VIDEO: 36 Grad im Schatten
Hummeln sind an gemäßigte Temperaturen angepasst und geraten bei sommerlicher Hitze zunehmend unter Stress. Anders als Honigbienen können sie ihre Nester kaum aktiv kühlen, weshalb Temperaturen über 30 Grad für viele Arten kritisch werden. Bei extremer Hitze reduzieren Hummeln ihre Flugaktivität, was die Versorgung der Kolonie mit Pollen und Nektar erschwert. Besonders empfindlich sind Larven und Puppen im Nest, die auf stabile Temperaturen angewiesen sind. Hinzu kommt, dass Hitzeperioden oft mit Trockenheit einhergehen, wodurch Blühpflanzen früher verblühen und das Nahrungsangebot knapper wird.
Seit Tagen herrscht hier die Hitze. Toll für Kinder, die endlich ins Schwimmbad können. Aber die Hummeln haben so ihre Not und versuchen für gute Durchlüftung zu sorgen. Bis zu 10 oder gar 15 Arbeiterinnen fächeln mit ihren Flügeln Luft in den Laufgang. Ich habe die Hummelklappe an solch heißen Tagen ganz geöffnet, mache sie dann am Abend wieder zu.


