Beiträge aus 2010

Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 08.05.2010 20:08

Ich muss meine vorherigen Aussagen revidieren, mindestens 2 Arbeiterinnen der Erdhummel fliegen (seit heute, wie ich meine). Ich bin jetzt fast eine Stunde vor dem Kasten gesessen und habe insgesamt 2x probiert, als beide drinnen waren, den Schieber zu schliessen und sie so auf den Klappenausgang zu «zwingen». Als sie nach einigen Minuten nicht erschienen, zog ich den Schieber wieder wenig auf, sofort krabbelten sie heraus.
Ich habe die Klappe von Harry Abraham extra für den Schwegler gekauft, ich habe das Loch mit einem Ästchen geprüft – warum klappt es nicht? Bin ich zu ungeduldig? Ich kann die Ärmsten doch nicht ewig eingesperrt lassen. Wie sollen die denn das neue Loch finden, wenn es denn so dunkel ist da drin (die Mottenklappe hat ein so verdrehtes Loch hinab, ich bezweifle, dass da noch Tageslicht im Vorbau sichtbar ist). Was soll ich nur tun... mein erstes Volk! Und ich kann doch auch nicht den ganzen Tag davorhocken. Wie schafft Ihr das bloss?

Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Bago 08.05.2010 20:32

Am besten bringt man die Hummelklappe im dunklen an , dann merken sich die Arbeiterinnen am näüchsten morgen den veränderten Ausgang.

Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 08.05.2010 20:40
Am besten bringt man die Hummelklappe im dunklen an , dann merken sich die Arbeiterinnen am näüchsten morgen den veränderten Ausgang.

Die Tipps helfen nicht wirklich, da ich die Hummelklappe schon seit längerem fest angeklebt habe. Auch dieser Ratschlag nützt leider nichts, denn sie haben den seitlichen Ausgang noch gar nie benützt, sie gehen immer noch von vorne direkt rein (auch wenn ich den Schieber auf ca. 1,5 cm zugeschoben habe).

Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Birgit 08.05.2010 20:54

Vielleicht ist Kleber in den Durchgang gelaufen und dadurch nicht mehr groß genug? Die Schweglerkästen haben ja auch unterschiedliche Durchmesser für die Fluglöcher, vielleicht klappt es deshalb nicht. Schwer zu sagen.

Gruß Birgit

Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 08.05.2010 22:25
Vielleicht ist Kleber in den Durchgang gelaufen und dadurch nicht mehr groß genug? Die Schweglerkästen haben ja auch unterschiedliche Durchmesser für die Fluglöcher, vielleicht klappt es deshalb nicht. Schwer zu sagen.

Gruß Birgit

Das wollte ich jetzt mal austesten und hab mit Bonsaidraht und einem Oropax vornedrauf versucht, durchzukommen. Natürlich blieb der Oropax stecken, aber es ist total verwinkelt da drin. Der erste Test mit der Taschenlampe zeigte auch, dass kein Licht bis nach innen dringt!
Kleber sollte eigentlich nicht reingelaufen sein; wir haben den Bereich ums Loch herum eigentlich grosszügig ausgespart.

Also mir ist das gerade ein wenig zu nervig und zu riskant vorallem. Aber jeder Schwegler hat ja 2 Ausgänge, ich hab jetzt - es ist ja dunkel jetzt und Ruhe im Stock – den Schieber geschlossen, dafür den anderen kleinen Ausgang auf der anderen Seite geöffnet. Also wenn die Damen morgen früh rauskommen, wird der Hauptausgang geschlossen sein, aber wenn sie sich nach rechts drehen, sollten sie Licht sehen und den neuen Ausgang finden. Der ist halt noch ohne Klappe, aber ich habe noch eine andere, kleinere Klappe hier passend für diesen Ausgang. Ich denke, wenn sie erstmal einfach nur den Seiteneingang kennen, dürfte es nachher nicht mehr so schwer sein, die Klappe nachträglich draufzumachen.
Schade, gibts den Schwegler noch nicht von Haus aus mit integriertem Mottenschutz. Drückt mir die Daumen, dass die Hummeln morgen früh den neuen Seitenausgang auch finden.

Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Wilhelm 08.05.2010 20:33

Hallo Hellena
schließe zuerst einmal den Vorbau mit dem Schieber ohne das teil mit der Mottenklappe. Die Arbeiterinnen sehen das Licht durch das Loch und laufen dann zum Flugloch. Einen oder zwei Tage bis sie sich die neue Richtung zum Ausgang gut eineprägt haben, dann erst die Mottenklappe anbauen mit gut halb geöfneter Klappe dann werden die Arbeiterinnen ohne Probleme den neuen Weg finden.
Viel erfolg wünscht aus Baden Würtemberg
Wilhelm

Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Harry 08.05.2010 21:41

Hallo Helena,

vielleicht hilft Ihnen die genaue Anwendungsbeschreibung auf meiner HP "Der Wachsmottenschutz" etwas weiter.
http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Information.html

Viele Grüße
Harry

Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 08.05.2010 22:32
Hallo Helena,

vielleicht hilft Ihnen die genaue Anwendungsbeschreibung auf meiner HP "Der Wachsmottenschutz" etwas weiter.
http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Information.html

Viele Grüße
Harry

Hallo Harry (ich bleib mal beim «Du»)
Von Dir hab ich ja beide Sperren, je 1x die grosse grüne und 1x die kleinere («Eingangsblock 1») für die Schwegler-Öffnung links. Die grosse grüne habe ich angeklebt, nur eben scheinen die Hummeln von innen her das Loch nicht als solches zu erkennen oder es passt nicht genau.

Vielleicht hätte ich die Klappen erst ankleben sollen, nachdem die Hummeln den Seiteneingang erkannt und akzeptiert haben, wobei dann im nächsten Jahr stünde man ja dann wieder vor dem selben Problem. Es ist ja kaum die Idee, die Klappen immer wieder wegzumachen Ende Saison?

Übrigens wäre Dein eigener Komplettkasten auch was für uns (der ist wirklich komplett durchdacht), nur ist Versand aus Deutschland in die Schweiz leider jenseits von Gut und Böse... Keine Ahnung, was dann noch der Zoll zusätzlich dafür verlangen würde!

Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Ronald 09.05.2010 19:00

Hallo Helena,

was mich natürlich interessiert, warum der Vorbau (das meinst Du sicherlich mit Klappen) nicht genau passt. Wäre mal interessant,ein Foto von der Montage zu sehen. Die Portokosten in die Schweiz sind wirklich jenseits von gut und böse, da muss ich Dir zustimmen.
Selbst nach Frankreich und Italien kostet es nur 17,-€ anstatt 30,--€ in die Schweiz.
Der Vorbau sollte natürlich fest eingeklebt werden und dort verbleiben. Das Training mit der Klappe musst Du 2-3 Tage durchführen, damit die Arbeiterinnen verstehen damit umzugehen.
Wenn Du den Schieber abends schließt, finden die Hummeln auch den Ausgang am nächsten Morgen, denn ein bisschen Licht scheint dort immer durch.

Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 09.05.2010 19:25
Hallo Helena,

was mich natürlich interessiert, warum der Vorbau (das meinst Du sicherlich mit Klappen) nicht genau passt. Wäre mal interessant,ein Foto von der Montage zu sehen. Die Portokosten in die Schweiz sind wirklich jenseits von gut und böse, da muss ich Dir zustimmen.
Selbst nach Frankreich und Italien kostet es nur 17,-€ anstatt 30,--€ in die Schweiz.
Der Vorbau sollte natürlich fest eingeklebt werden und dort verbleiben. Das Training mit der Klappe musst Du 2-3 Tage durchführen, damit die Arbeiterinnen verstehen damit umzugehen.
Wenn Du den Schieber abends schließt, finden die Hummeln auch den Ausgang am nächsten Morgen, denn ein bisschen Licht scheint dort immer durch.

Gruß Harry

Hallo Harry

Er passt ja eigentlich genau drauf (zumindest optisch beurteilt); Du hast sie ja extra für den rechten Schwegler-Eingang konstruiert. Mit einem Ästchen bin ich auch durchgekommen, ich hab ihn einfach genau hinten passend draufgeklebt. Aber mit einer Taschenlampe reingeleuchtet, war in der Nacht im Vorbau selber kein Licht auszumachen!
Ich habe jetzt den Seiteneingang links eröffnet, die erste Arbeiterin konnte ich heute Sonntag um 6 Uhr ca. beim ersten Ausflug beobachten und wie sie sich den neuen Ausgang eingeprägt hat.
Da ich ja noch die kleinere Mottenklappe von Dir habe, behalte ich mir mal vor, diese evtl. etwas später auf diesen Eingang zu montieren.
Ausserdem scheint mir der Original-Seiteneingang etwas knapp bemessen, vorallem für Erdhummelköniginnen; ich muss unbedingt eine ganz kleine Feile o.ä. auftreiben, um ihn so 2 mm zu vergrössern. Oder kann sich eine Königin auch etwas «schlanker» machen?

Re: Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Harry 09.05.2010 19:52

Hallo Helena

der Seitenausgang vom Schwegler müsste groß genug sein, ich schätze mal 15 mm? Was mich natürlich wundert ist, dass Du kein Licht siehst, wenn Du mit der Taschenlampe reinleuchtest. Den Weg solltest Du nochmal genauer untersuchen. Das Loch von der Ecke in den Vorbau ist 20mm und reicht allemal. Weiterführend bis zur Klappe verengt sich das Loch auf 16mm was auch ausreichend ist.

Viele Grüße
Harry

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 09.05.2010 20:58
Hallo Helena

der Seitenausgang vom Schwegler müsste groß genug sein, ich schätze mal 15 mm? Was mich natürlich wundert ist, dass Du kein Licht siehst, wenn Du mit der Taschenlampe reinleuchtest. Den Weg solltest Du nochmal genauer untersuchen. Das Loch von der Ecke in den Vorbau ist 20mm und reicht allemal. Weiterführend bis zur Klappe verengt sich das Loch auf 16mm was auch ausreichend ist.

Viele Grüße
Harry

Da schon reger Betrieb herrscht, kann ich jetzt natürlich nicht mehr gross am Kasten rumwerkeln. Mit einem Ästchen komme ich wie gesagt hindurch, aber ein Ast ist keine Hummel. Vielleicht passen die beiden Löcher doch nicht ausreichend aufeinander. Darum haben wir beschlossen, nach Ende dieser Saison den Schwegler etwas umzubauen, u.a. nach diesern Anleitung
http://www.hummelfreund.com/basteltipps/reparatur-umbau-von-schwegler-nistkasten/

allein schon die so integrierte Mottenklappe ist es wert. Schwegler sollte das mal selber so anbieten!

Falls wir es hinkriegen, schauen wir auch wegen der besseren Belüftung.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Harry 09.05.2010 22:06

Hallo Helena

da bin ich ganz Deiner Meinung. Schwegler sollte selbst Kästen mit Wachsmottenschutzklappe anbieten.
Hummelfreund Jürgen Börner hat da eine sehr gute Lösung gefunden, die auch opisch professionell gelöst ist.
Für mich ist natürlich interessant warum die Schwierigkeiten bei Deinem Schweglerkasten auftreten und warum es einen Ausgang nach links und einen nach rechts mit unterschiedlicher Größe gibt.

Viele Grüße
Harry

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Helena 09.05.2010 22:58
Hallo Helena

da bin ich ganz Deiner Meinung. Schwegler sollte selbst Kästen mit Wachsmottenschutzklappe anbieten.
Hummelfreund Jürgen Börner hat da eine sehr gute Lösung gefunden, die auch opisch professionell gelöst ist.
Für mich ist natürlich interessant warum die Schwierigkeiten bei Deinem Schweglerkasten auftreten und warum es einen Ausgang nach links und einen nach rechts mit unterschiedlicher Größe gibt.

Viele Grüße
Harry

Vielleicht drücke ich mich ja ungenau aus, also die Schwegler-Ausgänge links und rechts sind ja identisch. Beim rechten habe ich Deinen (grünen) Ausgang aufgeklebt, aber es ist halt im Nachhinein schwierig festzustellen, ob die auch ausreichend aufeinanderpassen – wegen dem nach unten «verdrehten» Laufgang. Wieso muss der eigentlich so nach unten verdreht sein, warum kann das nicht einfach ein gerader Laufgang sein?
Vielleicht hätte ich die Hummeln auch länger suchen lassen sollen, bin da nicht sicher, aber ich habe auch Angst bekommen.
Wie gesagt, wir werden den Kasten Ende Saison überarbeiten; Schwegler habe ich mal eine Mail geschrieben mit Link auf die Seite mit dem Umbau-Kasten. So eine Klappe wäre doch das Minimum und für sie sicher ohne grossen Aufwand zu machen. Und da sie ja schon eine sehr gute Anleitung mitliefern: eine kurze Schilderung des Klappentrainings passt da auch noch rein.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Harry 09.05.2010 23:13

Hallo Helena,

der verdrehte Laufgang stellt für die Hummeln kein Problem da. Er ist deshalb so angeordnet, damit die Klappe frei auf den Ausgang fallen kann und nicht an der Gehäusewand hängen bleibt. Bei Jürgen Börner ist die Klappe etwas näher an der Wand, dadurch aber der Anstieg etwas steiler. Meine Idee dabei war, den Hummeln etwas mehr Standfläche zu geben um die Klappe von innen leichter aufzudrücken. So hat jeder seine Ideen um zu einer optimalen Lösung zu kommen. Ich vermute mal das Schwegler dieser Umbau zu teuer wird, da es doch eine Filigranarbeit ist die Schräge, die Ösen und die Klappe zu fertigen.

Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Ingrid 10.05.2010 17:45

Ich hatte keine Schwierigkeiten mit der Anbringung der Wachsmottenklappen und die Hummeln auch nicht. Konnte beobachten, dass zwei Hummeln gleichzeitig ausfliegen, der Gang kann also nicht zu klein im Durchmesser sein.

Bin voll und ganz zufrieden!

Gruß Ingrid

Hallo Helena,

der verdrehte Laufgang stellt für die Hummeln kein Problem da. Er ist deshalb so angeordnet, damit die Klappe frei auf den Ausgang fallen kann und nicht an der Gehäusewand hängen bleibt. Bei Jürgen Börner ist die Klappe etwas näher an der Wand, dadurch aber der Anstieg etwas steiler. Meine Idee dabei war, den Hummeln etwas mehr Standfläche zu geben um die Klappe von innen leichter aufzudrücken. So hat jeder seine Ideen um zu einer optimalen Lösung zu kommen. Ich vermute mal das Schwegler dieser Umbau zu teuer wird, da es doch eine Filigranarbeit ist die Schräge, die Ösen und die Klappe zu fertigen.

Gruß Harry
Re: Hilfe...! Hummelarbeiterinnen finden neuen Mottenklappenausgang nicht Ingrid 09.05.2010 19:25

Hallo,

ich habe meine beiden Schweglerkästen auch mit den Wachsmottenklappen von Abraham ausgestattet. Vor Anbringung habe ich diese angepaßt, ein bißchen bearbeitet und dann mit einer dauerelastischen Knetpaste angebracht. So kann ma sie wieder lösen, falls was schiefgeht.

Einer der SChweglerkästen ist sogar von einer Erdhummel selbstbesiedelt worden. In den anderen Schwegler Nistkasten habe ich eine dunkle Erdhummel aktiv angesiedelt.

Die Klappe wird durch ein Hölzchen offengehalten. Sobald die ersten Arbeiterinnen fliegen, schließe ich die Klappe jeden Tag ein bißchen mehr. Vor der vollständigen Schließung müssen die Arbeiterinnen die Klappe schon anheben, um hineinzukommen. Ich warte dann noch 1 bis 2 Tage und schließe dann die Klappe ganz, in dem ich das Hölzchen entferne.

Die Arbeiterinnen haben sich js daran gewöhnt, dass sie die Klappe etwas anheben müssen und nun müssen sie sie eben ganz anheben. Das haben sie aber sehr schnell gelernt. Nur neu geschlüpfte Arbeiterinnen haben 1 - 2 mal Probleme und lernen das Öffnen ganz schnell.

Bei mir funktionieren die Klappen einwandfrei. Die Lernphase dauert etwa eine Woche. Eine sofortige vollständige Schließung der Klappe würde ich auf jeden Fall vermeiden.

Viele Grüße
Ingrid

Ich muss meine vorherigen Aussagen revidieren, mindestens 2 Arbeiterinnen der Erdhummel fliegen (seit heute, wie ich meine). Ich bin jetzt fast eine Stunde vor dem Kasten gesessen und habe insgesamt 2x probiert, als beide drinnen waren, den Schieber zu schliessen und sie so auf den Klappenausgang zu «zwingen». Als sie nach einigen Minuten nicht erschienen, zog ich den Schieber wieder wenig auf, sofort krabbelten sie heraus.
Ich habe die Klappe von Harry Abraham extra für den Schwegler gekauft, ich habe das Loch mit einem Ästchen geprüft – warum klappt es nicht? Bin ich zu ungeduldig? Ich kann die Ärmsten doch nicht ewig eingesperrt lassen. Wie sollen die denn das neue Loch finden, wenn es denn so dunkel ist da drin (die Mottenklappe hat ein so verdrehtes Loch hinab, ich bezweifle, dass da noch Tageslicht im Vorbau sichtbar ist). Was soll ich nur tun... mein erstes Volk! Und ich kann doch auch nicht den ganzen Tag davorhocken. Wie schafft Ihr das bloss?
nestscheiterung jenzi 09.05.2010 09:26

hei bago ich habe genau das selbe problem von 5 ansiedlungen erdhummeln nur die baumhummel ist geblieben da fliegen die arbeiterinnen ein und aus

Von 14 Ansiedlungen sind noch 4 übrig!!! Bago 09.05.2010 10:51

Auch meine letzte Gartenhummel ist verschwunden, sie hinterläßt Brutwaben und ein Honigtöpfchen, das Nest macht einen guten Eindruck.
Somit bleiben mir noch 2 Erdhummel (terrestris), 1 Baumhummel, die beide Nachwuchs haben.Zudem habe ich auch noch eine Ackerhummel , die seit 26 Tagen im Nistkasten lebt.Diese hat auch ein sehr schönes Nest.Die Arbeiterinnen müssen kurz vor dem schlüpfen stehen oder sind bereits geschlüpft.(etwa 6-7 Kokons)

Gruß Bago

Re: Von 14 Ansiedlungen sind noch 4 übrig!!! David 09.05.2010 13:30

Bei mir sieht es viel besser aus. nur 1 Ausfall zur zeit. Meine Nachbarn sind
Selbstansiedelungen: 2 Wiesenhummeln; 1 Gartenhummel; 1 Steinhummel; 1 Ackerhummel;
Aktivangesiedelt: 1 Wiesenhummel; 2 Ackerhummeln; 1 wunderschöne Veränderliche Hummel

gruss David

Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Bago 09.05.2010 13:56

Komisch,ich weiß einfach nicht ,was hier in Dortmund das Problem ist,
In Österreich und der Schweiz scheint es diese Probleme nicht zu geben.
Die Nester sind ganz in Ordnung , die Königinnen haben schöne Brutwaben und ein Honigtöpfchen, aber irgendwann kommen sie von einem Sammelflug nicht mehr zurück.Hier bei mir sehe ich im Moment super wenig Hummeln , so wenige habe ich noch nie gesehen.
Auch die seit fast 10 Tagen blühenden Kastanien werden nicht beflogen.
Und Bienen sehe ich schon garnicht, obwohl Imker in der Nähe sind.
Bis jetzt sind bei mir 5 Steinhummeln,2 Wiesenhummel,2 Gartenhummeln und 1 Erdhummel ausgefallen, da bleiben noch 2 Erdhummeln und 1 Baumhummel alle mit Nachwuchs und 1 Ackerhummel ohne Nachwuchs, da müsste aber bald welcher fliegen (bewohnt schon seit 26 Tagen den Kasten).Auch Weibchen , die ihr Nest verloren haben suchen nicht , sodass man die Nistkästen nicht wieder besiedeln kann.Bei mir gibt es auch keine sonstigen Hummeln die suchen.Ich sehe zum Teil Königinnen, die sich im Gras sonnen!!!Als hätten sie nicht anderes zu tun.Da es sich um die häufigen Arten handelt werden sie auch kein Nest mehr suchen.
Allgemein sieht man hier fast garkeine Insekten.Es scheint auch als währen min. 80% weniger Hummeln als noch E. März.Und da waren schon alle 7 Arten erschienen.

Gruß Bago

Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Helena 09.05.2010 14:35
Komisch,ich weiß einfach nicht ,was hier in Dortmund das Problem ist,
In Österreich und der Schweiz scheint es diese Probleme nicht zu geben.
Die Nester sind ganz in Ordnung , die Königinnen haben schöne Brutwaben und ein Honigtöpfchen, aber irgendwann kommen sie von einem Sammelflug nicht mehr zurück.Hier bei mir sehe ich im Moment super wenig Hummeln , so wenige habe ich noch nie gesehen.
Auch die seit fast 10 Tagen blühenden Kastanien werden nicht beflogen.
Und Bienen sehe ich schon garnicht, obwohl Imker in der Nähe sind.
Bis jetzt sind bei mir 5 Steinhummeln,2 Wiesenhummel,2 Gartenhummeln und 1 Erdhummel ausgefallen, da bleiben noch 2 Erdhummeln und 1 Baumhummel alle mit Nachwuchs und 1 Ackerhummel ohne Nachwuchs, da müsste aber bald welcher fliegen (bewohnt schon seit 26 Tagen den Kasten).Auch Weibchen , die ihr Nest verloren haben suchen nicht , sodass man die Nistkästen nicht wieder besiedeln kann.Bei mir gibt es auch keine sonstigen Hummeln die suchen.Ich sehe zum Teil Königinnen, die sich im Gras sonnen!!!Als hätten sie nicht anderes zu tun.Da es sich um die häufigen Arten handelt werden sie auch kein Nest mehr suchen.
Allgemein sieht man hier fast garkeine Insekten.Es scheint auch als währen min. 80% weniger Hummeln als noch E. März.Und da waren schon alle 7 Arten erschienen.


Gruß Bago

Meine Schwegler-Solitärbienenhotels sind alle voll; dort sehe ich durchaus Flugverkehr. Ansonsten extrem viele Feuerwanzen und grüne Schmeissfliegen, doch normale Honigbienen wie auch Hummeln wirklich kaum welche (also in der Schweiz ist es nicht sooo viel anders) – ganze Alleen mit roten und weissen Kastanien sind ohne Insektenbesuch.
Könnte es am langen, frostigen Winter liegen? Wenn in normalen Jahren schon 9 von 10 Königinnen den Winter nicht überleben...
So, jetzt gehe ich nochmals eine Runde Hummelwatching machen. Den Seiteneingang haben sie jetzt problemlos akzeptiert, aber ob der gross genug ist für Königinnen?

Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Bago 09.05.2010 14:39

So wenig Königinnen gab es eigentlich nicht ,nur gibt halt zu viele Ausfälle.

Gruß Bago

Re: Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Birgit 09.05.2010 17:32

Bei mir in der Nähe von Düsseldorf sieht es besser aus. Bei 13 begonnene Nestern in Kästen hatte ich bis jetzt 3 Ausfälle. 2 Königinnen fliegen noch, der Rest fliegt nicht mehr aus. Dafür habe ich schon extrem viele Wachsmotten fliegen. in einem Naturnest habe ich vor einer Woche schon Wachshmottenraupen von über 1cm länge gefunden. Das ist heftig.

Gruß Birgit

Re: Re: Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Bago 09.05.2010 18:25

Ich habe bei mir noch keine im Nistkasten gesehen, allerdings sind bei mir hier in Dortmund sicherlich schon welche unterwegs.

Gruß aus Dortmund

Bago

Re: Re: Re: Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! StefanDD 09.05.2010 20:41

ja, ja bei schwarz-gelb sind viele Ausfälle zu verbuchen. Vor allem in NRW :-))))

Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Ingrid 09.05.2010 19:11

Hallo liebe Hummelfreunde,

ich stelle fest, dass viele hier im Forum von extrem wenigen Hummeln berichtet. Mir ergeht es genau so. Ende März habe ich gerade mal ein paar Königinnen gesehen, und zwar Erd- und Steinhummeln, ganz wenige Ackerhummeln. Schon Anfang April wear die Summerei vorbei und es waren gar keine suchenden Hummeln mehr unterwegs. Wie es aussieht, haben wenige Königinnen den harten und langen Winter überlebt.

Bei mir sind 2 Wiesenhummeln verschollen, eine Erdhummel durch eine Okkupantin getötet (die Okkupantin war ebenfalls tot). Die in den zwei Schweglerkästen vorhandenen Hummelvölker entwickeln sich aber prächtig und auch das verbliebene Steinhummelvolk macht sich gut.

Gruß
Ingrid

Komisch,ich weiß einfach nicht ,was hier in Dortmund das Problem ist,

In Österreich und der Schweiz scheint es diese Probleme nicht zu geben.
Die Nester sind ganz in Ordnung , die Königinnen haben schöne Brutwaben und ein Honigtöpfchen, aber irgendwann kommen sie von einem Sammelflug nicht mehr zurück.Hier bei mir sehe ich im Moment super wenig Hummeln , so wenige habe ich noch nie gesehen.
Auch die seit fast 10 Tagen blühenden Kastanien werden nicht beflogen.
Und Bienen sehe ich schon garnicht, obwohl Imker in der Nähe sind.
Bis jetzt sind bei mir 5 Steinhummeln,2 Wiesenhummel,2 Gartenhummeln und 1 Erdhummel ausgefallen, da bleiben noch 2 Erdhummeln und 1 Baumhummel alle mit Nachwuchs und 1 Ackerhummel ohne Nachwuchs, da müsste aber bald welcher fliegen (bewohnt schon seit 26 Tagen den Kasten).Auch Weibchen , die ihr Nest verloren haben suchen nicht , sodass man die Nistkästen nicht wieder besiedeln kann.Bei mir gibt es auch keine sonstigen Hummeln die suchen.Ich sehe zum Teil Königinnen, die sich im Gras sonnen!!!Als hätten sie nicht anderes zu tun.Da es sich um die häufigen Arten handelt werden sie auch kein Nest mehr suchen.
Allgemein sieht man hier fast garkeine Insekten.Es scheint auch als währen min. 80% weniger Hummeln als noch E. März.Und da waren schon alle 7 Arten erschienen.


Gruß Bago
Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Bago 09.05.2010 20:42

Ich kann deine Berichte auch nur bestätigen , ab M. April suchten nur noch ein paar Acker- und Gartenhummeln , wobei ich eine Ackerhummel (aktiv) ansiedeln konnte , wo ich auch Nachwuchs erwarte (26 Tage im Kasten).Zudem habe ich eine Gartenhummel aktiv angesiedelt , die leider vor 2 Tagen etwa verschwunden ist.Eine weitere Gartenhummel hatte eine Steinhummel vertrieben oder durch ihren Ausfall profitiert (Selbstansiedlung), leider ohne Erfolg , denn sie ist vor gut 4 Tagen einfach verschwunden.Bis jetzt habe ich in der Natur von jeder Art mit Ausnahme der Gartenhummel Arbeiterinnen gesehen.

Gruß Bago

aus Dortmund

Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Michel 10.05.2010 21:36

Der kalte Winter ist nicht das Problem, da dieser die Überlebensrate sogar fördert (weniger Infektionen, Krankheiten und so), Kälte macht im Winter den Tieren nichts aus. Auch gab es Anfang der Saison zumindest hier nicht wenige Hummeln. Auffallend ist nur, dass seit Mitte April zahlreiche Nester einfach aufgegeben werden (denke nicht mal, dass die Hummelköniginnen irgendwo tödlich verunglücken).

Man sieht auch Hummeln fliegen, aber kaum welche sammeln Pollen (haben also Nester) oder suchen nach Nestern. Richtiges Interesse an Nistplätzen scheint nicht zu bestehen, aber auch kein Interesse fremde Nester zu übernehmen (im Falle der gescheiterten Königinnen, die ihre Brut verloren oder aufgegeben haben, wo es ja viele von gibt). Auch ist dieses Jahr keine Hummel dazu zu bewegen, verwaiste Brutwaben anzunehmen. Das war sonst immer kein großes Problem, aber dieses Jahr...

Schon seltsam, warum die Abbruchquote so enorm hoch ist, als wenn die Tiere die Bindung zum Nest verlieren und es einfach zurücklassen.

Naja, habe ja noch 2 Erdhummeln und 2 Steinhummel konnte ich am WE noch ansiedeln, vielleicht halten die durch...

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! Bago 11.05.2010 07:15

Hoffentlich schaffen es wenigstens deine Steinhummeln , bei mir haben es 5Stk. nicht geschafft.

Gruß Bago

Re: Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! André 11.05.2010 13:44
Der kalte Winter ist nicht das Problem, da dieser die Überlebensrate sogar fördert (weniger Infektionen, Krankheiten und so), Kälte macht im Winter den Tieren nichts aus. Auch gab es Anfang der Saison zumindest hier nicht wenige Hummeln. Auffallend ist nur, dass seit Mitte April zahlreiche Nester einfach aufgegeben werden (denke nicht mal, dass die Hummelköniginnen irgendwo tödlich verunglücken).

Man sieht auch Hummeln fliegen, aber kaum welche sammeln Pollen (haben also Nester) oder suchen nach Nestern. Richtiges Interesse an Nistplätzen scheint nicht zu bestehen, aber auch kein Interesse fremde Nester zu übernehmen (im Falle der gescheiterten Königinnen, die ihre Brut verloren oder aufgegeben haben, wo es ja viele von gibt). Auch ist dieses Jahr keine Hummel dazu zu bewegen, verwaiste Brutwaben anzunehmen. Das war sonst immer kein großes Problem, aber dieses Jahr...

Schon seltsam, warum die Abbruchquote so enorm hoch ist, als wenn die Tiere die Bindung zum Nest verlieren und es einfach zurücklassen.

Naja, habe ja noch 2 Erdhummeln und 2 Steinhummel konnte ich am WE noch ansiedeln, vielleicht halten die durch...

Viele Grüße
Michel

Hi Michel,

jetzt mal übertrieben gesponnen, kann es evtl. an irgendwelchen Hormonen in der Umwelt liegen, die die Hummel so desinteressiert an Nestgründungen etc. machen?!?!?!?

Gruß,
André

Re: Re: Re: Min. 80% weniger Hummeln als Ende März 2010!!! André 11.05.2010 13:44
Der kalte Winter ist nicht das Problem, da dieser die Überlebensrate sogar fördert (weniger Infektionen, Krankheiten und so), Kälte macht im Winter den Tieren nichts aus. Auch gab es Anfang der Saison zumindest hier nicht wenige Hummeln. Auffallend ist nur, dass seit Mitte April zahlreiche Nester einfach aufgegeben werden (denke nicht mal, dass die Hummelköniginnen irgendwo tödlich verunglücken).

Man sieht auch Hummeln fliegen, aber kaum welche sammeln Pollen (haben also Nester) oder suchen nach Nestern. Richtiges Interesse an Nistplätzen scheint nicht zu bestehen, aber auch kein Interesse fremde Nester zu übernehmen (im Falle der gescheiterten Königinnen, die ihre Brut verloren oder aufgegeben haben, wo es ja viele von gibt). Auch ist dieses Jahr keine Hummel dazu zu bewegen, verwaiste Brutwaben anzunehmen. Das war sonst immer kein großes Problem, aber dieses Jahr...

Schon seltsam, warum die Abbruchquote so enorm hoch ist, als wenn die Tiere die Bindung zum Nest verlieren und es einfach zurücklassen.

Naja, habe ja noch 2 Erdhummeln und 2 Steinhummel konnte ich am WE noch ansiedeln, vielleicht halten die durch...

Viele Grüße
Michel

Hi Michel,

jetzt mal übertrieben gesponnen, kann es evtl. an irgendwelchen Hormonen in der Umwelt liegen, die die Hummel so desinteressiert an Nestgründungen etc. machen?!?!?!?

Gruß,
André

Re: Von 14 Ansiedlungen sind noch 4 übrig!!! Christian 09.05.2010 16:45

Wie geschrieben haben meine Erdhummel und Wiesenhummel ewig gebraucht. War übers Wochenende verreist und heute konnte ich Arbeiterinnen ein und ausfliegen sehen. Bei der Erhummel mindesten drei.
Auch die Ackerhummel hab ich gesehen, die ist aber erst seit 30 April da.
Die Steinhummel war nicht im Nest, könnte aber unterwegs sein.
Wollte nochmal nachfragen. Es ist nicht ähnlich wie bei den Hornissen, wo 80% abbrechen. Da wars im letzten Jahr so, dass ne Hornissenkönigin 2 Tage vor dem Schlupf ausblieb.
Christian

Re: Re: Von 14 Ansiedlungen sind noch 4 übrig!!! Bago 09.05.2010 18:33

Ich habe mal gelesen , das es etwa 20-40% der Hummelköniginnen nicht schaffen , bei mir sind es dieses Jahr min 70%.
Und bei mir gab es tagsüber keinen Wert unter 9 Grad.

Gruß Bago

Erdhummeln, oder? Helena 09.05.2010 16:47

So, sie benützen jetzt den linken Seiteneingang (hat noch den Vorteil, dass er regenabgewandt ist, also Richtung Südosten)

Guckt mal das Video bitte
http://www.youtube.com/watch?v=qD8EyLQOBrQ

und das Foto (leider gehts nicht schärfer, die Damen sind immer so schnell unterwegs). Das Hinterteil ist weiss.
[img:http://www4.pic-upload.de/09.05.10/pmdvubcmfqbx.jpg]

Folgende Beobachtungen heute:

- 1 ganz kleine Arbeiterin ist unterwegs
- 1 grosse Arbeiterin ebenfalls (!?) erst heute zum 1. Mal gesehen
- Die Königin war auch noch draussen – ich musste ihr aber wieder den Schieber öffnen, denn sie hatte sich den Seiteneingang offenbar nicht eingeprägt. Sie muss das Haus aber durch den Seiteneingang verlassen haben, sonst wäre sie jetzt seit gestern Nacht nicht mehr reingekommen!!??

Re: Erdhummeln, oder? Helena 09.05.2010 16:49

Nachtrag: das Foto zeigt die kleine Arbeiterin, das Video die grössere. Die Königin war nochmals etwas grösser... Hmmm....

Erdhummeln Bago 09.05.2010 18:26

Das sind Erdhummen (terrestris).

Gruß Bago

Jungköniginnen bei der Baumhummel Karsten Grotstück 10.05.2010 17:02

Hallo Hummelfreunde,

eine tolle Überraschung hatte ich heute bei meinem Baumhummeln. Die ersten Jungköniginnen hatten ihren ersten Ausflug gestartet. So früh wie im diesen Jahr hatte ich noch nie Jungköniginnen gehabt, wir haben ja schließlich fast Mitte Mai. Außergewöhnlich !!!!

Vielleicht liegt es daran, Hummelkästen mit Hummelklappe:
Keine Wachsmotten !!!
Keine Kuckuckushummeln !!!
Keine Fliegen !!!
Keine Käfer !!!
Keine Ameisen !!!
oder sonstige Lästlinge !!!

Gruß aus Kassel, Karsten Grotstück

So früh??? Bago 10.05.2010 18:48

Bei meinen Baumhummeln fliegt gerade einmal die 4. Generation, in dem Volk leben etwa 50-60 Tiere, allerdings gibt es noch keine Königinnen-Kokons, die die da sind , da handelt es sich um A-Kokons.
Bei meinem 1 Erdhummelvolk auch 4. Generation etwa 50 Tiere.
Beim anderen Erdhummelvolk 3. Generation 25-30 Tiere und ein Ackerhummelnest noch ohne Arbeiterinnen (Königin schon 27 Tage im Kasten)

Gruß Bago

Re: Jungköniginnen bei der Baumhummel Helena 10.05.2010 19:51
Hallo Hummelfreunde,

eine tolle Überraschung hatte ich heute bei meinem Baumhummeln. Die ersten Jungköniginnen hatten ihren ersten Ausflug gestartet. So früh wie im diesen Jahr hatte ich noch nie Jungköniginnen gehabt, wir haben ja schließlich fast Mitte Mai. Außergewöhnlich !!!!

Vielleicht liegt es daran, Hummelkästen mit Hummelklappe:
Keine Wachsmotten !!!
Keine Kuckuckushummeln !!!
Keine Fliegen !!!
Keine Käfer !!!
Keine Ameisen !!!
oder sonstige Lästlinge !!!



Gruß aus Kassel, Karsten Grotstück

Will ja nicht pessimistisch sein; aber das ist doch wirklich sehr früh. Könnten das doch nicht junge Kuckuckshummeln gewesen sein?

Re: Re: Jungköniginnen bei der Baumhummel Bernde 10.05.2010 20:29

Hallo Hummelfreunde,
gerade wollte ich mich mit einer Frage im Forum melden, da lass ich den Beitrag von Karsten, der sich genau wie ich, über Jungköniginnen bei den Baumhummeln wunderte.
Ich hatte schon im vergangenen Jahr in einem meiner Kästen eine Baumhummel ohne mein Dazutun. Mitte bis Ende Juni sind aus diesem Kasten zahlreiche Jungköniginnen ausgeflogen.
In diesem Jahr wurde dieser Kasten wieder von einer Baumhummelkönigin als Selbstansiedlerin angenommen. Ab 16. April flog die erste Generation aus. Die Mottenklappe war zu diesem Zeitpunkt schon eine Woche vorher geschlossen. In der vergangenen Woche wunderte ich mich schon über die recht großen Arbeiterinnen der zweiten oder vielleicht dritten Generation. Bei schlechtem Wetter habe ich immer zu gefüttert, seit Donnerstag voriger Woche ununterbrochen. Heute wollte ich dieses einmal mit der Video-Funktion meines Fotoapparates filmen. Als ich Leben hinter der Mottenklappe bemerkte drückte ich auf den Auslöser und ich staunte nicht schlecht, auf dem Rücken mühend kam eine Jungkönigin zum Vorschein. Diese vollführte einen kleinen Orientierungsflug, um schnell wieder ohne Probleme im Kasten zu verschwinden. Es war ohne Zweifel eine Baumhummel, aber kann es tatsächlich schon eine Königin sein?
Viele Grüße Bernde

Re: Re: Re: Jungköniginnen bei der Baumhummel Karsten Grotstück 11.05.2010 19:57

Hallo Bernde,

wie bei dir flog bei mir am 16. April die erste Arbeiterinnengeneration aus. Jetzt sind die ersten Jungköniginnen da, die ihren ersten Ausflug unternehmen. Es sind ohne jeden Zweifel Baumhummeljungköniginnen. Dies hatte ich schon mal in 2008, da waren sie etwas später dran, genaues Datum war der 15 Mai. Es kommt in der Natur immer wieder mal vor, das bei der Baumhummel so früh Jungköniginnen auftreten können, dies sind eher Ausnahmen. Diese Völker sterben auch recht früh wieder ab.

Gruß Karsten

Hummeln im Laubhaufen Bock 10.05.2010 20:15

Hallo, ich habe soeben dicke fette Hummeln in einem Laubhaufen aufgestöbert, den ich entfernen wollte. Vor Schreck habe ich das Laub einfach wieder zusammengeworfen. Ich hoffe, dass die Hummeln sich nun noch zurechtfinden. Meine Frage ist, ob die Hummeln dort bleiben werden oder sich nur aufwärmen. Der Laubhaufen ist von außen sehr trocken, aber von innen sehr feucht und matschig. Es ist mir ein Rätsel, warum die Hummeln sich so eine Stelle aussuchen. Kann ich damit rechnen, dass die Hummeln von alleine wieder gehen? Sie stören dort niemanden, aber an anderer Stelle wären sie schon besser aufgehoben.
Vielen Dank für eine Antwort im Voraus.

Re: Hummeln im Laubhaufen Bago 10.05.2010 20:21

Es könnte sein , das sich eine Hummelkönigin dort eingenistet hat.
Nach etwa 3-4 Wochen schlüpfen dann die Arbeiterinnen , im spät Herbst (je nach Art) kann der Haufen entfernt werden.

Gruß Bago