Suchergebnisse für „Lavendel“

Ansicht von 15 Ergebnissen – 91 bis 105 (von insgesamt 575)
  • Autor
    Suchergebnisse
  • #80795

    Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

    StefanStefan
    Admin
      • DE 84513
      • 398 m
      Caphalor schrieb am

      da sich auch bei mir die Saison langsam dem Ende neigt, wollte ich gerne mal einen kurzen Zwischenbericht geben.

      Alle 4 Kästen waren – wenn auch spät – aktiv besiedelt.

      Glückwunsch, das war dieses Jahr wirklich nicht selbstverständlich!

      Bei Wiesenhummel 1 kam es leider zu keinen Geschlechtstieren und bei Wiesenhummel 2 nur zu sehr wenigen. Hier habe ich im Kasten meine bislang kleinste Hummel gefunden – mit ca. 4mm wesentlich kleiner als eine Stubenfliege.

      Die ist ja wirklich sehr klein. Leider ist es oft so dass man erst nach der Hummelsaison mutmaßen kann wie man hätte “eingreifen” können. Zufüttern hätte hier wahrscheinlich geholfen, aber auch Ameisen angezogen.

      Die Gartenhummel hat einige Jungköniginnen hervorgebracht – trotz später Besiedelung Mitte Mai. Ca. 10 Arbeiterinnen sind noch im Nest.

      Hauptsache Geschlechtstiere, also alles gut! :)

      Kasten 4 mit der Erdhummeln war bislang mein stärkstes Nest mit unzähligen Jungköniginnen. Das Nest nimmt den kompletten Innenkasten ein und es wurde massig Nistmaterial nach außen geschafft, um für Platz zu sorgen. :hummel: Hier ist auch noch einiges los mit vereinzelten Jungköniginnen.

      Ohja, das ist schon auf den Bildern beeindruckend!

      Leider blieben die Kästen auch dieses Jahr nicht von Wachsmotten verschont. Zum Glück aber erst nach den Geschlechtstieren bzw. während diese geschlüpft sind. Obwohl ich dieses Jahr erstmals mit Lavendelöl gearbeitet habe und die Kästen jeden Abend behandelt hatte, kam es zum Befall. Der ganze Garten hat zwischenzeitlich nach Lavendel gerochen :lol:

      Aus diesem Grund stelle ich mal in Frage, ob es überhaupt etwas bringt, getrockneten Lavendel in den Kasten zu geben. Bei mir wäre das künftig nur “für’s gute Gefühl”.

      Ist bei mir auch so. Lavendel ist auch kein Allheilmittel, leider.

      Aber egal – Hauptsache es wurden Jungköniginnen hervorgebracht.

      Das sehe ich auch so! :bravo:

      Anbei noch ein paar Bilder – auch von den Ameisenlöwen an unserer Gartenhütte. Auch ein Bild der 4 “Türsteher” bei den Erdhummeln :D sowie eine nahezu schwarze Erdhummelkönigin, die sich beim verlassen des Kastens ablichten ließ.

      Schöne Woche und liebe Grüße

      Dennis

      Danke, gleichfalls!

      Grüße Stefan :winken:

      #80786

      Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

      Caphalor
      Forenmitglied
        • DE 35638
        • 173 m

        Hallo in die Runde,

        da sich auch bei mir die Saison langsam dem Ende neigt, wollte ich gerne mal einen kurzen Zwischenbericht geben.

        Alle 4 Kästen waren – wenn auch spät – aktiv besiedelt.

        Bei Wiesenhummel 1 kam es leider zu keinen Geschlechtstieren und bei Wiesenhummel 2 nur zu sehr wenigen. Hier habe ich im Kasten meine bislang kleinste Hummel gefunden – mit ca. 4mm wesentlich kleiner als eine Stubenfliege.

        Die Gartenhummel hat einige Jungköniginnen hervorgebracht – trotz später Besiedelung Mitte Mai. Ca. 10 Arbeiterinnen sind noch im Nest.

        Kasten 4 mit der Erdhummeln war bislang mein stärkstes Nest mit unzähligen Jungköniginnen. Das Nest nimmt den kompletten Innenkasten ein und es wurde massig Nistmaterial nach außen geschafft, um für Platz zu sorgen. :hummel: Hier ist auch noch einiges los mit vereinzelten Jungköniginnen.

        Leider blieben die Kästen auch dieses Jahr nicht von Wachsmotten verschont. Zum Glück aber erst nach den Geschlechtstieren bzw. während diese geschlüpft sind. Obwohl ich dieses Jahr erstmals mit Lavendelöl gearbeitet habe und die Kästen jeden Abend behandelt hatte, kam es zum Befall. Der ganze Garten hat zwischenzeitlich nach Lavendel gerochen :lol:

        Aus diesem Grund stelle ich mal in Frage, ob es überhaupt etwas bringt, getrockneten Lavendel in den Kasten zu geben. Bei mir wäre das künftig nur “für’s gute Gefühl”. Aber egal – Hauptsache es wurden Jungköniginnen hervorgebracht.

        Anbei noch ein paar Bilder – auch von den Ameisenlöwen an unserer Gartenhütte. Auch ein Bild der 4 “Türsteher” bei den Erdhummeln :D sowie eine nahezu schwarze Erdhummelkönigin, die sich beim verlassen des Kastens ablichten ließ.

        Schöne Woche und liebe Grüße

        Dennis

        Foto/Video:
        #80592

        Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

        Lutz S
        Forenmitglied
        Beitragsersteller
          • DE 34225
          • 225 m

          Hallo Zusammen, ich kann berichten dass sich der Flugverkehr bei den Wiesenhummel doch nun deutlich verstärkt hat. Anscheinend hat heute das Galaxy A3 dort aufgrund der hohen Temperaturen etwas herumgesponnen. Entweder fehlte das fortlaufende Video bei durchlaufendem Sound, oder umgekehrt.
          Hier sind es auch nun weit über 300 Auslösungen der IP-Cam.

          Bei den Erdhummeln hat sich das Flugpensum auf knapp 500 Auslösungen der IP-Cam wieder eingependelt, optische Kontrolle des Nestes zeigte keine negativen Auffälligkeiten. In der Spitze waren es Mitte Juni um die 1000.

          Die Nesthülle so aufzureißen wie vor einigen Tagen habe ich natürlich nicht wieder gemacht, das möchte ich den Damen einfach nicht zumuten. Ich habe auch kein BT eingesetzt, selbst wenn vielleicht doch auch WM-Larven am Gange sein mögen, was ich aber einfach nicht abschließend bestätigen kann.

          Heute war hier der Temperatur-Rekord für dieses Jahr bisher mit 34,8 °C an meiner Wetterstation.

          Wir waren dann unterwegs in Bad Wildungen, das Autothermometer zeigte während der Fahrt teils 37°C, dies besonders in den tiefsten Lagen des Edertals.

          Vor unserer Abfahrt hatte ich noch Kühlpacks eingelegt, so dass es im Nestraum nach Anfangs knapp über 30°C nicht mehr wärmer als um die 28°C in beiden Nestern wurde.

          Drohnen hier leider nach wie vor nicht erkennbar, eine für mich recht ungewohnte Situation nach bisher überwiegender Erfahrungen mit Steinhummeln. Bei denen waren die Drohnen fast zeitgleich mit den JK zu sehen.

          Interessant die Beobachtungen an meinem Lavendel, da ist jede Menge los, auch Wiesenhummel-Drohnen zu sehen, die aber von einem anderen Nest in der Nähe sein müssen.

          An unserem Hang zur Lärmschutzwand hin an der östlichen Grundstücksseite sehe ich dieses Jahr seit knapp zwei Wochen ein Kissen von ca. einem halben qm mit Arznei-Thymian, von dem ich nicht weiß wie er dahin gelangt ist, was mich aber trotzdem sehr erfreut. Dieser ist gut besucht von vielen Bienen, Hummeln und Schwebfliegen.

          Soweit von hier, LG Lutz

           

          #80502

          Als Antwort auf: Frage zum Erdhummelnest

          Stefan
          Admin
            • DE 84513
            • 398 m

            Die Wachsmotten begeben sich, wenn sie ausgewachsen sind, meist nach oben um sich zu verpuppen. Vorher fressen sie sich von unten durch das Nest.

            Wachsmottenklappen verhindern ein Eindringen der Wachsmotte nie zu 100 Prozent. Das wird auch nirgends behauptet. Eine Wachsmotte kann bis zu 600 Eier legen.

            Deshalb haben wir hier bei den Bauanleitungen Klebefallen hinter der Belüftung im Vorbau. Weitere durchdachte Klebefallen nach jeder weiteren Belüftung schaden sicher nicht. Und es gibt die Diskussion um BT das die Wachsmottenlarven tötet. Gegen junge Wachsmotten hilft BT, das schadet aber auch allen anderen Faltern in der Umgebung weil die Hummeln diesen Bacillus aus dem Nest auf die umliegenden Blüten transportieren. Dort hält es zwar nicht lange an, ist aber trotzdem berechtigter Kritik ausgesetzt.

            Meist dringt die Motte ein weil die Klappen zu spät geschlossen werden oder nicht gut schließen. Manchmal schlüpfen Motten jedoch mit heimkehrenden Hummeln durch die Klappe.

            Lavendel soll helfen wird berichtet, ich hatte aber schon Wachsmotten in Nestern bei denen ich ausschließlich Lavendel als Nistmaterial eingesetzt habe.

            Andere schwören auf längere Laufgänge.

            Ein Patentrezept wurde noch nicht er- bzw. gefunden.

            Grüße Stefan

            #80488

            Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

            Martha
            Forenmitglied
              • CH
              • 545 m

              @Berta Bommel   Dieses Phänomen hatte ich auch schon, allerdings nur bei den Erdhummeln. Oben noch Platz und unten das Durchbeissen des Kartons. Eine konkrete Antwort darauf hatte ich auch nicht. Ich habe mir aber vorstellen können, dass sie einen neuen Aus/Eingang suchten. So habe ich sie machen lassen und oben ein bisschen offen gelassen. Sie flogen dann tatsächlich wieder neu aus und ein. Ich denke, die Hummeln wissen besser was sie wollen und habe mich ihrem “Willen” gebeugt.

              Wegen den Wachsmotten habe ich sowieso die Alternative Lavendelduft gewählt. Die Hummeln waren aber erfolgreich. Jungköniginnen gab es schon vor dieser Aktion.

              #80444

              Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

              Markus Hibbeler
              Forenmitglied
                • 26180
                • 17 m

                Der Hochsommer hat bei uns endgültig Einzug gehalten. Zeit für ein Zwischenfazit:

                – Erdhummelnest im braunen Kasten: Geschlechtstiere bereits Ende Mai; diese sind bereits abgeflogen; danach Wachsmottenbefall festgestellt; daraufhin Behandlung mit Bt; Altkönigin lebt noch mit etwa fünf Arbeiterinnen im Nest, zwei davon tragen immer noch Pollen ein.

                – Erdhummelnest im Abrahamkasten: Geschlechtstiere seit etwa einer Woche; Die Jungköniginnen haben sich durch das bereits vom Landelöl beschädigte Styropor gefressen und damit einen zusätzlichen Ausgang geschaffen. Vorbeugende Behandlung mit Bt, dazu Lavendelblüten im Teebeutel aufs Kapok gelegt. Weitere Eigelege vorhanden.

                – Erdhummelnest im blauen Kasten: Geschlechtstiere seit Anfang Juni; Nest hat seinen Höhepunkt längst überschritten; Altkönigin letzte Woche tot auf dem Kapok gefunden. Flugverkehr noch vorhanden, aber stark abnehmend.

                – Erdhummelnest im unterirdischen Schweglerkasten: Jungköniginnen fliegen seit heute (7.7.). Insgesamt starker Flugverkehr.

                – Erdhummelnest im Hummeltischler-Kasten: Geschlechtstiere ebenfalls bereits vor ein paar Wochen erschienen. Flugverkehr ist noch gut vorhanden.

                – Erdhummelnest im Wall (Naturnest): wenig Flugverkehr, noch keine Geschlechtstiere.

                – Wiesenhummelnest im Hummeltischler-Kasten: längst durch und erfolgreich.

                – Baumhummelnest im gelben Kasten: kaum noch was los. Die meisten Jungköniginnen sind abgeflogen.

                – Ackerhummelnest im Knastladen-Kasten: das kleine Volk entwickelt sich langsam, aber sicher.

                Es sind dieses Jahr also mindestens sieben Nester erfolgreich. Dem gegenüber stehen zwei Ausfälle (Wiesenhummel im Schweglerkasten, Gartenhummel im Gründer-Kasten).

                Lieben Gruß aus aktuell Dänemark
                Markus

                #80361
                Stefan
                Admin
                  • DE 84513
                  • 398 m

                  Hallo!

                  Suche Dir einen schönen Lavendel oder ähnlich wertvolles das jetzt gerade blüht. Und darauf setzt Du die Hummel.

                  Jede Hummel hat eine andere Bestimmung. Vielleicht ist es ihre ein schmackhaftes Futter für die jetzt frisch ausgeflogenen Meisenkinder zu sein?

                  Hummeln die nicht fliegen können kann man nicht helfen. Es sind in Staaten lebende Insekten, keine Säugetiere.

                  In folgendem tollen Film wird ganz viel über Hummeln erklärt. Schau Dir den Film bitte mal bei Gelegenheit an.

                  Film: Der Hummelstaat

                  Grüße Stefan :winken:

                   

                  #80178

                  Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

                  Lutz S
                  Forenmitglied
                  Beitragsersteller
                    • DE 34225
                    • 225 m

                    Hallo Zusammen, hier muss ich leider von 5 toten Erdhummeln berichten, welche ich vor dem Hummelstand (3), aber auch im Vorbau (2) fand. Hierbei sind es auschließlich die der 2. Generation. Auch eine tote Jungkönigin fand ich ca. 5m vom Haus entfernt. Der Flugverkehr hat auch deutlich abgenommen.

                    EineNestkomntrolle heute bei Tageslicht mit eingeschobener Plexiglasplatte brachte für mich nichts auffälliges zu Tage. Ich hoffe doch mal sehr, dass es keine Auswirkungen irgendwelcher Giftspritzereien sind?

                    Meißt saßen sie vorher apatisch auf em Einflugbrett, oder krabbelten auch im Gras vor dem Hummelstand. Einige setzte ich auf den Lavendel und fand sie aber später nicht mehr. Auf der IP-Cam sah ich wie eine Tote ein wenig den Eingang versprerrte, so dass eine andere sie schnappte, wegtrug und entsorgte. (Video anbei)
                    Die Hummel die nach der Entsorgung noch links in der Ecke saß, war auch eine dieser Apatischen.

                    Eine Nestkontrolle brachte augenscheinlich keine Gespinste o.ä.

                    Mal schauen, vielleicht muss ich Nachts mal mit Rotlicht bei, und die Nesthülle etwas öffnen um mehr zu sehen. Irgendwie mache das aber eher ungern.

                    Soweit erst mal, VG Lutz

                    #80063
                    Ela
                    Forenmitglied
                    Beitragsersteller

                      Hallo Stefan.. vielen Dank.

                      Nein die Flügel sehen normal aus. Sie kann sie auch zusammen machen nur wenn sie versucht zu fliegen dann steht der linke grosse einfach nur bewegungslos ab. Der kleine darunter bewegt sich schnell wie die andere Seite.

                      Hab ihr jetzt ganz viel Lavendel und andere Blumen gekauft und sie klettert drauf rum und isst. Auf meinem arm versucht sie immer anlauf zu nehmen. Das tut mir so leid.

                      Also deiner erfahrung her,wird das nichts mehr oder? Ist es sehr unwürdig sie dann auf meinem balkon sicher zu beherbergen? Ich kann sie doch nicht einfach erlösen oder den Vögeln als futter vorwerfen. :-( sorry wenn ich so dumme fragen stell..bisher hatte ich sowas noch nicht und bisl zuckerwasser hat bisher immer für den weiter flug gereicht.

                      #80043

                      Als Antwort auf: Frage zum Erdhummelnest

                      janfo
                      Moderator
                        • DE 34233
                        • 246 m

                        Anja Quintern

                        Eine tote Wachsmottenlarve ist schonmal besser als eine lebende.
                        Sieht die Tochter irgendwo Gespinste? Das müsste man nochmal untersuchen. Mit Lavendelöl/Blüten kann man den Kasten behandeln, das aber nur um vor weiteren Wachsmotten zu schützen, die Larven die schon drin sind kriegt man damit nicht raus. Schließt die Wachmottenklappe richtig?

                        Wenn es schon Jungköniginnen gibt hat das Nest aber das Ziel bereits erreicht. In der Natur sind die Wachsmotten auch nützlich indem sie die Hummelnester auffressen und somit eine Besiedelung im nächsten Jahr an derselben Stelle erst möglich machen. Im Optimalfall geschieht dass wenn die letzten Jungköniginnen ausfliegen.
                        Manche würden dir eventuell zu einer Behandlung mit Bacillus thuringiensis raten. Ich persönlich halte davon wenig, da es Auswirkungen auch außerhalb des Nestes haben kann wenn dieses Raupengift von den Sammlerinnen an Pflanzen in der Umgebung verteilt wird und Schmetterlingsraupen sterben. Außerdem ist wie gesagt das Nest schon “durch” und hat das Hauptziel erreicht, also keine Panik ;)

                        lg Jan

                        #79803

                        Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

                        Markus Hibbeler
                        Forenmitglied
                          • 26180
                          • 17 m

                          Heute habe ich im braunen Gründer-Kasten Wachsmottenbefall festgestellt. Das Gute vorweg: die Jungköniginnen sind bereits weitgehend ausgeflogen. Allerdings lebt die Altkönigin noch mit ca. einem halben Dutzend Arbeiterinnen in dem Kasten, auch ein oder zwei Jungköniginnen kommen noch regelmäßig vorbei.

                          Ich habe bei dem Nest auf Nestkonstrollen weitgehend verzichtet, weil es tief im Kleintierstreu (!) angelegt wurde. Nestkontrollen hätten dazu geführt, dass das Streu in die Nektartöpfchen fällt. Aufmerksam wurde ich auf den Befall, da ich heute Gespinste der Wachsmotten im Einlaufschlauch entdeckte, als ich den Vorbau sauber machen und die Legosteine auffüllen wollte.

                          Ich behandelte darauf das gesamte Nest mit Bacillus thuringiensis (Bt) und richtete den Kasten komplett neu mit Kleintierstreu und Kapok ein. Die Wachsmottenlarven waren überall, selbst tief unter dem Streu, weshalb ich jedem nur empfehlen kann, bei einem Befall alles auszutauschen und neu einzurichten.

                          Doch wie sind die Wachsmotten in den Kasten gekommen? Ich vermute ein zu großes Spaltmaß zwischen Klimaaufsatz und Nistkasten, dass dadurch entstanden ist, dass ich den Kasten vor einem Monat mit Lavendelöl (ironischerweise gegen Wachsmotten) eingesprüht habe. Öl löst aber Styropor auf, was ich damals nicht wusste.

                          Na ja, sei’s drum. Ich gönne dem Volk jetzt einen ruhigen Lebensabend. Die anderen acht Völker entwickeln sich gut bzw. sind durch (1x Baum- und 1x Wiesenhummel), obwohl ich an den Kästen beinahe täglich Wachsmotten entferne. Ich kontrolliere, sofern Zeit, dazu auch regelmäßig die Wachsmottenklappe, dass diese auch korrekt schließt. Anbei ein paar Fotos der Wachsmotten-Bekämpfungsaktion.

                          Foto/Video:
                          #79631
                          Alex

                            Guten Morgen an Alle.

                            Erstmal vielen Dank für Eure Hilfe. Die Hornisse freut mich jetzt sogar irgendwie, obwohl ich eigentlich ein paar Hummeln wollte.

                             

                            Hier mal ein Bild von meinem Hummelkasten:

                            Hummelkasten

                            Hummelkasten

                             

                            Das ist eine Styropor Box, welche für den Versand von gefrorenen Lebensmittel verwendet wird. Damit ich auch ein Vordach habe wurde eine Hartschaumplatte auf den Deckel geklebt und alles “verputzt” und etwa zur Hälfte eingegraben. (auf Kies, damit sich auch kein Wasser stauen kann) Sollte wasserdicht sein und die Temperatur recht konstant halten können. (Luftlöcher mit einem Sieb sind auch drinnen)

                            Abmaße innen sind um die 30x20x20 cm. Ein ca. 25cm langes Installationsrohr. Mit etwas Lärchenhackschnitzel und trockenem Moos leicht aufgefüllt.

                            Auf einen Innenkarton, wie hier meist Beschrieben, habe ich absichtlich verzichtet. Ein “Klappe” habe ich zwar vorbereitet aber aktuell nicht montiert. (wollte es den Hummeln am Anfang etwas leichter machen) Wie ihr seht ist auch ein Lavendel vor dem Eingang – soll ja gut gegen die Wachsmotten sein….

                             

                            Da ich von diesen Schachteln recht viele haben könnte, wäre die Idee noch mehr zu vergraben. Bei mir, anderen Personen und vielleicht sogar bei öffentlichen Orten (nach Rücksprache). Aber dazu muss das zuverlässig und auch einfach (besser OHNE “Service”) funktionieren.

                            …. und es müssen Hummeln rein. Hornissen oder gar Wespen sind einfach nicht so beleibt bei andern Leuten.

                            Die nächste Box werde ich etwas tiefer eingraben und tatsächlich den Eingang über ein Erdloch machen. Muss mir aber noch überlegen, wie ich das mit dem Wasser sicher lösen kann.

                             

                            Vielen Dank

                            Alex

                            #79576

                            Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

                            Marylou
                            Forenmitglied
                              • DE 41363
                              • 61 m

                              In den letzten Tagen konnte ich mehrere Rangeleien beobachten – wie von anderen hier auch schon berichtet – zwischen einer kleineren und einer größeren Erdhummel:
                              1) Sie waren am Boden im Moos vor dem Hummelkasten ineinander verkeilt. Das Gerangel dauerte eine Weile, dann flog die größere davon, die kleinere in den Kasten.
                              2) Im Vorbau als verkeiltes Knäuel rollten sie hin und her. Die größere konnte letztendlich davonfliegen, die kleinere trollte sich in den Einlaufschlauch.
                              3) Wieder im Vorbau am Außenrand der großen Klappe: Die kleinere saß auf dem Rücken der größeren und moserte heftig (sah zumindest so aus). Die größere duckte sich ganz flach auf den Boden und konnte sich dann durch Wegflug “retten”.
                              4) Als verkeiltes Knäuel kamen sie durch die WM-Klappe auf das Anflugbrett gekullert. Dann runtergeplumpst ins Moos und weitergerangelt. Die größere flüchtete schließlich, die kleinere flog zurück in den Kasten.
                              5) Heftige Rangelei wieder auf dem Moos vor dem Kasten. Die größere hatte mitteldicke Pollenhöschen(!), was der kleineren wohl egal war, sie teilte weiter aus. Wieder suchte die größere bei der ersten Gelegenheit das Weite.
                              Da kann man nur noch ratlos zusehen … Und das waren lediglich die Rangeleien, die ich mitbekommen habe.

                              Ansonsten geht es dem Erdhummelvolk gut. Das Nest sieht sauber und ohne Wachsmotten-Verdacht aus. In einer Stunde konnte ich 80 Ausflüge und 87 Einflüge zählen.

                              Das Ackerhummelvolk entwickelt sich erwartungsgemäß langsam, aber stetig mit 10 Ausflügen und 12 Einflügen in einer Stunde. Auch die Kontrolle war erfreulich: Das Nest wurde erweitert und hat keine Anzeichen von Wachsmottenbefall.

                              Beide Königinnen sind Mitte April eingezogen.

                              Dieses Jahr habe ich mehrere geöffnete Lavendelöl-Fläschchen (mit Pfropfen) sehr dicht an den Hummeltischler-Kasten (Erdhummeln) rechts und links gestellt, sodass der Duft nach oben in Richtung der Lüftungslöcher steigt. Bei dem Doris-Kasten (Ackerhummeln) stehen die offenen Fläschchen direkt am Anfang des Anflugbrettes, besser gesagt, darunter. Erstaunlicherweise verdunstet das Öl kaum, obwohl es intensiv duftet. Es ist ein Versuch. Mal abwarten, ob dies die Wachsmottenabwehr unterstützt.

                              @WakiMiko
                              Sehr interessant mit den Aufzeichnungen. Darf ich fragen, welchen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensor Du benutzt?

                              #79491

                              Als Antwort auf: Hummelsaison 2023

                              Karo
                              Forenmitglied
                                • DE 02953
                                • 110 m

                                Hallo ihr lieben…. Ich beobachte immer wieder, das Ameisen über mein Hummelhaus kriechen… Von unten geht nicht, da es auf Steinen im Wasser steht… Lassen sich die Viecher vom Baum fallen??? Dann beim Blick ins Haus überall vereinzelt Ameisen…. Angelockt durch was??? Den Nektar der Hummeln??? Oder durch den Lavendel??? Uch beobachtete, wie einige in die Gänge krochen… Aus einem kam eine wütende Hummel heraus, die die Ameise weg trieb…. Was wenn es noch mehr werden??? Sie sind selbst in diesem Vorbau am Biden und verschwinden unter den Sagespänen…. Ich kann doch das Haus nicht umstellen… Wie bekomme ich die Viecher raus und was mach ich gegen neue Feinde? :( :cry:

                                Foto/Video:
                                #79437
                                Kerstin
                                Forenmitglied
                                Beitragsersteller
                                  • AT 8642
                                  • 560 m

                                  Wächterin im Vorbau vor der Einlaufröhre ins Kasten-Innere beim fortgeschrittensten Tonerdhummel-Volk ;) .

                                  Ich hoffe die verstreuten Lavendelblüten halten die Wachsmotten ab – es befinden sich auch innen in allen Kästen welche.

                                  Foto/Video:
                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 91 bis 105 (von insgesamt 575)