Dieses Thema betrifft und interessiert mich seit Jahren, zumal ich sowohl ein paar wenige Bienenvölker in einem meiner zwei Gärten halte, als auch jährlich viele Hummeln Nistkästen besiedeln. Als Imker hatte ich zuletzt vor einigen Jahren große Probleme mit DWV – ob Variante A oder B weiß ich nicht. Es war zu sehen, dass viele verkrüppelte Bienen die Stöcke verließen und diese daher immer schwächer wurden, sogar zum Totalverlust der Stöcke führten – auch infolge von Räuberei bei diesen stark geschwächten Völkern. Es ist erwiesen, dass der Überträger von DWV die Varroamilbe war/ist. Obwohl in unmittelbarer Nähe meiner Bienenhütte einige Hummelvölker lebten, bemerkte ich kaum geschädigte Hummeln.
Seit etwa 3 Jahren habe ich keine DWV-Schäden bei meinen 2 – 3 Bienenvölkern mehr bemerkt, die effektive Varroabehandlung ist essentiell und wichtig! Dass es laut Studien allerdings auch befallene Bienen und Hummeln ohne Krankheitsanzeichen gibt, die auch zu Ansteckungen führen, gibt mir schon zu bedenken. Ich halte weitere Forschungen dazu für dringend erforderlich!