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11. März 2023 um 09:46 Uhr #76020
Als Antwort auf: Christians Bilanz der Hummelsaison von 2018 bis heute
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Genau das meine ich @Christian! Unterschiedliche Bedingungen stellen unterschiedliche Anforderungen an ein Hummelhaus. Hier in Südostbayern hatte ich schon Hummelhäuser die als Nistmaterial ausschließlich Lavendelschnitt hatten. Da waren trotzdem Motten drin.
Kuckuckshummeln finden hier jedes Hummelnest, da ändern auch Klappen nichts.
Ich bin auch ein Fan von einfachen Hummelhäusern, deshalb sind die neueren Bauanleitungen für ein Hummelhaus auch sehr einfach gehalten. Der relativ komplizierte Vorbau wird separiert als Alternative zum einfachen Eingang angeboten.
11. März 2023 um 08:20 Uhr #76017Als Antwort auf: Christians Bilanz der Hummelsaison von 2018 bis heute
ChristianForenmitgliedBeitragsersteller- A-4800, 4851
- 420, 510 m
@ Patrik, Stefan – Markus Burkhard und ich waren uns einig, dass die Hummelkästen (habe hier in diesem Thread in den letzten Jahren mehrere gepostet) möglichst einfach gebaut werden. Aber wie Markus schon in seinen Videos – und im Verweis auf das Hummelforum – gesagt hat, es können/dürfen/sollen diese auch gerne weiterentwickelt werden. Meine Hummelkästen haben weder einen Innenkarton, noch Lüftungslöcher (weil es auch keine Klappe gibt, die ja – wenn geschlossen – kaum Luft ins Innere lässt und außerdem durch den Geruch Motten anziehen). Auch meine 5 Schwegler haben keine Lüftungslöcher. Der Vorbau ist – aus meiner Sicht – trotzdem wichtig, weil ich präventiv gegen Motten getrocknete Lavendel hinein lege. Außerdem verhindert das relativ kleine seitliche Flugloch bei geschlossener Klappe, dass andere Hummelköniginnen bzw. Kuckucke den vorderen Eingang zu leicht finden. Meine Hummelkästen befinden sich sehr versteckt – sh. Avantarbild – bis auf 3 nicht auf einem “Stand” (wie meine Bienen), sondern hpts. entlang meiner Gartenteich, Bienenhütte, … 2 unterird. Schwegler sind eingegraben und ein NK hängt in 2 1/2 m Höhe am Kriecherlbaum – die Nester darin sind leider sehr leicht zu finden von Kuck.-Hummeln.
Was mir aber gestern aufgefallen ist: Bekam in letzter Zeit von einigen Organisationen (Global 2000, Kraut & Rüben) Newsletter, die den Bau von Hummelkästen thematisieren. Für mich eigentlich erschreckend, wie fehlerhaft – aus meiner Sicht! – die Informationen sind.
25. Februar 2023 um 00:42 Uhr #75669Als Antwort auf: erstes Haus gebaut: Tipps?
traufblechForenmitglied- DE 15926 Heideblick
- 64 m
Hey Biki,
wirklich tolles Haus und handwerklich gut gemacht. Etwas zu verändern gibt es immer, wie bei allen Häusern.
Da mit dem Lavendel-Einsteu mache ich auch. Es soll als Schutz helfen…
Gruß traufblech
22. Februar 2023 um 20:09 Uhr #75631Als Antwort auf: Hummelsaison 2023
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
@Caphalor
m.E. sind das keine Larven der kleinen Wachsmotte. Die sind deutlich kleiner und schlanker. Da die meisten ziemlich dunkel sind, vermute ich, daß die verpuppt sind. Oder haben sie sich noch bewegt? Könnten auch Fliegenmaden sein….
Als ich vor einigen Tagen den Vorbau am Gartenhaus abgeschraubt habe, krabbelten dahinter auch 3 Larven der kleinen Wachsmotte, die letzte Saison das Erdhummelvolk befallen hatte. Aber ohne wirklichen Schaden. Die Larven sind schlank, hell und mit braunem Kopf. Nur ungefähr 1/3 so groß wie die der großen Wachsmotte.
Werde auch – wie janfo – in den äußeren Kasten ordentlich Lavendelblüten streuen. Und alle paar Tage Lavendelöl an die Lüftungsgitter.
Bei uns östlich von Hamburg ist noch alles ruhig. Soll die Tage auch noch wieder kälter mit Nachtfrost werden.
Schau’n wir mal.
Allen einen guten Start…
HP
22. Februar 2023 um 16:28 Uhr #75621Als Antwort auf: Hummelsaison 2023
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Wachsmotten sind normalerweise erst ab Mai aktiv, also noch nicht in der Nestgründungsphase.
Ein umsetzen des Nestes wird gegen Wachsmotten nichts bringen und die Hummeln im Zweifel verwirren. Die Wachsmotten riechen das Hummelnest egal wo es steht. Da bringt schon eher Lavendel etwas dessen Geruch den der Nestgeruch überlagert.22. Februar 2023 um 14:34 Uhr #75618Als Antwort auf: Hummelsaison 2023
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
@Wolli Ja, Ich habe letztes Jahr Lavendelsäckchen in den Kasten gelegt, außerhalb des Innenkartons. Werde ich dieses Jahr auch machen. Aber einen 100%igen Schutz gibt es leider nicht, so wie du beschrieben hast wurde bei mir auch ein Gartenhummelvolk von der Wachsmotte befallen – trotz Lavendel und Wachsmottenklappe.
Aber der Nestgeruch wird etwas überdeckt und den Duft von Lavendel mögen die Wachsmotten, ähnlich wie Kleidermotten, nicht.@Caphalor
Bei Libellen und Schmetterlingen werden ja die Flügel nach dem Schlupf “aufgepumpt” und härten dann aus.
Aber deine Larven sind wirklich Mysteriös… Ich werde wohl am Wochenende 2 meiner Kästen aufstellen und mir auch mal die Klebefalle anschauen.22. Februar 2023 um 14:27 Uhr #75617Als Antwort auf: Hummelhaus von Doris, Kopp oder Hummeltischler?
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Hallo Aleks,
Sollte ich vielleicht zusätzlich noch ein Bitumenbahnstück annageln?
Kann man machen, schaden wird es bestimmt nicht. Aber zwingend Erforderlich ist es auch nicht.
Zu den Wachsmottengittern, manche nutzen Pfannenspritzschutz aber die Öffnungen sind meist auch hier zu weit.
0,25mm Maschenweite sollten es schon sein. Du kannst mal hier schauen
Ich weiß nicht ob noch jemand was übrig hat, kann natürlich auch sein. Gegen Wachsmotten hilft zusätzlich noch wenn du in den Kasten außerhalb des Nistkartons noch ein paar Lavendelsäckchen hineinlegst.habt ihr alle eine Ameisensperre gebaut?
Habe ich nicht gebaut und brauchte ich bisher auch nicht auch wenn ich viele Ameisen im Garten habe aber die finden anderweitig wohl genug Futter. Auch zur Selbstansiedlung kann es unvorteilhaft sein wenn das Haus dadurch sehr erhöht steht. Also da würde ich mir erstmal keine so großen Sorgen machen. Man kann natürlich auf Nummer sicher gehen aber ich würde eher Erfahrungen sammeln und schauen was eventuell noch optimiert werden muss.
lg Jan
22. Februar 2023 um 13:51 Uhr #75616Als Antwort auf: Hummelsaison 2023
WolliForenmitgliedHilft eigentlich Lavendel gegen Wachsmotten. Die Viecher kommen nämlich auch mit Klappe in den Kasten, indem sie vor dem Loch warten bis eine Hummel raus bzw. rein geht. Durch das anheben der Klappe krabbeln diese dann rein.
13. Februar 2023 um 21:07 Uhr #75478Als Antwort auf: Hummelsaison 2023
AndreasForenmitglied- DE 31319
- 53 m
Hallo an alle Hummelfreunde,
welche blühenden Pflanzen finden die Königinnen bei euch vor ?
Bei uns sind es die üblichen Frühjahrsblüher und Büsche vom Winterschneeball. Später sind die Kiwiblüten der absolute Renner und dann der Lavendel.
LG
Andreas13. Februar 2023 um 14:58 Uhr #75475Als Antwort auf: Hummelsaison 2023
DorisForenmitglied- DE 39624
- 38 m ü. NHN
@Eckhard: Ich befülle meinen unterirdischen Schwegler so wie alle andern Kästen wie folgt:
Unten eine Schicht Kleintierstreu; bei mir gibt es nur Hanfstreu. Etwa 5 cm vor dem Einstiegsrohr eine kleine Kuhle in die Streu mit der Faust formen und mit Kapok auspolstern. Darüber dann Kapok ganz lose verzupfen. Ich verwende für eine Füllung nie mehr als 13 g Kapok. Unter die Streu mische ich zusätzlich selbst geerntete Lavendelblüten.
Meine Ernte im letzten Spätherbst war wieder mehr als reichlich.Bitte die Hobelspäne und die Holzwolle unbedingt austauschen.
13. Februar 2023 um 13:51 Uhr #75474Als Antwort auf: erstes Haus gebaut: Tipps?
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
Kleintierstreu als unterste Schicht im Innenkasten ist optimal. Darauf kommt bei mir eine Schicht Moos/Grasgemisch, das beim Vertikutieren anfällt (gut getrocknet), darauf die Kapokkugel und als Abdeckung eine lockere Schicht Wiesenheu (kein Stroh!!!). Wird so gern angenommen.
In den äußeren Kasten streue ich noch eine ordentliche Portion Lavendelblüten.
Grüße aus dem Norden
HP
12. Februar 2023 um 17:04 Uhr #75446Thema: Mooshummeln in Ostfriesland
im Forum Plauderecke
HinrichForenmitgliedLetzten Sommer fand unser Familienurlaub in Ostfriesland statt, und ich möchte Euch an den Mooshummel-Sichtungen teilhaben lassen, die ich dort machen konnte. Unsere Ferienwohnung befand sich in dem Ort Rysum westlich von Emden, und von dort aus waren die Dämme und Deiche am Dollart mit dem Fahrrad schnell zu erreichen.
An einigen solcher Stellen, wie auch auf einer höher gelegenen Wiese, gab es reichliche Rotkleebestände, und hier waren die Mooshummeln zu finden. Im Gegensatz zu den ebenfalls anwesenden Ackerhummeln zeigten sie sich ziemlich scheu. Die beste Möglichkeit, zu einem Foto zu kommen, hatte ich, wenn ich mich ihnen auf dem Bauch kriechend näherte.
Im Gegensatz zu den scheuen Arbeiterinnen verhielt sich eine Jungkönigin recht träge. Sie bewegte sich sehr langsam und verharrte mitunter minutenlang unbeweglich auf einer Kleeblüte sitzend. Zum Fototermin krabbelte sie bereitwillig auf die hingehaltene Hand.
Vereinzelt konnte ich auch Sandhummeln beobachten, sowohl in der Umgebung von Rysum als auch am Pilsumer Leuchtturm.
Und in Rysum selbst besuchten Feld-Kuckuckshummeln einen Lavendelstrauch.
9. Februar 2023 um 17:46 Uhr #75392Als Antwort auf: erstes Haus gebaut: Tipps?
BikiForenmitgliedDanke für eure Kommentare!
Ich habe alle alle Hausvarianten hier angeschaut. Auch auf anderen Websites und kommerzielle Hausangebote. Aber nichts war besser als die Häuser hier im Forum. Am Ende ist es wohl eine Mischung aus der Beschreibung von janfo, Hummelfreund und Hummeltischler geworden – nur nicht so professionell. Der Kasten ist aus Sperrholz, Boden OSB, Dach Multiplex: alles Baumarktreste.
Wollte das Ganze bisschen schräg aufstellen, sodass das Wasser gut abläuft. Aber die Feuchtigkeit habt ihr alle als besonders relevant beschrieben. Dann kleben wir einfach noch 4 Leisten rundherum ans Dach. Das ist ja nicht viel Aufwand. Die beiden weiteren Häuser werden unter Dächern stehen. Da ist es einfacher.
Hanfstreu: was es alles gibt
. Mal die Pferdenachbarn fragen, ob ich ne Handvoll haben kann.Vielleicht auch noch ne doppelte Pappe unten rein legen…
Bleibt eine übersichtliche to do-Liste:
- Saugmaterial in Karton
- Kapok besorgen
- Klebestreifen oben sichern
- Tropfleisten
- Dichtung Deckel
- Dichtung Wartungsklappe
- Lavendelstengel rein
Jetzt ist erstmal kurze Pause: Nächste Woche werden mit 25 Jugendlichen Niströhren für Wildbienen gebaut
und das muss noch vorbereitet werden.7. Februar 2023 um 18:28 Uhr #75365Als Antwort auf: Polsterwolle und Kapok als Nistmaterial für Hummeln
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Moos ginge auch, aber ein Mäusebau ist z.B. auch mit Mäusehaaren ausgestattet wo Kapok schon recht nahe kommt. Also meine Kombi ist Hanfeinstreu (gute Grundlage + saugstark), dort eine Nistmulde hinein, darüber dann Moos und Kapok damit hab ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Man sollte auch nicht zu viel Kapok verwenden. Außerhalb des Nistkartons aber innerhalb des Kastens lege ich dann noch Lavendelsäckchen zur Wachsmottenabwehr.
Nur Moos würde ich aber nicht nehmen, auch wenn es wohl ginge. Dann schon eher Hanfeinstreu und darauf dann Moos. Bei Kapok weiß man, dass man keine Parasiten oder ähnliches mit ins Nest holt, beim Moos kann man sich da nicht so sicher sein.
lg Jan
28. Januar 2023 um 22:07 Uhr #75320Als Antwort auf: Mal wieder: Pestizide en gros
DorisForenmitglied- DE 39624
- 38 m ü. NHN
Ja Marylou, da stimme ich vollkommen mit Dir überein.
Die Hummelsaison 2023 naht mit großen Schritten.
Meine 24 Kästen sind bereits vorbereitet.
Hanfstreu und Kapokwolle sind drin, auch in jedem Kasten etwas Bio-Lavendel aus der letzten Ernte.
Normalerweise müssen die lieben Brummer ja noch schlafen; aber bei den Wetterkapriolen kann alles möglich sein.
Hier bei uns liegt kein Schnee, die Winterheide im Garten blüht schon reichlich. Christrosen und Winterjasmin stehen auch in voller Blüte. Die Frühblüher haben sich auch durchs Erdreich gekämpft. Ist schon verrückt.Ich bin schon ganz gespannt, wie die Hummelsaison in diesem Jahr verlaufen wird.
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