Hallo,
Hat von Euch schon mal einer Bombus veteranus in der Natur gesehen? Nach der roten Liste dürfte sie garnicht so selten sein, trotzdem ist sie nach dem Anschein im Forum weniger häufig als man annehmen dürfte
Grüße,
Christian
Statisches Archiv des ehemaligen Hummelforums auf bombus.de (2003–2017).
Hallo,
Hat von Euch schon mal einer Bombus veteranus in der Natur gesehen? Nach der roten Liste dürfte sie garnicht so selten sein, trotzdem ist sie nach dem Anschein im Forum weniger häufig als man annehmen dürfte
Grüße,
Christian
Seit ich weiß, wo es sie bei mir zu Hause gibt, sehe ich sie jedes Jahr.
Im Alpenvorland auf Feuchtwiesen und manchmal sogar auf feuchten Fettwiesen.
Und: im Gebirge im unteren Bergwaldbereich (500-1000m) an feuchten Nordhängen.
Aber trotzdem ist die Verbreitung irgendwie sehr lückig.
Ein Bekannter von mir, der darüber seine Diplomarbeit machte, fand mehrmals, dass sie Nester von B. ruderarius okkupierte...
Ob das eine tiefere Bedeutung hat?
Ich habe jedenfalls jetzt den Eindruck, dass sie auf feuchten Wiesen dort vorkommt, wo auch ruderarius vorkommt, gebe aber gerne zu, dass das eine sehr vage Vermutung ist.
mfG JN
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Hallo,
Hat von Euch schon mal einer Bombus veteranus in der Natur gesehen? Nach der roten Liste dürfte sie garnicht so selten sein, trotzdem ist sie nach dem Anschein im Forum weniger häufig als man annehmen dürfte
Grüße,
Christian
Danke Johann,
Für die interessanten Informationen. Ich werde dann noch genauer hinsehen.
Grüße,
Christian
Hallo,
Bombus veteranus scheint noch einigermaßen in Mittelgebirgen verbreitet zu sein, im Tiefland gibt es dagegen kaum Fundorte. Das Bieneninstitut Bonn hat vor einigen Jahren mal Bombus veteranus gezüchtet und in der Eifel (Mittelgebirge bei Aachen) wieder ausgesetzt und so den Bestand vermehrt. Bereits vor der Zucht fand man in der Eifel noch Fundorte.
Link (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Gruß Bago
Link (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Darüber bin ich vor längerer Zeit auch mal gestolpert. Haben die dazu etwas veröffentlicht? Ich hab irgendwie nichts gefunden.
Link (externer Link, nicht mehr verfügbar)
Darüber bin ich vor längerer Zeit auch mal gestolpert. Haben die dazu etwas veröffentlicht? Ich hab irgendwie nichts gefunden.
Das war wohl nur eine Diplomarbeit. Aus dem Abstract:
"Die Analyse der Daten ergab für die Nie-
derlande in der Zeit vor 1950 ein nahezu
flächendeckendes Vorkommen. Danach
konnten nur noch an einigen wenigen Stand-
orten Sandhummeln gefangen werden."
"In Deutschland wurde
B. veteranus wiederholt in den südlichen
Bundesländern Baden Württemberg und
Bayern nachgewiesen."
"Um die Fundorte von B. veteranus zu
charakterisieren, wurden in der Eifel 3 Hum-
melnester ausgegraben und deren Nestar-
chitektur, Lage im Gelände, Tiefe, Boden-
feuchtigkeit und Koloniegröße untersucht.
Alle Nesthöhlen waren ursprünglich Mäu-
senester,[...] Dies
lässt vermuten, dass feuchte und ungestörte
Standorte in unterschiedlichen Höhenlagen
als Neststandorte von B. veteranus bevor-
zugt werden."
Quelle: http://www.apidologie.org/articles/apido/pdf/2000/05/abstracts.pdf
Grüße,
Christian
Das war wohl nur eine Diplomarbeit. Aus dem Abstract:
Oh, danke.
Wär schon interessant gewesen, gerade folgender Satz aus Bagos Link macht doch sehr neugierig:
"Zudem konnte eine Methodik zur Haltung langrüsseliger Hummelarten unter kontrollierten Bedingungen entwickelt werden, die zur Untersuchung der Volksentwicklung wesentlich beitrug."
Gruß,
Martin
Eigentlich wollte ich nicht schon wieder mit einer Bestimmungsanfrage ankommen, aber da es hier wohl von Interesse ist. Ich habe zwei Kandidatinnen. Bei der ersten war ich mir schon "im Feld" ziemlich sicher. So und nicht anders habe ich mir jedenfalls eine veteranus nach den Beschreibungen und den wenigen zugänglichen Bildern immer vorgestellt: Schön schwarz-grau "gestreift".
Blütenbesuch fast ausschließlich an Braunelle. Kurz wechselte sie mal auf den Rotklee, wo wenigstens ein paar brauchbare Fotos entstanden. Das war übrigens in Ufernähe am Altmühlsee.
[img:http://www.bildercache.de/bild/20110709-204331-453.jpg]
[img:http://www.bildercache.de/bild/20110709-204426-777.jpg]
Bei der zweiten aus dem Altmühltal bin ich mir nicht sicher. Hielt sie ursprünglich für eine Waldhummel. Habe sie nur fotografiert, weil sie sich auf dem mannshohen Weidenröschen so schön anbot.
Ich habe schon einige sehr ausgebleichte Waldhummeln gesehen, aber zumindest ein Schimmer orange war schon noch zu erkennen auf den letzten Tergiten. Den suchte ich hier vergeblich. Trotzdem fehlt ihr das typisch(?) gestreifte Aussehen, stattdessen hat sie nur ein deutliches schwarzes Band - genau wie die hier zu findenden Waldhummeln.
[img:http://www.bildercache.de/bild/20110709-205710-894.jpg]
[img:http://www.bildercache.de/bild/20110709-205802-496.jpg]
🖼 Bild nicht mehr verfügbar
Nach der roten Liste dürfte sie garnicht so selten sein
In jedem Fall musste ich sehr viele Waldhummeln sehr genau ansehen, bis mal eine veteranus drunter war.
Über den Status (D 3) habe ich mich auch schon gewundert. Wenn man sich die Verbreitungskarten so ansieht würde ich die eher auf 2 vermuten. Vielleicht sind aber die bestehenden Populationen doch noch stabil genug?
Hallo,
der Link (externer Link, nicht mehr verfügbar) beschreibt das Vorkommen von veteranus, dort wird sie für den Teil Deutschlands als vom Aussterben bedroht bezeichnet, ähnliches gilt für humilis und den Rest. (Untersuchungsgebiet zwischen Egge und Weser)
Gruß Bago
Die Ackerhummeln entwickeln sich zwar langsam, werden aber stätig mehr. Mittlerweile gehören dem Volk etwa 45 Tiere an, die meiste Anzahl ist aber im Sammeldienst, etwa 60%. Erstaunlicherweise gibt es aber noch keine Geschlechtierbrut, nur ein Ackerhummeldrohn ist Ende Juni abgeflogen, das war wohl ein versehen der Königin...
Bin mal gespannt wann es die ersten Jungkönginnen gibt, in der Natur habe ich jedenfalls gegen Ende Juni (so früh wie noch nie) eine gesehen.
[img:https://lh4.googleusercontent.com/-nDV-w0BrQuA/ThScaIBjFAI/AAAAAAAAAQI/3fN3mzev1cY/Bild%252520679.jpg] Ackerhummelnest vom 5.7.; Königin untern links.
Mal ne Frage, bauen die bei Dir nach außen? Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob es dem Ende zuging, aber im äußeren Bereich sind ja etliche Larven und Puppenwiegen zu erkennen.
Soviel wie bei mir, doch liegen die alle über den alten Waben. Das heißt beim Kontrollieren sehe ich fast nur belebte Waben und die alten sind tief unten.
Christian
Hallo Christian,
ja, Hummeln bauen gerne nach außen, während zentral die Pollen und Nektartönnchen liegen. Später aber verschwimmt diese Anordnung etwas, gerade bei starken Völkern geht diese Anordnung irgendwann verloren und es wird kreuz und quer durcheinander gebaut ;-) Gerade Erdhummeln sind da eh etwas schlampiger...
@Bago: Schönes Nest! Höhepunkt bei der Ackerhummel war hier immer Mitte-Ende August, manchmal auch erst im September.
Vg,
Michel
Ich hab so eine frage, warum keine vom euch macht live übertragung vom "hummelnest" meine ich von anflügbrett für ein zwei stunden zum entspannen weil nicht jeder hat möglichkeit platz für hummel anbitten, z.b. ich, hab kein land unter dem füssen für einige zeit nur wasser, so ein job :-(
es gibt einige internet seite wie
blogtv.com
oder jedermenge andere internetseiten wo kann sowas ausstrahlen.
Vorraus dankbar ihnen !
Wollte mal fragen, ob eure Gartenhummeln, wer denn welche hat, ihren Zyklus schon beendet haben?
Ich hab selbst kein solches Nest, konnte aber mit Rittersporn/Eisenhut/Fingerhut zahlreiche Arbeiterinnen anlocken. Seit drei Tagen ist damit Schluß, wie im letzten Jahr ein plötzliches Ende. Dafür sammelt eine Jungkönigin Nektar.
Glaube auch dass es um diese Jahreszeit durchaus normal ist, dass diese Völker absterben.
Christian
Hallo Allerseits,
habe gestern fast den Supergau für ein Steinhummelvolk verursacht.
Ich wollte mal wieder ( nach 8 Wochen) rasen mähen. Nicht daß jetzt gleich einige die Augen verdrehen, ich mähe nur einige Wege im Gartenbereich, daß Mensch sie auch benutzen kann. Nun jedenfalls sind die Wühlmäuse in diesem Jahr äußerst aktiv und bevor ich dem Schneidmesser den Garaus mache trat ich die Wühlmausgänge zu. Dabei zerstörte ich aus Versehen fast ein Steinhummelnest, das sich dicht an einem Taxus befindet.
Nach meiner Tat sammelten sich ca. 10 bis 20 Einzeltiere vor dem ehemaligen Eingang bis sie doch noch ein Löchlein fanden, durch das sie dann und auch heute ein und aus fliegen.
Nun zu meiner Frage:
Habe heute die Tierchen ein wenig länger beobachtet und dabei fiel mir auf, daß einige Tiere halbwechs im Erdreich und halbwechs im Gras ein Tunnelsystem benutzen aber nicht von außen darein fliegen, sondern scheinbar aus der Erde dann hoch kommen. Größe ca. 50 x 50 cm vom Nest aus in westlicher, nördlicher und südlicher Richtung. Kein Gang hinter dem Einflugloch in Richtung Osten.WOZU DIENT DAS ??? Habe ich evtl bei meinem Zerstörungsakt Befestigungen vom Nest ins Erdreich zerstört oder dient das Röhrensystem der Belüftung?
Mit Dank für Erklärung und Dank für diese Seite hier
Frank
Hallo,
als ich vor einigen Tagen einen Nistkasten kontrollierte, fiel mir auf, dass der Deckel des Innenkastens (Pappkartonkiste) ziemlich feucht war.
Zur Erläuterung: Mein Nistkasten ist wie folgt aufgebaut: Holzaußenkasten mit Holzdeckel, Innenkasten aus Pappkarton mit aufgelegtem Pappdeckel (so kann man diesen bei Kontrollen einfach beiseite legen). Zwischen dem Deckel des Innen- und Außenkastens habe ich noch eine Gaze gespannt - für den Fall, dass doch mal etwas über einen Spalt zwischen Außendeckel und Außenkasten ins Innere eindringt, wird es dann durch die Gaze aufgehalten.
Ich habe also einen Tag später den feuchten Innenpappdeckel durch einen trockenen neuen ersetzt. Dann heute wieder den Deckel kontrolliert - es hatte über Nacht geregnet. Wieder war der Innenpappdeckel klamm - nicht missverstehen, er war nicht triefnass sondern einfach nur klamm (ihr kennt ja sicher, wie sich klamme/feuchte Pappe anfühlt), genauso wie der Rest des Pappkartons - das hatte ich allerdings erst heute zum ersten Mal geprüft.
Meine Frage: Was kann/muss/soll ich in diesem Fall tun? Soll ich überhaupt was tun?
Spontan dachte ich daran, an einem warmen Tag das Nest mal eine halbe Stunde ohne Deckel offenstehen zu lassen und so "zu trocknen" (natürlich unter Aufsicht).
Das Volk war bei der letzten Kontrolle m.E. gut entwickelt - großes Nest (Erdhummel), viele Larven, volle Honigtönnchen, viele wehrhafte Arbeiterinnen - sowie die ersten drei Jungköniginnen. Auch am Flugloch zeigt das Volk keine Auffälligkeiten, es wird fleißig ein- und ausgeflogen und auch Pollen eingetragen.
Viele Grüße,
danke für die Hilfe/Antworten,
Dennis
Hallo, bei mir ist alles trocken!
Wir hier hatten gestern bis zu 99% Luftfeuchtigkeit, das reicht für "gefühlte Feuchtigkeit"!
Oder wandert der Regen unter Deinem Deckel als Tropfen entlang und gelangt so ins Hummelnest? Dann wäre eine bauliche Tropfkante eine einfache Lösung. Also konstruktiver Holzschutz sozusagen. Der Tropfen kann dann nicht mehr kriechen, sondern hat den niedrigsten Punk erreicht und tropft vom Haus auf den Boden darunter.
Oder wandert der Regen unter Deinem Deckel als Tropfen entlang und gelangt so ins Hummelnest? Dann wäre eine bauliche Tropfkante eine einfache Lösung. Also konstruktiver Holzschutz sozusagen. Der Tropfen kann dann nicht mehr kriechen, sondern hat den niedrigsten Punk erreicht und tropft vom Haus auf den Boden darunter.
Hallo Stefan,
ich hatte bzgl. der wandernden Tropfen die Gaze im Verdacht, die teilweise stark überstand, mein Gedanke war, dass über die Gaze evtl. Wasser in den Kasten gewandert ist. Entsprechend habe ich die Gaze eingekürzt.
Allerdings war der Karton heute wieder klamm.
Tropfkante? Wie würde ich die an dem Deckel realisieren können? Kann mir da jetzt gerade nix drunter vorstellen.
Und wie kann ich die bereits in den Kasten eingedrungene Feuchtigkeit wieder rauskriegen? So wie ich angedacht hatte, den Kasten mal bei warmen Wetter eine halbe Stunde "lüften"/trocknen lassen?
Viele Grüße,
Dennis
Oder wandert der Regen unter Deinem Deckel als Tropfen entlang und gelangt so ins Hummelnest? Dann wäre eine bauliche Tropfkante eine einfache Lösung. Also konstruktiver Holzschutz sozusagen. Der Tropfen kann dann nicht mehr kriechen, sondern hat den niedrigsten Punk erreicht und tropft vom Haus auf den Boden darunter.
Hallo Stefan,
ich hatte bzgl. der wandernden Tropfen die Gaze im Verdacht, die teilweise stark überstand, mein Gedanke war, dass über die Gaze evtl. Wasser in den Kasten gewandert ist. Entsprechend habe ich die Gaze eingekürzt.
Allerdings war der Karton heute wieder klamm.
Tropfkante?
Du nimmst irgendein Baumaterial (Holz/Kunststoff/Aluminium/Gartenteichfolie/...), was Du so an der Außenkante Deines Daches anbringst, so daß der Regen, der sich auf Deinem Dach sammelt, seitlich abläuft und an der Kante dieses Baumaterials abtropft und nicht seitlich auf Grund der Oberflächenspannung des Wassers Richtung Hummelnistkastenwand kriechen kann.
z.B. nimmst Du ein dünnes Brettchen, das breiter ist als Dein Dach dick und setzt es seitlich von außen an Dein Dach. Du hast dann nach unten hin einen Überstand (ca.1,5cm könnte reichen, mehr schadet nicht) , denn die obere Kante des Holzbrettchens muß bündig mit Deinem Flachdach abschließen, sonst hast Du ja einen See auf dem Dach.
Das Wasser läuft also am Brettchen herunter und hängt dann als Tropfen unten an der Kante, kann jedoch nicht mehr unter dem Dach entlang Richtung Hummelnistkastenwand kriechen, da Wasser beim besten Willen nicht bergauffließen kann.
Wenn Du nicht Schrauben oder Nageln/Tackern willst, Silikon hält auch manches Material gut und wasserdicht fest, sodaß es im Zwischenraum nicht gammeln kann.
Viel Erfolg
Wie würde ich die an dem Deckel realisieren können? Kann mir da jetzt gerade nix drunter vorstellen.
Und wie kann ich die bereits in den Kasten eingedrungene Feuchtigkeit wieder rauskriegen? So wie ich angedacht hatte, den Kasten mal bei warmen Wetter eine halbe Stunde "lüften"/trocknen lassen?
Viele Grüße,
Dennis
Hallo,
habe mich heute des Feuchtigkeitsproblems angenommen.
Dazu habe ich den Kasten erstmal geöffnet und in geöffnetem Zustand (es war schönes, warmes Wetter selbstverständlich) ca. 1 Stunde lang trocknen lassen. Hatte über den geöffneten Kasten allerdings noch eine Gaze gespannt, damit möglichst wenig Hummel (uneingeflogene) raus- und nichts anderes rein kann. Trotzdem hat es irgendwie eine Fliege reingeschafft, hoffe es war nicht gerade eine "Brachichoma devia" ...
Außerdem habe ich bei der Gelegenheit alles Streu, das feucht war, entsorgt und durch neues ersetzt - speziell in den Ecken war das Streu sehr feucht - das dürfte wohl das Hummelklo sein, v.a. auch deswegen, weil die Ecke, die am weitesten vom Nest entfernt war, am großflächigsten nass war.
Nach dieser Aktion (1 Stunde trocken + Streu austauschen) waren auch die Kartonseitenwände wieder trocken, anschließend hab ich den Kasten wieder zugemacht und hoffe, damit den Hummel geholfen zu haben.
Mir fiel auch auf, dass solange der Kasten offen war, die Hummel sehr unruhig waren, viele flogen immer an der Gaze entlang ... kaum hatte ich aber den Deckel drauf, waren sie ruhiger, einige Minuten später schaute ich dann darunter und fast alle saßen wieder friedlich auf dem Nest - sie scheinen es nicht zu mögen, wenn ihr Nest nach oben hin offen ist - was auch verständlich ist, sie nisten ja unterirdisch.
Das mit der Tropfkante werde ich dieser Tage auch noch zu realisieren versuchen!
Viele Grüße
Dennis
Ich bin mir eigentlich recht sicher, dass es sich bei dem Tier um Bombus humilis handelt, doch irgendwie passt die Region/Fundort nicht. Fundort: Dortmunder-Südwesten. Die allgemeine Behaarung ist für Bombus pascuorum schon ungwöhnlich, wie ich finde, auch das Mesosoma. Kann natürlich auch sein, dass ich mich irre. Ich würde gerne eine objektive Meinung dazu hören. Die Bilder sind leider nicht von guter Qualität. Sie wechselte schnell die Pflanzen und interessierte sich nur für Inkarnatklee und Ziest, nie für Lavendel etc. Scheute auch eher den Kontakt zu anderen Hummeln.
[img:https://lh3.googleusercontent.com/-zEH5utFXd8w/ThddBQQ22JI/AAAAAAAAAQg/JUdKtgT6eDg/Bild%252520710.jpg]
[img:https://lh4.googleusercontent.com/-qoHlLWNs8hM/Thddj3sROcI/AAAAAAAAAQk/fMx96iRnWG4/Bild%252520715.jpg]
[img:https://lh4.googleusercontent.com/-I9dIFoGap24/ThddvPiYdJI/AAAAAAAAAQo/144fZzePcQw/Bild%252520724.jpg]
[img:https://lh5.googleusercontent.com/-3HKc-4_oJRc/ThdeCNQVEII/AAAAAAAAAQs/setstTRSKEA/Bild%252520716.jpg]
Gruß Bago
Ich habe hier noch weitere Bilder, leider auch nicht besser, sondern eher schlechter. Wenn die Art hier nicht laut Roter Liste auf 1 stehen würde, hätte ich mit der Bestimmung eigentlich kein Problem. Doch eine Veränderlich in der Großstadt???
[img:https://lh6.googleusercontent.com/-xLNV-g1krZw/Thh7xUwMoLI/AAAAAAAAARg/F4Jxt87FSuk/Bild%252520709.jpg]
[img:https://lh6.googleusercontent.com/-O-MJEzsMKcY/Thh6OyuqVjI/AAAAAAAAARI/FPl1VEr8Wg4/Bild%252520717.jpg]
Seltsame Färbung für eine Ackerhummel (Metasoma)
[img:https://lh5.googleusercontent.com/-2nPZKlsSHXM/Thh6C7JNMTI/AAAAAAAAARE/0xT26ZHccSY/Bild%252520721.jpg]
Flugbild
Ich habe hier noch weitere Bilder, leider auch nicht besser, sondern eher schlechter. Wenn die Art hier nicht laut Roter Liste auf 1 stehen würde, hätte ich mit der Bestimmung eigentlich kein Problem. Doch eine Veränderlich in der Großstadt???
Warum denn nicht – in vielen Städten gibt es eine viel grössere Tier- und Pflanzenvielfalt mittlerweile als auf dem Land, wo die Bauern vorwiegend Monokulturen anbauen; bunte Wiesen sieht man doch nur noch selten.
Ich glaube, eben auch so eine ständig zu beobachten, sie sieht eigentlich wie eine graue Version der Ackerhummel aus, aber jetzt, wo ich so Deine Bilder sehe?
Was macht dich denn so sicher, dass es eine Veränderliche sein muss?
Ich habe solche hier auch schon fliegen sehen. Hielt die immer für Farbvarianten der Ackerhummel. Bis zu einem gewissen Grad sind die ja auch recht variabel.
Hallo Martin,
das Mesosoma ist wie im Bild zu sehen recht dunel, leichter Haarausfall. Teilweise waren schwarze Haare vorhanden, welche aber kein Dreieck bildeten, im ürbigen habe ich so ein Ackerhummelvolk mit einem schwarzen Dreieck auf dem Mesosoma. Das Metasoma war eher grau, die letzten Terga waren weder orange noch barun behaart sondern auch grau. Die Variante ist mir hier noch nicht untergekommen. Und ihr Blütenbesuch ist auch auffällig gewesen, nur Inkarnatklee und Rotklee, kein Lavendel o.ä..
Naja, wer weiß, vielleicht ist sie in die Waschmaschine geraten und ausgeblichen.;)
Gruß Bago
Habe hie und da auch ein paar ungewöhnlich gefärbte Ackerhummeln gesehen. Das Problem ist, ich wüsste nicht, wie man solch helle Varianten von humilis von pascuorum sicher unterscheiden könnte. Mit dem Merkmal lange Haare auf T6 komme ich nicht wirklich weiter. Schwierig genug davon ein scharfes Foto zu kriegen, aber bei Stichproben habe ich z.B. bei einer Veränderlichen (tristis Form) vergeblich schwarze Haare auf T6 gesucht. Dafür schaffte ich es ohne Probleme schwarze Haare auf T6 bei eindeutigen Ackerhummeln zu finden. :-)
Nach Mauss soll auch die Oberlippe (Labrum) zur Unterscheidung taugen. Das werde ich mir mal nach der Saison genauer angucken, wie gut sich das auf Fotos erkennen lässt.
Gruß,
Martin
Liebe Hummelfreunde,
ich habe ein paar Hummeln fotographiert, die ich nicht genau bestimmen kann. Könnt ihr helfen?
Diese zeigte sich leider nie ganz. Sichtungsort: Höllental, Österreich
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-7-8f14.jpg]
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-8-c9f0.jpg]
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-9-45c4.jpg]
Das hier könnte eine Mooshummel sein. Gesichtet in Ostfriesland.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-5-e4da.jpg]
Bei den nächsten bin ich ziemlich ratlos.
Diese hier ist wohl ein Drohn, aber von welcher Sorte? Höllental, Österreich.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-2-c81e.jpg]
Seltsam, der gelbe Streifen kurz vor dem weißen Abschluss, leichte Andeutung von gelb in der Mitte.
Wuppertal, mitten in der Stadt:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-3-eccb.jpg]
Diese hier eventuell die gleiche Sorte wie die erste? Raxalpe, Österreich:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-6-1679.jpg]
Und noch eine kaum erkennbare, leider ganz unscharf, sie war sehr unruhig. Sie hat einen orangnen Hinterleib, aber nicht, wie ein Steinhummeldrohn, nur um den Kopf gelbes Pelzwerk, sondern auch um die Taille und auf dem Hinterleib. Alpengarten, Wien.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-4-a87f.jpg]
Danke!
Bin gespannt. Viele Grüße, Karin
Da hier größtenteils alpine Hummelarten in Frage kommen warten wir besser auf Johann.
Das hier könnte eine Mooshummel sein. Gesichtet in Ostfriesland.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-5-e4da.jpg]
Sieht sehr danach aus.
Seltsam, der gelbe Streifen kurz vor dem weißen Abschluss, leichte Andeutung von gelb in der Mitte.
Wuppertal, mitten in der Stadt:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-3-eccb.jpg]
Ein Kuckuckshummeldrohn. Art traue ich mir grad nicht zu.
Diese hier eventuell die gleiche Sorte wie die erste? Raxalpe, Österreich:
Ne, mit ziemlicher Sicherheit eine andere Art.
Gruß,
Martin
Hi,
Ich bin zwar nicht so gut wie Johann, aber ich kanns mal probieren.
Du solltest auch bitte immer die Höhe über dem Meeresspiegel angeben, das ist schon relevant.
Diese zeigte sich leider nie ganz. Sichtungsort: Höllental, Österreich
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-7-8f14.jpg]
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-8-c9f0.jpg]
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-9-45c4.jpg]
Das scheint mir Bombus mucidus zu sein.
Das hier könnte eine Mooshummel sein. Gesichtet in Ostfriesland.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-5-e4da.jpg]
Ja, das ist B. muscorum.
Diese hier ist wohl ein Drohn, aber von welcher Sorte? Höllental, Österreich.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-2-c81e.jpg]
Bombus campestris Männchen
Seltsam, der gelbe Streifen kurz vor dem weißen Abschluss, leichte Andeutung von gelb in der Mitte.
Wuppertal, mitten in der Stadt:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-3-eccb.jpg]
Das ist eine Kuckuckshummel, wahrscheinlich B. vestalis.
Diese hier eventuell die gleiche Sorte wie die erste? Raxalpe, Österreich:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-6-1679.jpg]
Und noch eine kaum erkennbare, leider ganz unscharf, sie war sehr unruhig. Sie hat einen orangnen Hinterleib, aber nicht, wie ein Steinhummeldrohn, nur um den Kopf gelbes Pelzwerk, sondern auch um die Taille und auf dem Hinterleib. Alpengarten, Wien.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-4-a87f.jpg]
Dazu kann ich leider nichts sagen.
Grüße,
Christian
Das war doch sehr gut! Vielen Dank! Und die letzte ist halt wirklich schlecht fotographiert.
Ja, Höhen:
Ostfriesland ca. 10 m
Wuppertal ca. 160 m
Wien, Alpengarten, vielleicht so 200 m (Der Alpengarten liegt neben Schloss Belvedere, hat viele schöne Alpenpflanzen, die von vielen Hummeln frequentiert werden, liegt aber gar nicht alpenhoch.)
Höllental liegt unterhalb der Raxalpe, ca. 550 m
Raxalpe ca. 1560 m
Insofern kann im Höllental schon eine Hummel vorkommen, die auch auf der Raxalpe fliegt.
Auf der Raxalpe oben waren übrigens Massen von schwarzen Hummeln mit rotem Hinterteil. Da gibt es wohl etliche Möglichkeiten, Alpen- Berglandhummel. Fliegt die Steinhummel auch so hoch? Denn die anderen Sorten haben lt. Hagen nur kleine Nester und es gab dort wirklich sehr viele dieser Hummeln.
Vielen Dank nochmal,
Grüße von Karin
Hi,
Ich bin zwar nicht so gut wie Johann, aber ich kanns mal probieren.
Du solltest auch bitte immer die Höhe über dem Meeresspiegel angeben, das ist schon relevant.
Diese zeigte sich leider nie ganz. Sichtungsort: Höllental, Österreich
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-7-8f14.jpg]
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-8-c9f0.jpg]
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-9-45c4.jpg]
Das scheint mir Bombus mucidus zu sein.
Das hier könnte eine Mooshummel sein. Gesichtet in Ostfriesland.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-5-e4da.jpg]
Ja, das ist B. muscorum.
Diese hier ist wohl ein Drohn, aber von welcher Sorte? Höllental, Österreich.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-2-c81e.jpg]
Bombus campestris Männchen
Seltsam, der gelbe Streifen kurz vor dem weißen Abschluss, leichte Andeutung von gelb in der Mitte.
Wuppertal, mitten in der Stadt:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-3-eccb.jpg]
Das ist eine Kuckuckshummel, wahrscheinlich B. vestalis.
Diese hier eventuell die gleiche Sorte wie die erste? Raxalpe, Österreich:
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-6-1679.jpg]
Und noch eine kaum erkennbare, leider ganz unscharf, sie war sehr unruhig. Sie hat einen orangnen Hinterleib, aber nicht, wie ein Steinhummeldrohn, nur um den Kopf gelbes Pelzwerk, sondern auch um die Taille und auf dem Hinterleib. Alpengarten, Wien.
[img:http://www.bilder-hochladen.net/files/gn65-4-a87f.jpg]
Dazu kann ich leider nichts sagen.
Grüße,
Christian
Hallo liebes Forum,
in meinem Schwegler-Kasten hausen mittlerweile nur noch die Wachsmotten, trotz Klappen am Eingang. Das Erdhummelvolk ist zuende, es herrscht kein Flugbetrieb mehr. Einige Jungköniginnen habe ich gesehen, sie waren sehr früh dieses Jahr.
Wie und wann reinigt man den Kasten am besten? Die Gespinste sind ja zäh, und überall sind Raupen. Muss er desinfiziert werden? Wenn ja, wie? - Danke für Eure Antworten!
Gruß Christoph
Ich klinke mich mal beim Thema ein. Seit letzter Woche sind bei meiner Steinhummel Wachsmotten. Vier Stück waren es, ich werde wohl ein zweites Mal behandeln müssen. Im Mai hab ich schon behandelt. Nun habe ich beim verlassenen Wiesenhummelnest jede Menge Motten in der Streu gefunden. Dachte die Kuckuckshummeln haben das Nest zerkaut. Es fliegen aber bereits Jungköniginnen! Wie ist das? Bedeuten die Motten noch ne Gefahr? Das Nest ist stark und bisher noch vollkommen intakt. Glaube einige von euch haben mal geschrieben, um diese Jahreszeit ist der Mottenschaden nicht soooo groß. Es geht mir darum, ob ich die Nistkugel freilegen oder gar ganz umbetten muss. Meine Steinhummeln sind nämlich aggressiv. Hab schon nen Stich in den Hals abbekommen.
Ich hatte bisher nur im Mai Wachsmotten und die waren stets ne Bedrohung für das Nest.
Das Reinigen: Die Motten kannst Du abtöten. Wir haben hier im Forum diesbezüglich unterschiedliche Auffassungen. Ich würde sie töten. Entweder das Gespinst in kochendes Wasser. Geht wohl schneller. Ich selbst töte sie einzeln und lege sie aus. Ist immer ein Leckerbissen für die Vögel.
Also grundsätzlich müssen die Motten aus dem Kasten heraus. Wenn die Motten im Jahr 2012 vor der Hummel im Kasten sind, ist der Untergang des Nestes ja vorprogrammiert. Finde es allerdings interessant, dass Dein Nest solange existiert hat, dass Jungköniginnen zum schlupf kamen.
Bisher hab ich die Schweglerkästen mit kochendem Wasser desfinfiziert. Dabei geht auch z.T. der Hummelkot ab.
CHristian
Hallo Christian,
danke für Deine Antwort - ich konnte aus allerlei Gründen nicht gleich antworten - sorry.
Mittlerweile ist fast der ganze Kasten eingesponnen - gibt wohl eine größere Aktion, den Kasten sauber zu bekommen.
Ich hatte relativ früh (Datum hab ich blöderweise nicht) einige Jungköniginnen, zu meiner großen Überraschung. Lags am guten, frühen Start dieses Jahr? Und Frage: Ist es absolut sicher, dass dann keine Arbeiterinnen mehr produziert werden? Oder gibt es evtl. doch parallel Geschlechtstiere und neue Arbeiterinnen?
Gruß
Christoph B
Hi,
gestern hab ich meine Steinhummeln erneut gegen Motten behandelt. Die Kugel halb frei gelegt, geöffnet und BT eingesprüht. Das ging nur mit Stechschutz, die verhalten sich nach wie vor wie Erdhummeln.
Schaut euch bitte mal das Bild an. die kleinen braunen Wachskugeln auf den Puppenwiegen der Königinnen: Das sind doch neue Larvenwiegen oder?
[img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/130711092741_sonstige_steinh12juliii.jpg]
Also war die Behandlung angebracht, das Nest ist vital, die Königin lebt noch. Ca 60 Arbeiterinnen waren im Nest. Da werden bis Ende Juli noch einige Geschlechtstiere produziert.
Gruß
Christian
Da sind Eigelege, eventuell auch bereits kleine Larven enthalten. Schön sind auch die großen Kokons von Jungköniginnen zu sehen. Da allerdings auch Arbeiterinnen nach dem Tod einer Königin in diesem Stadium noch Eier legen, ist das Vorhandensein von Eigelegen nicht unbedingt ein Lebenszeichen der Königin.
Aber dennoch schaut das Nest schön vital aus.
Vg,
Michel
Hi,
ich hab die Queen gesehen. So richtig schön mit Glatze.