Ziggy: Bestellte Hummeln fliegen nicht raus

>>Hallo Manfred,
>>
>>das hatte ich auch überlegt.
>>Du bist wahrscheinlich über die aggro Hummeln am nächsten Tag gestolpert. Ja, das weist auf Zuckerwasserversorgung hin. Aber wer legt einen Zuckerwassertank ohne den Plastikkäfig oder wenigstens den Plastikkäfigboden rein, wenn der Tank durch Druck oder durch Kontakt des Saugdochts zu irgendetwas anfängt unkontrolliert zu suppen.
>>
>>Weil Marek nur vom losprockeln schrieb, was sich eindeutig auf die Platte mit der Wabe bezog, habe ich mich daran gehalten. Vom Futter für den Versand schrieb er nichts.
>>
>>Ich dachte darum, wenn die Hummeln so aggro sind, also agil sind, warum kommen sie nicht aus dem Schlauch heraus?
>>
>>Hoffentlich schreibt Marek wie es jetzt läuft.
>>
>>Viele Grüße
>>
>>Bulli
>
>
>Also Hummeln kamen doch noch raus am nachmittag. Zuckerwasser war auch bei aber mit Deckel drauf. hab ich aufgeschraubt und die haben das natürlich getrunken dann. in den kasten hab ich dann die waben getan mit diesem kleinen plastik unten weil ich die waben nicht abbrechen will. den zuckerwassertank natürlich nicht der ist auch zu gross. jetzt ist alles cool. morgends waren noch hummeln neben dem kasten von der nacht wo ich die da rein gemahct habe und dann hab ich das gemacht wie mit der königin mit ner spritze rein aber die kamen wieder raus und wollten das nicht. als dann nachmittags die hummeln aus dem kasten losgeflogen sind ging es plötzlich. einige sind sogar von alleine rein!
>
>Warum soll man keine hummeln kaufen wenn die gesund sind? hab ja von einer deutschen firma und mit anderen tieren macht man das doch auch so dass man züchtet und die dann freilässt.

Hallo Marek,
da müsstest du dich mal einlesen was es mit den Zuchthummeln auf sich hat.
ist nicht mit einigen Sätzen getan. In den Zuchtstationen gibt es einige Parasiten und Viren die nur dort vorkommen. In Nordamerika und anderswo sind nachweislich sehr viele Hummelarten um nicht zu sagen alle durch die Zuchthummeln verseucht und fast alle reduziert oder ausgestorben.

Weil das Virus und Verhalten der Zuchtis einfach in der Natur nicht vorkommen. In der Schweiz sind schon seit einigen Jahren Importe mit Königinnen total Verboten es ging sogar soweit das sie alle getötet werden sobald der Job getan ist. OK lange Rede Langer Sinn hoffe du hast Spaß mit deinen
Hummeln und kaufst keine mehr denn wenn du mehr Kästen aufstellst kommen die Lokalen Wildbienen zu dir von ganz alleine sie sind schützenswert. mit freundlichen Grüßen Ziggy

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Luca: Übernahmeversuch

>Hallo Bernhard,
>
>da sie vor der Nestkugel lag, tippe ich mal auf einen Übernahmeversuch durch eine andere Königin,
>oder durch eine Kuckuckshummel.
>
>Es wäre möglich, dass sie Stiche durch die andere Königin abbekommen hat und durch den Kampf
>geschwächt ist.
>
>Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sie sich wieder erholt.
>
>Viele Grüße
>
>Uschi
>

Hallo,
denke auch, dass es sich um eine Übernahme handelt.
Hier wurde eine Wiesenhummel (Rückkehrerin) abgestochen, welche sich ähnlich verhielt wie deine, und ganz apathisch außerhalb der Nestkugel herumgeirrt ist. Ich nahm sie aus dem Kasten und setzte sie in eine blühende Polsterstaude, wo sie sich am ehesten hätte eigenständig erholen können. Gesehen habe ich sie nie wieder. Habe noch nie erlebt, dass eine Hummel/Wespe den Stich einer Konkurrentin überlebt hat.
Dafür kam kurze Zeit nach Herausnehmen der Wiesenhummel eine Baumhummel zielstrebig in den Kasten, welche heuer die einzige erfolgreiche von vier Nestgründungen war. Es besteht durchaus Hoffnung auf einen Nachfolger. Ist er von der gleichen Art, dann ist es möglich, dass nicht nur Kasten, sondern auch Brut übernommen wird.

Daumen sind gedrückt!

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Uschi: Hilfe! Was hat sie?

Hallo Bernhard,

da sie vor der Nestkugel lag, tippe ich mal auf einen Übernahmeversuch durch eine andere Königin,
oder durch eine Kuckuckshummel.

Es wäre möglich, dass sie Stiche durch die andere Königin abbekommen hat und durch den Kampf
geschwächt ist.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass sie sich wieder erholt.

Viele Grüße

Uschi

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Bernhard: Hilfe! Was hat sie?

Hilfe!

Könnt Ihr Euch bitte hier

https://www.dropbox.com/sh/6t69zqrcrubq907/AABUSMKyh2mePFAFHgtrhTa8a?dl=0

einmal die Aufnahmen anschauen und mir sagen, was sie hat?

Das ist die letzte, die in diesem Jahr noch in meinen Kästen verblieben ist. Eine Baumhummel, die die letzten Tage sehr fleissig eingetragen hat. Heute um kurz vor sechs war ihre letzte Rückkehr zum Nest. Gegen Mittag habe ich vorsichtig im Kasten nachgesehen und sie lag abwehrbereit (?) am Eingang zur Nestkugel da, wirkte aber sehr entkräftet. Zuckerwasser hat sie sofort und begierig angenommen und sich danach wieder in die Tiefen zurückgezogen. Geflogen ist nicht mehr. Und als ich gerade eben nachgesehen habe … dieses merkwürdige Verhalten. Ich habe den Eindruck, dass das vordere Beinpaar nicht mehr funktioniert. Sie war im Nest sehr träge … in der Sonne wurde sie sehr aktiv, aber wirkte nicht zielgerichtet. Sie nimmt jetzt auch kein Zuckerwasser mehr an?!

Parasit? Vergiftung?

Bitte klärt mich auf…

Danke! Bernhard

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Bulli: Zufütterung – Was ist ein Laborduranglas?

Das Laborduranglas hat verschiedene Bezeichnungen:

– Zentrifugenglas mit Gewinde und Schraubkappe, nach DIN 58970 (Teil 2)
– Schraubglas mit Rundboden
– Rundbodenglas nach DIN 58970 (Teil 2)
– Gewindeglas mit Rundboden
– Schraubgewindeglas mit Rundboden

Empfohlene Glassorte:
– Duran(R) / Boro 3.3

@Michel
Mich überrascht, dass das Laborduranglas schneller angenommen wird als Legosteine.
Bei dem Laborduranglas kann man vieles falsch machen. Ich habe mal versucht die Packung einer Vanilleschote zu benutzen. Die ist aus Kunststoff, so dass das Loch einfach eingebrannt oder gebohrt werden kann. Es funktionierte zuerst, aber nach einigen Stunden fing diese Version an zu tröpfeln. Ich erkläre mir das so, dass zu Anfang ein wenig Feuchtigkeit am Stopfen war (kein Schraubverschluss), die durch ihre Oberflächenspannung feinste Öffnungen um den Stopfen verschloss. Irgendwann war die Feuchtigkeit weg getrocknet und dann konnte die Luft nachströmen.
Auch sind Reagenzgläser mit Korkstopfen ungeeignet.
Selbst in Schraubkappen können PE-Scheiben oder Zellstoff-/Pappdichtungen eingebaut sein, die Luft durchlassen.

Außerdem lecken die Labordurangläser, wenn die Temperatur steigt. Die Luftblase dehnt sich aus und drückt die Flüssigkeit aus der Öffnung. Im oberirdischen Nistkasten steigt die Temperatur rund 10-14 Stunden lang an. In der anderen Zeit wird Luft in das Laborduranglas gezogen.
Bei 10 ml Luftblasengröße und einem Temperaturanstieg über den Tag von 12 Grad, pumpt der Wärmeausdehnungskoeffizient ca. 0,4 ml Zuckerwasser aus dem Laborduranglas.
Diese Theorie ist für Hummelfreunde zu trocken, so dass E. von Hagen lediglich empfiehlt einen Legostein unter das Laborduranglas zu stellen, um diese Tropfen aufzufangen (Hagen Aichhorn 2014:167).
Wenn die Königin das Laborduranglas gefunden hat, wird sie die 0,4 ml verbrauchen, bevor sie raus suppen.
Ist die Luftblase aber 20 ml groß, suppt vermtl. zu viel Zuckerwasser heraus für eine Königin.
Darum empfiehlt E. von Hagen zuerst Legosteine zu verwenden und erst später in der sozialen Phase des Nestes die Labordurangläser zu nutzen.

Eventuell kann flüssigkeitsliebendes Nistmaterial durch Kapillareffekte Flüssigkeit heraus saugen. Aber das wäre zu prüfen.

Nun ist der Text doch ein bisschen lang geworden.

Viele Grüße
Bulli

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Jannis: Zufütterung – Was ist ein Laborduranglas?

Was ist denn ein Laborduranglas? Ein Laborglas aus Duran? Davon gibt es doch tausende. Welches davon ist denn für die Fütterung geeignet? Ein Link, Bezugsquelle, bzw. eine Artikelnummer wäre nett.

Genau wegen solcher Fragen, umgehe ich das Thema Laborduranglas. Es kauft eben kaum jemand das teure Standardwerk Hagen Aichhorn 2014. Lieber werden die billigen Bücher bzw E-Reader-Bücher aus Großbritannien gekauft.

Laborduranglas:

Dieser Ausdruck wurde von Eberhard von Hagen geprägt. Er nutzt ihn für die Charakterisierung seines Fütterungsbehälters, der ein gläserner Behälter mit Rundboden ist. Die Höhe beträgt 200 mm, der Durchmesser 28 mm. An der Öffnung oben ist ein Glasgewinde mit einem luftdichten Schraubverschluss GL 32 mit Dichteinlage. Seitlich unten kurz über dem Rundboden lässt er sich von einem Glasmacher ein 0,5 bis 1 mm großes Loch einschmelzen. Bei manchen lässt er den Glaskörper um 100-120 Grad Winkel abknicken.
Beschreibung ab Seite 167 im Hagen Aichhorn 2014.

Da wirst du dich aber wundern, dass ich das Buch hier habe. Natürlich kenne ich die Gläser, wie man sie auch bei Harry Abraham bekommt. Der Begriff ist trotzdem Unsinn.

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Bulli: Zufütterung – Was ist ein Laborduranglas?

Was ist denn ein Laborduranglas? Ein Laborglas aus Duran? Davon gibt es doch tausende. Welches davon ist denn für die Fütterung geeignet? Ein Link, Bezugsquelle, bzw. eine Artikelnummer wäre nett.

Genau wegen solcher Fragen, umgehe ich das Thema Laborduranglas. Es kauft eben kaum jemand das teure Standardwerk Hagen Aichhorn 2014. Lieber werden die billigen Bücher bzw E-Reader-Bücher aus Großbritannien gekauft.

Laborduranglas:

Dieser Ausdruck wurde von Eberhard von Hagen geprägt. Er nutzt ihn für die Charakterisierung seines Fütterungsbehälters, der ein gläserner Behälter mit Rundboden ist. Die Höhe beträgt 200 mm, der Durchmesser 28 mm. An der Öffnung oben ist ein Glasgewinde mit einem luftdichten Schraubverschluss GL 32 mit Dichteinlage. Seitlich unten kurz über dem Rundboden lässt er sich von einem Glasmacher ein 0,5 bis 1 mm großes Loch einschmelzen. Bei manchen lässt er den Glaskörper um 100-120 Grad Winkel abknicken.
Beschreibung ab Seite 167 im Hagen Aichhorn 2014.

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Bulli: Einsatz Bi 58

Hallo,

gerade mal im I-Net gesucht. Ein Zusammenhang von Löchern im Digitalis und schwarzen Käfern … nix gefunden. Die haben eher Probleme mir Raupen und Schnecken, gegen die das Mittel wohl eher nicht wirkt. Für beißende Insekten oder Schnecken gibt es vom Hersteller andere Mittel.

Viele Grüße
Bulli

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