!!!) dieses Jahr
von der Wachsmotte heimgesucht worden, trotz reichlich Lavendelöl jeden Abend um die Lüftungslöcher inkl. Oberkante des Vorbaus sowie immer Klappe und Vorbau sauberhalten. Da ich jeden zweiten Tag kontrolliere, scheint die jetzige Bt.-Behandlung hoffentlich gewirkt zu haben, aber ich bin weiterhin skeptisch und beobachte.Seit genau einer Woche ist eine
Wächterin innen an der Wachsmottenklappe abgestellt. Mit den Vorderfüßchen steht sie in der Lochrundung im Vorbau und lässt sich auch nicht ablenken. Wenn ich den Vorbau morgens und abends öffne, um den großen Legostein auszutauschen, zuckt sie kein bisschen, sondern konzentriert sich voll und ganz auf ihre Wache!Sehr hartnäckig machen Regen und Gewitter einen Bogen um diese Region, daher ist jeden zweiten Tag ausgiebiges Wässern angesagt (ächz!). Und da die Hitze ab mittags unerträglich ist, bekommt der Hummelkasten – obwohl er ganztägig im Vollschatten steht – seit einigen Tagen eine Klimaanlage in Form von zwei Kühlakkus, die genau zwischen Stirnwandinnenseite und Nistkarton passen. Durchfeuchten kann da nichts, da jeder Kühlakku in einem 3-Liter-Zipperbeutel steckt und der wiederum in jeweils einem großen Waschhandschuh. Funktioniert hervorragend! Auch eine ausreichende Belüftung ist gegeben, da der Nistkarton oben nicht geschlossen, sondern mit einem engmaschigen Gitter abgedeckt ist.
Und wie es der Zufall so will, kam gestern die erste (fremde) bildhübsche Ackerhummel-Jungkönigin
zum Naschen in den Garten.8. August 2020 um 16:45 Uhr #49359Als Antwort auf: Wachsmotten im Hummelvolk
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
Hallo Stephanie-Anna!
Du hast da der grösste Feind im Kasten für das Hummelvolk. Ich hätte da eine Frage. Sind bereits Jungköniginnen und Drohnen hervorgegangen? Also Geschlechtstiere? Wenn ja, würde ich die Raupen vorweg einsammeln und den Vögel verfüttern. Wenn nicht, musst Du Bt-Toxin spritzen. LEIDER ! Es sind Giftstoffe, die die Raupen töten, wenn sie davon fressen. Achte aber darauf, dass die Nektarnäpfchen, aus denen die Hummeln trinken, nicht mit dem Mittel besprüht werden.
Lavendel, richtig und konsequent angewendet, hilft prophylaktisch sehr gut.
8. August 2020 um 14:38 Uhr #49358Als Antwort auf: Wachsmotten im Hummelvolk
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo Stefanie-Anna!
Herzlich Willkommen!
Lavendel hilft leider nur den Hummelgeruch zu übertünchen, damit die Wachsmottenweibchen das Hummelnest nicht über den Geruchssinn finden und dann ihre Eier ablegen. So entsteht nämlich der Wachsmottenbefall. Sind bereits Wachsmotten im Nest, hilft Lavendel leider nicht mehr.
Jedoch Deine Aktion hört sich gut an. Bitte jetzt öfter kontrollieren wie sich das Volk entwickelt.
Du solltest etwas zu füttern, das hilft jetzt dem geschwächten Hummelstaat. Am besten direkt im Nest.
Über den Winter kannst Du Dir Gedanken über den Wachsmottenschutz machen. Ganz wird man zwar Wachamottenbefall nie verhindern können, aber versuchen sollte man es schon.
Grüsse Stefan
8. August 2020 um 14:18 Uhr #49357Als Antwort auf: Wachsmotten im Hummelvolk
Stephanie-Anna WENDL
Ich hab seit 3 Tagen einen Wachsmotten Befall. Sie haben die Hälfte des Stocks befallen. Aufgefallen sind mir so komische Kokonfäden.
Da ich Neuling bin musste ich mich erst mal umhören.
Gestern hab ich die ganzen Fäden entfernt.
Und das Nest mit Lavendelblüten ausgestreut. Dadurch wurde die weitere Verbreitung etwas eingedämmt.
Heute hab ich die Hälfte des Stockes entfernt und verbrannt. Da waren 60 Maden drin
Die Königin und ihr Hofstaat ist wohl auf.
Die Wächter waren sehr aktiv. Haben dank Rauch nicht gestochen.
Was kann ich jetzt alles noch tun, damit sich das Volk vom Befall erholt. Ursprünglich waren es 160 Hummeln. Jetzt nur noch 80?
1. August 2020 um 09:25 Uhr #49193Als Antwort auf: Bacillus thuringiensis
gingillinosForenmitgliedEs ist gut hier so viele Meinungen zu lesen..
Werde eh bei Lavendel bleiben. Nur wenn es ernst wird werde ich BT einsetzen.Hab ja nun das erste mal Erfahrungen mit der Motte gesammelt. :god: :god:
29. Juli 2020 um 21:38 Uhr #49123Als Antwort auf: Spinnennetze
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
Hallo Osmia!
Ich orientiere mich nach den Suchflügen der Hummeln. Wie und wo sie vor allem suchen. Z.B. habe ich dieses Frühjahr festgestellt, dass sie entlang einer Mauer intensiv nach einer Öffnung suchten. Nun befestige ich in der nächsten Saison dort einen Schlauch, fülle mit Erde auf und stelle den Kasten davor. Dann lasse ich mich überraschen.
Lavendel kommt erst zum Einsatz, wenn sich die Königin richtig angesiedelt hat. Dann aber kräftig.29. Juli 2020 um 21:29 Uhr #49122Thema: Trinken Hummeln die Blüten „leer“?
im Forum Plauderecke
Anne
Liebe Hummelfreunde,
ich benötigte eure Hilfe!Ich habe im Garten eine verletzte Hummel gefunden. Ein Stück Flügel fehlt, sodass sie sich zwar beim Fallen noch abbremsen, aber nicht mehr aktiv fliegen kann. Ich habe es nicht über mich gebracht, sie ihrem Schicksal zu überlassen und ihr einen geschützten Garten gebaut. Sie hat Pflanzen (Lavendel, Glockenblume), Zuckerwasser und Verstecke. Sie lebt nun seit drei Tagen dort und scheint ihre Unterkunft angenommen zu haben, klettert aktiv umher und steckt ihren Rüssel in die Blüten. Genau dazu meine Frage: Bildet sich immer wieder neuer Nektar oder trinkt sie die Blüten leer, sodass ich die Pflanzen austauschen muss? Wenn ja, in welchem Intervall? Ich möchte nicht, dass die Hummel trotz Blütenpracht am Ende verhungert!
Die Hummel und ich sind dankbar für Infos!
Anne
27. Juli 2020 um 00:54 Uhr #49047Als Antwort auf: Saison 2020
Lutz SForenmitglied- DE 34225
- 225 m
Hallo nochmal, ich möchte gern noch eine weitere Beobachtung mitteilen.
Ich habe zwei große Lavendel-Horste, oder sagt man Stauden/Büsche, oder wie auch immer?
Diese beobachte ich auch öfters. Dabei fällt mir auf, dass dort überwiegend Erdhummeln zu sehen sind und besonders auffällig auch Steinhummeln, aber fast NUR Drohnen! Ich sah auch 1 oder 2 mal Steini-Sammlerinnen, aber egal wann ich schaue, wenn Steini, dann zu 99% Drohnen.
Die Sammlerinnen scheinen sich viel mehr für den Weisklee im Rasen zu interessieren, sie werden wohl wissen warum ;-) Aber ich finde es schon sehr interessant, wie sich die Vorlieben da abzeichnen.
22. Juli 2020 um 18:17 Uhr #48929Thema: Überwiegend gelbe Hummel
im Forum Artbestimmung
VolkerFForenmitglied19. Juli 2020 um 14:57 Uhr #48852Als Antwort auf: Nektar und Pollenpflanzen für die nächste Generation
PetraSForenmitglied- DE 31708
- 85 m
Bei mir blühen aktuell: Natternkopf, Esparsette (geht langsam zu Ende), Ochsenzunge, Agastachen beginnen, Skabiosen-Flockenblume, Felsen-Flockenblume, Wiesen-Flockenblume, Wegeblättriger Natternkopf, Johanniskraut, diverse SommerfliederPhacelia, die wilden Monarden öffnen die ersten Blüten, Kornblumen, der eine oder andere Klatschmohn, Muskatellsalbei, Wollziest, Heilziest, Lavendel, Schopfsalbei, Taubenskabiose, Kornrade, Wasserdost, viele Disteln, Ysop, demnächst müssten die Sonnenblumen kommen, Gemeine Schneebeere, Färberkamille, einige Hortensien.
Calaminthen und Amerikanische Minze stehen kurz vor der Blüte. Fingerkraut, Staudenwicke, Echinacea, Rot- und Weißklee, Katzenminze. Ach ja, Oregano satt. Es blüht also eine Menge. Die üblichen Verdächtigen der Hummeln sind eigentlich überall dran.
Liebe Grüße
Petra19. Juli 2020 um 10:31 Uhr #48840Als Antwort auf: Geschwächte Hummeln auf Blüten
KaktusForenmitglied- DE 08115
- 330 m
Hallo,
das zufüttern hat geholfen, die Anzahl an geschwächte Prinzessinnen zu verringern. Wenn die Hummeln aber einmal die Futterstation entdeckt haben, werden sie faul und trinken ca. 200ml pro Tag. Kann mir gar nicht vorstellen wie das bei mehr als 10 Völkern ausschaut. Die Honigbienen haben es noch nicht entdeckt und gehen lieber an die Schmetterlingsflieder oder Lavendel.
18. Juli 2020 um 17:31 Uhr #48801Als Antwort auf: Geschwächte Hummeln auf Blüten
Hummelfreund FranzForenmitglied- DE 46487
- 22 m
@ Sabine. Hallo, ich füttere 13 -14 kg / Monat durch, obwohl Königskerzezen , Lavendel und Hibiskus voll in der Blüte stehen, aber wenn es regnet, können die Pflanzen nicht genug Nektar anbieten, die Ameisen fern zu halten ist einfach, mit der Wespen ist schwieriger, und wenn Honig Bienen in der nähe sind, dann ist das unmöglich !
Ich habe Glück im Diesem Jahr keine Honigbienen in der Nähe zu haben.Gruss Franz
17. Juli 2020 um 17:23 Uhr #48770Als Antwort auf: Geschwächte Hummeln auf Blüten
SabineForenmitglied- DE 45136
- 116 m
Auch bei mir werden die Hummeln zugefüttert, die Menge richtet sich nach der Zahl der Hummeln und natürlich nach dem Wetter. Bei gutem Wetter und ausreichender Tracht gibts nur gefüllten Legostein, bei Schlechtwetterperioden wird im Glas serviert. Dadurch können sich die Arbeiterinnen mehr aufs Pollensammeln konzentrieren. An der „Tränke“ finden sich nur Arbeiterinnen, keine Jungköniginnen.
Die abfliegenden Jungköniginnen sind gut genährt und haben eher das Problem, mit ihrem Gewicht abzuheben zu können
Im Garten blüht zwar noch viel: Klee, Zierlauch, Lavendel, Oregano, Borretsch, Beinwell, … – auch alles sehr gut besucht -, aber die Baumblüte als Massentracht für die vielen Hummeln fehlt.
Ich biete ein Fruchtzucker-Zucker-Gemisch in kleinen, mit Hartschwamm gefüllten Gläschen an, oder nehme für sehr kleine Mengen Legosteine. Die Gefäße müssen sauber gehalten und die Schwämme durchgewaschen bzw. ausgetauscht werden.
Guten Appetit!
17. Juli 2020 um 15:57 Uhr #48769Als Antwort auf: Jungköniginnen
Berta BommelForenmitglied- 50129
- 124 m
Bei mir saßen auch geschwächte Hummeln auf dem Lavendel und viele andere flogen von Blüte zu Blüte, ohne dass da noch nennenswert was rauszuholen war. Vorgestern habe ich dann das Schnellrestaurant eingerichtet.
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