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Antwort auf: Zweite Königin im Nest

#46566
janfojanfo
Forenmitglied
Buchtip:

Ich würde der Natur ihren Lauf lassen. Kuckuckshummeln sind ja zwangsläufig seltener als ihre Wirtsarten.

Ist natürlich deine Entscheidung.

In dem Zusammenhang ist es auch interessant dass Wachsmotten ja auch einen Nutzen haben indem sie  Platz für eine erneute Besiedelung schaffen, also die Reste von alten Nestern rückstandsfrei entsorgen und auch manche Krankheitserreger können sich dann nicht so gut verbreiten. Das ist natürlich vor allem in Naturnestern sinnvoll. In den Kästen sorgt der Mensch ja für die Reinigung.

Aber meine Devise ist, der Natur ihren Lauf lassen.

In eigenen Hummelkästen ist das natürlich nochmal etwas anderes da will man ja möglichst die Hummelart fördern. Ich habe dieses Jahr nur ein Naturnest und würde dort gar nicht drankommen um Wachsreste zu entfernen, insofern wären Wachsmotten auch eine Hilfe um eine Besiedelung im nächsten Jahr wahrscheinlicher zu machen. Ich hoffe nur dass vorher noch viele Jungköniginnen schlüpfen.

So hat sich in der Natur alles – über Jahrmillionen – aufeinander abgestimmt. Ich denke weder Kuckuckshummeln noch Wachsmotten sind eine Gefahr für den Bestand der Hummeln. Das eingreifen des Menschen, intensive Landnutzung und ausbringung von Giften sind die wahren Gefahren.