Beiträge aus 2013

Loch im Innenkarton derferdi 17.06.2013 16:32

Hallo,
ich habe vier besiedelte Hummelkästen. Es handelt sich dabei um Holzkästen etwa 300mm im Quadrat mit Vorbau und Hummelklappe. Alle Völker entwickelten sich gut. Heute sah ich zu meinem Schrecken, dass in einem Innenkarton ein Loch ist. Es entstand durch heftiges Koten in eine Ecke. Einige Hummeln irren in dem Raum zwischen Kasten und Karton herum, einige waren bereits gestorben.
Das ärgert mich sehr, ich möchte so was nicht.
Wie geht ihr damit um? Ein Pappkarton als Innenkasten wird oft empfohlen. Habt ihr den oben offen? Zum Belüfteten habe ich eine Öffnung vorgesehen. diese kann ich aufmachen aber dann würden sich die Hummeln womöglich darauf einfliegen.
Gruß
Ferdi

Loch im Innenkarton KiGaZw 18.06.2013 10:09

Hallo Ferdi!

Hatte ich letztes Jahr auch (externer Link, nicht mehr verfügbar) bei einem Baumhummelvolk. Die hatten schon unter dem Innenkarton weiter gebaut, deshalb habe ich nichts unternommen.

Kannst Du das Loch reparieren? Es ist vermutlich in den Ecken? Einfach von außen "aufdoppeln" und mit Klebeband fixieren. Dann ist wieder zu.

Grüße KiGaZw

Belüftung KiGaZw 18.06.2013 10:14

Nein der Karton ist natürlich geschlossen, es muss ja dunkel sein im Nest. Der Deckel ist aber durchlöchert (etwa 1mm Lochgröße) zur Belüftung.

Es gibt übrigens auch ganz festen Karton, der ist ideal. Zusätzlich schütze ich den Innenkarton im unteren Bereich durch voll flächiges Klebeband.

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Loch im Innenkarton Christian 18.06.2013 13:42

Hi,
welches Art von Hummel ist das? Meine Steinhummeln haben Ihre Toten (Arbeiter/Larvenauswurf/tote Wachsmottenlarven auch gerne in einem Vorbau plaziert.
Meine Gartenhummeln schleppen die Toten aus der Kugel heraus und lassen alles gleich liegen, was Ameisen anlockt.
Hab aus Versehen ne Arbeiterin der Dunklen Erdhummel zwei Tage in den Vorbau des Schweglerkasten gesperrt. Sie hat überlebt.
Ich meine, dass die Hummeln ne Duftspur hinterlassen und normalerweise, wenn keine Lichtquelle vorhanden ist, ohne Probleme zurückfinden. Gerade dann, wenn das Volk größer ist (müsste jetzt der Fall sein). Also, dass Du evtl. nix unternehmen musst.
Bitte check daher: Welche Art ist es? Aus welcher Generation stammen die Arbeiter.
Im Notfall/Zweifelsfall würde ich das Loch einfach stark vergrößern.

Dein Kasten hat keinen Notausgang. Hab ich bei jedem Kasten gemacht. Egal wo ne Hummel landet, sie kann ins Freie.

Gruß
Christian

Loch im Innenkarton Fienchen 18.06.2013 19:17

Hallo,

also bei mir sind die Innenkartons längst entfernt. Das machte ich bereits beim Fliegen der 2. Generation. Ich habe den Innenkarton nur zu Beginn als zus. Kältebariere. Jetzt bei der Hitze ist ein möglichst großer Innenraum sicher besser.
Gegen den Kot habe ich Karton direkt an die Innenwände des Kastens genagelt. Den wechsle ich dann für die nächste Saison.

Gruß Bettina

Loch im Innenkarton Luc 18.06.2013 20:11
Hallo,

also bei mir sind die Innenkartons längst entfernt. Das machte ich bereits beim Fliegen der 2. Generation. Ich habe den Innenkarton nur zu Beginn als zus. Kältebariere. Jetzt bei der Hitze ist ein möglichst großer Innenraum sicher besser.
Gegen den Kot habe ich Karton direkt an die Innenwände des Kastens genagelt. Den wechsle ich dann für die nächste Saison.

Gruß Bettina

Hört sich gut an.

Ich mache jetzt immer über dem Karton einen Rahmen mit Fliegengaze. Da ist es völlig egal wenn der Nistkarton kaputt wird. Dieser Rahmen verhindert mir auch ein Abfliegen der Hummeln, wenn ich den Deckel (mit Spritzschutzgitter - Belüftung) zur Kontrolle abnehme.

Luc

Loch im Innenkarton derferdi 22.06.2013 00:35

Hallo,
danke für die Beiträge. Ich habe auf meinem Karton eine Plexiplatte liegen. Natürlich ist alles in einem dichten Holzkasten. Diese Platte nahm ich als erste Hilfe ab. Seitdem stelle ich auch keine verirrten Hummeln mehr fest. Der "Innenkarton", er ist so groß wie möglich, er ist hauptsächlich drin weil die Hummeln sehr viel Dreck machen. Es handelt sich nicht um einen extra kleinen zweiten Karton. Zu den Wänden des Holzkastens sind wenige Zentimeter Platz, auch zu Decke und Wand. Es ist schon ein kleiner Irrgarten.
Ich denke darüber nach, ob es Sinn macht die Wand zwischen dem Raum Karton - Kasten und Vorbau mit einer Bohrung zu versehen (nächstes Jahr). Der Vorteil wäre, dass die verirrten Hummeln dort einfach wieder den Weg ins Nest finden können. Finden sie den Weg durch die Hummelklappe nach draußen, so schadet es auch nicht, wenn sie sich darauf einprägen. Sie haben immer die Chance den Weg ins Nest zu finden. Ein verirren der Königin oder Arbeiter vom Vorbau in den Zwischenraum ließe sich verhindern indem die Bohrung möglichst hoch im Vorbau angebracht wird.
Nur glaube ich das es nützlich ist den Innenraum des Vorbaues etwas zu belichten um den verirrten Hummeln den Weg zu zeigen. Ist aber eigentlich auch nicht schwierig zu verwirklichen.
Was denkt ihr?
Gruß
Ferdinand

Platzmangel? Rolf 22.06.2013 17:09

Über meine Hummelkästen habe ich größere Kunststoffkästen gestülpt, damit sie vom Regen geschützt sind.
Gestern habe ich nun einmal nachgesehen und festgestellt, dass die Hummeln das Material (Polster und Sägemehl) derart aufgewühlt und aufgebläht haben, dass der ganze Kasten fast ausgefüllt ist. Am Boden vor der Einflugsklappe unter dem Dach des Kunstoffkastens sitzen ca. 10-20 Hummeln herum. Nachts gegen 23.00 Uhr habe ich mal nach diesen Hummeln gesehen, und die "übernachten" tatsächlich ausserhalb des Nestes.
Helfen diese auch bei der Arbeit ihres Volkes?
Gruss Rolf

Platzmangel? kigazw 23.06.2013 01:32

Welche Hummeln sind das denn?

Bei meinen Baumhummeln hatte ich das dieses Jahr auch schon (jetzt nicht mehr), als es so heiß war für 2 Tage (in der Nacht über 30 Grad).

Und zwei Drohnen übernachten seit Tagen vor der Klappe.

Das Nest hat auch 2-5 Wächterinnen (um so wärmer die Temperatur, um so mehr), die sind auch gerne mal hängend in der Klappe oder die Klappe aufhaltend eingesetzt.

Jedoch immer weniger, denn langsam reduziert sich das Nest.

Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)

wann ist mir Nachwuchs zu rechnen! Fienchen 23.06.2013 22:36

Hallo,

meine drei Völker entwickeln sich normal.
Erdhummel 1: Ansiedlung 19.04., aktuelle Stärke ca. 120 Tiere
Erdhummel 2: Ansiedlung 23.04., aktuelle Stärke ca. 100 Tiere
Steinhummel: Ansiedlunt 23.04., aktuelle Stärke ca. 90 Tiere /keine Ackerhummel mehr gesichtet :-(

Alles keine großen Völker - ich weiss- aber die Witterung war diesjahr auch nicht optimal. Und die Umgebung ist geprägt von Kleingärten, sprich keine Massentrachten nachdem Kastanie und Linde vorüber sind. Und zufüttern tu ich auch nicht.
Die Hitzeperiode haben alle 3 Völker einigermaßen überstanden glaub ich. Larvenauswurf hielt sich echt in Grenzen.

Jetzt meine Frage: wie lange dauerte es bei Euch bis Geschlechtstiere da waren? so langsam könnts doch losgehen oder?

Gruß Bettina

wann ist mir Nachwuchs zu rechnen! Christian 24.06.2013 09:31

Hi Bettina,
kann noch etwas dauern. Aber ist bei Dir die Lindenblüte echt schon vorbei? Bei uns steht die noch bevor. vielleicht liegts am Großstadtklima?
Egal, jedenfalls hatten bei mir Erdhummel meist ab Mitte Juli und Steinhummel ab Ende Juli die Geschlechtstiere. Und da alles etwas später is...
Bei mir isses so: Gartenhummel geht dem Ende entgegen
Baumhummel, glaube ich sah nen Drohn, aber noch jede Menge geschlossener Zellen. Die Baumhummel müsste jedoch um diese Jahreszeit dem Ende zugehen, macht sie aber nicht.

Kurz gesagt, denke bei mir dauerts noch ein wenig. Sagen kann man aber wenig.
2010 war ja ein übles Jahr für die Nestgründung: mein Erdhummelvolk extrem groß, Anfang August waren alle weg, der Kasten leer.
2011 wars besser: Ab Mitte August Geschlechtstiere und die letzten Arbeiterinnen starben im November.

Dann bin ich mal gespannt wann Du uns die ersten Geschlechtstiere meldest!

Gruß
Christian

wann ist mir Nachwuchs zu rechnen! Fienchen 24.06.2013 14:58

Hallo Christian,

ja hier stehen einige riesige Linden. Da fallen jetzt die ersten Samen runter.
also bis Mitte Juli, dass sind ja noch 3 Wochen. Und ich Dummi hocke jeden Tag voller Hoffnung davor und gucke wann denn der erste Brummer aus der
Klappe ploppt :-)
Dann fahre ich jetzt mein Beobachtungsprogramm ein bissl runter.

Gruß Bettina

1. Drohn gesichtet :-) Fienchen 28.06.2013 20:35
Hallo,

meine drei Völker entwickeln sich normal.
Erdhummel 1: Ansiedlung 19.04., aktuelle Stärke ca. 120 Tiere
Erdhummel 2: Ansiedlung 23.04., aktuelle Stärke ca. 100 Tiere
Steinhummel: Ansiedlunt 23.04., aktuelle Stärke ca. 90 Tiere /keine Ackerhummel mehr gesichtet :-(

Heute habe ich bei den Steinhummeln den 1. Drohn abfliegen sehen. Jetzt werden die Damen auch bald erscheinen! Aktuellstes Zählen von heut ca. 120 Tiere. Die explodieren förmlich. Über den Tag verteilt regelmäßig Orientierungsflüge.

Frage zur Größe der Völker Christoph 29.06.2013 07:48

Hallo!

Wie ermittelst Du die Stärke Deiner Hummelvölker?

Gruß von Christoph

Frage zur Größe der Völker Fienchen 29.06.2013 14:33

Hallo Christoph,

20 min lang ein- bzw. ausfliegende Arbeiterinnen zählen, dann das Ganze mit 4 multiplizieren.
Ist zwar einigen Schwankungen unterlegen, aber als Anhalt für mich ganz ok.

Die Erdhummeln sind morgens am aktivsten (schon kurz nach 4 Uhr!).
Die Steinhummeln kommen erst am späten Vormittag in die Puschen.

Gruß von Bettina

Frage zur Größe der Völker Christoph 01.07.2013 22:24

Hallo Bettina,

herzlichen Dank für die Formel. Danach hat mein Steinhummelvolk etwa 120 Tiere und beim Erdhummelvolk wären es ca. 100. Die beiden Völker entwickeln sich gut; immer wieder gibt es Orientierungsflüge von neuen Arbeiterinnen.

Viele Grüße von Christoph

Jungköniginnen bei den Steinhummeln Fienchen 04.07.2013 23:16
Hallo Bettina,

herzlichen Dank für die Formel. Danach hat mein Steinhummelvolk etwa 120 Tiere und beim Erdhummelvolk wären es ca. 100. Die beiden Völker entwickeln sich gut; immer wieder gibt es Orientierungsflüge von neuen Arbeiterinnen.

Viele Grüße von Christoph

Hallo Christoph,

da sind ja unsere Völker ungefähr gleichauf. Habe heute bei den Steinhummeln die ersten beiden Jungköniginnen ausfliegen sehen. Je nachdem wo du wohnst, könnte es also bei Dir auch demnächst soweit sein.
Bei beiden Erdhummelvölkern noch keine Geschlechtstiere gesehen. Allerdings sind da die Drohnen im Vergleich zu den Steinhummeln auch nicht so auffällig, weshalb ich vielleicht nur noch keinen bemerkt habe.

Gruß Bettina

Jungköniginnen bei den Steinhummeln und Erdhummel 1 Fienchen 05.07.2013 15:36
Hallo Bettina,

herzlichen Dank für die Formel. Danach hat mein Steinhummelvolk etwa 120 Tiere und beim Erdhummelvolk wären es ca. 100. Die beiden Völker entwickeln sich gut; immer wieder gibt es Orientierungsflüge von neuen Arbeiterinnen.

Viele Grüße von Christoph


Hallo Christoph,

da sind ja unsere Völker ungefähr gleichauf. Habe heute bei den Steinhummeln die ersten beiden Jungköniginnen ausfliegen sehen. Je nachdem wo du wohnst, könnte es also bei Dir auch demnächst soweit sein.
Bei beiden Erdhummelvölkern noch keine Geschlechtstiere gesehen. Allerdings sind da die Drohnen im Vergleich zu den Steinhummeln auch nicht so auffällig, weshalb ich vielleicht nur noch keinen bemerkt habe.

Gruß Bettina

jetzt gehts richtig los. Bei Erdhummel 1 (Ansiedlung 19.04.) haben heut innerhalb von 30 min Beobachtungszeit 4 Jungköniginnen Orientierungsflug gemacht :-)

Jungköniginnen bei den Steinhummeln und Erdhummel 1 Christian 06.07.2013 15:05

Hi Bettina,
ja scheint so als wären Deine Hummeln schneller als meine. Weder Baumhummel noch Erdhummel haben schon Geschlechtstiere. Allerdings sind sie bereits beim Larvenauswurf - lang ddauerts also nicht mehr. Die Völker sind sehr groß, gerade die Arbeiterinnen der Erdhummel sind wahre Riesen. Da die fleißig in meinem Garten am Pollensammeln sind (Phaccelia und jap. Spiere) darfs auch so bleiben.
Meine Gartenhummeln haben Wachsmotten (da ists jetzt egal) und ein Ackerhummelnest ist total zerfressen. Daher würde ich mich schon freuen, wenn die BT behandelten Baumhummeln endlich Geschlechtstiere auf die Reise schicken.
Den Ackerhummeln hab ich übrigens ne Wabe mit geschlossenen Zellen vom nicht befallenen Nest gegeben. Die haben sie angenommen.

Jungköniginnen fliegen > Klappen ab? Fienchen 06.07.2013 23:02
Hi Bettina,
ja scheint so als wären Deine Hummeln schneller als meine. Weder Baumhummel noch Erdhummel haben schon Geschlechtstiere. Allerdings sind sie bereits beim Larvenauswurf - lang ddauerts also nicht mehr. Die Völker sind sehr groß, gerade die Arbeiterinnen der Erdhummel sind wahre Riesen. Da die fleißig in meinem Garten am Pollensammeln sind (Phaccelia und jap. Spiere) darfs auch so bleiben.
Meine Gartenhummeln haben Wachsmotten (da ists jetzt egal) und ein Ackerhummelnest ist total zerfressen. Daher würde ich mich schon freuen, wenn die BT behandelten Baumhummeln endlich Geschlechtstiere auf die Reise schicken.
Den Ackerhummeln hab ich übrigens ne Wabe mit geschlossenen Zellen vom nicht befallenen Nest gegeben. Die haben sie angenommen.

Hallo Christian,

hast Du Klappen? Ich habe dieses Jahr auch mit Klappen gearbeitet und bisher scheint alles gut zu sein. Habe aber auch seit Entnahme des Anzuchtkastens nicht mehr nachgeschaut. Das ist mir unangenehm/nicht geheuer. Dabei bin ich schon neugierig und Stechschutz hab ich auch.
Du bist ja beim Nestöffnen routiniert ;-). An die Waben traue ich mich schon gleich gar nicht. Hoffe dieses Jahr mal ein bissl was vom verlassenen Nest begutachten zu können. Letztes Jahr waren die Wachsmotten schneller.

Mal ne andere Frage: mittlerweile haben alle 3 Völker Jungköniginnen (heute morgen bei Erdhummel II ersten Orientierungsflug beobachtet), das läuft verdächtig glatt. Jetzt würde ich gern die Klappen abmachen.

1. weil ich bei den Erdhummeln Klappen habe die einigen Mädels manchmal Probleme bereiten. Deshalb öffne ich die Klappen bei Sonnenaufgang 1-2mm und abends schließe ich sie > langsam nervt das aber ein bissl :-(

2. noch wichtiger: im nächsten Jahr wären so nur wenige Königinnen mit der Klappe vertraut und es kommt eventuell nicht zu Stechereien? Aber das ist nur so eine Theorie!

Jetzt sollte doch eine eindringende Wachsmotte nicht mehr so dolle Schaden anrichten können oder????

Gruß Bettina

Jungköniginnen fliegen > Klappen ab? Luc 07.07.2013 09:10
2. noch wichtiger: im nächsten Jahr wären so nur wenige Königinnen mit der Klappe vertraut und es kommt eventuell nicht zu Stechereien? Aber das ist nur so eine Theorie!

Dieser Satz hat es in sich. So gewagt ist die Annahme gar nicht.
Bei Hummelarten mit grösserer Rückkehrwahrscheinlichkeit könnte es durchaus zielführend sein.
Könnte ich mal bei der Steinhummel versuchen.

Luc

Jungköniginnen fliegen > Klappen ab? Christian 08.07.2013 09:48

Hi Bettina,

hast Du Klappen?

Ne, ich hab selbst gebastelte Kästen und die alte Munitionskiste. Da gibts hier und da Ritzen, vermute die Motten würden auch mit der Klappe am Eingang eindringen. Also ich werd mal im nächsten Jahr bei zwei Kästen was basteln und es versuchen. Beim Schwegler isses eh aufwendig, aber seltsamerweise dringen da nur selten Motten ein.
Nebenbei denk ich mir: die Motten die ich abfange die dringen schon nicht in wilde Nester ein.

Du bist ja beim Nestöffnen routiniert

Ich hab aus nem alten Verbandskasten ne Schere, damit öffne ich (mit Stechschutz) die Hülle über der Wabe. Damit wird nix an der Wabe zerstört und die Hummeln können es sehr schnell reparieren. Ich bin da maximal 3 min am Nest, dann is die Aktion vorbei.
Zudem gibts da immer interessante und neue Sachen zu sehen. Immer wieder habe ich Fliegen zerschlagen, die am Nest waren. Tatsächlich sind auch leere Kokons in der Wabe. Aber jetzt hab ich Maden entdeckt, die im Hummelkot fressen. Was ja wiederum sehr erfreulich ist.
Die Motten fressen schnell. Bei der Gartenhummel hab ich die letzte BT Behandlung weggelassen. Nach ner Woche war das Nest zerfressen. Auch die letzten Kokons mit Puppen, das war ein bisserl ärgerlich.
Also wenn die Klappen der einzige Schutz bei Dir sind, dann würde ich sie Nachts noch etwas belassen. Bei mir fliegen noch Motten.

Die Baumhummeln haben jetzt Jungköniginnen. Hab gestern zwei gesichtet.

2. noch wichtiger: im nächsten Jahr wären so nur wenige Königinnen mit der Klappe vertraut und es kommt eventuell nicht zu Stechereien? Aber das ist nur so eine Theorie!

Bei der Erdhummel hatte ich noch nie Rückkehrer - andere schon. Im letzten Jahr kam doch noch im Mai ein Schwarm Steinhummeln über Deutschland. Da hab ich drei Nester einsehen können in jedem waren zwei tote Königinnen. Ich finde es schwer ne Antwort zu geben. Egal was wir hier posten, es gibt gegenteilige Erfahrungen. Das macht die Sache zwar sehr spannend, aber man kann halt oft nix eindeutiges sagen. Allein der schwere und kurze Start in diesem Jahr und dennoch die prächtigen Völker.
Probier es aus. Deine Völker haben doch mittlerweile Jungköniginnen entlassen, die die Klappe kennen. Dann machts ja nix, wenn der Rest nicht klar kommt. Siedelt sich im nächsten Frühjahr eine Queen an, die zunächst nicht klar kommt, dann trainierst Du es ihr sowieso an. Ich meine, wenn man eine Theorie hat, sollte man dem auch nachgehen ob sie stimmt.

Viel Erfolg noch

Christian

Bei meinen Völkern gehts bergab Fienchen 20.07.2013 15:27

Hallo,

mein Zwischenstand sieht mau aus.

Erdhummel 1 extrem wenig Flugverkehr, das Volk liegt wohl in den letzten Zügen. Villeicht noch 20-30 Individuen.
Hier konnte ich durch Zufall beobachten wie vor 8 Tagen die Altkönigin aus dem Kasten vertrieben wurde.
Sie war recht kahl konnte aber noch wegfliegen. Die stenkernde Arbeiterin, welche sie aus dem Kasten gedrängt hatte, krabbelte anschließend selbstgefällig wieder rein.

Erdhummel 2 wenig Flugverkehr. Aber hier sah ich heut noch 2 Jundköniginnen ausfliegen. Insgesamt vielleicht noch 40 Individuen.

Meine Steinhummeln machen mir noch immer Freude. Reger Flugverkehr, gleichbleibend starkes Volk mit ca. 120 Individuen. Immer wieder fliegen Königinnen ab :-)

Seit 1,5 Wochen hab ich jetzt schon die Klappen ab bei meinen Völkern. Bis dato nix von Wachsmotten gesehen. Aber das kommt sicher noch :-(

Schönes Wochenende; Bettina

Bei meinen Völkern gehts bergab Chris 21.07.2013 07:51

Meine - heuer schlechte - Bilanz: Von 10 Hummelvölker existieren noch 2 (Ackerhummeln). Gründe für die Ausfälle gibt´s einige, doch hauptsächlich waren die Verluste an Königinnen in jener Zeit zu beklagen, als die Bauern die Nachbarwiesen die Wiesen mähten - hab darüber schon früher in diesem Forum berichtet. Überlege, nächstes Jahr die Königinnen an diesem Tag event. im Hummelhotel zu füttern und einzusperren. Hat jemand damit schon Erfahrungen? Bei einem bei mir noch existierenden Ackerhummelvolk sah ich vor wenigen Wochen oft eine Kuckuckshummel ausfliegen. Ist es möglich, dass diese Königinen beide keinen Schaden genommen haben? Alles Gute, Grüße aus Oberösterreich! Christian

Bei meinen Völkern gehts bergab fienchen 21.07.2013 17:55

Hallo Christian,

in der Stadt haben meine Hummeln sich natürlich nur gegen die kleinen Rasenmäher der Nachbarn zu behaupten. Also kein Problem. Allerdings hab ich ans Grundstück angrenzend eine Streuobstwiese mit viel Natternkopf und Disteln gehabt. War mit Drohnen nur so gespickt. Diese wurde Anfang dieser Woche mit großen Maschinen gemäht. Leider 3 Wochen zu früh.
Die Gärtner waren so lieb und haben mittig mehrere m2 stehenlassen. Das ist jetzt ein Hotspot.
Meine Völker wurden dadurch nicht dezimiert. Allerdings ist die Attraktivität meines Lavendels danach um ein Vielfaches gestiegen :-)

Gruß Fienchen

welche Art ? Klaus Hartwig 24.06.2013 00:46

Hallo,
diese Hummel habe ich am 22.06.2013 in Schleswig-Holstein, Timmendorfer Strand,
NSG "Aalbeekniederung", fotografiert.
Um welche Art handelt es sich ?

http://farm6.staticflickr.com/5324/9112637374_54b17e4472_b.jpg

Liebe Grüße
Klaus Hartwig

welche Art ? Bago 24.06.2013 09:01

Hallo,

es handelt sich um Bombus hypnorum (Baumhummel).

Gruß Alex

welche Art ? Bernde 25.06.2013 08:45

Hallo Bago,
ich selbst hatte vor kurzem zwei Bilder ins Forum gestellt. Du hast die abgebildete Hummel als Ackerhummel erkannt. Auch jetzt hast Du auf Anfrage von Klaus Hartwig das Bild Dir ansehen können. Mir gelingt es nicht einmal meine eigenen Bilder aus dem Forum heraus zu öffnen. Wie geht das ???
Gruß Bernde

Ackerhummelnest geplündert! Christoph 26.06.2013 12:06

Unter einem Grasbüschel hatte eine Ackerhummel ihr Nest gebaut. Es flogen auch einige Arbeiterinnen. Gestern Morgen bei der Kontrolle war nix mehr da vom Nest, das Gras weggekratzt, keine Waben mehr, keine Königin; nur 2 Arbeiterinnen saßen ruhig in der Nähe.
Infrage kommen wohl Marder oder Igel (beides haben wir), vielleicht auch Vögel? - Habt Ihr so was schon mal gehabt?
Meine beiden Kästen mit Steinhummeln und Erdhummeln sind unberührt, alles ok.

So sieht es aus:
[img:http://abload.de/img/l1090833-01bysd8.jpg]

Ackerhummelnest geplündert! Helena 26.06.2013 13:46
Unter einem Grasbüschel hatte eine Ackerhummel ihr Nest gebaut. Es flogen auch einige Arbeiterinnen. Gestern Morgen bei der Kontrolle war nix mehr da vom Nest, das Gras weggekratzt, keine Waben mehr, keine Königin; nur 2 Arbeiterinnen saßen ruhig in der Nähe.
Infrage kommen wohl Marder oder Igel (beides haben wir), vielleicht auch Vögel? - Habt Ihr so was schon mal gehabt?
Meine beiden Kästen mit Steinhummeln und Erdhummeln sind unberührt, alles ok.

So sieht es aus:
[img:http://abload.de/img/l1090833-01bysd8.jpg]

Tja das ist das traurige Los, wenn man oberirdisch brütet. Ich tippe auf Igel. Der frisst alles mitsamt Waben und Larven sowieso.

Frage an die anderen hier: wäre daher ein frühes Umsetzen in einen Nistkasten empfehlenswert?
OK, wir sprechen hier von der Ackerhummel, die ja nicht gerade als bedroht gilt, trotzdem ist so ein Ausgang natürlich nicht erfreulich für die Hummel - dafür ist der Igel für den Moment satt...

Ackerhummelnest geplündert! Luc 26.06.2013 20:28
Unter einem Grasbüschel hatte eine Ackerhummel ihr Nest gebaut. Es flogen auch einige Arbeiterinnen. Gestern Morgen bei der Kontrolle war nix mehr da vom Nest, das Gras weggekratzt, keine Waben mehr, keine Königin; nur 2 Arbeiterinnen saßen ruhig in der Nähe.
Infrage kommen wohl Marder oder Igel (beides haben wir), vielleicht auch Vögel? - Habt Ihr so was schon mal gehabt?
Meine beiden Kästen mit Steinhummeln und Erdhummeln sind unberührt, alles ok.

So sieht es aus:
[img:http://abload.de/img/l1090833-01bysd8.jpg]

Tja das ist das traurige Los, wenn man oberirdisch brütet. Ich tippe auf Igel. Der frisst alles mitsamt Waben und Larven sowieso.

Frage an die anderen hier: wäre daher ein frühes Umsetzen in einen Nistkasten empfehlenswert?
OK, wir sprechen hier von der Ackerhummel, die ja nicht gerade als bedroht gilt, trotzdem ist so ein Ausgang natürlich nicht erfreulich für die Hummel - dafür ist der Igel für den Moment satt...

Habe schon oberirdische Nester mit Hasendrahtummantelung angeboten. Wurden noch nicht angenommen.
Aber es war wohl ein Igel, der ebenfalls bei einem Ackerhummelkasten die Klappe runtergerissen hat. Etwa 40cm davor eine Gitterabsperrung gestellt u. es ist Ruhe. Die Hummel fliegt jetzt eben drüber.

Luc

Ackerhummelnest geplündert! Wilhelm 26.06.2013 20:59

Hallo

(Frage an die anderen hier: wäre daher ein frühes Umsetzen in einen Nistkasten empfehlenswert?)

Empfehlenswert wäre es allemal ob Ackerhummel oder Veränderliche das würde schon zum Naturschutzgedanken passen. Das anbieten von Nistkästen wird begründet mit Nistplatzmangel der Hummeln, also wenn ein Oberirdisches Nest bekannt ist sollte es wenn möglich gesichert werden, ob mit umsetzen oder einen Schutz mit Drahtgeflecht könnte dem Hummelvolk mehr Chancen bieten am Ende Geschlechtstiere zu entlassen.
Ich finde immer wieder ausgegrabene und geplünderte Nester auf frisch abgemähten Wiesen, ob durch Fuchs, Marder, Igel, Dachs oder Waschbär ist wohl zweitrangig es bedeutet meist immer das Ende eines Hummelvolkes. Oberirdische Nester sind auf Wiesen, Straßengräben und Grünanlagen sowieso dem Mähwerk der Landwirte den Rasenmäher der Grudstücksbesitzer und Schlegelmulcher der Komunen hilflos ausgesetzt. Meine Empfehlung "Sichern oder Umsetzen"

Gruß Wilhelm

Ackerhummelnest geplündert! Christian 27.06.2013 08:44

Durch geplünderte Nester kam ich als 15 jähriger u.a. erst auf die Hummeln. Hab eben gesehen wie Ackerhummeln/Wiesenhummeln oberirdisch Nester anflogen, die dann irgendwann weg waren.
Im nächsten Jahr hab ich mit Maschendraht gesichert, so ne Kugel aus Draht um die Nistkugel. Da hat sich der igel drunter gegraben und alles vorgezogen.
Das Jahr darauf hab ich ganz einfach einen Kasten aus Holz drüber. Gar nicht so groß, an den Kanten das Gras entfernt, dass er direkt am Boden aufliegt.
Es war ja stets so, dass die Königin in ca. 15 cm vor der Nistkugel im Gras landete und durch das Gras zur Nistkugel lief. Den Teil hab ich belassen, d.h. den Anflugspunkt hab ich unverändert gelassen.
Der kleine Kasten war nicht verankert oder beschwert (würde ich heute so machen). Dennoch hats als Schutz ausgereicht. Ein Nest wurde Ende September von ner Maus geplündert, aber das war dann auch schon egal.

Ackerhummelnest geplündert! KatrinS 27.06.2013 18:13

Ich hatte im letzten Jahr ja auch ein Ackerhummelnest, unter einem viereckigen Plastik-Blumenkasten.
Ich habe einfach der Stabilität wegen noch einen gleichgrossen darüber gestülpt und einen Pflasterstein raufgelegt, war sehr stabil und ist auch nix passiert. Das Ganze war leicht angekippt, ca. 1cm Platz zum drunterkrabbeln.

Also wenn es sich vom Platz her anbietet (schattig oder halbschattig, damit es nicht so warm wird darunter), würde ich nicht umsiedeln sondern, wie auch Christian schon schrieb, einfach was drüberstülpen. Solange wie die Königin oder die ersten Arbeiterinnen das Nest nicht unter dem neuen Versteck vermuten, muss man halt den Kasten bei den ersten Anflügen etwas anheben bzw. aber den Kasten nach und nach heruntersenken...so wie bei Euren Mottenklappen.

Gruss KatrinS

Ackerhummelnest geplündert! Nachtrag Christoph 28.06.2013 18:59

Herzlichen Dank für die Tipps und die rege Diskussion. Da mein Garten "unordentlich" ist, wird es immer wieder zu Selbstansiedelungen in Mauslöchern oder unter Grasbüscheln kommen. Nächstes Jahr werd ich solche Nester sichern. Umgekehrt freut sich auch ein Igel, wenn er was Leckeres findet!

Hab in der Nacht nach der Plünderung meine Wildkamera auf diese Stelle gerichtet: 2 Marder kamen, ein Fuchs lief vorbei und in der Morgefrühe lief eine Igelin in der Nähe herum und suchte Gras für ein Nest (hab nen Igelkasten in der Nähe; vielleicht gibt es Junge). Somit bleibt es offen, wer geplündert hat. Ist auch egal, es gehört zur Natur, genau wie Wachsmotten, Schnecken, Zecken und Stechmücken.

Das Steinhummelnest im Mausloch hat übrigens ohne Gewaltspuren seinen Betrieb komplett eingestellt. Auch schade. Es ist also schon sinnvoll, Nisthilfen anzubieten.
Viele Grüße
Christoph

Hummel Tod Neram 27.06.2013 18:21

Hallo, wer weiß Rat???Mein Sohn hat heute in der Kita mehr als ein Dutzend tote Hummeln unter einem Baum gefunden! Bei allen Tieren war das Hinterteil ein riesiges Loch und sah aus wie ausgesaugt! Die Kinder waren entsetzt!!!Was ist da passiert???Danke

Hummel Tod Helena 27.06.2013 21:06
Hallo, wer weiß Rat???Mein Sohn hat heute in der Kita mehr als ein Dutzend tote Hummeln unter einem Baum gefunden! Bei allen Tieren war das Hinterteil ein riesiges Loch und sah aus wie ausgesaugt! Die Kinder waren entsetzt!!!Was ist da passiert???Danke

Hmmm... ob sich da wohl Meisen auf Hummeln spezialisiert haben?

Die Kinder müssen aber nicht entsetzt sein, man sollte ihnen erklären, wie und warum Tiere in der Natur sterben und warum Tiere andere Tiere auch töten, um selber leben zu können...

Hummel Tod Christian 28.06.2013 12:14

Helena hat recht. Das waren Kohlmeisen. Ich hab schon öfter solche Stellen gesehen (gestern beim joggen). Die Meise packt die Hummel und hackt sie regelrecht auf. Flugmuskeln und Hinterleib. Scheinbar haben sie so etwas wie nen Ansitz oder ne Schmiede.
Darunter sammeln sich dann die Reste der Beutetiere.
(Deshalb bin ich froh, dass in meinem Kasten Spatzen nisten und keine Kohlmeisen)

Fragen zu Wächterhummeln Christoph 01.07.2013 22:29

Hallo zusammen,

seit einigen Tagen sitzt bei meinen Erdhummeln eine Wächterin hinter der Eingangsklappe. Ich hatte das schon mal, da war das Volk noch recht klein. Danach längere Zeit keine Wächterin. Bei meinem Steinhummelvolk hab ich das noch nie beobachtet.

Weiß man Genaueres über die Wächterinnen? Bei welchen Hummelarten gibt es das? Wodurch wird das Wachen ausgelöst/gesteuert? - Viele Fragen, aber vielleicht auch Beobachtungen von Euch dazu. Würde mich sehr interessieren!

Herzlichen Dank für Eure Beiträge und viele Grüße von Christoph

Fragen zu Wächterhummeln kigazw 01.07.2013 22:42

Hi!

Wächterinnen gibt es vor allem bei Baumhummeln. Dort sind dann je nach Volksstärke auch gerne mehrere abgestellt die auch den Verkehr an der Klappe (am Eingang) regeln, die Klappe aufhalten und seltener Ventilator spielen als andere. Bei meinen Baumhummeln ist mir aufgefallen, dass 24 Stunden am Tag mindestens eine Wächterin kopfüber hinter der Klappe sitzt.

Dieses Jahr hatten wir ja die Hitzeperiode, 37 Grad im Schatten. Da hatte ich hier im Garten sogar Wächterinnen die Patrouille geflogen sind. Alles im Umkreis von 5 Metern wurde im Einflugschneisenbereich angestupst (nicht gestochen, aber gezielt angeflogen). Als die Temperatur zurück ging, verschwand das Phänomen wieder.

Ansonsten kenne ich das in abgeschwächter Form nur von Steinhummeln. Bei Erdhummeln soll das auch so sein, hatte aber leider noch nie Erdhummeln in einem meiner Kästen.

Grüße [http://www.datenerror.de KiGaZw}

Fragen zu Wächterhummeln Christian 02.07.2013 09:02

Hi Christoph,

ab ner gewissen Volksstärke hab ich Wächterinnen bei drei Erdhummelarten, Steinhummel und Baumhummel beobachten können. Nimmt die Volksstärke ab, verschwinden diese wieder.
Zahl je nach Größe vom Einflugsloch. Die Baumhummeln haben das Einflugloch zugebaut, mit Nistmaterial. Da kommt gerade noch eine durch. Schätze es sind so zwei Wächterinnen.
Bei der Erdhummel am Schwegler auch eine, die das kleine Seitenloch mit ihrem Körper verschließt. Da war oft nur eine dran. Hab ich die Schiebetür geöffnet, waren zusätzlich zwei im vorderen Bereich.
Eine Steinhummelwächterin war sogar Nachts auf Posten.

Allerdings schützen die nicht vor Wachsmotten. D.H. abgewehrte Motten nehm ich nicht zur Kenntnis, klar. Dennoch dringen trotz der Wächter Motten in den Kasten ein.

Soweit von mir.

Fragen zu Wächterhummeln Christoph 08.07.2013 12:14

Herzlichen Dank für Eure interessanten Beiträge, die für mich Neues enthielten. Bei meinen Steinhummeln hab ich keine Wächterinnen, obwohl das Volk mit ca 120 Tieren etwas größer ist als mein Erdhummelvolk (ca 100 Tiere). Dort sind es konstant, auch nachts, 2 Wächterinnen hinter der Klappe.
Dass Wächterinnen u.U. sogar außerhalb patroullieren, ist mir neu. Spannend!

Viele Grüße Christoph

Fragen zu Wächterhummeln Gil Bonnez 08.07.2013 19:09

I have 2 bombus terrestris nest and if the nest is strong enough there will be guards at the nest opening, they control everything that goes inside

Suchende Hummeln Nicole 02.07.2013 07:50

Als Imkerin werde ich häufig angefragt, um welche "Bienen" es sich bei den Fliegern handelt und wie diese
entfernt werden könnten. Mit Bestimmungsbuch und viel Engagement versuche ich jeweils, die bestmögliche Lösung für die ungebetenen Gäste zu finden.
So wurde ich heute zu einem Gartenhäuschen gerufen, in dessen innerer Ecke etwa 20 Ackerhummeln suchend umherlaufen. Vor einigen Tagen wurde dort ein Heulager geräumt und entsorgt, offensichtlich mit dem kompletten Hummelnest. Möglicherweise sind das nun die Rückkehrer, die ihr Nest nicht mehr finden. Nun soll das Häuschen geputzt werden, allerdings sind die Hummeln störend. Was könnte ich den Leuten nun raten?

Herzlichen Dank im Voraus

Liebe Grüsse Nicole

Suchende Hummeln Martin 02.07.2013 08:51

Wenn das Heu und damit das Nest nicht mehr aufzutreiben ist, gibt es nicht viel, was du tun kannst. Die werden wohl irgendwann von selbst aufgeben und verschwinden. Wie lange das aber dauert, kann ich dir nicht sagen. Tage, nicht Wochen würde ich schätzen.