Ich nehme an, die Hummel wurde in Deutschland gesehen. Es handelt sich um eine Erdhummel, wie Bumblebee-me schon gesagt hat. Wobei sich hinter der genannten “lucorum” mehrere Arten verbergen, das könnte hier nämlich relevant sein.
Erdhummeln sind ziemlich variabel und lassen sich leider nur sehr schwer bestimmen. Punkt. Eigentlich sollte ich hier aufhören, aber damit will ich dich jetzt auch nicht abspeisen.
Bombus magnus kann man als einzige hier wohl sicher ausschließen. Der helle und verhältnismäßig schmale Streifen auf dem Hinterleib passt am ehesten zu lucorum oder cryptarum. Der schmale Streifen hinter dem Kopf dagegen eher zu terrestris. Ich erinnere mich aber, gelesen zu haben, dass cryptarum zu Melanismen neigen kann, das würde die reduzierte Binde auch als Indiz für cryptarum durchgehen lassen. Über lucorum ist mir diesbezüglich nichts bekannt.
Du siehst, so ohne weitere lässt sich die Hummel leider nicht bestimmen.
Wenn ich tippen müsste.
terrestris 10%
lucorum 40%
cryptarum 50%
magnus 0%
ich habe es schon im Nabu-Forum (naturgucker) versucht; es scheint aber niemand das Tierchen bestimmen zu können. Gesehen am 13.08., früher Vormittag, an Solidago-Blüten. Einzeltier. Beschreibung: schmaler orangegelber Streifen hinterm Kopf, schwarzer Rücken, schwarz-weiß-schwarz-weiß gestreifter Hinterleib; Größe wie Dunkle Erdhummel. Der gelbliche Ton des ersten Streifens auf einem der Fotos täuscht – der stammt von den Flügeln. Die Streifen waren definitiv weiß.
Insekten wachsen als “erwachsene Tiere” generell nicht mehr, das gilt auch für die Bienen. Ansonsten verbergen sich hinter “der Erdhummel” in Wirklichkeit mehrere Arten. Manche, wie die “Helle Erdhummel” oder die “Kryptarum Erdhummel” haben kleinere Nester und sind deutlich früher durch. Die “Dunkle Erdhummel” braucht etwas länger. Vielleicht hattest du also eine Erdhummel, die schon früher ihren Höhepunkt erreicht hat. Oder es hatte andere Gründe, warum sich im Nest nichts mehr rührt. Ferndiagnose ist schwierig. 2018 ist ein extremes Jahr. Es ging extrem früh los, da sind manche Arten einfach ungewöhnlich früh “fertig” geworden. Während die extreme Hitze und Trockenheit manchem Nest wohl ein jähes Ende bereitet hat.
wir haben dieses Jahr das erste mal ein Hummelhäuschen im Garten gehabt – und im April eine Erdhummelkönigin gefangen, die sich dort eingewohnt hat.
Alles lief sehr prima, aber – als wir Ende Juli aus dem Urlaub kamen, waren außer ca 15-20 Hummeln alle weg. Jetzt, nach unserem letzten Urlaub, haben wir noch eine einzige Hummel gefunden, die wie eine Königin aussieht und vorwiegend abgebissene Flügel hat (das wissen wir, dass es die Hofdamen der ursprünglichen Königin zum Schluss machen, also ist es vielleicht das?).
Wir haben uns gefragt, wo unsere Hummeln verschwunden sind? In dem Häuschen ist überhaupt nichts auffälliges, keine Parasiten oder toten Hummeln. Entsprechend den Quellen sollte die Saison vom Erdhummel erst in Oktober enden. Aber auch auf diese Seite sehe ich, dass der Staat hier auch schon nicht mehr existiert. Ist es wirklich so? Wir hatten in unserem Hummelhäuschen vorher sowie große Hummeln, die wie Königinnen aussahen, und kleine und mittlere Hummeln – wir dachten, die wachsen erst in die Normalgröße. Aber vielleicht waren diese die Arbeiterinnen und die Drohnen?? Wachsen die Hummeln überhaupt, oder schlüpfen sie in ihrer “finalen Große” heraus? Und wieso wäre der Staat schon Mitte August vorbei?
Ich habe noch einmal einen großen Topf mit einer Sonnenblume gekauft, um vielleicht fremde Hummeln zu beobachten. Leider sehe ich keine Hummeln mehr an den Blüten, nur einige Honigbienen und sehr kleine Wespen, bzw. Wildbienen. Im letzten Jahr waren die dunklen Erdhummeln noch reichlich im September an den Sonnenblumen. Nur in der Gärtnerei habe ich noch ein paar Hummeln gesehen.
Meine Jung-Königinnen sind alle abgeflogen. Bei den Steinhummeln (Haus 1) war die letzte Jung-Königin am letzten Mittwoch (38,5° C) zu sehen, aber noch 2-3 Arbeiterinnen sind noch vorhanden. Im Haus 2, dunkle Erdhummel, habe ich noch eine Arbeiterin gesehen, dafür viele Fliegenmaden im Nest. Im Haus 3 gab es keine Jung-Königinnen, warum auch immer? Der Wachs des Nestes ist auch sehr dunkelbraun. Einige Töpfchen sind noch mit Nektar gefüllt. In alles drei Hummelhäusern konnte ich in 2018 keine Wachsmotten entdecken. Ich lass erstmal alles wie es ist, vielleicht kommt ja noch die ein oder andere Hummel zum Übernachten zurück? Ende August die letzte Kontrolle und dann wird alles entsorgt und gereinigt.
am Zufüttern kanns nicht liegen. Ich hab vor dem Einflugloch täglich Zuckerlösung angeboten, die die Arbeiterinnen aufnahmen.
Ob Milben die Ursache sind? Noch vor zehn Jahren wimmelten die Nester von Milben, was ich jetzt nicht mehr beobachten kann. Damals hieß es, diese Tierchen wären z:T. nützlich für Hummeln. Eben weil in früheren Foren nachgefragt wurde, wie Milben zu bekämpfen wären. Hab ich nie gemacht.
Aber es gibt ja verschiedene Arten von Milben.
Stand bei mir:
ein Erdhummel und ein Ackerhummelnest sind einfach “eingeschlafen”. Baum und Wiesenhummel (10 Tage schon angesiedelt) haben sich beim Kampf um nen Kasten gegenseitig getötet. Der Kasten blieb leer. All das kommt vor.
Zwei Ackerhummeln in einer Nacht vom Waschbären geplündert. Höchst ärgerlich!
Baumhummel, Helle erdhummel, Dunkle Erdhummel sehr große erfolgreiche Völker.
Hallo, bin keine Expertin aber Ähnliches habe ich auch beobachtet. Zuerst einige Jungköniginnen der Steini´s an den Blühpflanzen, dann am nächsten Tag krabbelten 2/3 Tierchen im Gras und einen Tag später fand ich 2 Tiere tot im Rasen.
Füttere extern zu – aber das Angebot nehmen nur die dkl. Erdhummeln rege an, wenige Ackerhummeln und nicht eine einzige
Steinhummel. Habe einen Lego im Vorbau platziert-ohne Erfolg- Zufütterung anscheinend unerwünscht.
Glücklicherweise futtern die Erdhummeln sehr rege an den Glasröhrchen. Jede, die Nektar ins Nest trägt, hilft dem Volk.
Mir ist es egal, ob es “meine” Hummeln sind.
In meinem Florfliegenkasten hat sich in diesem Jahr eine Wespenfamilie angesiedelt. Die Tierchen futtern rege mit. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass sich dort, wo es viele Hummeln gibt, wenige Wespen niederlassen. Dass scheint sich zu bestätigen. Und da ich ja extern füttere, bleiben sie vom nachmittäglichen Kuchen weg.
So langsam geht die Saison zu Ende. Nur noch 6 meiner 12 Kästen sind dabei. Habe schon einige für die kommende Saison nach gründlicher Säuberung mit Vorbauten bestückt, darunter auch einige Abraham-Kästen. Für die Konstruktion kann ich nur Harry danken. Gerade die mit dem langen Einlaufschlauch wurden in diesem Jahr gut angenommen.
Hatte ja auch erstmals einen Unterirdischen Marke Eigenbau im Einsatz. Meine Dicke Tilla hat viel Nachwuchs hervorgebracht. Noch immer sind Arbeiterinnen, auch mit Orientierungsflug, zu beobachten. Jungköniginnen oder Drohnen habe ich noch immer nicht beobachtet. Nach der wöchentlichen Kontrolle habe ich eine intakte Wachsschicht gesehen. Ein kleines Loch war der Nestzugang. Daraus kamen einige Arbeiterinnen hervor – wohl um zu sehen, wer da stört. Keine Aufregung, kein Gebrumme oder Mittelbeinchen hoch. Und vor allem: keine Wachsmotten.
Da ich jetzt im 3. bzw. 4. Hummeljahr mit meinen Kästen bin und die Umgebung recht hummelig riecht, scheint der Wachsmottenkelch an meinen Völkern vorüber gegangen zu sein.
LG
immer wieder entdecke ich vor meinen Kästen tote Jungköniginnen. Keine hat den Flügeldeformationsvirus!
Es gibt Unterschiede:
Die einen entdecke ich z:T. noch lebend, die Können aber nicht fliegen. Wenn ich sie hochwerfe, gleiten sie wieder zu Boden. Später verenden sie dann, vermutlich wegen Hunger. Hier vermute ich, die sind wirklich zu groß! Bei der Hellen Erdhummel entdeckte ich drei Königinnen.
andrer liegen tot in der Nähe vom Kasten. Könnte es ssein, dass sich Jungköniginnen manchmal auch schon gegenseitig abstechen? Ne these von mir die ich aber nicht glauben will. Wäre ees ein Virus etc. müssten ja arbeiterinnen auch betroffen sein. Dem ist aber nicht so.
Bei der Baumhummel waren es fünf Königinnen.
Macht ihr auch solche Beobachtungen? Wenn ja, habt ihr Erklärungen?
Hallo, habe die Hummeln bereits seit geraumer Zeit mit Zuckerwasser versorgt, da die Pflanzen im Garten mit Überleben beschäftigt sind (trotz Beregnung).
Habe 8 Glasröhrchen im Wechsel gefüllt, 4 morgens und 4 gegen Abend. Gartenhummeln, Ackerhummeln und Erdhummeln nehmen die Hilfe gut an. Die Steinhummeln haben sie entweder noch nicht entdeckt oder verschmähen sie Tränke generell.
Habe die Tränke separat im Garten zu stehen – unten rum hält ein Leimring die Ameisen fern. An den Saugrüsseln hängen manchmal richtige “Hummeltrauben”. Wenn es mal wieder regnerisches Wetter wird, werde ich diese Hilfe wieder langsam reduzieren und dann ganz einstellen. Hatte ja schon berichtet, dass ich ApiInvert anmische und füttere. Derzeit blüht Borretsch sehr gut, den ich zeitversetz ausgesät hatte. Die Kräuter im Kräuterbeet spenden auch noch Nahrung und der Sommerflieder blüht auch, wird aber von den Hummis dieses Jahr nicht so gut angenommen. Meine Malven stehen noch in voller Blüte und an den Heuchera naschen die Gartenhummeln.
Haus 1 (Steinhummel) und Haus 3 (dunkle Erdhummel) habe ich aktiv eingesetzt, eigentlich auch Haus 2, eine Steinhummel. Aber nach ein paar Tagen war die Steinhummel fort und eine dunkle Hummel hat sich von selbst angesiedelt. Ob sie vom letzten Jahr war hat sie mir nicht verraten. :dontknow: Ein paar Meter entfernt ist ein großer Friedhof, dass ist im Frühjahr mein “Jagdrevier”. Jedenfalls kommen jedes Jahr mehr Hummeln auf meinen Balkon, manche nur zu Besuch oder im Frühjahr auf Suche nach einem Quartier. Vielleicht schon im nächsten Jahr brauch ich nicht mehr auf “Jagd” gehen?
Eine Frau aus England konnte beobachten, wie eine Erdhummel eine Wachsmottenlarve mit großer Mühe quer über ihren Rasen geschleppt hat, wahrscheinlich um diese möglichst weit von einem in der Nähe vermuteten Nest zu entfernen. Mehrere Versuche dabei mitsamt der Larve abzuheben scheiterten.
Der Beitrag ist mit Video, sehr spannend anzusehen.
Habt ihr schon ähnliches beobachtet? Ich kann mich nicht erinnern, davon gehört zu haben. Viele Gelegenheiten werden Hummeln auch nicht haben, sich eine Wachsmottenlarve zu packen.
Ach noch was, am Dienstag (24.7.) lag “Frida” halbtot im Vorbau. Ich hab ihr noch etwas Zuckerwasser aus der Spritze gegeben, was sie auch angenommen hat. Dann ist sie noch einmal in die Einlaufröhre zurück, kam aber nach 3 Minuten wieder raus und flog vom Balkon und landete auf dem Rasen. Ich denke das wars? Obwohl Frida (Haus 2) die erste Königin (dunkle Erdhummel) war die einzog, ist sie genau 4 Wochen nach dem Ableben von Steinhummel Klara, verstorben.
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