Kryptarum-Erdhummel (Bombus cryptarum) Die Kryptarum-Erdhummel kommt in ganz Europa vor, von den Orkney-Inseln und Nordrussland im Norden bis nach Süditalien und in den Iran im Süden. In Deutschland ist sie flächendeckend nachgewiesen, gilt aufgrund unzureichender Datenlage aber als Art der Roten-Liste-Kategorie D. Als Ubiquist besiedelt sie fast jeden offenen Lebensraum: trockene Mager- und Fettwiesen, Heidelandschaften, Weiden, Böschungen, Weg- und Straßenränder, aber auch Gebüsche, Gärten und Parkanlagen. In den Alpen steigt sie bis auf 2700 Meter Höhe. Taxonomisch gehört…
Erdhummel (Bombus terrestris) Bombus terrestris gehört zu einer Gruppe von vier eng verwandten Arten, die als terrestris-lucorum-Komplex bezeichnet wird. Neben der Dunklen Erdhummel zählen dazu die Helle Erdhummel (Bombus lucorum), die Große Erdhummel (Bombus magnus) und die Kryptarum-Erdhummel (Bombus cryptarum). Die vier Arten ähneln sich in der Grundzeichnung so stark, dass eine Bestimmung im Feld oft nur als Gruppe möglich ist. Ein brauchbares Unterscheidungsmerkmal liegt am Thorax: Die dunkelgelbe Querbinde endet bei Bombus terrestris bereits am Flügelansatz. Bei…
Große Erdhummel (Bombus magnus) Die Große Erdhummel besiedelt vor allem offene, wenig bewaldete Landschaften. Ihr Schwerpunkt liegt in großen Heidegebieten, die stellenweise von lichten Wäldern durchsetzt sein können. Sie kommt bis in Höhenlagen von 1500 Metern vor und zeigt in weiten Teilen Europas, insbesondere in Großbritannien, eine deutliche Bindung an Hochheiden und Moorgebiete. Im Englischen trägt sie deshalb den Namen „northern white-tailed bumblebee", nördliche Weißschwanzhummel. In Deutschland gilt Bombus magnus als sehr selten. Bekannte Vorkommen beschränken sich auf einzelne…
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