Hallo,
heute konnte ich jeweils die erste Arbeiterin bei einer Baum- und einer Wiesenhummel beim Einfliegen sehen.
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Hallo,
heute konnte ich jeweils die erste Arbeiterin bei einer Baum- und einer Wiesenhummel beim Einfliegen sehen.
Hallo,
heute konnte ich jeweils die erste Arbeiterin bei einer Baum- und einer Wiesenhummel beim Einfliegen sehen.
Wäre interessant, die Zeitspanne zwischen Besiedlung u. erster fliegender Arbeiterin.
Luc
Hallo,
heute konnte ich jeweils die erste Arbeiterin bei einer Baum- und einer Wiesenhummel beim Einfliegen sehen.
Wäre interessant, die Zeitspanne zwischen Besiedlung u. erster fliegender Arbeiterin.
Luc
Die Baumhummel benötigte 19 Tage und die Wiesenhummel 22.
Ganz klar, bei Bago gehts wie immer am frühesten los.
Ich schau schon jeden Tag bei meiner Erdhummel und Gartenhummel. Da is die Besiedlung 22 Tage her. Naja, wird wohl nicht mehr lange dauern.
Aber, Bago, sag mal, wie lange waren bei Dir die Queens auf Suchflug? Auch nur 14 Tage?
Christian
Ganz klar, bei Bago gehts wie immer am frühesten los.
Ich schau schon jeden Tag bei meiner Erdhummel und Gartenhummel. Da is die Besiedlung 22 Tage her. Naja, wird wohl nicht mehr lange dauern.
Aber, Bago, sag mal, wie lange waren bei Dir die Queens auf Suchflug? Auch nur 14 Tage?
Christian
Hallo,
die Nestsuchzeit war in diesem Jahr äußerst kurz. Etwa 10 Tage lang konnte man suchende Königinnen beobachten, mit Ausnahme Ackerhummeln, welche auch noch längere Zeit suchten.
Es liegt vielleicht daran, dass es in diesem Jahr so gut wie gar keine Erdhummeln gibt. Baumhummeln sind auch ziemlich selten.
Mittlerweile hat eine weitere Wiesenhummel Nachwuchs.
Gruß Alex
Bei uns gab es einige wenige Hummeln auf Nestsuche - und das konnte ich nur an drei Tagen beobchten. Zurzeit gibt es nur 2 - 3 sammelnde Ackerhummeln - ansonsten ist der Garten T O T
Gruß
Anna Carina
Ganz klar, bei Bago gehts wie immer am frühesten los.
Ich schau schon jeden Tag bei meiner Erdhummel und Gartenhummel. Da is die Besiedlung 22 Tage her. Naja, wird wohl nicht mehr lange dauern.
Aber, Bago, sag mal, wie lange waren bei Dir die Queens auf Suchflug? Auch nur 14 Tage?
Christian
Hallo,
die Nestsuchzeit war in diesem Jahr äußerst kurz. Etwa 10 Tage lang konnte man suchende Königinnen beobachten, mit Ausnahme Ackerhummeln, welche auch noch längere Zeit suchten.
Es liegt vielleicht daran, dass es in diesem Jahr so gut wie gar keine Erdhummeln gibt. Baumhummeln sind auch ziemlich selten.
Mittlerweile hat eine weitere Wiesenhummel Nachwuchs.
Gruß Alex
Wenn ich von ca. 14 Tage schreibe, dann meine ich alle Arten.
Erdhummeln/Steinhummeln wohl acht Tage. Die am 8ten Tag machte eindeutig nen Scheinsuchflug. Die Gartenhummel war die einzige am 1ten Tag, an dem ich auch die Erdhummel ansiedeln konnte. Wiesenhummel/Baumhummel gar keine.
Ackerhummel kam 5 Tage später, dafür waren die bestimmt insgesamt 14 Tage unterwegs. Is aber auch nicht viel für diese Art!
Alles natürlich in meinem Garten.
Im Rückblick hat so jedes Jahr was Besonderes.
Hallo allerseits,
seit längerem beobachte ich ne Ackerhummel, die hat sich im oberen Bereich des Baumarkt-Komposters niedergelassen. Nun habe ich in den vergangenen Jahren ja den Kompost dort drin immer manuell gegossen bzw. bei längerem Regen den Deckel weg gelassen....damit das Zeugs auch verrottet.
Das habe ich bisher noch NICHT getan, seitdem sie dort wohnt...aber...es wird dort drin ziemlich heiss und es ist im Moment natürlich auch sehr trocken dort drin (ich hatte dieses Frühjahr sehr viel Laub und Gras reingeworfen...bevor die Hummel kam).
Soll ich sporadisch Wasser dort drauf regnen lassen oder besser nicht? In der Natur regnet es ja auch...ich hab bis jetzt auch noch nicht nachgesehen, wo genau das Nest ist...wollte sie nicht stören.
Auch könnte ich den Komposter mit geschlossenem Deckel regelmässig beregnen...damit es etwas kühlt wird darin...was aber vermutlich nicht viel helfen wird.
Was ist wohl das Beste?
Hornisse
Gestern habe ich eine Hornissen beobachtet, die erst den Komposter abgesucht hat und letztendlich reingekrochen ist...ich dachte eigentlich, sie ist nur neugierig und ist auf Futtersuche. Aber heute sah ich sie wieder einfliegen..die gleiche Ebene wie die Ackerhummel, aber das Loch auf der anderen Seite halt. Ich habe ne Weile drüber nachgedacht und...schweren Herzens nun das Weiterbauen verhindert...Ihr könnt mir glauben, es fiel mir nicht leicht...aber meine Gewächshaustür ist einen knappen Meter vom Komposter entfernt und der Bereich dort ist mein Hauptaktionsbereich was topfen und pflanzen usw. angeht....zudem ist die Terrasse der Nachbarn direkt hinter dem Zaun, der hinterm Komposter anfängt....wo gern mal die Insektensprayflschen auf dem Tisch stehen...insofern war jetzt eine Trennung meiner Logik nach das Beste für alle Beteiligten.
Hier haben Hornissen jedes Jahr ihre Einflugschneise und das "Abducken", wenn sie kommen, bin ich bereits gewohnt...ich hatte bisher aber auch noch nicht gewusst, dass sie sich Nester in Komposthaufen bauen...
Hallo allerseits,
seit längerem beobachte ich ne Ackerhummel, die hat sich im oberen Bereich des Baumarkt-Komposters niedergelassen. Nun habe ich in den vergangenen Jahren ja den Kompost dort drin immer manuell gegossen bzw. bei längerem Regen den Deckel weg gelassen....damit das Zeugs auch verrottet.
Das habe ich bisher noch NICHT getan, seitdem sie dort wohnt...aber...es wird dort drin ziemlich heiss und es ist im Moment natürlich auch sehr trocken dort drin (ich hatte dieses Frühjahr sehr viel Laub und Gras reingeworfen...bevor die Hummel kam).
Soll ich sporadisch Wasser dort drauf regnen lassen oder besser nicht? In der Natur regnet es ja auch...ich hab bis jetzt auch noch nicht nachgesehen, wo genau das Nest ist...wollte sie nicht stören.
Auch könnte ich den Komposter mit geschlossenem Deckel regelmässig beregnen...damit es etwas kühlt wird darin...was aber vermutlich nicht viel helfen wird.
Den Komposter würde ich wenn er oben eine Klappe hat, leicht offen halten. Hummeln nisten durchaus gerne trocken, aber zuviel Wärme kann tödlich sein. An heisseren Tagen auf jeden Fall genug Hitzeabzug.
Was ist wohl das Beste?
Hornisse
Gestern habe ich eine Hornissen beobachtet, die erst den Komposter abgesucht hat und letztendlich reingekrochen ist...ich dachte eigentlich, sie ist nur neugierig und ist auf Futtersuche. Aber heute sah ich sie wieder einfliegen..die gleiche Ebene wie die Ackerhummel, aber das Loch auf der anderen Seite halt. Ich habe ne Weile drüber nachgedacht und...schweren Herzens nun das Weiterbauen verhindert...Ihr könnt mir glauben, es fiel mir nicht leicht...aber meine Gewächshaustür ist einen knappen Meter vom Komposter entfernt und der Bereich dort ist mein Hauptaktionsbereich was topfen und pflanzen usw. angeht....zudem ist die Terrasse der Nachbarn direkt hinter dem Zaun, der hinterm Komposter anfängt....wo gern mal die Insektensprayflschen auf dem Tisch stehen...insofern war jetzt eine Trennung meiner Logik nach das Beste für alle Beteiligten.
Hier haben Hornissen jedes Jahr ihre Einflugschneise und das "Abducken", wenn sie kommen, bin ich bereits gewohnt...ich hatte bisher aber auch noch nicht gewusst, dass sie sich Nester in Komposthaufen bauen...
Den Komposter würde ich wenn er oben eine Klappe hat, leicht offen halten. Hummeln nisten durchaus gerne trocken, aber zuviel Wärme kann tödlich sein. An heisseren Tagen auf jeden Fall genug Hitzeabzug.
Ja, der Komposter hat viele kleine Löcher im oberen Rand, es gibt auch einen Deckel, der sehr undicht aufliegt.
Ich werde später noch zwei Holzlatten unter den Deckel legen, damit der Deckel noch mehr Lüftungsabstand hat.
Heute musste ich allerdings alle Löcher im unteren Bereich des Komposters verschliessen, da die Hornissenkönigin sehr anhänglich ist, sie will unbedingt dort rein, egal an welcher Stelle. Sie kann mit dem Bauen noch gar nicht weit gewesen sein...ich weiss eigentlich nicht so recht, was sie dort so hält...
Ich musste also noch über den Komposter ein Netz spannen, das die oberen Löcher alle abdeckt....zustopfen ging ja nicht wegen der Ackerhummel und dem Luftabzug. Jetzt ist nur noch der Ackerhummeleingang frei...aber auch dort hat die Hornissendame gestern schon gesucht.
Kennt sich hier jemand aus mit Hornissen? Sie ist sehr ruhig und friedlich, aber ihre späteren Nachkommen werden es in Nestnähe nicht mehr sein. Sie ist überhaupt in meiner Spielecke schon seit Tagen am Suchen. Vorher hatte sie in alle meine Kästen geguckt und auch mein Gewächshaus schon inspiziert. Was mache ich nur mit ihr?
Gruss Katrin
Hi Katrin,
ich hatte mal ne Hornisse im Schwegler Hummelkasten. weil der zu klein wurde, zog das Volk Mitte Juli in einen Hornissenkasten um. Der hing in 25m Entfernung.
Heute musste ich allerdings alle Löcher im unteren Bereich des Komposters verschliessen, da die Hornissenkönigin sehr anhänglich ist, sie will unbedingt dort rein, egal an welcher Stelle. Sie kann mit dem Bauen noch gar nicht weit gewesen sein...ich weiss eigentlich nicht so recht, was sie dort so hält...
Bestimmt hat sie schon ein paar Zellen. Bitte lass sie wieder ran! Sonst bricht sie komplett hab und ein ganzes Volk wird nicht existieren.
Kennt sich hier jemand aus mit Hornissen? Sie ist sehr ruhig und friedlich, aber ihre späteren Nachkommen werden es in Nestnähe nicht mehr sein. Sie ist überhaupt in meiner Spielecke schon seit Tagen am Suchen.
Das könnte ja nun auch eine zweite Königin sein.
Vorher hatte sie in alle meine Kästen geguckt und auch mein Gewächshaus schon inspiziert. Was mache ich nur mit ihr?
Ganz, ganz einfach. Bauen lassen und in der Nähe mindestens einen Kasten anbieten. Das Volk wird umziehen. Nebenbei haben Hornissen eine hohe Abbrecherquote bei den Nestgründern. So sicher ist es nicht, dass es zu einem Volk kommt. Letztes Jahr haben die Kohlmeisen bei mir eine weit entwickelte Wabe bei mir geplündert.
Aber versuch doch, ne Entwicklung zuzulassen.
Wenn das Volk nicht umzieht, kann jemand von der Umweltbehörde jemanden vermitteln, der das Volk umsiedelt. Das ist dann bereits möglich, wenn die Königin nicht mehr ausfliegt und das Volk noch sehr klein ist. Wenn Du da rechtzeitig Kontakt aufbaust, dann können die Umsiedler sich vorbereiten.
Dann gibts auch Foren speziel für Hornissen. die haben bestimmt auch zusätzliche und noch bessere Tips. Aber nochmal meine Bitte. Lass die Queen erstmal wieder ran.
Gruss Christian
Nein. Ich bin ehrlich und schreibe es hier.
Ich habe es mir genau überlegt. Ich werde sie nicht weiterbauen lassen.
Der Komposter ist gross genug für ein ganzes Hornissenvolk, er ist luftig gepackt und trocken, ein Umzug wäre nicht notwendig.
Ich mach, was ich kann. Aber ich habe Grenzen und vor allem grossen Respekt vor den Hornissen und ich traue ihnen nicht zu, dass sie mich später dort dulden. Es ist zu eng dort.
Ein Hornissenvolk sollte man in einem Umkreis von 3 Metern nicht stören. Das kann ich ihnen nicht bieten.
Ich hab schon genug zu tun mit den Hummeln und Wespen hier, aber die sind in Nestnähe nicht agressiv.
Ich habe mir viel angelesen und mich beschäftigt in den letzten Jahren und auch viel zugelassen und mich arrangiert und gekümmert, dass sie ungestört sind und bleiben, aber mit einem Hornissenvolk (auch wenn es nur anfänglich sein mag und man sie umsiedeln lassen kann) bin ich einfach überfordert. Ich hab auch einfach wirklich Schiss vor ihnen.
(Abgesehen davon...ich hatte sie ja noch eine zeitlang einfliegen lassen. Zuvor hatte ich aber nachgesehen, ob ich ein Anfangsnest finde...und dabei wahrscheinlich dieses schon so untergebuddelt, dass sie es später selbst auch nicht mehr wieder gefunden hat. Ich hab den Komposter nur zugemacht, weil ich Bammel hatte, sie fängt von vorne an.)
Gruss Katrin
Heute morgen sah ich eine Erdhummel mit der Sonne im Rücken über die Bodendeckerpflanzen schweben. Unter einer Kiefer flog sie in die dortige Pachysandra terminalis.
Eigentlich sehe ich immer wieder mal eine dicke Hummel an den Rändern der Bodendeckerfplanzen entlang schweben. Dass sie sich jetzt in das Dickicht begibt, verwirrt mich doch.
Naja, zumindest meine ich eine Erdhummel erkannt zu haben. Könnte natürlich auch eine Kuckuckshummel gewesen sein, sollten die bereits unterwegs sein. (Klima ähnlich Dortmund)
Bleibt die Frage, ob eine Erdhummel unter der Pachysandra mit Kiefernnadeln ein Nest baut?
Alte Mäuselöcher o. ä. habe ich jedenfalls im Umkreis nicht entdecken können.
Nächste Woche würde ein oberirdisches Nest an der Stelle entweder zertreten oder, falls unterirdisch, das Loch zugetreten, da eine Pflege der Kiefer ansteht.
Ich brauche euren Rat, ob ich die Stelle intensiv beobachten sollte um ein eventuell existierendes Nest zu finden mit der Idee es kurzfristig trittsicher abzudecken?
Oder war es vielleicht keine ernste Suche nach einem Nest? Pseudo-Suche?
Danke im voraus.
Gartenhummel und Dunkle Erdhummel haben Nachwuchs. Beim Öffnen der Deckel kommen Arbeiterinnen aus der Nistkugel. Lief alles optimal. Ca drei Wochen Entwicklungsphase, reichlich Tracht.
Bei der Erdhummel hab ich eine Arbeiterin gesehen. Die war ungewöhnlich groß, als wär sie 2te Generation. Die Queen trug noch Pollen ein.
Christian
Hab schon jeden Tag die Ackerhummel kontrolliert - Summton: einer oder mehrstimmig. Gestern war ne tote Königin im Kasten. Deshalb hab ich auch die Nistkugel geöffnet. Da war eine weiße Arbeiterin drinnen, frisch geschlüpft. Also exakt 24 Tage war die Queen allein.
Gegen Abend hab ich nochmal kontrolliert, da war ne Königin drinnen. Also geht die Okkupationsphase los. Letzte Woche hab ich ne Ackerhummel beobachtet, die flog in den leeren Kasten, dann zur Dunklen Erdhummel, dann zur Gartenhummel. Hab auch jedes Jahr totgestochene Ackerhummeln, auch bei anderen Arten.
Typisch Ackerhummel, es wird im Kleinen gestartet. Eine Arbeiterin, möglicherweise noch ein Winzling irgendwo. So genau hab ich auch nicht nachgraben wollen. Ab und zu hab ich bei der 1 Generation der Ackerhummel diese Winzlinge beobachten können. Also kaum größer als ne Ameise.
Fazit: alles normal. Allerdings wird die Königin noch etwas ausfliegen müssen.
Christian
Hab schon jeden Tag die Ackerhummel kontrolliert - Summton: einer oder mehrstimmig. Gestern war ne tote Königin im Kasten. Deshalb hab ich auch die Nistkugel geöffnet. Da war eine weiße Arbeiterin drinnen, frisch geschlüpft. Also exakt 24 Tage war die Queen allein.
Gegen Abend hab ich nochmal kontrolliert, da war ne Königin drinnen. Also geht die Okkupationsphase los. Letzte Woche hab ich ne Ackerhummel beobachtet, die flog in den leeren Kasten, dann zur Dunklen Erdhummel, dann zur Gartenhummel. Hab auch jedes Jahr totgestochene Ackerhummeln, auch bei anderen Arten.
Typisch Ackerhummel, es wird im Kleinen gestartet. Eine Arbeiterin, möglicherweise noch ein Winzling irgendwo. So genau hab ich auch nicht nachgraben wollen. Ab und zu hab ich bei der 1 Generation der Ackerhummel diese Winzlinge beobachten können. Also kaum größer als ne Ameise.
Fazit: alles normal. Allerdings wird die Königin noch etwas ausfliegen müssen.
Christian
Gestern erstellte ich hier eine Antwort. Heute muss ich feststellen, dass die Antwort einfach weg ist.
Gruß Alex
Das ist doch mal ein Angebot. Hier bekommt man ein Hummelvolk (externer Link, nicht mehr verfügbar) für 249,--€ incl. Kasten und Aufbau. Grüße Ron
Unglaublich, da bekommt man ja mehrere Bienenvölker um dieses Geld. Als Kleinstimker und Schützer von - hoffentlich noch - 9 Hummelvölker würde ich keine Geschäfte in dieser Form machen wollen. Dass sich Hummeln selber ansiedeln in meinem Naturgarten, ist das Spannende und Beeindruckende... Grüße aus Oberösterreich! Chris
Der Bedarf an fleißigen Helfern in der Bestäubung von Nutzpflanzen wird immer größer. Für diesen Zweck werden Millionen von Hummelvölkern in den Niederlanden, Belgien und Deutschland gezüchtet. Die Schattenseiten dieser Art von Hummelzucht macht sich immer mehr bemerkbar.
Wie bei fast jeder Massentierhaltung finden Krankheitserreger ideale Bedingungen. Darmparasiten und Pilzerkrankungen können sich schnell vermehren. Antibiotika muss der Nahrung beigemischt werden, damit die Völker nicht zugrunde gehen.
Die Gefahr das Hummelvölker aus Zuchtanlagen Krankheiten auf frei lebende Hummelvölker übertragen ist nicht von der Hand zu weisen.
Hummeln sind unter den Land- und Gemüsewirten beliebte Bestäuber, denn sie nehmen ihnen sehr effizient mühselige Arbeit ab. Sie können in Gewächshäusern sehr wirksam eingesetzt werden und müssen auf den Punkt genau im April schon eine Volksstärke von 300 - 400 Arbeiterinnen aufweisen. Dieses ist nur durch künstliche Züchtung möglich. Bienen sind in Gewächshäusern nicht einsetzbar.
Wild lebenden Hummeln eine Nistmöglichkeit zu bieten, ist wohl eher etwas für Hummelfreunde wie uns und nicht für Landwirte, da diese Methode für sie zu aufwendig ist. Die Hummelhaltung von Naturschützern ist mit der Massenproduktion einer bestimmten Hummelart nicht zu vergleichen.
In seinem Garten kann jeder Hummelfreund ein Nistkasten aufstellen und das Leben der Hummeln beobachten. Denn nur was man kennt kann man schützen. Für Kinder, Schulen, Umweltvereine und Umweltbildungseinrichtungen ist das Leben dieser Staaten bildenden Insekten besonders interessant.
Ron
Das ist doch mal ein Angebot. Hier bekommt man ein Hummelvolk (externer Link, nicht mehr verfügbar) für 249,--€ incl. Kasten und Aufbau. Grüße Ron
Die kommen dann auch aus so einer ekeligen Zuchtanlage (externer Link, nicht mehr verfügbar)?
Sehr naturnah (externer Link, nicht mehr verfügbar) das ganze. Fast schon romantisch (externer Link, nicht mehr verfügbar) geht es in so einer Hummelzuchtanlage zu, immer frische Blüten (externer Link, nicht mehr verfügbar).
Furchtbar was es alles gibt.
Sehr passende Filmbeiträge. Schlimmer gehts nicht.
Nachdem auf unserer Terrasse gestern ein 14x14 cm großer Ziegel einfach unter meinem Fuß versank, habe ich heute ein paar Steine angehoben (ich hatte mit Kaninchen oder Ratten oder sonst was gerechnet) und festgestellt, dass sich dort ein eine "Höhle", Volumen etwa 1 Liter, und verschiedene Gänge, 3-4 cm Durchmesser, befinden. Einige Hummeln, gemäß Wikipedia Gartenhummeln oder ähnlich (wir haben keine Ahnung von sowas), kamen raus, ein paar große, flugfähig, und kleinere, die nur krabbeln. Was jetzt tun? Gefährlich sind sie ja wohl nicht. Ich muss das Loch aber nun irgendwie wieder zu machen und vor allem möchte ich gerne verhindern, dass das Volk sich nächstes Jahr wieder daran macht, unsere Terrasse zu unterhöhlen! Danke für jede Hilfe!
Hummeln nutzen vorhandene Hohlräume, z.B. verlassene Mäusenester, und schaffen diese nicht selbst. Sie sind also nicht für den "Schaden" verantwortlich. Ich würde empfehlen, bis Herbst zu warten, dann die Hohlräume aufzufüllen und schon dürfte sich das "Problem" für nächstes Jahr erledigt haben.
Da stellt sich mir die Frage ob Gefahr für die Hummeln besteht (also mal anders betrachtet, denn, wie Du richtig schreibst, gefährlich werden sie uns Menschen nicht). Also: Kannst Du das Volk am Ort lassen, oder nicht?
Wird der Weg öfter begangen? Den Zugang zu nem Haus kann man ja unmöglich vier Monate sperren. Also, dass der Stein öfter in den Kessel gedrückt und das Nest dadurch zerstört wird? Dann empfiehlt sich ne Versetzung. Dürfte z.Zt. nicht allzu schwer sein, das Volk is noch nicht so groß. u.U. gings sogar, das Volk in Deinem Garten, extra in nem Kasten zu belassen. Es ist echt interessant, diese Tiere zu beobachten!
Entweder beim Umweltamt nachfragen, oder hier mal posten (oder anderes Forum) wo Du wohnst. Vielleicht wohnt einer von uns in der Nähe.
Gruß
Christian
Liebe Hummelfreunde,
dieses Jahr habe wir kaum Hummeln. Ich sehe 2 bis 3 Ackerhummeln im Garten, die sammeln, aber keine andere Art. Der Garten ist tot und dass tut mir unendlich leid. Viele Trachtpfllanzen blühen - aber es fliegen keine Hummeln. Nicht eine einzige (außer den Ackerhummeln). Auch Bienen sind nicht unterwegs. Definitiv das schlechteste Hummeljahr seit 10 Jahren!!!
Viele Grüße
Anna Carina
Scheint so als hättest Du recht. Mir gehts allerdings jedes Jahr so, dass ich weiße Taubnessel blühen sehe und keine Hummeln dran. Erst so Ende Juni, wenn die dann noch blühen mag.
Abwarten bis die Obstbaumblüte zuende ist und mehr Arbeiterinnen unterwegs sind. Für die wenigen Nester war die Witterung ideal. Jetzt schlüpfen die ersten Arbeiterinnen von denen nur 1/3 das Nest verlässt. Gestern war meine Queen der Gartenhummel noch mit unterwegs.
Ackerhummel ist jeden Moment soweit, aber die erste Arbeitergeneration war hier immer sehr klein. Also: viele Ackerhummeln und dennoch bis Anfang Juni wenig Arbeiterinnen.
Hinzu kommt ja, dass die Nestgründungen sehr spät im Jahr erfolgten.
Aber jedes Tier das fliegt kommt schwer beladen zurück.
Vielleicht wird es so wie 2010, dass die wenigen Völker dafür sehr groß werden?
Sag mal Anna , hast Du besiedelte Kästen?
Scheint so als hättest Du recht. Mir gehts allerdings jedes Jahr so, dass ich weiße Taubnessel blühen sehe und keine Hummeln dran. Erst so Ende Juni, wenn die dann noch blühen mag.
Abwarten bis die Obstbaumblüte zuende ist und mehr Arbeiterinnen unterwegs sind. Für die wenigen Nester war die Witterung ideal. Jetzt schlüpfen die ersten Arbeiterinnen von denen nur 1/3 das Nest verlässt. Gestern war meine Queen der Gartenhummel noch mit unterwegs.
Ackerhummel ist jeden Moment soweit, aber die erste Arbeitergeneration war hier immer sehr klein. Also: viele Ackerhummeln und dennoch bis Anfang Juni wenig Arbeiterinnen.
Hinzu kommt ja, dass die Nestgründungen sehr spät im Jahr erfolgten.
Aber jedes Tier das fliegt kommt schwer beladen zurück.
Vielleicht wird es so wie 2010, dass die wenigen Völker dafür sehr groß werden?
Sag mal Anna , hast Du besiedelte Kästen?
Nein, 6 Nistkästen stehen leer - sonst waren immer alle besetzt, teils Selbstansiedelung, teils aktiv angesiedelt. Dieses Jahr wirds nix "schluchz"
Gruß Anna Carina
Hallo! Habe etwa das gleiche Problem / Nistkästen belegt , nur noch 2 mit Steinhummeln besetzt alle andern Kästen leer(tote Hummeln oder einfach leer) Zum Glück haben die Steinhummeln Nachwuchs.Werner
Hallo Anna Carina, liebe Hummelfreunde,
Auch in meiner Region sind in diesem Jahr Hummeln nur äußerst selten zu sehen. Eine einzige Erdhummel habe ich schon vor einem Monat in meinem Garten auf Nestsuche beobachtet und es gelang mir, sie in einen meiner Kästen einzusetzen. Doch nach zirka 15 Minuten flog sie schnurstracks davon. Seit dieser Zeit bin ich fast täglich im Garten und sah nie wieder eine Hummel. Was können hierfür die Gründe sein? Beim Anlegen eines Gartenbeetes, auf dem im vergangenen Jahr Kartoffeln standen, fand ich einige kleinere „Erdäpfel“ nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche. Diese Knollen waren in keiner Weise erfroren, sondern gut über den Winter gekommen. Wenn ich nun auf Hummeln schließe, die sich sicher einen günstigeren Überwinterungsort als ein freiliegendes Kartoffelbeet suchten, so halte ich Erfrieren für ausgeschlossen. Ein Verhungern durch den zeitlich lange andauernden Winter könnte eher in Frage kommen.
Welche Schlüsse ziehen meine Hummelfreunde zu diesem Thema?
Viele Grüße - Bernde
Hallo Anna Carina, liebe Hummelfreunde,
Auch in meiner Region sind in diesem Jahr Hummeln nur äußerst selten zu sehen. Eine einzige Erdhummel habe ich schon vor einem Monat in meinem Garten auf Nestsuche beobachtet und es gelang mir, sie in einen meiner Kästen einzusetzen. Doch nach zirka 15 Minuten flog sie schnurstracks davon. Seit dieser Zeit bin ich fast täglich im Garten und sah nie wieder eine Hummel. Was können hierfür die Gründe sein? Beim Anlegen eines Gartenbeetes, auf dem im vergangenen Jahr Kartoffeln standen, fand ich einige kleinere „Erdäpfel“ nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche. Diese Knollen waren in keiner Weise erfroren, sondern gut über den Winter gekommen. Wenn ich nun auf Hummeln schließe, die sich sicher einen günstigeren Überwinterungsort als ein freiliegendes Kartoffelbeet suchten, so halte ich Erfrieren für ausgeschlossen. Ein Verhungern durch den zeitlich lange andauernden Winter könnte eher in Frage kommen.
Welche Schlüsse ziehen meine Hummelfreunde zu diesem Thema?
Viele Grüße - Bernde
Ja, Bernde - genau so war und ist es bei mir - keine Hummeln, keine besetzten Nistkästen! Was Du da schilderst, könnte meine eigene Schilkderung sein. Ich denke auch, dass der Winter zu lange war und die Hummeln zum großtel Teil verhungert sind!
Gruß
Anna Carina
Hi,
das Argument wegen dem verhungern möchte ich ausschließen. In manchen Jahren gibt es ja bei der Wiesenhummel bereits im Mai junge Königinnen. Wenn die dann im März wieder aus der Erde kommen sind die fast zehn Monate in der Erde.
Auch die extremen Tiefstwerte der vergangenen Jahre gab es nicht. Wenn es im Januar 2012 auch diese Extreme gab, dennoch gab es im Frühjahr Hummeln. Dass der winter zu mild war, ist bei mir auch nicht der Fall gewesen.
Wie isses mit Gegenspieler? Wachsmotte z.B. bei mir waren 2012 17 Motten bei der Baumhummel im Kasten. Dank BT kamen die nicht zum Zug. Kästen die ich nicht betreuen konnte waren stark betroffen. Sogar der Schwegler, der ja oft frei von Motten is, einfach so.
Die Völker die in Natur entstehen haben ja den Schutz gegen die Motte nicht.
Komischerweise entwickelten sich im letzten Jahr meine beiden Steinhummelvölker überhaupt nicht. Die gingen trotz Queen zugrunde.
Wiesenhummel: Befall mit Waldkuckuckshummel.
Schade dass ich nicht mehr in Mittelfranken lebe. Da fehlt mir jetzt leider die Beobachtung
Also meine These: Dass zumindest regional, schon sehr wenige Königinnen ins Winterquartier zogen?
Die Schwierigkeit besteht natürlich hier, dass die Völker in unseren Kästen nur einen sehr kleinen Teil der Gesamtpopulation stellen. Glaube kaum, dass da repräsentative Rückschlüsse möglich sind.
Christian
Hallo Anna Carina!
Das kann ich zum Glück überhaupt nicht bestätigen. Am 17.04. ging es hier los, die letzte suchende Gartenhummelkönigin habe ich am 11.05. gesehen.
Besonders glücklich bin ich dieses Jahr über die Vielfalt. Waren es doch letztes Jahr fast nur Baum- und Steinhummeln, vorletztes Jahr überwiegend Ackerhummeln die in meinem Garten gesucht haben. Dieses Jahr war da deutlich ausgewogener.
Und so habe ich Steinhummeln, Erdhummeln, Baumhummeln, Wiesenhummeln und Ackerhummeln ansiedeln können. 9 von 12 Hummelhäusern sind belegt, bei drei davon fliegt bereits der erste Nachwuchs aus. Bei 2 verbleibt die Königin bereits im Nest.
In den vergangenen Jahren gab es Tage/Stunden, da waren die Hummelköniginnen "invasionsmäßig" unterwegs, das war dieses Jahr deutlich lang gezogener. Dieses Jahr sah ich während der Suchzeit fast nie mehr als zwei Königinnen pro halbe Stunde. Und oft Stunden lang keine.
Ich hoffe, dass die nächste Saison bei Dir wieder besser wird. Jedes Jahr ist, wie Du weist, komplett anders.
Grüße KiGaZw
Mein Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)
dieses Jahr habe wir kaum Hummeln.
Hier ist mit den Hummeln auch nicht viel los.
Die letzte Hummel sah ich vor drei Tagen. Vor vier Tagen erwischte ich eine Ackerhummel an dem 2. Rhododendron.
Obwohl jetzt ordentlich Regen und Nieselregen fällt, trifft sich nichts an den Rhododendren. Letztes Jahr waren dort Hornissen, einige Wespenarten, Grashüpfer, Wiesenhummel, Baumhummel, Erdhummel und Ackerhummel vertreten. Nun sind nur ein paar Goldfliegen da.
Bilanz im Augenblick: 1 Baumhummelkönigin 1 mal gesehen, 2 Erdhummelköniginnen 4-5 mal gesehen, 1 Ackerhummelkönigin 3 mal gesehen. Keine Hornissen. Die Wespen scheinen noch zu suchen.
Was mich besonders wundert ist, dass die Wiesenhummeln nicht da sind. Erinnere mich an die knallbunten Drohnen im letzten Jahr. Allerdings kann ich mich an keine Jungkönigin der Wiesenhummel erinnern. Jungköniginnen sah ich nur von Erdhummel, Ackerhummel ... und einer Kuckuckshummel. Die Erdhummel sah gut gebaut aus. Die Ackerhummel war ein wenig klein, fand' ich.
Ein natürliches Ackerhummelnest im Boden wurde im Spätsommer ausgegraben. Keine Ahnung was mit ihm passierte. Vermutlich waren es die Hummeln, die plötzlich nicht mehr südlich an den Bäumen vorbeiflogen, sondern nördlich.
Naja, vielleicht sind einfach nur viele Hummeln beim starken Frost nach der kurzen Wärmeperiode anfang diesen Jahres verstorben.
Liebe Hummelfreunde,
dieses Jahr habe wir kaum Hummeln. Ich sehe 2 bis 3 Ackerhummeln im Garten, die sammeln, aber keine andere Art. Der Garten ist tot und dass tut mir unendlich leid. Viele Trachtpfllanzen blühen - aber es fliegen keine Hummeln. Nicht eine einzige (außer den Ackerhummeln). Auch Bienen sind nicht unterwegs. Definitiv das schlechteste Hummeljahr seit 10 Jahren!!!
Viele Grüße
Anna Carina
Hallo Anna Carina,
in Fulda ist auch nicht viel von den Hummeln zu sehen. Ich habe drei Kästen und keiner ist besetzt. Ich habe gerade mal einige Ackerhummeln an Taubnesseln gesehen und zwei Erdhummeln, das war's. Bienen gibt's auch keine. Das gleiche Bild wie bei Dir.
Viele Grüße
Claudia
Sagt mal: Wie lange beobachtet Ihr denn intensiv Euren Garten? Am Stück meine ich. Ich war heute von 17 bis 21 Uhr draussen. Dort habe ich viele meiner eigenen Hummeln gesehen und EINE fremde. Diese aber mehrmals, da diese Ackerhummelkönigin gerne meine gefleckte Tabnessel besucht. Ich empfinde das als ganz normal für diese Jahreszeit. Nichts besonderes. Um die Obstbaumblüte brüten viele Hummeln, da ist nie viel los.
Ich habe nebenbei 3x weiteren Nachwuchs. Also insgesamt jetzt 6 von 9 belegten Häusern jetzt mit Arbeiterinnen.
Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Hallo,
also ich denke auch, dass wenige Hummeln momantan total normal sind.
Es fliegt doch höchsten die erste Generation, wenn überhaupt.
Und ausserdem blühen die Kastanien. Da oben kann man die Hummeln doch gar nicht sehen!
Die Staaten wachsen doch erst an. In frühestens 2-3 Wochen kann man mehr Arbeiterinnen sehen.
Ich habe 3 Kästen besetzt (2x Erd-, 1 x Stein- und Ackerhummel :-( )
Hätte locker mehr Kästen besetzen können!
Ein Hummelfreund in Hessen hat 35! Kästen besetzt plus 10 Kästen Ansiedlungen für "Anfänger". Die gibt er bei Erscheinen der 2. Generation an andere Hummelliebhaber ab.
Also regional mag es wenige suchende Königinnen gegeben haben, aber der Winter war überall gleich lang und das sollte wohl nicht der Grund dafür sein.
Und Kigazw hat recht. Die Zeit machts! Ich hab auch nicht so dolle Zeit, aber vormittags liefs bei mir besser mit Beobachten und Ansiedeln. Manche Tage war nix los, andere Tage reichen 20 min im Garten.
Geduld > das wird :-)
Aber natürlich Schade um jeden leerstehende Kasten bei einem Hummelfreund!
Hallo,
da ich nicht arbeiten gehe, Hausfrau mit Unterstützung bin, habe ich viel Zeit und verbringe täglich mehrere Stunden im Garten mit meinen Hobbys, die da sind: Garten, Blumen und Hummeln seit mehr als 10 Jahren - und das bei jedem, Wetter.
Wenn ich davon rede, das keine Hummeln da sind, dann meine ich nicht nur die bis letztes Jahr besetzten 6 Nistkästen - nein, auch im Garten an den Trachtpflanzen und den Rhododendron (die sonst voller suchender Hummeln und Bienen waren) regt sich nicht ein einziges Summen. Wie gesagt, der Garten ist T O T !!!! Es gibt also scheinbar auch keine Naturnester in der Nähe. Blumen, Trachtpflanzen - alles da! Aber kein einziges Insekt (ausser meiner Solitärbienen - wenn auch nicht so zahlreich wie sonst die Jahre - aber immerhin sind welche da!).
Nun denn, erfreulich für die Hummelfreunde, die ihre Nistkästen besetzt haben. Leider sieht es hier in Dortmund nicht so gut aus!
Viele Grüße
Anna
Sagt mal: Wie lange beobachtet Ihr denn intensiv Euren Garten? Am Stück meine ich. Ich war heute von 17 bis 21 Uhr draussen. Dort habe ich viele meiner eigenen Hummeln gesehen und EINE fremde. Diese aber mehrmals, da diese Ackerhummelkönigin gerne meine gefleckte Tabnessel besucht. Ich empfinde das als ganz normal für diese Jahreszeit. Nichts besonderes. Um die Obstbaumblüte brüten viele Hummeln, da ist nie viel los.
Ich habe nebenbei 3x weiteren Nachwuchs. Also insgesamt jetzt 6 von 9 belegten Häusern jetzt mit Arbeiterinnen.
Grüße KiGaZw (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Hallo,
ich komme aus Dortmund und bei mir sieht es sehr gut aus. Insgesamt 13 Hummelvölker, bei 12 schon Nachwuchs. Nur eine Ackerhummel ist noch solo.
Dass es bei einigen Arten weniger Königinnen gab als sonst, kann ich bestätigen. Vor allen Dingen Erdhummeln und Baumhummeln waren recht selten vertreten. Dafür gab es z.B. aber deutlich mehr Ackerhummeln.
Wie lange beobachtet Ihr denn intensiv Euren Garten?
Hallo KiGaZw,
Um den Vergleich zu haben, genau so wie letztes Jahr.
Kurze Beobachtungsgänge mit verweilen an schlecht einsehbaren Pflanzen bis zu 40 Sekunden. Dabei reduziere ich die Beobachtung einer bestimmten Pflanzgruppe, wenn sich an dieser Pflanze/Pflanzgruppe eine Hummel befindet. Sprich, eine zweite Besucherin würde ich vermutlich übersehen.
Die Methode, die im letzten Jahr im englischen Garten (Zählen der Hummeln, die sich in einer bestimmten Zeit ~10Minuten auf ein bestimmtes qadratisches Blütenareal setzten) und (in England?) bei der Suche nach Hummelnestern (beobachten eines Areals für 20 Minuten) angewendet wurde mache ich also nicht.
Nur bei der Klärung ob die Hummel in der Pachysandra ein Nest baut, habe ich länger geschaut. Ergebnis: Hat sie nicht.
Ungenauigkeiten gibt es bei meiner Methode, klar.
Im letzten Jahr waren die Apfelblüten fast täglich nass von Regen. Da ist es für mich logisch, dass die Hummeln an regengeschützteren Büschen suchten.
Interessant in diesem Zusamenhang ist, dass ich vor eine Woche etwa eine Ackerhummel aufschreckte. Sie flog mit Speed hoch in einen Apfelbaum. Dort erschreckte sich eine dickere Hummel, sodass diese vom Apfelbaum flüchtete und einen anderen Apfelbaum anflog. Das erinnterte mich ein wenig an das Verhalten von Valenzelektronen in metallischen Leitern. :-))
Ohne die Ackerhummel hätte ich die dickere Hummel in dem Baum vielleicht nicht gesehen. Für eine Bestimmung war sie jedenfalls zu weit weg.
@all
Dieses Jahr sind die Rhododendrenblüten durch die wenigen Interessentinnen so gefüllt, dass eigentlich 30 bis 40 Blüten ausreichen müssten, damit der Nektarmagen voll ist. Allerdings, so muss ich zugeben, scheinen die Blüten wenig Blütenstaub zu bieten. Und das bisschen holen sich hauptsächlich die Bienen der Stadtimker.
Am 13. beobachtete ich abends eine Gartenhummelkönigin. Die erste, die ich dieses Jahr sah. Ausgehend von den Beobachtungsgängen und einer angenommenen Sammelflugdauer von 20 Minuten, war sie auf vier Sammelflügen hintereinander an einen Rhododendron gekommen. Seitdem kam sie nicht mehr vorbei.
Am 16. sah ich etwas dickes auf Kopfhöhe auf mich zukommen. Über einem Rhododendron, der zwischen mir und dem fliegenden Objekt lag, zog es eine schnelle Schleife und flog einen Meter höher über mich hinweg. Keine Ahnung, was genau das war, aber eine Hummel wäre möglich. Anscheinend hatte das Tier nicht mit einem Hindernis gerechnet, so dass es die schnelle Schleife flog, um Höhe zu gewinnen. Ich fand das sehr interessant, weil das Tier so schnell und zielstrebig flog, wie die Hummeln letztes Jahr zwischen dem Futterspender und den Nestern. Tatsächlich sah ich kurze Zeit später ein gleich großes Tierchen aus der Gegenrichtung in 1,30 Metern über den Boden 'rasen' muss man sagen. Ich würde gerne daran glauben, dass das schon Vertreter der ersten Generation sind, die eine Flugroute zwischen einer sehr guten Futterquelle und dem Nest etabliert haben. Kann aber noch nicht sein.
Die erste Hornisse des Jahres sah ich gestern. Sie beguckte sich eine Ziegelwand im Pendelflug von oben bis unten. An einer Nordwand, die eine halbe Stunde zuvor noch sonnenbeschienen war. Ich vermute eine Nestsuche. Sie flog auch ums Eck, auf die Westwand. Da war es ihr vermutlich zu kalt und sie suchte wieder an der Nordwand.
Eine Erdhummelkönigin pendelte am 16. morgens immer noch im langsamen Vorbeiflug an und über den Bodendeckerpflanzen.
Gibt es einen Schwerpunkt bei der Nestsuche z. B. wenn die Sonne morgens scheint?
Jetzt gerade ist hier die 47te Stunde mit bedecktem, regnerischem und nieseligem Wetter angebrochen und es tut sich was am Rhododendron. Die Apfelblüte ist jedenfalls vorbei. Kastanien stehen hier im Umkreis, dürften aber so langsam durchnässt sein.
In Stunde 43 waren zwei Königinnen am Rhododendron. Eine - ich denke, dass es die war, der ich vor einigen Tagen im Wege stand - verließ den R. auf oben beschriebener Route so langsam, dass ich ihre Streifen während des Fluges aus sieben Metern Entfernung erkennen konnte. Allerdings weiß ich nicht, ob Erd- oder Gartenhummel oder eine ähnliche Spezies. Die andere Königin war ziemlich sicher eine Erdhummelkönigin. Sie war so voll mit Nektar, dass sie Mühe hatte sich an den Blüten festzuhalten und auch mal zu Boden fiel. Dann war noch eine Ackerhummelarbeiterin dran. Ackerhummeln haben hier also schon Nachwuchs.
Die letzten Rundgänge waren wieder tote Hose. Den Bienen ist's bei 14 Grad anscheinend noch zu kalt.
VG
PS: Alle Artenbestimmungen sind bei mir natürlich nur mit Vorbehalt. Ich töte die Hummis nicht, um sie genau bestimmen zu können, und meine Kamera ist nicht die beste. Dunkle Hummel vor weißen Blüten ist für jede Kamera eine schwierige Aufgabe.
Was ich für unsere Region bestätigen kann, ist, dass das Spektrum der Arten, die man sieht, eingeschränkt ist. Baum- und Wiesenhummeln konnte ich bisher nicht beobachten.
Steinhummeln sieht man einige. Auch Erdhummeln, aber deutlich weniger als in den letzten Jahren. Die haben sonst dominiert. Die Ackerhummeln hingegen sind sehr häufig zu sehen. Sie sind die Gewinner dieser Saison. Bisher fast nur Königinnen. Erst jetzt kommen die ersten Arbeiterinnen.
Auch meine Steinhummelrückkehrerin hat jetzt Arbeiterinnen, fliegt aber zur Zeit noch aus.
Gruß,
Frank.
Wespenblog (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Hallo alle miteinander!
Falls jemand Auswertungen macht, was wo und wieviel etc. fliegt, hier mein Hummelstatus:
1 Dunkle Erdhummel (eingesetzt)
1 Steinhummel (eingesetzt, zum ersten Mal überhaupt!)
3. Kasten bis jetzt leer
1 Ackerhummel unter einem Grasbüschel
1 Dunkle Erdhummel in einem Mausloch (letztes Jahr war eine Steinhummel drin)
Nach dem langen Winter habe ich ein schlechtes Hummelfrühjahr erwartet, so wie es einige auch
berichten. Ich kann das so nicht bestätigen. Allerdings sind einige Arten fast nicht vertreten,
andere sehr zahlreich. Ich versuche, das mal qualitativ anhand der Suchflüge in meinem Garten
näher zu beschreiben:
Dunkle Erdhummeln viele
Steinhummeln sehr viele
Gartenhummeln einige
Wiesenhummeln einige
Ackerhummeln viele
Baumhummeln einige
Insgesamt eher etwas weniger als letztes oder vorletztes Jahr.
Ort: Oberbayern, südlich von Landsberg, 650 m über Meer
Viele Grüße
Christoph
Bei meiner Dunklen Erdhummel hab ich folgendes beobachtet: eine Arbeiterin saß in der Ecke des Schweglerkastens und wirkte richtig apathisch. Gestern war sie noch immer an derselben Stelle, klammerte sich an nem Stück Moos fest und bewegte sich langsam. Vergiftung schloß ich mal aus, weil ich das schon an ner Ackerhummel hatte. Da wirken die Tiere verkrampft. Vorsichtshalber hab ich das Insekt entfernt.
Soeben hab ich eine weitere Arbeiterin entdeckt die auf dem Nistmaterial sitzt. Während andere Arbeiterinnen wie verrückt herumrannten, saß sie ruhig da.
Könnten das Parasiten sein?
Oder doch Gift, weil Kleingärtner ihre Obstbäume behandeln?
Gartenhummeln sind nicht betroffen.
Hat da einer Erfahrung von euch? Dumm wär es, wenns die Königin treffen würde. Momentan ist jede verlorene Arbeiterin noch spürbar.
Hoffe mal ihr könnt mir weiterhelfen.
Christian
Hab nun ne erste Kontrolle der Wabe durchgeführt. Da sind max 6 Arbeiterinnen geschlüpft, allerdings ziemlich große! Drei waren am Nest, eine davon diese apathische Arbeiterin. Ich wurde nicht per Flug attackiert, was bei dieser Art stets der Fall ist. Allein die Königin flog vital und aufgeregt herum. Weil eben die Queen flog, hab ich schnell schnell gemacht.
Meine Beobachtung: Im Gegensatz zur Gartenhummel waren keine Honigvorräte im Nest. Aber über 20 Puppenwiegen. Die "kranke" Arbeiterin hat einen deformierten Flügel.
Kann es sein dass, trotz der hervorragenden Tracht und dem guten Wetter der letzten Tage, das Volk einen Nahrungsengpass hat? Dass deformierte Arbeiterinnen zuerst den Futtermangel zu spüren bekommen?
Oder, weil die leeren Puppenwiegen gar so groß sind und die Arbeiterinnen so wenig, dass ne Kuckuckshummel dran war? dass die Puppenwiegen der Arbeiterinnen in der Tiefe vom Nest liegen? Also, das Nest ähnelt einem befallenen Nest der Wiesenhummel. Allerdings tötet ja die vestalis die Wirtskönigin. Gibts da Ausnahmen?
Ich hab die Arbeiterin mit ins Haus genommen und Futter angeboten. Das hat sie nicht angenommen, die Lampe hat ihr aber Leben eingehaucht. Also kann ich Gift ausschließen.
Jedenfalls hab ich drei der leeren und riesigen Waben mit Futterlösung gefüllt und die Arbeiterin zurück in den Kasten. Somit haben die Tiere 3ml Futter im Nest. Morgen wenns wärmer ist geb ich Nachschub.
Futter, das ich außerhalb der Kugel anbiete wird leider stets ignoriert und erst bei großen Völkern angenommen.
Was meint ihr? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit kleinen Völkern? Wie ging das aus?
Möchte halt mein Volk nicht verlieren.
Gruß
Christian