Archiv der Kategorie: Meine Hummeln 2013
Nestkontrolle bei der Ackerhummel
Es scheint alles in Ordnung. Wie alle 10 Hummelnester hat auch die Ackerhummel die Wochen langen Regengüsse und Temperaturen im einstelligen Bereich gut überstanden. An der Hummelklappe ist – wie für Ackerhummeln üblich – natürlich noch nicht so viel los. Die Arbeiterinnen sind normal groß und klein bis winzig.
Nestkontrolle Steinhummel
Was für ein imposantes Steinhummelnest. Fast die ganze Fläche ist verbaut. Das erklärt auch den regen Verkehr an der Hummelklappe.
Ich bin gespannt, wann hier die ersten Jungköniginnen zu sehen sind. Die Steinhummeln in Hummelhaus 2 sind lange nicht so weit fortgeschritten wie hier.
Das Hummelnest ist gewachsen
Das Nest ist gewachsen, aber hier geht es ruhiger zu als z. B. bei den Kolleginnen in Hummelhaus 1.
Trotzdem scheinen die Hummeln die kalten Wochen und den bis vor 2 Tagen herrschenden Dauerregen über Wochen und dazu einstellige Temperaturen gut überstanden zu haben.
Steinhummel
Leider ist Hummelhaus 2 nicht sehr gut einsehbar. Es liegt hinter zwei Haselnusssträuchern ziemlich verdeckt und geschützt. Und so sehe ich die Steinhummeln nur manchmal eher zufällig zwischen großen Haselnussblättern verschwinden. Ein Blick ins Hummelnest zeigt aber ein schön entwickeltes und gesundes Steinhummelvolk. Die Damen meisterten die Nestkontrolle ohne Aufregung und haben sich nicht groß stören lassen.
Erste Jungköniginnen
Erste Jungköniginnen unterwegs. Und wenn ich so in das Nest sehe, sind es wohl Gartenhummeln und keine Erdhummeln. Egal, Hauptsache dem Volk geht es gut. Das Hummelhaus ist sehr schlecht einsehbar, deshalb sieht man die Damen nur zwischen den Blättern von zwei großen Haselnusssträuchern verschwinden. Durch die Blätter sieht man dann zur Klappe. Aber da ist man zu weit weg. Den kurzen Blick ins Nest haben die Hummeln friedlich und ruhig über sich ergehen lassen. Keine Spur von Angriffslust oder ähnlichem.
Einblicke ins Hummelnest
Nach Wochen mit Kälte und Dauerregen hat sich das Wetter inzwischen entspannt. Heute zeigt das Thermometer sogar angenehme 23 Grad. Also wird es Zeit nachzusehen wie die Hummeln mit diesem grausigen Wetter zurecht kamen.
Neue Einblicke in die Hummelnester gibt es in
- Hummelhaus 1
- Hummelhaus 2
- Hummelhaus 4
- Hummelhaus 5
- Hummelhaus 9
- Hummelhaus 11
Die anderen Häuser hatte ich auch besichtigt, jedoch ist entweder das Foto nichts geworden, oder es ist schlicht nicht viel neues zu sehen und/oder es ist so gebaut, dass man nicht so einfach zur Nistkugel kommt. Um nichts zu zerstören habe ich dann auf grundloses herumwühlen nur für ein Foto verzichtet.
Erste Hummel-Jungköniginnen
Seit 2-3 Tagen sind an den Hummelhäusern erste Jungköniginnen zu sehen. Wie erwartet bei den Baumhummeln in Hummelhaus 7.
Auch habe ich bei Hummelhaus 1 schon mindestens eine Jungkönigin gesehen.
Hier auf dem Bild sieht man, dass die Baumhummeln ordentlich Nistmaterial aus dem Hummelnest schaffen. Sie werfen es einfach “zur Tür hinaus”. Sie brauchen anscheinend Platz, es ist ein sehr großes Baumhummelvolk. Hinter der Klappe warten inzwischen bis zu drei Wächterinnen auf Eindringlinge. Nähert man sich dem Nesteingang kann es passieren, dass diese drei Damen ihre Aufgabe sehr ernst nehmen. Deshalb kann ich immer erst Abends, wenn das Hummelnest Nachtruhe hat die Klappe putzen, so dass sie wieder ordentlich schließt.
Nachtrag: Steinhummeln und Wachsmottenschutz
Ich hatte ganz vergessen, dass ich ein kleines Video gemacht habe bei dem sehr gut zu sehen ist, wie schnell Hummeln lernen mit der geschlossenen Wachsmottenschutzklappe umzugehen. Die Klappe zum Hummelhaus 5 ist hier seit etwa 10 Sekunden ganz geschlossen, davor war sie noch einen Spalt geöffnet.
Die ersten Versuche in ein scheinbar geschlossenes Hummelhaus zu gelangen sieht man in dem kleinen Video. Inzwischen fliegen und krabbeln die Hummeln in das Hummelhaus als ob keine Klappe vorhanden wäre.
Hummeln bei Dauerkälte am Rhododendron
Seit nun schon gut zwei Wochen herrschen hier Temperaturen im einstelligen Bereich. Meine Hummeln (und deren Kolleginnen) nutzten eine kurze Regenpause heute Mittag um sich ausgiebig und zahlreich am Rhododendron zu bedienen.
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Die Hummelsaison 2013 ist vorallem kalt und nass
Wir haben hier seit Tagen Dauerregen und Kälte. Und laut Wetterbericht soll sich das auch nicht so schnell ändern.
Den Hummeln geht es trotzdem gut, schließlich gehört so ziemlich alles was bei dieser Kälte blüht (z. B. gerade mein Rhododendron) ihnen alleine da es den Honigbienen zu kalt ist. Und so kommen sie bei Nieselregen mit dicken Pollenhöschen von ihren Ausflügen zurück. Die meisten Pollen davon sind Weiß, einige leuchtend Orange.
Ich füttere trotzdem etwas zu. Jeden Tag einen Legostein im Vorbau. Nicht alle, aber die meisten Völker, nehmen das an. Auch mein Futterhaus ist in Betrieb und wird gerne angeflogen.