Antwort auf: Hitzewelle
- DE 41363
- 61 m
Die Kühlakkus unbedingt in ein dünneres Tuch einwickeln oder Waschhandschuhe benutzen, wo man die Kühlakkus reinstecken kann, sonst ist alles nach kurzer Zeit nass und weicht den Karton auf.
Ich habe gut reden. Es ist zwar kein Hummelkasten belegt, aber vorsorglich Kühlakkus in ausreichender Menge vorhanden, Waschhandschuhe auch.![]()
Wenn das wettermäßig Jahr für Jahr so weitergeht mit der Hitze, ist ein unterirdischer Hummelkasten (vor der Sonne zusätzlich geschützt durch Sträucher o.ä.) wirklich eine ernsthafte Überlegung wert.
Der Erdboden, wo nur einige Stunden lang die Sonne hinkommt, ist nach einiger Schattenzeit noch ausreichend feucht, wenn man in ca. 1-2 cm Tiefe guckt. Allerdings strahlt die Sonne dermaßen aggressiv
, dass verschiedene Pflanzen abends oberirdisch arg geschlaucht aussehen, obwohl der Boden abgedeckt und die Erde darunter auch noch feucht ist.
Hier im Garten kann man das z. B. gut an den Glockenblumen (Campanula poscharskyana) sehen, von denen, neben anderen Arten, an unterschiedlichen Stellen mehr als reichlich vorhanden sind. Einige Stunden Sonne = alles gut, viele Blüten. Ganzer Tag Sonne = nicht gut, Blüten nach einigen Tagen regelrecht verbrannt.
Heute am frühen Morgen versteckte sich die Sonne noch hinter Schleierwolken – war das angenehm, hätte den ganzen Tag so bleiben können! Erstmal wieder Teichwasser aufgefüllt. Es verdunstet doch recht viel bei der Hitze. Die Fische (uralte Goldfisch-Ähnliche, Elritzen, Moderlieschen) finden das Brausesprudeln immer herrlich, obwohl es aus dem Auslaufrohr der Durchlauffilter auch kräftig plätschert und die Sauerstoffsprudler unentwegt produzieren. Täglich frühmorgens versorge ich beide Vogelplantschbecken und Wespentränken mit Frischwasser, gucke, ob es allen (Tieren und Pflanzen) augenscheinlich gut geht und flüchte dann momentan bis abends ins Haus.
Sonne ist schön und gut, aber zuviel ist zuviel
(trifft zumindest auf mich zu
).