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Antwort auf: Wie viele kommerziell angebotene Hummelhäuser gibt es eigentlich?

#3988
Stefan
Admin
Beitragsersteller
Buchtip:

Hallo Thomas!

Erst einmal herzlich Willkommen!

Diese Siebdruckplatten sind hervorragend geeignet für Hummelhäuser. Da gibt es nichts zu meckern. Stabiler und wetterbeständiger geht kaum.

Das Hummelhaus kann man kaufen, aber es ist ein Innenkarton notwendig. Hier würde ich gleich den optionalen Anzuchtkasten mit bestellen. Ohne Innenkarton/Anzuchtkasten setzt Du die Königin ein, und sie rennt zum Licht (Lüftungslöcher) und kommt nicht mehr raus.

So wie ich das sehe, fehlt eine Tropfante am Hummelhaus-Dach. Kann man leicht mit ein paar Leisten nachrüsten (ich sehe auf den Fotos keine Fräsungen, vielleicht ist so was schon vorhanden). Die Gummidichtung reicht hierzu nicht aus. Wasser sucht sich seinen Weg.

Er spricht von “Maschenweite 1 mm” bei dem https://pollenhoeschen.de/wp-content/uploads/2014/07/drahtgitter.jpg"><img src="https://pollenhoeschen.de/wp-content/uploads/2014/07/drahtgitter-150x150.jpg&quot; alt="" width="100" height="100" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2277" /></a>Gaze wird verwendet um bei Hummelhäuser und Vorbauten die Lüftungslöcher vor Eindringlingen zu schützen. Gaze ist also ein ziemlich feines Lüftungsgitter, viel feiner als z. B. Fliegengitter.Gaze wird im Haushaltswarengeschäft als Pfannenspritzschutz angeboten und kann ganz einfach mit einer(...)

" >Gaze für die Belüftung. Müsste man ansehen, ob das nicht schon zu grob ist für Wachsmotten. Sagt ja nix über die Lochgröße aus.

Die vier verstellbaren Füße sind eine Spielerei, nicht notwendig aber “nice to have”. Sie bringen auf alle Fälle nichts wenn es um Ameisenschutz geht. Man kann diese 4 Füße aber in kleine Blumenuntersetzer stellen und diese Untersetzer mit Wasser füllen. Dann hat man effektiven Ameisenschutz. Dieses Problem haben die meisten Hummelhäuser. Der Preis für guten Ameisenschutz ist immer der, dass man den Vorteil der Bodennähe (Eingang) damit einbüßt. Ich hatte aber auch schon Erdhummeln in Hummelhäusern bei denen der Eingang über einen halben Meter über dem Boden ist. Dass muss also nichts bedeuten. Nur die Ansiedlung ist leichter, wenn der Eingang bodennah ist. Das nur nebenbei.

Die Verriegelung vom Dach ist eine feine Sache wenn man in Gebieten mit z. B. Dachsen wohnt. Ansonsten tut es ein auf das Dach gelegter größerer Stein auch.

Unbedingt sollte man eine Hummelklappe dazu kaufen. Er bietet ja zwei an:

* Eine “normale”: Hier ist das Loch von außen nach innen gebohrt, danach kommt eine “Stufe” nach unten. Da sollte sollte man diese Stufe mit einem Keil noch optimieren/entschärfen. In einem Wohnhaus für Menschen würde man es “barrierefrei” nennen.

* Eine mit Vorbau: Selbes Problem mit der Stufe, zur Ansiedlung musst Du das Plexiglas abdunkeln, damit die Hummelkönigin den Ausgang leichter findet (geht immer zum Licht).

Fast alle diese angesprochenen Kleinigkeiten musst Du nicht beheben, wenn Du z. B. von Tischler Gubisch kaufst. HIER der Link. Der Eingang ist optimaler, Du hast besseren Schutz vor Wachsmotten, eine Tropfkante ist vorhanden und die verwendeten Tischlerplatten sind auch völlig ausreichend. Auch hier brauchst Du noch einen Innenkarton.

Alternativ würde ich mir mal die Kästen von Harry Abraham ansehen.

Von den vom selben Hersteller angebotenen “Reihenhäusern”, also mehrere Hummelnester in einem Hummelhaus halte ich überhaupt nichts. Das hat in der Praxis nur Nachteile.

Ich bekommen übrigens weder von Gubisch noch von Abraham Geld oder ähnliches. Beide sind Hummelfreunde mit jahrelanger, ja Jahrzehnte langer Erfahrung. Das spiegelt sich auch in den angebotenen Hummelhäusern wieder weil sie ausgereift sind. Darum sind sie zum empfehlen.

Ich hoffe, ich konnte helfen. :angel: