Beiträge aus 2013

was ist das für eine hummel? cycass 25.04.2013 15:05

hallo,

heute morgen verirrte sich diese hummel in unser wohnzimmer.
alles was ich an hummelbestimmungen gefunden habe sagt, es könnte eine Bombus Lapidarius sein.
aber was macht die dann hier bei mir im 4. stock mitten in berlin?

[img:http://up.picr.de/14236452im.jpg]
[img:http://up.picr.de/14236453nq.jpg]

was ist das für eine hummel? Helena 25.04.2013 15:55

Jo ist eine Steinhummel, sie gehört zu den häufigen Arten und wo es blüht, da gibts auch Hummeln. Also auch in der Stadt.

Ich hoffe, Du hast sie wieder freigelassen; mit dieser Königin steht und fällt das Schicksal eines ganzen Volkes.

was ist das für eine hummel? cycass 25.04.2013 18:56
Jo ist eine Steinhummel, sie gehört zu den häufigen Arten und wo es blüht, da gibts auch Hummeln. Also auch in der Stadt.

Ich hoffe, Du hast sie wieder freigelassen; mit dieser Königin steht und fällt das Schicksal eines ganzen Volkes.

danke für deine antwort Helena.
und natürlich habe ich sie wieder freigelassen!!
vorsichtig einfangen, kurz gucken, foto - freilassen.

wir haben auch noch andere dickerchen in verschiedenen grössen hier:

könnte das eine dunkle erdhummel sein? man sieht ja leider das gesicht nicht.

[img:http://up.picr.de/14202763vg.jpg]

was ist das für eine hummel? Helena 25.04.2013 20:00

Für die genaue Bestimmung müsste man sie ganz sehen, denn z.B. die der dunklen Erdhummel sehr ähnlich sehenden Kryptarum-Hummel lässt sich am besten unterscheiden, wenn man den Flügelansatz sieht.

was ist das für eine hummel? cycass 25.04.2013 20:03
Für die genaue Bestimmung müsste man sie ganz sehen, denn z.B. die der dunklen Erdhummel sehr ähnlich sehenden Kryptarum-Hummel lässt sich am besten unterscheiden, wenn man den Flügelansatz sieht.

verstehe.
dann werde ich beim nächsten mal versuchen sie anders mit der kamera zu erwischen.
danke.

Alles belegt Christian 26.04.2013 16:01

Eine Woche nachdem die ersten Queens unterwegs waren, sind scheinbar alle Kästen belegt.
Hatte zwei Dunkle Erdhummeln auf Suchflug beobachten können. Eine eingesetzt, die hat den Kasten auch angenommen. Der Nachbar hat mir erzählt er hätte zwei tote Hummeln in der Garage. Das übliche eben. die Insekten fliegen ins Gebäude, enden am Fenster, wo sie verhungern.
Eine Heidehummel auf Suchflug.
Eine einzige Gartenhummel war auf Suchflug. Die konnte ich einsetzen und sie flog ab, wobei sie nur zwei Kreise zog. Dennoch hat sie den Kasten angenommen, hab ich gestern gesehen.
Zwei Steinhummeln. Hab ich eingesetzt, der Orientierungsflug war tadellos, aber dennoch scheinbar keine Ansiedlung. Soeben hab ich gesehen, dass ne Ackerhummel (Selbstansiedlung) einflog.
Eine um 12:30 ausgelegte Mehlspur in zwei weiteren Kästen ist jetzt nach 3 Stunden, weit in die Laufröhre hinein verteilt: 2x Ackerhummel.
Beim letzten Kasten hat sich darunter ne Ackerhummel angesiedelt.

Also Fazit: Wenig Queens unterwegs, mit Ausnahme der Ackerhummeln.
Wiesenhummel vermisse ich, hat einer von euch da ne Ansiedlung?

Eine Prognose für 2013 möchte ich noch nicht geben. Außer dass es ein Ackerhummeljahr wird. Aber ich erinnere an das Jahr 2010. Total verregnet, es dauerte ewig, bis die Queens Eier legten, viele Abbrecher. Dafür waren die einzelnen Völker sehr stark. Denke der wichtigste Einfluß ist die Witterung der nächsten drei Wochen.

Schaun wer mal

Christian

Alles belegt Frank-BS 27.04.2013 09:49

Hört sich doch gut an :-)

Auch hier bei mir dominieren die Ackerhummeln bisher. Mindestens drei Königinnen, die auch schon Pollen eintragen, fliegen in meinem Garten. Auch in der Umgebung sind Ackerhummeln präsent. Ansonsten noch ein paar Steinhummeln. Gestern sah ich mal wieder eine Erdhummel.

Rest: Fehlanzeige.
Muss mit dem Winter zu tun haben. Ansonsten waren Erd- und Baumhummeln hier *immer* präsent. Auch Wiesenhummeln.

Sind natürlich zufällige Beobachtungen in meinem Garten, beim Joggen oder beim Hornissenkästenreinigen in der Umgebung.

Habe dieses Jahr nur einen Hummelkasten im Einsatz. Dort ist immer noch die Steinhummel (Rückkehrerin) aktiv. Heute ist das Wetter ja eher mäßig, aber unsere Kirsche beginnt zu blühen. Hoffe, dass ich demnächst Polleneintrag beobachten kann.

Gruß,
Frank.

Stark verletzte Hummel aufpäppeln Riggie1000 26.04.2013 21:38

Hallo,
mir ist heute ein etwas kurioser Fall untergekommen.

Auf meinem Heimweg von der Arbeit hatte ich das Fahrerfenster auf und fuhr mit ca. 100km/h über die Landstraße als es plötzlich KNACK! machte und sich irgendein kleiner schwarzer Ball über meinen Körper abrollte und auf meinem Schuh landete, mit dem ich kuppeln muss. Ich erschrak etwas und schaute genauer nach. Da habe ich gesehen, dass es eine Hummel ist. Ich dachte, der Schlag durch die B-Säule des Autos hätte sie getötet, aber dem war nicht so. Bei der nächsten Gelegenheit habe ich sie erst einmal positioniert und bin Heim gefahren. Daheim angekommen nahm ich sie genauer unter die Lupe und stellte fest, dass ihr Hinterleib (ich glaub, das heißt Abdomen) stark verletzt war. Aus ihm quoll Flüssigkeit zu einem ca. 3mm großen Tropfen. Ich überlegte, sie mit in die Wohnung zu nehmen, um zu retten, was noch zu retten ist, da sie ihrem Unfall nach zu urteilen recht aktiv war.

Zuerst nahm ich ein Joghurtglas, in welchem ich sie halten wollte und holte einen Blütenzweig und etwas Wasser in einem Flaschenschraubverschluss. Nach kurzer Recherche, was diese kleinen Dinger so an Nahrung brauchen fiel das Wort Zuckerlösung. Da aber nun bereits das Wasser im Deckel und im Glas war, tat ich mich schwer, etwas Puderzucker dort hineinzugeben. Auch wurde sie viel aktiver und kroch die ganze Zeit total unbeholfen auf dem glatten Glasboden herum. Das gefiel mir und ihr sicher auch nicht. Also habe ich sie mit dem Zweig, an dem sie sich glücklicherweise festhielt rausgenommen und in eine kleine Pappschachtel gelegt. Dabei kam mir der Gedanke, dass sie sicher auf Dauer auskühlt und las im Internet, dass die optimale Nistplatztemperatur 30°C sei. Also legte ich sie samt Schachtel auf die Heizung und drehte diese dementsprechend auf. Doch der Kostenfaktor der aufgedrehten Heizung forderte mich erneut zur Recherche auf, wie ich sie kostengünstig mit Wärme versorgen könnte. Dabei stieß ich auf einen Beitrag, in welchem stand, dass man Hummeln nicht auf einer Heizung aufpäppeln soll, sondern eher bei Raumtemperatur. Sofort nahm ich sie wieder dort herunter und halte sie nun in einer etwas größeren Pappschachtel mit ein paar Fetzen Papier und dem Schraubdeckel mit Zuckerlösung. Ich weiß, die Lösung ist nicht optimal, aber Puderzucker ist derzeit das einzige, was ich ihr anbieten kann ohne etwas zu kaufen. Bei zwischenzeitlichen längeren Beobachtungen stellte ich fest, dass sie immer wieder versuchte, ihre Verletzung loszuwerden, welche sich als Darm oder ähnlich entpuppte. Daher entschied ich, sie davon zu befreien und löste den ca. 1,5cm langen Darm (oder wie auch immer) von ihrem Körper. Es scheint, als hätte es ihr nicht weiter geschadet, denn sie ist weiterhin so munter wie vorher schon. Auch summte sie ein paar Mal mit ihren Flügeln. Doch Sorgen bereitet mir noch, dass sie anscheinend versucht, die Zuckerlösung, welche ich ihr zusätzlich neben sie hin träufelte, von ihren Beinchen wieder abzustreifen, denn mittlerweile rollt sie sich eher zusammen, ist aber immer mit den Beinchen am Rudern.

Was kann ich noch für sie tun? Nahrung hat sie anscheinend bisher keine aufgenommen. Und wenn sie die ganze Zeit nur versucht, ihre Beine zu säubern oder was auch immer, dann wird sie sich wohl weniger auf die Suche nach Nahrung machen.

Hoffentlich übersteht sie die Nacht.

Grüße Riggie1000

Stark verletzte Hummel aufpäppeln Riggie1000 27.04.2013 21:07

Nachdem ich heute Morgen aufgestanden bin habe ich zu allererst nach der Hummel geschaut, ob sie überlebt hat. Als ich den Deckel als Verdunklung herunternahm, dachte ich zunächst, sie sei ausgebüchst, da ich den Deckel nicht komplett drübergestülpt hatte. Doch bei genauerer Betrachtung fiel mir ein Beinchen unter einem Papier auf. Als ich es hochhebte, stellte ich leider fest, dass sie verstorben war. Sie hat sich in ein Versteck verzogen und ist dort wohl verendet.

Schade.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob sie es in der Natur geschafft hätte...

Traurige Grüße
Riggie1000

Stark verletzte Hummel aufpäppeln vera Immer 27.05.2014 20:18

Hallo!

hab einen ähnliche Fall - die Hummel scheint allerdings nicht verletzt, nur erschöpft zu sein - sie hat gefressen, will aber nicht wegfliegen .. hab keine Ahnung, wann Hummeln in der Natur zurück ins Nest fleigen, hab ihr auch ne Schachtel verpasst mit ein bisschen Futter .. und werde sie halt übr nacht hierbehalten - ich hoffe, daß cih sie morgen früh in die Freiheit entlassen kann ....

schade, daß keine andere Antwort zu deinem beitrag kam ... hätte micha uch interessiert - aber vermutlich sind nur wir so verrückt, zu versuchen, einem Insekt zu hzelfen, daß den meisten Menschen egal ist

liebe Grüße

Vera Immer

Nachdem ich heute Morgen aufgestanden bin habe ich zu allererst nach der Hummel geschaut, ob sie überlebt hat. Als ich den Deckel als Verdunklung herunternahm, dachte ich zunächst, sie sei ausgebüchst, da ich den Deckel nicht komplett drübergestülpt hatte. Doch bei genauerer Betrachtung fiel mir ein Beinchen unter einem Papier auf. Als ich es hochhebte, stellte ich leider fest, dass sie verstorben war. Sie hat sich in ein Versteck verzogen und ist dort wohl verendet.

Schade.

Jetzt stelle ich mir die Frage, ob sie es in der Natur geschafft hätte...

Traurige Grüße
Riggie1000
Stark erschöpfte Hummel aufpäppeln Bulli 27.05.2014 22:34
hab einen ähnliche Fall - die Hummel scheint allerdings nicht verletzt,
nur erschöpft zu sein - sie hat gefressen, will aber nicht wegfliegen ..
hab keine Ahnung, wann Hummeln in der Natur zurück ins Nest fleigen,
hab ihr auch ne Schachtel verpasst mit ein bisschen Futter .. und werde
sie halt übr nacht hierbehalten - ich hoffe, daß cih sie morgen früh in die
Freiheit entlassen kann ....

Hallo Vera Immer,
wenn eine Hummel stark entkräftet ist, kann es durchaus eine Nacht dauern, bis sie sich gut genug fühlt um loszufliegen.
Allerdings kann bei Drohnen dieser Impuls ein wenig länger auf sich warten lassen, weil Drohnen irgendwann das Heimatnest entgültig verlassen und dadurch nur noch in der Natur 'herumhängen'. ;-)

Eine Kontrollfrage zu dem Fressen ... hat sie Zuckerwasser (gut) bekommen oder Hon*gwasser (nicht so gut, weil Krankheitserreger drin sein könnten)? War die Mischung Zucker:Wasser zwischen 2:1 (66%ig) und 1:3 (25%ig)? (Zucker bedeutet idealerweise Fruchtzucker gemischt mit Haushaltszucker, wobei der Anteil Fruchtzucker der größere sein sollte. Aber für's päppeln reicht auch reiner Haushaltszucker).

Naja, es ist hier überall trübes Wetter.
Da fliegt keine Hummel gerne los, wenn sie doch direkt neben einer ergiebigen Nahrungsquelle sitzt.

Sieh' es einfach positiv ... zumindest, wenn die Hummel keine sichtbaren Verletzungen hat.
Die Hummel verbringt die Zeit bis das Wetter besser wird in der Nähe einer guten Nahrungsquelle.
So ist das auch in der Natur. Vor allem bei Drohnen.

Wenn du Pflanzen siehst, an denen Hummeln übernachten, sind die Pflanzen empfehlenswerte Trachtpflanzen.

Wenn du Pflanzen siehst, an denen Hummeln nach dem Regen nass herumhängen, sind die Pflanzen empfehlenswerte Trachtfplanzen.

Die Aktivität von Hummeln wird anscheinend hauptsächlich durch das Sonnenlicht gesteuert.
Ist es sonnig, fliegen die Hummeln. Kommt eine Wolke, setzen sich die Hummeln mitunter irgendwo hin und warten auf den nächsten sonnigen Tagesabschnitt.

Ich wünsche dir, dass Morgen früh die Sonne lacht, Du den Karton in die Sonne stellen kannst und die Hummel mit vernehmbaren Summen in den Tag startet. :-)

Viele Grüße
Bulli

Hallo Riggie1000,
schade, dass das so passiert ist.
Leider verunfallen immer wieder Hummeln im Verkehr.
Als Kulturfolger haben sie die Trachtmenge in den Städten als verbliebenen Lebensraum erkannt, kommen aber dadurch mit der Zivilisation in Konflikt.
Dieses Jahr habe ich fünf Hummelköniginnen tot gefunden oder als verstorben annehmen müssen.
Bei Hummelarten, die viele Nachkommen haben, ist das kein Problem. Andere Hummelarten, die sehr wenige Nachkommen produzieren, sind besser in Naturschutzgebieten weit weg von der Zivilisation aufgehoben.

Viele Grüße
Bulli

Anzuchtkasten wann entfernen? Fienchen 28.04.2013 20:32

Hallo,

habe je eine Erdhummel in einem Kasten. Momentan ist je noch ein Innenkasten drin. Dort endet natürlich der Laufgang. Jetzt möchte ich gern wissen, wann ich denn den Innenkasten entfernen kann?
würde bedeuten, dass ich den Laufgang sowie den Innenkasten entfernen will. Die Hummis sollen dann den Weg direkt zum Loch finden bzw. vom Loch dann zum kleinen Nest.
Funktioniert das problemlos? Und wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Beide Hummeln sind aktiv, eine habe ich heut mit Pollen reinkommen sehen. Mottenklappen fast geschlossen.

Gruß Fienchen

Anzuchtkasten wann entfernen? KiGaZw 29.04.2013 14:14

Ich würde warten bis die zweite Generation da ist.

Die erkennst Du schnell, die Mädels sind viel größer als die Arbeiterinnen der ersten Generation.

Grüße KiGaZw

Mein Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Anzuchtkasten wann entfernen? Fienchen 29.04.2013 17:13

Nochmal Danke,

dann mach ich es so. Hatte gehofft, es jetzt schon machen zu können, wenn Madame ausgeflogen ist.
Muss ich mich also in 4-5 Wochen mit Haube bewaffnen und ran.

Mach das nicht allzu gerne :-(. die Brummer so direkt zu stören ist mulmig!

Deshalb bin ich dieses Jahr auch mit Mottenklappe unterwegs. Letzes Jahr hab ich meine Steinhummeln 3 x mit BT behandeln müssen. War mir bissl unangenehm. Aber es hat zum Erfolg geführt.

Gruß Fienchen

Anzuchtkasten wann entfernen? Luc 01.05.2013 08:37
Hallo,

habe je eine Erdhummel in einem Kasten. Momentan ist je noch ein Innenkasten drin. Dort endet natürlich der Laufgang. Jetzt möchte ich gern wissen, wann ich denn den Innenkasten entfernen kann?
würde bedeuten, dass ich den Laufgang sowie den Innenkasten entfernen will. Die Hummis sollen dann den Weg direkt zum Loch finden bzw. vom Loch dann zum kleinen Nest.
Funktioniert das problemlos? Und wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Beide Hummeln sind aktiv, eine habe ich heut mit Pollen reinkommen sehen. Mottenklappen fast geschlossen.

Gruß Fienchen

Ich würde sagen, dass man den Innenkarton von Anfang an direkt an die spätere Aussenwand platzieren kann. Somit ergibt sich nach Entfernung des Innenkartons keine Änderung. Das Laufrohr kann man ja Aussen, aber auch Innen ja lang genug halten.

Luc

Anzuchtkasten wann entfernen? Fienchen 01.05.2013 19:13
Ich würde sagen, dass man den Innenkarton von Anfang an direkt an die spätere Aussenwand platzieren kann. Somit ergibt sich nach Entfernung des Innenkartons keine Änderung. Das Laufrohr kann man ja Aussen, aber auch Innen ja lang genug halten.

Luc

Ja, nächstes Jahr mach ichs gleich ohne Laufang und Innenkasten. Habe auch dieses Jahr wieder festgestellt, dass der Laufgang für die Nistplatzannahme nicht so wichtig ist.

Letztes Jahr hats mit der Steinhummel auch mit einem ultra kurzen Laufgang gepasst und dieses Jahr sogar ganz ohne Laufgang (in einem anderen Kasten).

Geschickt angestellt: mit dunkler Röhre "gefangen", Loch gleich nach Reinkrabbeln geschlossen, dann Vorbau zu. Da merkt die Hummel bei Besichtigung doch gar nicht, dass kein Laufgang vorhanden war.

Gruß Fienchen

Anzuchtkasten wann entfernen? Christian 02.05.2013 10:47

Hi
ich biete gar keinen Innenkasten an. Meine, dass die Kaninchenhaare mit Hummelwachs der Queen ausreichend Wärmeschutz geben. Bei meiner Methode des Einsetzens geht das eh nicht.

zwei Hummeln ein Nistkasten Fienchen 28.04.2013 20:37

Hallo nochmal.

für mein zweites Problem komme ich hier nochmal neu. Ist bissl übersichtlicher.

In einem meiner Kästen fliegen momentan eine aktiv angesiedelte Steinhummel und eine Ackerhummel (Selbstansiedlung ca. 2 Tage später) ein und aus.

wie lange kann das gut gehen? Muss doch auf Stecherei hinauslaufen?

Auch dort ist die Klappe fast geschlossen.

Wie sind Eure Erfahrungen, machen kann ich da wohl nix?

Gruß Fienchen

zwei Hummeln ein Nistkasten KiGaZw 29.04.2013 14:12

Ich denke hier kannst Du nur abwarten. Kann alles passieren.

Ich tippe auf eine Siegerin, die Steinhummel. Aber das muss nicht sein.

Grüße KiGaZw

Mein Hummel Tagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

zwei Hummeln ein Nistkasten Fienchen 29.04.2013 17:09

Hallo,

OK > Danke, dann also abwarten! Wichtig wär mir nur, dass es nicht beide so schwer erwischt, dass sie ausfallen :-(

Hab heute wieder beide gesehen. Die Ackerhummel ist bissl aktiver.

Gruß Fienchen

zwei Hummeln ein Nistkasten Christian 29.04.2013 17:30

Hi
hatte ich auch zweimal. Ackerhummel/Heidehummel und Ackerhummel/Wiesenhummel. immer war die Ackerhummel Sieger. Ohne Stecherei. eine Queen blieb einfach aus. Einer im Forum gab mir den Tip die Nistkugeln durch nen Karton zu teilen, so dass sich der Kasten am Eingang in zwei Hälften teilt. Wollte ich versuchen, aber dann blieb die Wiesenhummel bereits aus.
Anders war es, wenn noch keine Nestgründung erfolgte. Hatte öfter plötzlich tote Ackerhummeln bei Erdhummeln im Kasten.
Letztes Jahr verdrängte eine Steinhummel ne Erdhummel, die schon zwei Wochen am brüten war. Aber da kam doch Ende April ein Schwarm Steinhummeln über Deutschland. Die waren bei mir sehr aggressiv, stachen sich auch gegenseitig tot. Tippe also wie KiGaZw dass die Steinhummel der Sieger sein wird.

Christian

zwei Hummeln ein Nistkasten Fienchen 01.05.2013 19:17
Hi
hatte ich auch zweimal. Ackerhummel/Heidehummel und Ackerhummel/Wiesenhummel. immer war die Ackerhummel Sieger. Ohne Stecherei. eine Queen blieb einfach aus. Einer im Forum gab mir den Tip die Nistkugeln durch nen Karton zu teilen, so dass sich der Kasten am Eingang in zwei Hälften teilt. Wollte ich versuchen, aber dann blieb die Wiesenhummel bereits aus.
Anders war es, wenn noch keine Nestgründung erfolgte. Hatte öfter plötzlich tote Ackerhummeln bei Erdhummeln im Kasten.
Letztes Jahr verdrängte eine Steinhummel ne Erdhummel, die schon zwei Wochen am brüten war. Aber da kam doch Ende April ein Schwarm Steinhummeln über Deutschland. Die waren bei mir sehr aggressiv, stachen sich auch gegenseitig tot. Tippe also wie KiGaZw dass die Steinhummel der Sieger sein wird.

Christian

Hallo,

Karton ist eigentlich gar nicht so die schlechte Idee. Nur müsste ich abpassen dass beide Hummeln mal zeitgleich raus sind und dann gucken wo die Nistkugeln sind und hoffen, dass nicht beide auf einer Seite liegen.

Jedenfalls werd ich abwarten, vielleicht fällt noch eine aus.

Bisher alles beim Alten. Die Steinhummel trägt Pollen ein. Die Ackerhummel noch nicht, stellt sich auch bissl ungeschickter an der Klappe an.

Fienchen.

zwei Hummeln ein Nistkasten Christian 29.04.2013 17:30

Hi
hatte ich auch zweimal. Ackerhummel/Heidehummel und Ackerhummel/Wiesenhummel. immer war die Ackerhummel Sieger. Ohne Stecherei. eine Queen blieb einfach aus. Einer im Forum gab mir den Tip die Nistkugeln durch nen Karton zu teilen, so dass sich der Kasten am Eingang in zwei Hälften teilt. Wollte ich versuchen, aber dann blieb die Wiesenhummel bereits aus.
Anders war es, wenn noch keine Nestgründung erfolgte. Hatte öfter plötzlich tote Ackerhummeln bei Erdhummeln im Kasten.
Letztes Jahr verdrängte eine Steinhummel ne Erdhummel, die schon zwei Wochen am brüten war. Aber da kam doch Ende April ein Schwarm Steinhummeln über Deutschland. Die waren bei mir sehr aggressiv, stachen sich auch gegenseitig tot. Tippe also wie KiGaZw dass die Steinhummel der Sieger sein wird.

Christian

zwei Hummeln ein Nistkasten Marcel 01.05.2013 22:17

Warte einfach ab was passiert. Keinesfalls die Nester verrücken, das könnte die Hummel zur Aufgabe bewegen.
Eine Hummel schafft es vielleicht nicht und dann bleibt dir noch eine!

Sehe nur noch die Steinhummel einfliegen/1. Generation und Hummelklappe? fienchen 04.05.2013 13:58

Na da waren Eure Tips wohl richtig.
Hab die Ackerhummel jetzt schon 2 Tage nicht mehr gesehen.
Sitze natürlich immer nur sporadisch mal davor. Aber die Steinhummel sehe ich mehrmals täglich ein oder ausfliegen.

Noch eine Frage zur Hummelklappe. Habe an diesem Kasten das Modell von Harry A.
Wie sind Eure Erfahrungen, schaffen es die Minihummeln der 1. Generation die hochzustemmen?
Die Klappe ist jetzt geschlossen.

Bei zwei weiteren Kästen (Erdhummeln) werde ich die Klappen vermutlich wenn die 1. Generation erscheint tagsüber 1-2 Milimeter anheben müssen und nachts schließen. Zumindest bis die 2. Generation fliegt.

Schönes Wochenende Fienchen

Sehe nur noch die Steinhummel einfliegen/1. Generation und Hummelklappe? Bago 04.05.2013 21:26

Hallo,

die ersten Wiesenhummelarbeiterinnen kamen vor zwei Jahren mit der Hummeklappe recht gut zurecht. Sie hatten eigentlich keine Probleme. Und Wiesenhummelarbeierinnen (1. Generation) sind schon ziemlich klein.

Gruß Alex

Es sind doch noch beide da :-( fienchen 15.05.2013 11:20

heut lag ich auf der Lauer nach Nachwuchs bei der Steinhummel vom 23.04.

Nachwuchs gibts dort noch nicht, aber die Ackerhummelhummelkönigin fliegt doch noch ein und aus :-(
Hat sich das Problem also doch noch nicht gelöst.

meine beiden Erhummeln haben Nachwuchs :-)

1. Erdhummel aktive Ansiedlung vom 19.04. / Nachwuchs seit 13.04 (hat bissl gebummelt)
2. Erdhummel aktive Ansiedlung vom 23.04. / Nachwuchs seit 15.04.

Gruß Bettina

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz Marcel 01.05.2013 22:15

Hallo Leute,

ich wollte gern mal von euch wissen wie ihr aktiv ansiedelt. Jeder hat ja so seine eigene Methode.
Ich jedenfalls habe mir ein Netz (20 cm Durchmesser) gebaut, welches nach oben hin konisch in einer Pappröhre endet. Das mit einem Drahtring beschwerte weiße Gardinennetz lasse ich über die Suchende Hummel herab und lasse Sie nach oben in die Röhre krabbeln. Dann verschließe ich die Pappröhre mit Polsterwolle und öffne sie wieder um die Röhre in den Hummelkasteneingang zu stecken, fertig. Kurz warten und den Eingang für 1 min mit Polsterwolle verschließen. Wichtig ist das die Hummel sich nicht aufregt. Meine Erfolgsquote liegt bei 50 % !

Viel Erfolg

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz Christian 02.05.2013 10:43

Hi,
diesen Austausch haben wir jedes Frühjahr. Deine Methode hab ich aber noch nie gelesen. Schreib die meine gern nochmal auf. Es funktioniert nach der Methode: Insekt fliegt zum Licht.
Ein Glas mit Schraubverschluß. Innen mit schwarzem Klebeband beklebt, ein Streifen Papier, damit die Hummel auch herauskriechen kann. Der Boden zu 3/4 beklebt.
Das Glas stülpe ich über die am Boden krabbelnde Queen. Ideal, wenn die gerade in einem Loch ist. Die Hummel fliegt hoch und ist somit am Boden des Glases, das ich sofort verschieße und in mein T-Shirt wickle.
Dann schnell in den Kasten, der mit Moos verschlossen ist. Nach spätestens fünf Minuten öffne ich den Kasten.
Am Montag konnte ich ne Erdhummel einsetzen, da lief alles ruhig. Sie flog einfach ab.
Zwei Steinhummeln, beide 1a Orientierungsflüge, kamen nie mehr zurück.
Vor zwei Wochen ne Gartenhummel. Die hat sich tierisch aufgeregt, flog nur zwei Kreise, hektisch weg und kam zurück.

Will sagen: Hab die Methoden in den Jahren verglichen und kann nicht sagen ob meine besser ist. Ebensowenig kann ich sagen wie es ideal laufen sollte, damit die Erfolgsquote höher ist. In einem Jahr wie diesem, mit so wenig Königinnen, immerhin wichtig.
Heuer war die Quote (kann ich genau ausrechnen bei so wenig Aktionen), 45%

Im letzten Jahr deutlich darunter. Da hatte ich auch drei Selbstansiedlungen (bei 7 Kästen), was heuer nicht der Fall ist.
Das ist auch so ein Thema. Eigentlich stelle ich die Kästen auf, so dass der Eingang ins Auge fallen muss. Konnte öfter beobachten, dass suchende Hummeln unter dem Schwegler suchten, rings um den Eingang, nur rein flogen sie nicht. Zwei Kästen hatte ich wegen dem Umzug im Juli zur Seite gestellt. Exakt die wurden besiedelt.
Als Anfänger, vor 8 Jahren hatte ich mal nen Vogelkasten mit nem alten Nest in den Schuppen gestellt. War als "Nisthilfe" gedacht, aber irgendwie wußte ich nicht wo ich das Teil platzieren sollte. Durch die kaputte Scheibe kam ne Gartenhummel und siedelte sich an, dann ne rupestris und schließlich die Motten.

Will sagen: Ich habs auch nicht heraus, wie ich nen Kasten aufstellen soll, dass er ohne Nachhilfe besiedelt wird. Dabei: Mein Munitionskasten, der sehr flach ist, wird stehts gefunden und gerne angenommen. Die Selbstgebastelten, nach Vorlage, da braucht es immer meine Nachhilfe.

In Summe ists auch gut so, dann bleibt es spannend. Allein die Tatsache bei nem Insekt individuelle Vorlieben zu entdecken. Find ich beachtlich.

Gruß und auch viel Erfolg

Christian

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz KiGaZw 02.05.2013 10:57

Hallihallo!

Interessant wie viele Wege nach Rom führen, ich mache das SO (externer Link, nicht mehr verfügbar).

Grüße KiGaZw

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz harry 02.05.2013 18:14

Habe die Erfahrung gemacht, dass es weniger auf die Methode ankommt. (Natürlich vorausgesetzt es passiert schnell und die Hummel gerät nicht in Panik) Wichtig ist es, die Ansiedlungen möglichst früh nach der Winterpause zu machen. Je später im Jahr die Ansiedlung stattfindet um so weniger Erfolg hat man.
Ich mache es mit dieser Methode, da ich immer sehe wo die Hummel sich befindet und sie nicht verletzen kann.
[img:http://www.das-hummelhaus.de/Bilder%20Nistkastenbeschreibung/Einsetzhilfe6.jpg}

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz Christian 03.05.2013 10:37

Der Kasten ist für bayerische Hummeln, oder? :) Nachdem ich jetzt in Hessen wohne fallen die Farben sofort auf! Hast ja eine hohe Erfolgsquote!
Christian

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz KiGaZw 03.05.2013 13:51
Der Kasten ist für bayerische Hummeln, oder? :) Nachdem ich jetzt in Hessen wohne fallen die Farben sofort auf! Hast ja eine hohe Erfolgsquote!
Christian

Ja, ich hatte viel Spaß mit den Kindern beim Bau. Das Blau-weisse durfte ich selbst bemalen... ;-)

Ich bin davon überzeugt, dass die Hummel nichts mitbekommen soll. Meine "Quote" ist deshalb so hoch, weil ich nicht auf jede Hummel gehe, die am Boden herumsucht und sich setzt oder so. Die muss schon wollen, das erkennt man mit den Jahren.

Ich kann das nicht genau erklären. Die verhält sich anders als eine die nur einen Schlafplatz sucht. Außerdem ist man mit den Jahren nicht mehr so aufgeregt, das macht evtl. auch was aus.

Grüße KiGaZw

Mein Hummel Tagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz Marcel 05.05.2013 21:03

Mensch Leute super Resonanz auf dieses Thema, werde mal gucken das ich Bilder reinstelle, könnt ihr auch gern für eure Hummelseiten verwenden. Die Methode mit meinem Hummelnetz ist denkbar einfach und die Erfolgsquote top. Bin seit 14 Jahren im Hummelschutz aktiv, und diese Methode nutze ich seit ca. 10 Jahren. Der Umgang mit der Hummel ist reine Erfahrungsache und klappt natürlich sehr viel besser als damals. An jeder beliebigen Stelle wo die Hummel sich kurz absetzt, selbst beim langsamen Suchflug über dem Boden, ist das Hummelnetzt einsetzbar.

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz Claudia 15.05.2013 12:43
Mensch Leute super Resonanz auf dieses Thema, werde mal gucken das ich Bilder reinstelle, könnt ihr auch gern für eure Hummelseiten verwenden. Die Methode mit meinem Hummelnetz ist denkbar einfach und die Erfolgsquote top. Bin seit 14 Jahren im Hummelschutz aktiv, und diese Methode nutze ich seit ca. 10 Jahren. Der Umgang mit der Hummel ist reine Erfahrungsache und klappt natürlich sehr viel besser als damals. An jeder beliebigen Stelle wo die Hummel sich kurz absetzt, selbst beim langsamen Suchflug über dem Boden, ist das Hummelnetzt einsetzbar.

Hallo Marcel,

hast Du inzwischen irgendwo Bilder von Deinem Hummelnetz hinterlegt. Ich würde mir das gerne mal ansehen. Das hört sich sehr gut an.

Viele Grüße
Claudia

Aktive Ansiedlung mit Hummelnetz Pitt 16.05.2013 10:57
Mensch Leute super Resonanz auf dieses Thema, werde mal gucken das ich Bilder reinstelle, könnt ihr auch gern für eure Hummelseiten verwenden. Die Methode mit meinem Hummelnetz ist denkbar einfach und die Erfolgsquote top. Bin seit 14 Jahren im Hummelschutz aktiv, und diese Methode nutze ich seit ca. 10 Jahren. Der Umgang mit der Hummel ist reine Erfahrungsache und klappt natürlich sehr viel besser als damals. An jeder beliebigen Stelle wo die Hummel sich kurz absetzt, selbst beim langsamen Suchflug über dem Boden, ist das Hummelnetzt einsetzbar.


Hallo Marcel,

hast Du inzwischen irgendwo Bilder von Deinem Hummelnetz hinterlegt. Ich würde mir das gerne mal ansehen. Das hört sich sehr gut an.

Viele Grüße
Claudia

Hi Marcel,
ist ja dieses Jahr nicht mehr so eilig, aber es ist schon interessant zu sehen, wie dein "Hummelnetz" ausieht!!!
Wäre schön, wenn Du mal ein Bild einstellst.
Viele Grüße Pitt

Meine Methode Christoph 20.05.2013 11:47

Hallo Marcel,

find ich sehr interessant und bin auch an Bildern interessiert!

Meine Methode beruht noch auf dem Fangrohr nach Armin Krenz: Blindlöcher in die Erde machen. Wenn Hummel reinkrabbelt, das Rohr (Plastik, innen rauh) mit dem seitlichen Schlitz auf das Blindloch setzen und warten, bis die Hummel am Schlitz mit ihren Beinen sichtbar wird. Dann Fotodöschen über dieses Ende stecken, damit alles dunkel ist. Das obere Ende mit einer kleinen Platte zuhalten. Dann zum Kasten und Hummel reinlaufen lassen. Nachteil: Man sieht nix, aber mit der Zeit hat man es raus, wann sie drin sein dürfte. Dann Kasten für 1 - 2 Minuten mit Moos verschließen.

Hab mir oft schon gewünscht, eine Art Trichter ans Fangrohr zu machen, um auch Hummeln zu fangen, die nicht in ein Loch krabbeln. Ackerhummeln suchen oft an der Hauswand im Efeu. Vielleicht geht das mit Deiner Methode besser!? Erfolgsquote: klappt meist gut, wenn eine Hummel ein Blindloch gefunden hat.

[img:http://www.abload.de/img/l1090546-01w5uw9.jpg]

Viele Grüße
Christoph

Neo. Thomas 04.05.2013 04:34

http://diepresse.com/home/leben/gartenkralle/1397855/Neonicotinoide_Auch-Hummeln-wollen-ueberleben

Wenige Hummeln in Fulda Claudia 06.05.2013 13:00

Hallo an Alle !

Ich bin neu im Forum und haben auch noch wenig Erfahrung mit Hummeln.
Ich habe seit 3 Jahren selbstgebaute Hummelhäuschen mit Hummelklappe aufgestellt (mittlerweile sind es 3 Stück). Im ersten Jahr hatte ich nur ein Häuschen mit einer Erdhummel-Besiedlung (aktiv angesiedelt), letztes Jahr leider kein Glück (nur ein Häuschen besetzt mit einer Gartenhummel, die aber im Laufe des Sommers verschwunden war). Dieses Jahr sieht es sehr schlecht aus. Es fliegen kaum Hummeln bei uns und wenn, sind sie nicht auf Nestsuche. Wenn es insgesamt 10 Stück waren, die ich gesehen habe, sind das viel.
Habe zwar eine Erdhummel und eine Ackerhummel, die gesucht haben, eingesetzt. Sind aber beide nicht geblieben.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Raum Osthessen ? Ist die Nestsuche schon gelaufen ? Es ist immerhin schon Anfang Mai ! Der März und April waren bei uns viel zu kalt und es waren keine Hummeln unterwegs.

Viele Grüße
Claudia

Wenige Hummeln in Fulda Christian 07.05.2013 09:07

Hi Claudia,
bei uns in Bad Wildungen ists ähnlich, wenn Du mal die Berichte aus anderen Regionen liest, ist es fast dasselbe: Wenig Hummel, kurze Suchperiode. Am Sonntag hab ich Hummelfreunde gesprochen, die meinten, dass regional noch suchende Hummeln unterwegs sind. Bei mir ist das definitiv vorbei.
Kommt wohl drauf an wie hoch die Lage über NN ist.
Allerdings hatte ich mehr Glück bei den Ansiedlungen als Du.
Komisch, dass im letzten Jahr bei Dir nichts ging. Oder gar 2011 nur eine Ansiedlung, da gabs ja massig Königinnen. Vielleicht dass nur ein kleiner Handgriff zum Erfolg führt? Check mal alles durch: Standort der Kästen (wegen Umzug hab ich am Haus alle Kästen eben neu positioniert, dabei fiel sogar ein Schweglerkasten in Ungnade).
Oder Nistmaterial: wir experimentieren hier viel. Am liebsten mögen die Hummeln bei mir: Vogel/Mäusenester, Schweglerpolsterwolle, Kaninchenhaare.
Hast du vielleicht die Mottenklappe unten gelassen?

Weißt ja was ich meine: Irgend ne kleine Sache übersehen oder ändern. Schon läufts.

Gruß
Christian

Wenige Hummeln in Fulda Claudia 07.05.2013 10:34
Hi Claudia,
bei uns in Bad Wildungen ists ähnlich, wenn Du mal die Berichte aus anderen Regionen liest, ist es fast dasselbe: Wenig Hummel, kurze Suchperiode. Am Sonntag hab ich Hummelfreunde gesprochen, die meinten, dass regional noch suchende Hummeln unterwegs sind. Bei mir ist das definitiv vorbei.
Kommt wohl drauf an wie hoch die Lage über NN ist.
Allerdings hatte ich mehr Glück bei den Ansiedlungen als Du.
Komisch, dass im letzten Jahr bei Dir nichts ging. Oder gar 2011 nur eine Ansiedlung, da gabs ja massig Königinnen. Vielleicht dass nur ein kleiner Handgriff zum Erfolg führt? Check mal alles durch: Standort der Kästen (wegen Umzug hab ich am Haus alle Kästen eben neu positioniert, dabei fiel sogar ein Schweglerkasten in Ungnade).
Oder Nistmaterial: wir experimentieren hier viel. Am liebsten mögen die Hummeln bei mir: Vogel/Mäusenester, Schweglerpolsterwolle, Kaninchenhaare.
Hast du vielleicht die Mottenklappe unten gelassen?

Weißt ja was ich meine: Irgend ne kleine Sache übersehen oder ändern. Schon läufts.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

danke für Deine Rückantwort.

In 2011 hatte ich nur einen Kasten. Da hätte die Ansiedlung von mehreren Kästen wahrscheinlich weniger Probleme gemacht. Drei Kästen habe ich erst seit letztem Jahr.

Meine Kästen stehen in einer unaufgeräumten Gartenecke im Schatten mit Laubhauben, Reisighaufen und aufgeschichteten Aststücken drumherum. Ich habe gebrauchtes Mäusestreu geholt und Kapok draufggeben. Eine Laufmulde mit Vertiefung für ein angedeutetes Nest gemacht. Aufzuchtsdeckel zwischengelegt. Die Pappkartons haben im oberen Bereich und im Deckel Belüftungslöcher. Die Hummelklappen sind alle offen.
In meinem Garten gibt's überwiegend Stauden, heimlische Sträucher etc., so daß sich die Hummeln im Allgemeinen recht wohl fühlen und auch immer genug Trachtpflanzen vorhanden sind.
Pelz-/Mauerbienen fliegen jede Menge, aber keine Hummeln. Bei uns war's wirklich sehr kalt und regnerisch bis Ende April.

Ich habe im Forum die "Ansiedlung mit einem selbstgebauten konisch zulaufenden Hummelnetz mit Pappröhre am Ende" gelesen. Das versuche ich mal im nächsten Jahr.

Viele Grüße

Claudia

Ich bin berufstätig und kann nur abends nach 17.00 Uhr und am Wochenende nach Hummeln kucken. Kann es sein, daß die Königinnen eher vormittags oder mittags suchen ?

Problem beim Besiedeln neuer Hummelkästen Christian 07.05.2013 12:24

Kurz zu meiner Bilanz in Attnang und Gampern, Oberösterreich: Derzeit 9 Hummelkästen besiedelt, großteils Selbstansiedlungen - Acker-, Stein-, Wiesen- und Ackerhummeln. Gebe Christian recht - heuer ist auch bei uns ein "Ackerhummeljahr". Habe aber das Problem, dass ich im Frühjahr 22 Hummelhotels bauen ließ und an Freude abgegeben habe. Obwohl diese exakt gleich mit Material befüllt sind, wie die "alten" Hummelhotels, werden sie nicht von den Hummeln angenommen. Wäre es möglich, dass der Geruch der frischen Bretter daran schuld ist?
Dafür spricht auch, dass Besiedlungen durch mich überhaupt nicht geklappt haben. Mir wäre mit Euren Meinungen dazu sehr geholfen, weil ich meinen Freunden gerne eine Erklärung über den (hoffentlich nur heurigen) Misserfolg geben möchte... Danke, alles Gute! Christian

Problem beim Besiedeln neuer Hummelkästen Christian 08.05.2013 10:03

Hi,
erstmal schreiben wir unter gleichen Namen.
Mal sehen ob es uns gelingt, die anderen zu verwirren. Aber erstmal willkommen Christian Nr 3.

Meine, da ich Hummelfreunde getroffen hab, wo noch suchende Queens sind: Poste doch diese Frage nochmal später, vielleicht geht noch was. Was hast du für ein Holz? Leimbinder? Meine Kästen, die daraus sind, mögen die Erdhummeln gar nicht. Bei Acker/Wiesen/Steinhummel isses kein Problem.

Christian

Problem beim Besiedeln neuer Hummelkästen Luc 08.05.2013 16:20
Hi,
erstmal schreiben wir unter gleichen Namen.
Mal sehen ob es uns gelingt, die anderen zu verwirren. Aber erstmal willkommen Christian Nr 3.

Meine, da ich Hummelfreunde getroffen hab, wo noch suchende Queens sind: Poste doch diese Frage nochmal später, vielleicht geht noch was. Was hast du für ein Holz? Leimbinder? Meine Kästen, die daraus sind, mögen die Erdhummeln gar nicht. Bei Acker/Wiesen/Steinhummel isses kein Problem.

Christian

Die Aussenhülle wird nicht das Kriterium sein, ob Sein o. Nichtsein.
Das Nest u. die Aussen-Lage werden viel Einfluss haben.
Meine beide (eingesetzten) Erdhummeln brüten in einer Mehrschicht-Plattenbeute u. in einer halb versenkten Kunststoff-Kühlbox.

Luc

Problem beim Besiedeln neuer Hummelkästen Chris 11.05.2013 09:01

Servus Christian!
Um die Verwechslungsgefahr ein wenig zu mindern, werde ich künftig mit Chris unterschreiben. Wenn ich zuletzt nicht immer sehr viel Zeit hatte, nach "meinen" Hummelvölkern zu sehen, fiel mir auf, dass ich die Königinnen viel seltener oder gar nicht mehr sehe, wenn sie die Hummelhotels verlassen oder zurückkehren. Hoffe, es ist alles in Ordnung, und die Ausflüge werde deshalb weniger, weil sie bei der Brutpflege sind. Bei uns hier in Oö. gibts noch keinen Hummelnachwuchs.
Grüße! Chris