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Antwort auf: Hummelhäuschen aus dem Norden

#57568
janfo
Forenmitglied
Buchtip:

Ja, die Rezensionen sind leider ziemlich irreführend.. und kaum einer Informiert sich vor dem Kauf so ausführlich, dass er solche Häuser dann ausschließen kann. Das gilt auch zum Beispiel für “Insektenhotels” Die eher Nisthilfe heißen müssten da schon der Begriff Hotel irreführend ist. Da gibt es auch viele unbrauchbare am Markt, und nebenbei bemerkt nisten die meisten Wildbienenarten (ca 70%) sowieso im Boden.

Leinöl ist jedenfalls gut, wenn du vielleicht Vogelnistkästen aus Holz hast, oder wenn du dir ein anderes Hummelhaus aus Holz kaufst. Das Leinöl kannst du theoretisch behalten. Damit habe ich auch meine Holz-Nistkästen behandelt.

In dem Hummelhaus Vergleich siehst du gut die einzelnen Schwachstellen der Häuser, oft kann man noch nachbessern. Andere Häuser sind einwandfrei zu empfehlen, da muss man aber auch ein paar Euro mehr ausgeben.

Muskateller Salbei (zwar nicht einheimisch aber davon werden Holzbienen magisch angezogen (die größte heimische Wildbiene)) würde mir noch einfallen und Wilde Karde (allerdings auch 2-Jährig), wenn dein Sohn gerne Insekten beobachtet. Die von mir genannten Pflanzen werden viele Insekten anlocken, sowohl Tagfalter als auch Wildbienen.

Einfacher und mit nahezu 100% Erfolgsgarantie sind Nisthilfen für Mauerbienen (z.B. mit Bambusröhrchen/Schilfröhrchen, die allerdings nicht ausgefranst sein dürfen und minimum 10cm lang) Dazu gibt es hier auch einen Thread. Allerdings sind um die Jahreszeit die Mauerbienen-Weibchen schon fleißig dabei Brutzellen anzulegen. Aber auch andere Arten nutzen diese Art von Nisthilfen.