Beiträge aus 2012

Wirkung vom Hummelgift Christian 29.06.2012 13:15

Gestern wurde ich wieder mal von einer Baumhummel gestochen. Wie es sich gehört in die Augenbraue. Da halten die Tiere sich fest und stoßen ihren Stachel in die Haut.

Die Schwellung ist doppelt so stark wie nach nem Stich von einer Steinhummel. Wisst ihr da was bzgl Unterschiede vom Gift bei den Hummelarten?

Dann rutscht die Schwellung nach unten. Aufs Augenlied, in den Augenwinkel und dann unterhalb vom Auge. Nach 15 Stunden ist an der Stichstelle null Schwellung, dafür unter dem Auge eine große Quartel. Wie kann das sein? Wandert das Gift, ohne Zellen zu zerstören?

Gruß
Christian

Wirkung vom Hummelgift KiGaZw 29.06.2012 21:33

Mich hat letztes Jahr eine Ackerhummelkönigin in die Hand gestochen. Direkt zwischen den Knochen der Finger auf der Handoberfläche. Das hat 2 Stunden gepumpt, jeden Herzschlag habe ich gespürt. Ich hatte eine Schwellung bis zum Ellenbogen obwohl ich auf andere Insektenstiche überhaupt nicht reagiere (Bienen, Wespen usw.).

Im Gesicht ist es wohl noch schlimmer, da ist ja noch weniger "Fleisch" vorhanden.

Grüße und gute Besserung!

KiGaZw, mein Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Wirkung vom Hummelgift Bago 29.06.2012 21:50

Also Hummelstiche sind wohl aufgrund der Stachlgröße deutlich schmerzhafter als Wespenstiche. Bienenstiche sind in etwa gleich schmerzhaft.

Mich hat einmal eine Erdhummeljungkönigin gestochen, das wurde sehr dick und hat sehr wehgetan. Ist wohl in etwa vergleichbar mit einem Stich einer Hornissenarbeiterin. Ich frage mich, wie schmerzhaft der Stich einer Hornissenkönigin sein muss...

Gruß Alex

Wirkung vom Hummelgift ILJA 08.12.2012 07:46
Mich hat letztes Jahr eine Ackerhummelkönigin in die Hand gestochen. Direkt zwischen den Knochen der Finger auf der Handoberfläche. Das hat 2 Stunden gepumpt, jeden Herzschlag habe ich gespürt. Ich hatte eine Schwellung bis zum Ellenbogen obwohl ich auf andere Insektenstiche überhaupt nicht reagiere (Bienen, Wespen usw.).

Im Gesicht ist es wohl noch schlimmer, da ist ja noch weniger "Fleisch" vorhanden.

Grüße und gute Besserung!

KiGaZw, mein Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Mich haben 3 Erhummelarbeiterinnen attackiert und ins Gesicht gestochen, als ich ihr Haus auf "Sommerbetrieb" umstellen wollte. Es war eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, meine Augen waren fast zugeschwollen, insgesamt sah ich aus wie ein Boxer nach 12 Runden. Bin dann zum Arzt und habe eine Spritze bekommen. Seitdem bin vorsichtiger.

Gruss ILJA

Wirkung vom Hummelgift Karin B. 30.06.2012 13:25

Hallo Christian,
Blutergüsse im Gesicht rutschen ja auch nach untern - konnte ich nach der Entfernung meiner Weisheitszähne in schillernden Farben gut beobachten. Vielleicht liegt es einfach an der Schwerkraft, die die entzündete Flüssigkeit nach unten rutschen lässt? Eine Bekannte hatte letzthin auch ein Veilchen, vom Auge ausgehend wanderte das dann übers Gesicht ziemlich weit nach unten.
Alles Gute,
Karin

Gestern wurde ich wieder mal von einer Baumhummel gestochen. Wie es sich gehört in die Augenbraue. Da halten die Tiere sich fest und stoßen ihren Stachel in die Haut.

Die Schwellung ist doppelt so stark wie nach nem Stich von einer Steinhummel. Wisst ihr da was bzgl Unterschiede vom Gift bei den Hummelarten?

Dann rutscht die Schwellung nach unten. Aufs Augenlied, in den Augenwinkel und dann unterhalb vom Auge. Nach 15 Stunden ist an der Stichstelle null Schwellung, dafür unter dem Auge eine große Quartel. Wie kann das sein? Wandert das Gift, ohne Zellen zu zerstören?

Gruß
Christian
Erdhummeln im Garten. jens 29.06.2012 18:17

Hallo,

wie siedele ich am besten Erdhummeln um??

Wir graben momentan den Garten um und darin befindet sich ein Nest im Boden mit ca. 10-20 Erdhummeln.

Da ich lediglich ein älteres Semester von Mitarbeitern habe, die am liebsten die "Hau-Drauf" Methode anwenden würden, möchte ich mich einmal in diesem Forum umsehen und eine kompetente Meinung einholen wie man in diesem Falle vorgehen kann.

Bin dankbar für wertvolle Tipps.

Beste Grüße

Jens

Erdhummeln im Garten. KiGaZw 29.06.2012 19:00

Hallo und danke dass Du hier frägst! Gäbe es nur mehr Menschen wie Dich!

Jetzt noch umsiedeln?

Die Saison für Erdhummeln ist bald natürlich vorbei. Die paar Wochen, eher Tage kann man auch noch warten. Dann hat sich das "Problem" von selbst erledigt.

Umsiedeln, wenn es denn wirklich sein muss: Landratsamt fragen, das darf man ohne spezielle Kenntnisse bei artgeschützten Insekten nicht selbst machen. Jeder Landkreis hat einen Hornissen- oder Wespenberater, die kennen sich auch mit Hummeln aus.

Aber wie gesagt: Die Erdhummeln finden bald ein natürliches Ende. Jetzt ist noch die Königinnen- und Drohnenzucht dran, dann ist alles schon wieder vorbei für dieses Jahr und Ihr könnt weiter schaufeln.

Grüße KiGaZw, mein Hummeltagebuch (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Erdhummeln im Garten. Helena 30.06.2012 18:09

Schau sonst auch mal in dieser Beraterdatenbank (externer Link, nicht mehr verfügbar) nach, vielleicht findet sich ein Umsiedler in Deiner Nähe!

Ansonsten wäre es wirklich das beste, Ihr könntet die Arbeiten beim Nest verschieben, dann stirbt das Volk natürlich ab. 10 bis 20 Tiere dünken mich aber sehr wenig für die Art; womöglich sind das nur die Sammlerinnen und im Nest befinden sich noch mehr Tiere. Bei Störungen am Nest können Erdhummeln aggressiv werden!

alle Hummeln tot Helga Sattler 03.07.2012 08:13

Hallo Ihr Lieben,

hatte bis vor ein paar Tagen ein intaktes Hummelnest mit regem Flugverkehr. Gestern abend hab ich die erste tote Arbeiterin gefunden und heut morgen hab ich einen Blick ins Nest geworfen: keine lebendige Hummel mehr da. Einen Schädling konnte ich nicht entdecken, das Nest war ziemlich angewachsen, seit ich die Königin das erste mal bei mir (auf dem Balkon) entdeckt hatte. Ich bin noch blutige Anfängerin, was die Hummeln angeht; hat vielleicht jemand eine Erklärung für mich? Gruß, Helga.

alle Hummeln tot Fienchen 03.07.2012 09:26

Hallo Helga,

da gibt es sicher viele Möglichkeiten. Wie warm war es denn in den letzten Tagen bei dir? Balkon esind ja meist sonnig ausgerichtet.

Gruß Fienchen

alle Hummeln tot Helena 03.07.2012 12:56

Sind denn die toten Hummeln also alle noch im Nest drin? Also entweder hat eine Arbeiterin vergifteten Nektar eingetragen – so habe ich vermutlich meine Gartenhummeln verloren, innerhalb eines Tages sind alle Nestbewohner gestorben – oder etwas anderes. Es gibt Insektizide, die man auf den Boden streuen kann (z.B. gegen Blattläuse) und die dann auch den Nektar/Pollen vergiften. Oder in die Blüten gesprühtes Insektizid.
Bei Wachshummelbefall müsste das Nest versponnen sein, aber dann sterben die Arbeiterinnen nicht einfach so.

alle Hummeln tot Helga Sattler 04.07.2012 23:18
Sind denn die toten Hummeln also alle noch im Nest drin? Also entweder hat eine Arbeiterin vergifteten Nektar eingetragen – so habe ich vermutlich meine Gartenhummeln verloren, innerhalb eines Tages sind alle Nestbewohner gestorben – oder etwas anderes. Es gibt Insektizide, die man auf den Boden streuen kann (z.B. gegen Blattläuse) und die dann auch den Nektar/Pollen vergiften. Oder in die Blüten gesprühtes Insektizid.
Bei Wachshummelbefall müsste das Nest versponnen sein, aber dann sterben die Arbeiterinnen nicht einfach so.

Ich habe mich noch nicht getraut, das Nest zu öffnen. Mache ich aber noch. Wachsmotten sind nicht zu sehen.

alle Hummeln tot Michel 05.07.2012 03:36

Insektizid würde ich fast ausschließen, bei größeren Völkern stribt da nicht schlagartig von heute auf morgen das ganze Volk, da ja nicht alle Tiere gleich viel vom kontaminierten Nektar aufnehmen und damit zeitgleich eine letale Dosis aufnehmen. Schlagartiges Absterben des Nestes könnte ein Hinweis auf Hitzeschock sein. Man kann ja mal schauen, ob aus den Kokons was wird. Falls die schlüpfen, ist es kein Hitzeproblem. Wenn die auch alle Absterben oder bereits abgestorben sind, ist die Ursache in der Hitze zu finden (Puppen können ja, auch da sie bereits von der Umgebung abgetrennt sind durch den Kokon, keine vergiftete Nahrung mehr aufnehmen).

Schädlingsbedall führt auch nicht zum plötzlichen Tod aller Arbeiterinnen...

Wie gesagt, tippe auf Hitze als Ursache. Sind gegen Mittag schon 28-29 °C erreicht, was bei der hohen Luftfeuchte durchaus denkbar war (kaum Abkühlung in der Nacht), reichen 10-20 min pralle Sonne für eine Überhitzung aus.

Vg,
Michel

alle Hummeln tot Helena 05.07.2012 14:08

Also mein Gartenhummelvolk war äusserst vital und das Haus steht im Schatten. Zu der Zeit, als es plötzlich einging, war es auch noch nicht so heiss. Ich weiss einfach, dass noch vor einem Wochenende die Arbeiterinnen unterwegs waren und dann kurz darauf nix mehr. Und alle Tiere tot im Nest. Die Larven haben sich auch nicht mehr entwickelt (war dann wieder kälter geworden).
Aber man müsste die Tiere untersuchen, um z.B. Gift festzustellen, aber ich hab damals ja auch hier darüber berichtet.
Aber bei Helgas Volk denke ich auch, ein Südost-Balkon ist für Hummelhaltung wohl ungeeignet, selbst im Schatten wird der im Sommer zu warm.

alle Hummeln tot werner und heike 29.07.2012 12:50
Also mein Gartenhummelvolk war äusserst vital und das Haus steht im Schatten. Zu der Zeit, als es plötzlich einging, war es auch noch nicht so heiss. Ich weiss einfach, dass noch vor einem Wochenende die Arbeiterinnen unterwegs waren und dann kurz darauf nix mehr. Und alle Tiere tot im Nest. Die Larven haben sich auch nicht mehr entwickelt (war dann wieder kälter geworden).
Aber man müsste die Tiere untersuchen, um z.B. Gift festzustellen, aber ich hab damals ja auch hier darüber berichtet.
Aber bei Helgas Volk denke ich auch, ein Südost-Balkon ist für Hummelhaltung wohl ungeeignet, selbst im Schatten wird der im Sommer zu warm.

Kannst gerne unsser Hummelvolk kostenlos haben wenn Du es hier hollen kommst,in Bergheim bevior ich es vernichte.

alle Hummeln tot Helena 29.07.2012 13:37
Kannst gerne unsser Hummelvolk kostenlos haben wenn Du es hier hollen kommst,in Bergheim bevior ich es vernichte.

Wie bitte? Wir haben Ende Juli, praktisch alle Hummelvölker sind in der Endphase ihrer Existenz. Euer Einstand hier im Forum ist etwas befremdend, was möchtest Du damit erreichen? Dir ist bewusst, dass Hummeln geschützt sind und mutwilliges Zerstören eines Hummelvolkes strafbar ist? Zu gern hätte ich von Euch die Hintergründe Eurer Situation erfahren, denn wie gesagt, die Zeit für die Hummeln 2012 ist nahezu abgelaufen; die Jungköniginnen werden ausfliegen und woanders überwintern. Hummeln sind sehr wichtige Bestäuber im Frühjahr, wenn Bienen noch nicht fliegen. Eure Äpfel und Kirschen auf dem Tisch verdanken ihre Existenz sehr oft einer Hummelkönigin, die selbst bei Schnee knapp über Null Grad ausfliegt und diese Bäume bestäubt!

Ansonsten gibt es erfahrene Umsiedler (externer Link, nicht mehr verfügbar), wobei wenn Ihr wie gesagt bis jetzt «durchgehalten habt», dann gibts eigentlich nichts mehr umzusiedeln. Bitte seht von einer Zerstörung des Hummelvolkes ab!! Es wird die nächsten Wochen sowieso selber absterben!!!

alle Hummeln tot Helga Sattler 04.07.2012 23:10
Hallo Helga,

da gibt es sicher viele Möglichkeiten. Wie warm war es denn in den letzten Tagen bei dir? Balkon esind ja meist sonnig ausgerichtet.

Gruß Fienchen

Also mein Balkon ist zwar nach Süd-Osten ausgerichtet, ist aber überdacht. D. h., direkte Sonne haben nur die vorderen Blumenkästen, und zwar bis ca. 10 Uhr. Die Hummeln standen bis auf einen kurzen Zeitraum am Morgen immer im Schatten. Und die Temperaturen lagen in den vergangenen Tagen immer um die 30 Grad.

Gruß, Helga.

alle Hummeln tot Christian 08.07.2012 09:33

Hi Helga,
jetzt mach doch bitte mal die Kugel auf und überprüfe ob tote Hummeln drinnen sind. Dass tote Arbeiterinnen im Kaszen liegen ist normal. Ein paar Mal hab ichs schon erlebt, dass sich das Volk, nach dem Tod der Altkönigin, in Kürze verflogen hat. In deinem Fall wäre das Nest dann leer, evtl noch ein paar einzelne Arbeiterinnen drinnen. Also, um diese Jahreszeit wäre so etwas durchaus denkbar.

Gruß
Christian.

alle Hummeln tot Harry 10.07.2012 17:35

Am logischsten erscheint mir die Vermutung von Michael, aber dazu müsste man auch mal die Temperatur im Nest aufzeichnen, was für einen Laien nicht so einfach ist. Die meisten Kästen entwickeln eine Stauwärme, da die Luftzirkulation durch die kleinen Löcher nicht reicht. In der Erde haben die Hummeln eine angenehme Temperatur und können sie bei Kälte gut ausgleichen, bei Wärme müssen sie allerdings passen, denn die warme Luft bekommen sie einfach nicht weg. Man sieht ja immer wieder wie Hummeln vor dem Eingang sitzen um Frischluft ins Nest zu wedeln, was natürlich nicht gelingen kann. Schon garnicht, wenn die Wachsmottenklappe geschlossen ist. Das Schlagwort "Insektizide" wird meiner Ansicht nach auch viel zu voreilig eingesetzt und lässt sich auch nur mit Laboruntersuchungen, die recht teuer sind, beweisen. Man muss einfach mal in den Kasten reinschauen, um überhaupt einen Überblick zu bekommen.

Gruß Harry

Vergeblich fächelnde Hummeln? Dennis 10.07.2012 19:24

Hallo Harry,

bekommen sie einfach nicht weg. Man sieht ja immer wieder wie Hummeln vor dem
Eingang sitzen um Frischluft ins Nest zu wedeln, was natürlich nicht gelingen kann. Schon
garnicht, wenn die Wachsmottenklappe geschlossen ist. Das Schlagwort "Insektizide" wird

warum kann das nicht gelingen?
Ich hab ein Baumhummelvolk in einem Vogelnistkasten sitzen, die sitzen auch immer fächelnd vorm einzigen Eingang ... die scheinen das gut hinzukriegen.
Auch in meinem "richtigen" Hummelnistkasten mit einem Erdhummelvolk (sehe und) höre ich die Mädels im Laufgang ordentlich fächeln ... mir kommt das nicht so vor, als wäre das vergebene Liebesmüh. Meine Mottenklappe im Vorbau ist geschlossen, allerdings habe ich auf der anderen Seite des Vorbaus ein Lüftungsloch (mit Gaze bespannt) eingebaut (Modell "Hummelfreund").

Viele Grüße
Dennis

Vergeblich fächelnde Hummeln? KiGaZw 10.07.2012 21:00

Darum habe ich einen integrierten (externer Link, nicht mehr verfügbar) Vorbau.

Vergeblich fächelnde Hummeln? Helena 10.07.2012 21:09

Ein einziges Belüftungsloch ist doch einfach nicht ausreichend. Jedenfalls könnte man das aufgrund Deiner Beschreibung annehmen. Mit mehreren Löchern könnte Durchzug entstehen.

Vergeblich fächelnde Hummeln? Dennis 11.07.2012 19:03
Ein einziges Belüftungsloch ist doch einfach nicht ausreichend. Jedenfalls könnte man das aufgrund Deiner Beschreibung annehmen. Mit mehreren Löchern könnte Durchzug entstehen.

Hallo Helena,

nein, ich habe natürlich mehr als 1 Belüftungloch. Habe ein Belüftungsloch im Vorbau und weitere an den Kastenseiten. Genauer gesagt auf 2 Seiten je 5 Lüftungslöcher, je 3 unter dem Deckel und 2 knapp über dem Kastenboden.

Probleme mit Stauwärme, ob ich die kriege? Bisher hatte ich damit keine Probleme, allerdings liegt das daran, dass ich in SH wohne, wo es auch im Sommer nicht heiß wird, da stellt sich das Überhitzungsproblem im Gegensatz zum z.B. Rheintalgraben auch gar ned.

Hier ists eher ein Problem, im Frühjahr die Kästen warm zu kriegen.

Viele Grüße
Dennis

Vermeidung von Überhitzung Harry 10.07.2012 22:50

Bekanntlich steigt warme Luft nach oben. Deshalb sollte das Nest nach oben mit einem Gitter versehen sein, durch welches die warme Luft steigen kann. Über dem Gitter, dass die Größe des gesamten Nestraumes hat, kann mit 2 Querlüftungsöffnungen von ca. 15 x 8 cm genügend Stauwärme abgeführt werden. Hierbei entsteht kein Durchzug im Nest.
Bei 40 °C Stauwärme wird es für die Hummeln schon sehr kritisch. Höhere Temperaturen führen zum absterben der Hummeln.

Vermeidung von Überhitzung LUC 11.07.2012 19:08

Harry hat schon recht, bei seinem Kastentyp lässt sich der Luftaustausch gut regulieren. Bei meinen alten länglichen Bauten ist im hinterem Teil der Nistkarton, und vorne sind seitlich an 3 Seiten je eine 35mm Bohrung. Beim starken Steinhummelnest entsteht über dem Nistkarton kaum abtrocknendes Schwitzwasser, der Abzug ist hier viel zu schwach.
Beim kleinen Völkern mag das gehen. Man lernt.

LUC

alle Hummeln tot Helga Sattler 03.07.2012 08:13

Hallo Ihr Lieben,

hatte bis vor ein paar Tagen ein intaktes Hummelnest mit regem Flugverkehr. Gestern abend hab ich die erste tote Arbeiterin gefunden und heut morgen hab ich einen Blick ins Nest geworfen: keine lebendige Hummel mehr da. Einen Schädling konnte ich nicht entdecken, das Nest war ziemlich angewachsen, seit ich die Königin das erste mal bei mir (auf dem Balkon) entdeckt hatte. Ich bin noch blutige Anfängerin, was die Hummeln angeht; hat vielleicht jemand eine Erklärung für mich? Gruß, Helga.

Hummeln räumen Kapok raus LUC 03.07.2012 17:30

Hallo,
nachdem gestern beim Steinhummelvolk der bisher stärkste Flugbetrieb war (Volk etwa 100 Ex.), sehe ich heute früh
vor u. im Eingang etwa gut kinderfaustgrosse Menge Kapok. Dazwischen wenige träge Arbeiterinnen. Habe diesen Knäuel vor Nistkasten deponiert, u. musste dann zur Arbeit. ( 6 Uhr ).
Um 16 Uhr war wieder normaler Flugbetrieb. Hier Königin aktiv eingesetzt am 26.4. , erste Arbeiterin nach 18 Tagen.
Könnte es sein, das dieses von mir noch nicht beobachtete Verhalten auf Platzmangel schliessen lässt, bzw zur Nestvergrösserung ein Teil ausgeräumt wurde? Nistkasten bis dato ungeöffnet.

Bitte um Kommentare

mfg LUC

Hummeln räumen Kapok raus Helena 04.07.2012 15:29

Ich gehe davon aus, dass der Kasten den ganzen Tag Schatten hat?
Kapok hat sehr gute Isoliereigenschaften; gut möglich, dass Platzmangel herrscht oder es den Damen zu warm wurde.
Eine Nestinspektion würde ich dennoch mal vornehmen. Hast Du eine Mottenklappe? Wenn nicht, dann umso eher kontrollieren. Ich finde, wenn man schon Hummeln in einem Kasten ansiedelt, hat man auch eine gewisse Verantwortung, ihre Entwicklung zu beobachten und ggf. gegen die Motte vorzugehen.

Hummeln räumen Kapok raus LUC 04.07.2012 16:01
Ich gehe davon aus, dass der Kasten den ganzen Tag Schatten hat?
Kapok hat sehr gute Isoliereigenschaften; gut möglich, dass Platzmangel herrscht oder es den Damen zu warm wurde.
Eine Nestinspektion würde ich dennoch mal vornehmen. Hast Du eine Mottenklappe? Wenn nicht, dann umso eher kontrollieren. Ich finde, wenn man schon Hummeln in einem Kasten ansiedelt, hat man auch eine gewisse Verantwortung, ihre Entwicklung zu beobachten und ggf. gegen die Motte vorzugehen.

Hallo,
an meinen verbliebenen 4 Hummelkasten - von 6, sind alle mit Klappe. Die Klappe stand beinah steil in die Höhe, derart dick stand der Kapok am Flugloch. Sebstverständlich stehen alle Nester im Schatten, wobei es mich wundert, dass beinahe jährlich ein Hummelnest an der Haussüdwand besteht. Diese befinden sich immer unter dem Scheiterhaufen, Jedoch findet hier auch eine Luftzirkulation statt. Heuer Wiesenhummel, im Vorjahr Ackerhummel. Letztere aber mit Wachshummelbefall. Dies wird bei diesen Nestern wohl eher die Regel sein. Bei uns steht immer irgenwo abgedecktes Brennholz herum, um Nachwuchs mache ich mir keine Sorgen. Auf dem Land stehen die Aussichten für Hummeln noch gut, auch Gras-, Veränderliche-, u. auch ich glaub die Sandhummel sieht man hier heuer.
Nachdem mich Vaters Honigbienen jahrzehntelang genug gestochen haben - logisch, weil Bärenfellfrisur, bin ich nicht unbedingt heiss auf erneute Stichattacken. Erst wenn wirklich Gefahr im Verzug besteht, öffne ich das Nest. Nur bei der Ackerhummel habe ich Kontrollen gemacht.
Bei mir sind in den Kunstbauten 2 Steinhummelnester, u. je 1 Acker- u Gartenhummelnest. Grashummel u Erdhummel waren
nach 2Wochen verschollen, schade.

mfg

LUC

Hummeln räumen Kapok raus Ron 05.07.2012 17:10

Musst mal reinschauen, dann siehst du es.

Ron

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen Martin 08.07.2012 18:12

Heute sah ich eine Baumhummel mit Pollenhöschen. Von der Größe kann es eigentlich nur eine Königin gewesen sein. Hat hier schon mal jemand beobachtet, dass Jungköniginnen für das Mutternest sammeln? Oder gibt es bei der Baumhummel auch mal Arbeiterinnen die Königinnengröße erreichen?

Gruß,
Martin

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen Bago 08.07.2012 18:29

Hallo,

manche Jungköniginnen sammeln tatsächlich für das Mutternest...

Bei der Baumhummel dürfte es sich aber eher um eine Königin handeln, die wieder eine Nestgründung vollzieht. Ich sehe jedes Jahr im September Baumhummeljungköniginnen, nur wo kommen die her??? Die Antwort kann nur sein, dass Baumhummeljungköniginnen noch im selben Jahr wieder ein Nest gründen. Von der Zeit her würde es perfekt passen.

Vorgestern habe ich auch eine Baumhummelkönigin an der Katzenminze gesehen, reichlich spät.

Gestern sah ich auch eine Erdhummelkönigin mit Pollen.

Gruß Alex aus Dortmund

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen Martin 08.07.2012 18:53

In England scheint eine zweite Generation bei der Baumhummel jedenfalls nichts ungewöhnliches zu sein. Aber das gilt dort auch für die Wiesenhummel.

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen Bago 08.07.2012 19:10
In England scheint eine zweite Generation bei der Baumhummel jedenfalls nichts ungewöhnliches zu sein. Aber das gilt dort auch für die Wiesenhummel.

So viel ich weiß ist eine zweite Baumhummelgeneration auch nicht so ungewöhnlich...

Bei pratorum kann ich keine Aussage dazu machen.

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen LUC 08.07.2012 20:11
In England scheint eine zweite Generation bei der Baumhummel jedenfalls nichts ungewöhnliches zu sein. Aber das gilt dort auch für die Wiesenhummel.

So viel ich weiß ist eine zweite Baumhummelgeneration auch nicht so ungewöhnlich...

Bei pratorum kann ich keine Aussage dazu machen.

Hallo Bago,
darf ich Dich fragen in welcher Seehöhe dein Standort liegt. Phänologisch scheint Ihr etwa einen Monat voraus zu sein, als meine tiefmontane Gegend 550/560m im Alpenvorland. Es fällt einfach auf wie früh bei Euch die Königinnen im Kasten einziehen. Die Steinhummel beispielsweise erscheint bei mir dieses Jahr erst Ende April, Ackerhummel noch später.

mfg Luc

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen Bago 08.07.2012 20:32

Hallo,

Dortmund liegt auf 70-250m über NN. Mein Teil liegt auf ca.100m.

Ja, die ersten Königinnen erscheinen bei mir immer sehr früh. In 2007 gab es sogar im Januar Erdhummeln, welche leider alle verhungert sind. Normalerweise erscheinen die ersten Königinnen gegen Anfang März, teilweise auch früher. Dazu zählen Erd-, Baum- und Wiesenhummeln. Ein bis zwei Wochen später kommen dann auch Stein-, Garten- und Ackerhummeln. Dies ist meist gegen Mitte März der Fall.

Erste Ansiedlungen gibt es meist gegen Mitte März...

Die letzten Hummeln verkriechen sich hier auch erst im November, teils später, da es vor Ende Dez. auch nicht kalt wird. Besser gesagt: Hier ist nur der Januar und stellenweise der Februar kalt. Ansonsten ist es hier sehr mild. Schnee ist nicht sooo häufig. Aber wir haben auch meist keinen richtigen Sommer...wenn dann aber richtig.

Gruß Alex aus Dortmund

Baumhummelkönigin mit Pollenhöschen LUC 09.07.2012 16:22
Hallo,

Dortmund liegt auf 70-250m über NN. Mein Teil liegt auf ca.100m.

Ja, die ersten Königinnen erscheinen bei mir immer sehr früh. In 2007 gab es sogar im Januar Erdhummeln, welche leider alle verhungert sind. Normalerweise erscheinen die ersten Königinnen gegen Anfang März, teilweise auch früher. Dazu zählen Erd-, Baum- und Wiesenhummeln. Ein bis zwei Wochen später kommen dann auch Stein-, Garten- und Ackerhummeln. Dies ist meist gegen Mitte März der Fall.

Erste Ansiedlungen gibt es meist gegen Mitte März...

Die letzten Hummeln verkriechen sich hier auch erst im November, teils später, da es vor Ende Dez. auch nicht kalt wird. Besser gesagt: Hier ist nur der Januar und stellenweise der Februar kalt. Ansonsten ist es hier sehr mild. Schnee ist nicht sooo häufig. Aber wir haben auch meist keinen richtigen Sommer...wenn dann aber richtig.

Hallo Alex,

wenn ich mir so vorstelle, wie schnell ich von Zuhause aus einen Dreitausender erklimme ( Dachstein, knapp 3000m),
muss ich erst mal nachdenken wo es Richtung 100 m geht. In Österreich ist glaub ich bei 120m Tiefstlage.
Als Phänologiemelder der Wetterwarte ZAMG sind für mich floristische u. faunistische Angaben immer mit der Höhenlage gekoppelt, deshalb die Anfrage.

Grüsse aus OÖ, LUC

Hummeln räumen Kapok raus LUC 10.07.2012 17:17

Servus,
das vorgenannte Steinhummelvolk räumt noch immer raus. Meist über Nacht, nur geringe Mengen am Tag, aber doch permanent. Ausgerechnet das stärkste Hummelvolk im Garten musste in den kleinsten Brutraum einziehen. Bei z.Zt.
etwa 200 Arbeiterinnen wird es ihnen zu eng geworden sein. Was besonders auffällt: die erstausfliegenden Arbeiterinnen
fliegen bei der Rückkehr vielfach zuerst den vor u. daneben liegenden Kapok an, und nicht den Eingang. Auch die nicht gleich die Klappe überwindenden Junghummeln fliegen zwischendrin den Kapok an. Weil sie aber diesen im Nest gar nicht sehen können, vermute ich eine starke Geruchsbindung der Hummeln zum Nest. Entferne den Kapok täglich.
Gibt es andere Erklärungen?

Gruß LUC

endlich rockt´s am Lavendel Fienchen 12.07.2012 11:33

Hallo miteinander,

also bin zwar immer noch pessimistisch was die "Art" Hummel angeht, aber:

nach nunmehr zwei Wochen Blühzeit haben endlich auch Hummeln meine 6m² Lavendel entdeckt; Bienen waren viel schneller. Viele Arbeiterinnen der Erdhummel, aber auch immer einige Exemplare Stein-, Acker- und Baumhummel. Auch wenige Königinnen konnte ich schon sehen.

Mehrere Drohnen (Erdhummel und Steinhummel) nächtigen auch dran. Gestern habe ich vermutlich einen schönen Drohn der hellen Erdhummel geseheh. Fotos sind nicht so dolle, aber vielleicht stell ich trotzdem noch welche ein um bei der Bestimmung sicherzugehen.

Vielleicht gibt ja wirklich noch Hoffnung!

endlich rockt´s am Lavendel Bulli 13.07.2012 01:05

Hallo,

bei mir auch. Seit Wochen blüht der Lavendel und immer sah ich nur Honigbienen. Manchmal auch einen Kohlweißling.

Heute abend dann waren vier kleine Ackerhummeln und drei größere wunderbar reflektierende Erdhummeln dran.

Die letzten Tage waren relativ kühl Nachttemperaturen bis 15 Grad heruter. Teilweise gab es kräftige Schauer. Heute Nacht ging es bis 12 Grad herunter und am Tag war es nicht wärmer als ca. 22 Grad bei stetigem Westwind. Auch immer wieder Schauer oder dicke Wolken zwischen sehr sonnigen Abschnitten.

Schon interessant. Grüße Bulli