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Intelligenz der Hummeln

  • Dieses Thema hat 5 Antworten und 5 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Monat, 1 Woche von Stefan.
Ansicht von 6 Beiträgen - 1 bis 6 (von insgesamt 6)
  • Autor
    Beiträge
  • #59300 Antworten
    Richie
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo an alle, die die Intelligenz der Hummeln anzweifeln… Habe ich auf Youtube gefunden :

    Echt beeindruckend!

     

    #59302 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Richie   Grossartig, Tiere können sehr intelligent sein. In nur einem Prozent der Gene unterscheidet sich laut Wissenschaft der Mensch vom Schimpansen. :?

    #59304 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Das Menschliche Erbgut stimmt auch zu 50% mit dem einer Banane überein :?

    Man muss sich vor Augen führen, dass das Erbgut aus Milliarden von genetischen Codes/Information besteht. Wenn also wie bei Mensch und Schimpanse 1,5% unterschied auszumachen sind, so sind dies immer noch Millionen von sich unterscheidenden Genen.

    Die gene von Mensch und Maus gleichen sich zu 90%, die von Mensch und Fadenwurm zu 75%

    Aber ja, im Grunde sind wir auch Affen (genauer: Trockennasenaffen)

    Zum Video: Kannte ich noch nicht, danke fürs teilen, auch wenn es schon 5 Jahre alt ist. Aber ich denke da gäbe es noch wesentlich mehr zu erforschen, die Forschung in dem Bereich läuft leider relativ schleppend, aber immerhin. Es gibt nach und nach einen Erkenntnisgewinn. Meist ist man verblüfft, weil man mit dieser Intelligenz nicht gerechnet hätte. Tiere die Intelligent sind, sind auch anpassungsfähig, das gibt Hoffnung dass die Hummeln die Herausforderungen einer sich verändernden Umwelt meistern können.

    #59311 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @janfo   Ein unerschöpfliches Thema – Tier/Mensch. Nur noch ganz kurz; wir sind ein Lebewesen, das selbst weiss was es ist, eine Hummel weiss nicht, dass sie eine ist…… :hummel:

    #59322 Antworten
    Bulli
    Forenmitglied

    Auf einem (Wild-)Bienenlehrpfad am Gutshof Schulze-Heil war eine Station, an der frei lebende Hummeln trainiert werden konnten.
    Das hat u. a. Erwin Bock gemacht.

     

    Vor einigen Jahren hatte ich einige künstliche Blüten mit Anschluss an Zuckerwasser gebaut. Wenn Hummeln einmal daran getrunken hatten, waren sie ausgesprochen leidenschaftlich in den nachfolgenden Versuchen wieder dran zu kommen.

     

    Allerdings zäher und wendiger waren die Honigbienen, die sich wegen ihrer schieren Masse von Individuen durchsetzten.

     

    Mein Problem war letztendlich, dass ich nicht sicherstellen konnte, dass niemals Honigbienen an den Nektar kamen.

    – Der Prozess des Einfüllens führte dazu, dass die Sauglöcher teilweise zu Beginn mit Zuckerwasser geflutet wurden.
    Dann musste sorgfältig aus den Löchern abgesaugt werden (Spritze mit Kanüle).
    – Zweitens gab es keine Möglichkeit bei der Bauweise die Löcher lang genug zu machen, dass Honigbienen niemals an das Zuckerwasser dran kamen.

    – Letztendlich bildete sich bei niedrigem Zuckerwasserstand keine Blase, die nach oben steigen konnte, sondern ein Luftkanal. Durch den kam so schnell Luft ins System, dass die Überlaufkanäle nicht so schnell arbeiteten und sich die Saugkanäle etwas mit Zuckerwasser füllten.

     

    Wichtig bei so einer Fütterung ist, dass die Honigbienen nie an Zuckerwasser kommen. Sonst werden sie sehr unkollegial. Sie setzen sich auf den Rücken der Hummeln und hämmern mit dem Hinterleib auf den Panzer der Hummeln. Ob ein Stachel aus ihrem Hinterleib heraus guckt oder ob sie nur durch das Hämmern die Hummel vom Saugloch “weg reißen” wollen, kann ich nicht sagen.

     

    Außerdem habe ich in freier Wildbahn gefüttert. Da muss man sich schon was ausdenken, wie man viele Hummeln dazu bekommt die künstliche Futterstelle anzunehmen. Es hat sich bewährt die aktuell von Hummeln beflogenen nektarreichen Blüten nachzuahmen und die Futtertränke dann in der Tracht aufzustellen / aufzuhängen.

    #59326 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo zusammen!

    Ein ähnliches vereinfachtes Experiment kann jeder austesten: Einfach einen Legostein in das eigene Hummelhaus (Vorbau) legen und mit Zuckerwasser füllen. Jetzt mehrere Tage füttern.

    Dann im Garten an gut sichtbaren Stellen (in der Flugbahn) ebenso Legosteine mit Zuckerwasser auslegen.

    Für die Hummeln sind das nichts anderes al Blüten mit viel Nektar. Werden gezielt angeflogen.

    Aber auch hier hat man schnell Probleme mit Honigbienen.

    Grüße Stefan

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Antwort auf: Intelligenz der Hummeln
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