Beiträge aus 2010

Laerm und Insekten Thomas B. 10.05.2010 20:16

Am Wochenende hatte ich vor der Tuer ein Strassenfest mit ziemlich lauter Beschallung. Jetzt ist meine Steinhummel weg (ca. 2 Wochen nach der Besiedelung).
Ist das ein Zufall oder kann Laerm die Hummeln vertreiben? Falls schon Puppen vorhanden sind (ich habe noch nicht nachgeschaut), kann ich diese woanders zusetzen?

Re: Laerm und Insekten Bago 10.05.2010 20:24

Das kann man tun allerdings empfele ich nur das bei Völkern zu zu tun die Nachwuchs haben , denn sonst könnte das zu viel für die Königin werden.Du könntest aber den Nistkasten mit einer weiteren Steinhummel besiedeln, die dann die Brutwaben übernimmt.
Aber es geht nur Pollenstorer zu Pollenstorer und Pockertmaker zu Pocketmaker.

Gruß Bago

Nur eine Puppe Thomas B. 10.05.2010 20:55

Ich habe gerade nachgeschaut, es ist eine Puppe drinnen.
Wie lange kann diese denn ueberleben? Heute Nacht soll es wieder kalt werden und Hummeln,
geschweige denn nestsuchende Hummeln habe ich seit Tagen nicht gesehen.
Desweiteren muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht weiss, welche Hummelart im anderen Kasten ist.

Gruss

T.

Re: Nur eine Puppe StefanDD 10.05.2010 21:16

Man weiß nicht, ob Deine Steinhummel durch den Lärm abgehauen ist. Es gibt so viele Gefahren für eine ausfliegende Hummelkönigin.
Sicher bedeutet es den Ausfall eines Hummelvolkes und es ist natürlich schade.
Habe auch festgestellt, dass Steinhummeln etwas zickig reagieren. Habe vor einigen Tagen nur mal kurz um den Nistkasten etwas Unkraut gejätet ohne ihn zu berühren. Aber die Steinhummel hat da drin gleich angefangen Alarm zu schlagen und wie wild zu summen.

An Deiner Stelle würde ich das andere Hummelvolk nicht stören.

Re: Laerm und Insekten Christian 12.05.2010 13:02

Meine erste Steinhummel (die mittlerweile von ner Maus geplündert wurde) ist immer gleich aus der Wolle heraus gekommen, wenn ich kontrolliert habe. Oft nach oben geflogen und zum Kasteneingang wieder herein. Ich denke, selbst wenn sie empfundlich reagiert, so schnell gibt sie durch Störung die Brut nicht auf. Vermutlich liegt bei Dir dasselbe Phenomän vor wie bei vielen im Forum: Die Königinnen bleiben einfach aus.

Gruß
Christian

GardenWatchCam Helena 10.05.2010 22:28

Ich hab mir diese GardenWatchCam (externer Link, nicht mehr verfügbar) gekauft; noch fehlt mir ein PC, um ihren Intervall noch kleiner zu stellen; momentan macht sie noch alle 20 Sekunden ein Bild. Da ich gerademal ein oder 2 Arbeiterinnen habe, ist hummelmässig noch nicht viel los (man sieht 2x ganz kurz eine Hummel), aber die Schnecke ist ja mal schnell unterwegs...!
http://www.youtube.com/watch?v=vYIv7p99ywc (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Da eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. Und wenn mal mehr Hummeln unterwegs sind, gibts sicher auch mehr zu sehen.

Die Kamera ist natürlich fast mehr für Pflanzenwachstum, Aufbau eines Hauses o.ä. gedacht; die Aufnahmeintervalle kann man von 1x täglich ein Bild bis alle 5 Sekunden variieren (und dazwischen noch ein paar Stufen). Nachts schaltet sie automatisch ab. Wasserdicht und mit Batterien betrieben, speichert sie die Bilder auf einen normalen USB-Stick. Momentan gibts die Software erst für Windows-PCs, normalerweise sieht man noch Datum und Uhrzeit eingeblendet (hab ich beim Export für Youtube entfernt), die kann man auch via Software einstellen. Muss mal den PC meines Schwiegervaters bemühen

Re: GardenWatchCam Helena 10.05.2010 22:30

Ergänzung: im Original ist die Bildqualität doch einiges besser als bei Youtube.

Re: Re: GardenWatchCam Alex 09.06.2010 13:08

Hallo Helena,

Ergänzung: im Original ist die Bildqualität doch einiges besser als bei Youtube.

ich wollte mal nachfragen, wie zufrieden Du mit dieser GardenWatch-Cam bist. Irgendwie würde es mich ja doch sehr jucken ... wenn's nicht so teuer wäre...

Kann man damit auch Einzelbilder machen oder werden die Bilder immer zu AVI-Filmen "zusammengeklebt"?

Alex

Re: Re: Re: GardenWatchCam Helena 09.06.2010 13:49
Hallo Helena,

Ergänzung: im Original ist die Bildqualität doch einiges besser als bei Youtube.

ich wollte mal nachfragen, wie zufrieden Du mit dieser GardenWatch-Cam bist. Irgendwie würde es mich ja doch sehr jucken ... wenn's nicht so teuer wäre...

Kann man damit auch Einzelbilder machen oder werden die Bilder immer zu AVI-Filmen "zusammengeklebt"?

Ich glaub da gibts immer nur einen AVI-Film draus, aber ganz 100% bin ich nicht sicher, da die Software dazu nur auf PCs läuft und ich hab einen Mac.
Ansonsten find ich es eigentlich noch ein witziges Teil und die Auflösung finde ich sehr gut; ich hab jetzt von den Hummeln mal aufs Kaktusbeet gewechselt, um das Öffnen der Blüten zu beobachten (aktueller Intervall alle 4 Stunden ein Bild).

Re: Re: Re: GardenWatchCam Harry 09.06.2010 14:02

Hallo Alex,
schau mal hier (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: GardenWatchCam Martin 11.05.2010 19:59

Nettes Spielzeug. Neid. ;)

Ich fänd ja ne In-Kasten-Kamera noch cooler.

Re: Re: GardenWatchCam Helena 11.05.2010 21:21
Nettes Spielzeug. Neid. ;)

Ich fänd ja ne In-Kasten-Kamera noch cooler.

Stimmt, nur dann braucht man wohl Infrarot (es muss ja dunkel bleiben) und dann wirds so richtig teuer. Der heutige Film war eigentlich nichts besonderes, hab trotz 20-Sekunden-Abständen mehrmals eine Hummel drauf mit schönen Pollenhöschen. Am besten war aber ganz am Ende die recht grosse Nacktschnecke: kriecht herbei, INS EINFLUGLOCH REIN, bleibt kurz drin und KOMMT WIEDER RAUS.

Re: Re: Re: GardenWatchCam Wolfgang 13.05.2010 23:12

Hallo Helena,
was ist teuer;-) ? Ich benutze Überwachungskameras (Suchfunktion!), die unter 100 € kosten:
z.B. http://www.elv.de/Outdoor-Set-Kamera-Kanal-1-und-4-Kanal-Empfauml;nger/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_10616/flv_/bereich_/marke_

http://www.pearl.de/a-PX1159-5450.shtml?query=funk%FCberwachungskamera

Auch normale WebCams funzen.
Zum Aufnehmen gibt es im Internet kostenlose Lösungen.
Für den Anfang ginge auch der 'Windows Movie Maker'. Die Bildqualität ist besonders, wenn man Funkverbindungen benutzt nicht sooo berauschend.
Wolfgang

Re: Re: Re: Re: GardenWatchCam Helena 13.05.2010 23:38
Hallo Helena,
was ist teuer;-) ? Ich benutze Überwachungskameras (Suchfunktion!), die unter 100 € kosten:
z.B. http://www.elv.de/Outdoor-Set-Kamera-Kanal-1-und-4-Kanal-Empfauml;nger/x.aspx/cid_74/detail_10/detail2_10616/flv_/bereich_/marke_

http://www.pearl.de/a-PX1159-5450.shtml?query=funk%FCberwachungskamera

Auch normale WebCams funzen.
Zum Aufnehmen gibt es im Internet kostenlose Lösungen.
Für den Anfang ginge auch der 'Windows Movie Maker'. Die Bildqualität ist besonders, wenn man Funkverbindungen benutzt nicht sooo berauschend.
Wolfgang

Ich hab die Kamera eigentlich nicht nur für Hummeln gekauft, auch einfach nur so «just for fun» um damit mal das Wachstum von Pflanzen, das Öffnen einer Blüte o.ä. zu dokumentieren. Diese ist einfach schon von Haus aus wetterfest und mit normalem USB-Stick zu verwenden.

Re: Re: Re: Re: Re: GardenWatchCam Wolfgang 14.05.2010 00:11

Hallo Helena,
für solche hochqualitativen Aufnahmen sind diese 'billigen' Systeme allerdings nicht geeignet, sondern nur zur Überwachung (zu geringe Auflösung).
Grüße Wolfgang

GardenWatchCam Olaf 17.06.2010 19:53

Hallo,

es gibt noch eine günstigere Variante. Bin gerade dabei mich zu erkundigen ob sie auch nach Deutschland geliefert wird: Die PlantCam hier: http://www.wingscapes.com/

Olaf

Hummel bestimmung jenzi 11.05.2010 20:04

wer kann mier sagen was das für eine hummel ist sie ist hinter dem kopf gelb dann schwarz und am ende orangerot

Re: Hummel bestimmung Thomas B. 11.05.2010 20:31

Ungefaehr so?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesenhummel

Re: Re: Hummel bestimmung jenzi 12.05.2010 18:00

hallo thomas B dannke für den hinweis hat genau getroffen

Eine nationale Hummel-Misere? Christian F. 11.05.2010 22:09

Hallo,
heute habe ich mit Eberhard von Hagen telefoniert und er war aufgebracht, wegen der hohen Verluste an Hummeln. Er geht davon aus, dass das kalte Wetter schuld ist. Es wird immer wieder warm (so auch erste Aprilwoche) und wieder kalt (wie zweite Aprilwoche/Ostern). Dies lockte die Hummeln aus dem Winterschlaf und setzte sie dann der Kälte aus. Auch viele seiner Freunde haben ähnliche Probleme und Verluste. Er meinte, dass er sowas eigentlich auch noch nicht wirklich erlebt hat.

Ich hatte bisher auch das Wetter als Schuldigen im Visier, da meine Beobachtungen ähnlich waren. Den Hummeln in meinen Kästen scheint es gut zu gehen, allerdings fällt auf, dass nicht eine einzige bisher Arbeiterinnen hat.
Es scheint als wären die frühen Nestgründungen in der Natur vernichtet worden.

Eigentlich müsste an den Akelei die Hölle los sein. Aber es findet sich schlicht und ergreifend keine Hummel daran. Genauso ist es mit den Goldnesseln hier in Regensburg. Letztes Jahr waren viele Königinnen daran zu beobachten, heuer ist im Vergleich nichts los.

Eberhard von Hagen hat mich gebeten nachzufragen, wer, in welchem Teil Deutschlands, Hummelverluste hat und wem es eher gut geht. Vielleicht habt ihr Lust das hier reinzuschreiben. (Also einfach auch Eure Beobachtugen und die ganz groben Temperaturen im Frühjahr)

Ich mache mal den Anfang:
Landkreis Neuburg/Schrobenhausen. Bisher keine Verluste in Nistkästen, außer durch Okkupantinnen. 1AprilWoche warm 2W kalt (unter 10Grad Celsius), ab 15. April wärmer, und dann wieder sehr wechselhaft.
Bisher habe ich im ganzen Gebiet nur Arbeiterinnen der Wiesenhummeln gesehen, sonst ausschließlich Königinnen. Viel weniger Hummelköniginnen als letztes Jahr.

Vielleicht mögt ihr Euch anschließen.

Grüße,
Christian

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Gottfried 11.05.2010 23:16
Hallo,
heute habe ich mit Eberhard von Hagen telefoniert und er war aufgebracht, wegen der hohen Verluste an Hummeln. Er geht davon aus, dass das kalte Wetter schuld ist. Es wird immer wieder warm (so auch erste Aprilwoche) und wieder kalt (wie zweite Aprilwoche/Ostern). Dies lockte die Hummeln aus dem Winterschlaf und setzte sie dann der Kälte aus. Auch viele seiner Freunde haben ähnliche Probleme und Verluste. Er meinte, dass er sowas eigentlich auch noch nicht wirklich erlebt hat.

Ich hatte bisher auch das Wetter als Schuldigen im Visier, da meine Beobachtungen ähnlich waren. Den Hummeln in meinen Kästen scheint es gut zu gehen, allerdings fällt auf, dass nicht eine einzige bisher Arbeiterinnen hat.
Es scheint als wären die frühen Nestgründungen in der Natur vernichtet worden.

Eigentlich müsste an den Akelei die Hölle los sein. Aber es findet sich schlicht und ergreifend keine Hummel daran. Genauso ist es mit den Goldnesseln hier in Regensburg. Letztes Jahr waren viele Königinnen daran zu beobachten, heuer ist im Vergleich nichts los.

Eberhard von Hagen hat mich gebeten nachzufragen, wer, in welchem Teil Deutschlands, Hummelverluste hat und wem es eher gut geht. Vielleicht habt ihr Lust das hier reinzuschreiben. (Also einfach auch Eure Beobachtugen und die ganz groben Temperaturen im Frühjahr)

Ich mache mal den Anfang:
Landkreis Neuburg/Schrobenhausen. Bisher keine Verluste in Nistkästen, außer durch Okkupantinnen. 1AprilWoche warm 2W kalt (unter 10Grad Celsius), ab 15. April wärmer, und dann wieder sehr wechselhaft.
Bisher habe ich im ganzen Gebiet nur Arbeiterinnen der Wiesenhummeln gesehen, sonst ausschließlich Königinnen. Viel weniger Hummelköniginnen als letztes Jahr.

Vielleicht mögt ihr Euch anschließen.

Grüße,
Christian

Hallo Christian. Wie schon erwähnt, siehe im Forum zurück, habe ich in den letzten 20 Jahren soviele Ausfälle auch noch nicht erlebt. Vielleicht
hängt es wirklich mit den stark schwankenden Temperaturen in diesem Frühjahr zusammen. Hier im Bonner Raum waren teils viel Sonne und tags 15-20 Grad und drüber, und nachts gings runter bis unter 5 Grad u. mehr. Bis ende April war es hier auch schon sehr trocken, danach mit dem Regen wurde es wesentlich kühler und unbeständiger. Hoffe kann etwas zur Aufklärung beitragen. Ob Wetter oder welche Gründe, es gibt immer wieder Überraschungen. Hoffe das es mit vorhandenen jetzt meißt schon kleinen Hummelvölkchen gut geht. Mit frdl. Gruss Gottfried.

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Michel 11.05.2010 23:17

Habe hier ebenso ungewöhnlich hohe Ausfälle, wie ich sie seit 8 Jahren nicht erlebt habe. Standort Westerzgebirge, 600 m.

Hier ein kurzer Abriss:

2. und 3. April: 3 Erdhummeln angesiedelt, Temperaturen flugtauglich, Saalweide blüht

10. April: beginnender Kaltlufteinbruch, Selbstansiedlung Wiesenhummel

11.4.: Schnee am morgen, alles angezuckert, 12.4. am Morgen 5 cm Neuschnee!

13. April: kurz milder, Temperaturen um 10 °C

14. und 15. April: Tageshöchstemperatur 2-3 °C!

17.4.: Endlich milder mit bis zu 15 °C, aber Trachtlücke, Saalweide verblüht, durch kalte Witterung keine Trachten, extrem lange Sammelflüge, 1. Erdhummel gibt Nest auf. Die Wiesenhummel stielt Nektar bei den beiden anderen Erdhummeln, auch eine fremde Erdhummel beobachte ich zeitweise beim Nektarklau.

18.4.: 2. Erdhummel und Wiesenhummel fallen aus

24.4.: Tage zuvor Nachtfröste bis - 9 °C in 2m im Westerzgebirge, letzte Erdhummel hält sich wacker, kaum suchende Hummeln, langsam beginnen blühende Zierkirschen die Nahrungsknappheit zu entschärfen

28.4.: 3 Wiesenhummeln angesiedelt bei milder Witterung

30.4.: Steinhummel und eine Dunkle Erdhummel nehmen weitere Nistkasten an, letzte übrig gebliebene Erdhummel der anfang April angesiedelten Erdhummel hat Puppen, knapp 20 °C, Kirschen blühen, gute Trachtbedingungen.

2.5.: eine Wiesenhummel fällt aus

7.5.: eine Woche mit viel Regen und kalten Temperaturen, nachts knapp über 0 °C, weitere Wiesenhummel ausgefallen

8.5.: letzte Wiesenhummel und Steinhummel ausgefallen, übrig nur die Erdhummel von Anfang April und die Dunkle Erdhummel, die sich am 30.4. ansiedelte

9.5.: 2 Steinhummel erfolgreich angesiedelt, kaum nestsuchende Königinnen, keine Arbeiterinnen bisher, kaum pollentragende Königinnen -die Erdhummel, welche seit Anfang April einen Kasten bewohnt, hat 8 Kokons, aber immer noch keine Arbeiterinnen!

Nicht genannt sind Aufälle von Königinnen, die ich zeitweise für die Adoption verwaister Brutwaben gewinnen konnte.

Mehr dazu später auf meiner Homepage: www.insektenstaaten.de (Tagebuch 2010 folgt in Kürze)

Viele Grüße
Michel

Re: Eine nationale Hummel-Misere? André 12.05.2010 09:30

Hallo Christian,

ich melde mich aus dem südlichen Brandenburg (Elbe-Elster Kreis). Dieses Jahr war ich sehr erstaunt das es so viele Königinnen bei uns gibt, den Größtenteil machten Erdhummel, gefolgt von Ackerhummel, Steinhummel, Wiesenhummel, Baumhummel und Waldhummel aus. Teilweise kann man noch suchende Königinnen beobachten (Erdhummel, Steinhummel).

Das Wetter war auch bei mir sehr wechselhaft, die ersten Königinnen konnte ich Anfang April in meiner Schneeheide entdecken. Mitte April war es bei uns sehr kalt über die Nächte, tagsüber so um die 8 - 10 Grad. Jetzt ist das Wetter wechselhaft, Regen, Bewölkung , Sonne - am Sonntag hatten wir zum Beispiel 20 Grad heute nur um die 11 Grad, aber dafür endlich mal kein Regen. Im Vergleich zum letzten Jahr war bei mir der April bzw. Anfang Mai sehr verregnet.
Mit dem Trachtangebot gibt es eigentlich auch keine Probleme, aktuell blühen Raps, Goldregen, Katzenminze, Taubnessel etc.

Konnte dieses Jahr meine drei Nistkästen (v. H. Abraham - 1x kurzer Laufgang, 2x langer Laufgang) erfolgreich besiedeln (Erdhummel, Ackerhummel, Steinhummel). Die Königinnen fliegen fleißig ein und aus, die erste Ansiedlung erfolgte Mitte April, große Pollenhöschen konnte ich an den Hummel aber noch nicht so richtig feststellen, komisch eigentlich. Bei der Ackerhummel müssten reintheoretisch zu Pfingsten die ersten Arbeiter schlüpfen.

Was mir aber auch aufgefallen ist, ich habe noch keine Arbeiter gesehen, egal von welcher Hummelart, wahrscheinlich war das Wetter doch zu wechselhaft?!?!?!?

Euch alles Gute.
Gruß,
André

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Christian 12.05.2010 12:57

Hi Christian,
wohne in Gunzenhausen Mittelfranken. Im letzten Jahr waren an meiner Mispel Arbeiterinnen von Acker, Wiesen, Baum und Steinhummel. Heuer keine.
Das Wetter war sehr wechselhaft, mit Frösten
Erste Königinnen ca. 28 März
Arbeiterinnen nach 6 Wochen bei Dunkler Erdhummel
Arbeiterinnen nach vier Wochen bei Wiesenhummel (Besiedlung eine Woche nach Erdhummel).
Ackerhummelnest von Maus geplündert, aber ne Wiederansiedlung
Steinhummelnest nach drei Wochen ebenfalls von Maus geplündert. Gestern flogen noch suchende Königinnen und ich konnte wieder eine Steinhummel ansiedeln.
Letzter Kästen sind selber gebastelt und jetzt so eng in der Öffnung, dass keine Maus mehr reinpasst.

Hab etliches ins Forum gestellt, falls Du es genauer wissen möchtest

Gruß
Christian

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Bago 12.05.2010 15:21

Hier die Beschreibung aus Dortmund:

Seit dem 25.3. waren Wiesen- und Erdhummeln und 2 Tage später dann auch Steinhummeln und der Rest.

Die übrig gebliebenen:

2 Erdhummel: 1. am 27.3, 2. am 28.3. ,Nachwuchs (terrestris)
1 Baumhummel: 28.3., Nachwuchs
1 Ackerhummel: 13.4., noch nicht

Die sind verschollen: (Daten sind die der Ansiedlung)

5 Steinhummeln: 29.3., 3.4., 6.4., 12.4., 20.4.
2 Gartenhummeln: 18.4., 18.4
2 Wiesenhummeln: 2.4., 13.4.
1 Erdhummel: 27.3. (terrestris)

Hier bei mir in Dortmund blühen Kastanien, Rhododendren, Akelei, Taubnesseln, Goldnesseln und vieles mehr , dennoch sind extrem wenig Hummeln unterwegs.Außer Gartenhummel-Nachwuchs habe ich bis jetzt von jeder Art welchen gesehen.Aber hier sind auch extrem wenig Bienen unterwegs, was allerdings sehr komisch ist , dass die widerstandsfähigeren Arten auch ihre Nester aufgeben, und wir hatten bei mir im April und Mai sehr wenig Frost , es war nie kälter als -3 Grad.
Und tagsüber hatten wir immer min. 8 Grad.

Gruß aus Dortmund

Bago

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Andreas 12.05.2010 21:20

Hallo Christian,
ich schreib Dir aus dem Raum München.
in 2 Erdhummelvölkern habe ich bereits seit der letzten Aprilwoche Arbeiterinnen.
Allerdings habe ich auch einige Ausfälle zu beklagen. In einem Kasten hatte ich seit dem 17-ten April eine Steinhummelkönigin. Bedauerlicherweise wollte (vermutlich am 28-ten April) eine Baumhummel diesen Kasten okkupieren. Bei dem Kampf kamen beide Königinnen ums Leben. Ich und eine Steinhummelkönigin hatten das unwahrscheinliche Glück, den Kasten am 30-ten April nochmal besiedeln zu können. Diese zweite Steinhummelkönigin kam aber leider in der ersten Maiwoche an einem Tag mit Dauerregen ums Leben.
In unserem Garten auf dem Land kamen eine Erd- und eine Baumhummel-Königin um. In zwei Kästen fliegen allerdings schon die Baumhummelarbeiterinnen. (das waren 4 Selbstbesiedelungen). Letztes Wochenende konnte ich aber beobachten, dass sich eine Feldkuckuckshummel sehr für den einen Baumhummelkasten interessierte. Ich hoffe sie kommt nicht hinter das Geheimnis der Wachsmottenklappe.
Das ekelhafte Wetter sehe ich aber vor allem für die oberirdisch nistenden Hummeln, also Acker-, Wald- und Sandhummeln als sehr problematisch an. Bei solchen Wetterverhältnissen habe ich immer den Eindruck, als ob diese Arten besonders darunter leiden.
Naja, hoffentlich wirds bald noch etwas besser.

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Timo 12.05.2010 22:43

Hallo Christian,

bei mir hier im Schwarzwald ist die negative Entwicklung der Hummeln nicht so deutlich zu erkennen:
Von 10 Hummelköniginnen ist bisher nur eine Ackerhummel verschollen, leider...
Hummelköniginnen:
2 Stein-, 2 Garten-, 2 Acker-, 2 Wiesen- und zwei noch nicht identifizierte selbstangesiedelte "Weißärsche" (Vermutung: 1 Baum- und 1 Erdhummel) fleigen oft aus und ein, wobei überraschend noch kein einziger Nachwuchs da ist (zum Teil schon 30 Tage im Kasten)...

Leider haben bei mir scheinbar die selteneren Arten wie Veränderliche, Gras- und Waldhummel am meisten Probleme...
Waldhummeln konnte ich zu Enttäuschung noch überhaupt nicht finden!
An zahlreichen Trachtpflanzen, wie Goldnessel, späte Weide, erster Rotklee und sogar schon Beinwell konnte ich bisher nur einzelne Königinnen sehen; lediglich eine Arbeiterin Wiesenhummel) kam mir zu Gesicht...

Das Wetter ist bei uns hier eig noch recht pasabel für die Vorhersagen:
Langsamer Frühlingsbeginn mit leichten Schwankungen, dann gegen Ende April teils viel Sonne und tags 15-20 Grad und drüber. In den letzten zwei Wochen dann der Wendepunkt mit wechselndem Wetter, bei stets konstanter Bewölkung. Allerdings auch "Schönwetterstunden" darunter, die von den Hummeln auch sichtbar genutzt werden...

Hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen

Gruß
Timo

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Wilhelm 13.05.2010 12:17

Hallo zusammen
auch von mir ein kleiner ablauf vom Frühjahr und viele Grüße an alle Hummelfreunde soll ich ausrichten von Eberhardt von Hagen.

5.März nochmal Neuschnee ca 20 cm.
11. März Nachttemperaturen 9° Minus Tagestemperatur 3° Minus
16. März Regen 8° Plus
17. März trocken bis 16° Plus erste Dunkle Erdhummel an Christrose
25. März bis 20° Plus Tagestemperaturen
5. April bis 12° Plus Tagest.
7. April bis 19° Plus
12.April bis 8° Plus nur vereinzelt suchende Königinnen
17.April bis 20° Plus
25.April bis 12° Plus Nachts 0°
29.April bis 26° plus
2. Mai 32 Kästen belegt
4. Mai 12° Tagestemp. beginne mit zufüttern
8. Mai 6-12° Grad Plus Regenfront
Ausfälle: Steinhummel, Gartenhummel,Wiesenhummel, Dunkle Erdhummel, und Gleich 4 Veränderliche
!3. Mai Sprühregen 8° Tagestemp.

so das sind grobe Anhaltspunkte aus Baden Würtenberg - Enzkreis -Mühlacker

Grüße Wilhelm

Re: Eine nationale Hummel-Misere? wener 13.05.2010 13:58

wohne in mülheim ruhr,kann es nur bestätigen das es mit den hummeln
sehr mieß aussiet.ich hatte das glück die ersten hummeln,die suchten
anzusiedeln,so habe ich 3 erdummeln und 2 steinhummeln alle mit gutem
nachwuchs.ich muß aber dazusagen das ich die hummeln mit zuckerwasser gefüttert habe und sie sich prächtig entwickelt haben.
aber nach den ersten hummeln habe ich keine suchenden mehr gesehen.
hoffe etwas dazu beigetragen zu haben.

Re: Eine nationale Hummel-Misere? Harry 13.05.2010 19:08

Hallo,
die Phase wo die Hummelköniginnen suchten war dieses Jahr auch im Rheinland ziemlich kurz. Die größten Erfolge bei Ansiedlungen hat man wohl, wenn sie in der ersten Aprilhälfte geschehen. Habe jetzt auch die ersten Arbeiterinnen von Stein, Erd- und Baumhummeln. Jedenfalls konnten die Hummeln wenig zur Bestäubung der Obstbäume beitragen. Selbst Imkerbienen sah man wenige. Wildbienen, Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) flogen den ganzen April durch und haben ihre Nester alle und neue dazu verdeckelt. Einen Wildbienenstand sollte sich eigentlich jeder Hummelfreund leisten.

Gruß Harry

Re: Re: Eine nationale Hummel-Misere? Helena 14.05.2010 08:59
Hallo,
die Phase wo die Hummelköniginnen suchten war dieses Jahr auch im Rheinland ziemlich kurz. Die größten Erfolge bei Ansiedlungen hat man wohl, wenn sie in der ersten Aprilhälfte geschehen. Habe jetzt auch die ersten Arbeiterinnen von Stein, Erd- und Baumhummeln. Jedenfalls konnten die Hummeln wenig zur Bestäubung der Obstbäume beitragen. Selbst Imkerbienen sah man wenige. Wildbienen, Rote Mauerbiene (Osmia bicornis) flogen den ganzen April durch und haben ihre Nester alle und neue dazu verdeckelt. Einen Wildbienenstand sollte sich eigentlich jeder Hummelfreund leisten.

Ich habe auch 3 Schwegler-Nisthilfen am Gartenhäuschen hängen; in den grossen Löchern waren vorallem Mauerbienen, im kleineren Schilfbereich unzählige Arten von Solitärwespen und ganz winzigen Bienchen.
Im Zürcher "Tages-Anzeiger" erschien gerade ein grosser Bericht vorallem über Mauerbienen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Im Kommentarfeld habe ich dann u.a. aber mein Bedauern ausgedrückt, dass die Hummeln keine Erwähnung fanden. So nützlich gerade die Mauerbienen sein mögen, sie sind nur sehr kurz unterwegs; Hummeln jedoch z.T. bis in den Spätsommer. Wobei im Bericht gings vorallem um Bestäubungsdienste an den für den Menschen wichtigen Obstbäumen, und da sind Mauerbienen halt schon meistens zur richtigen Zeit unterwegs.

Danke Euch! Christian F. 14.05.2010 18:33

Danke für die rege Beteiligung. Ich werde das weiterleiten.
Ich denke es ist auch so für das Forum nicht uninteressant, die Erfahrungen hier relativ gebündelt zu haben.

Es ist interessant, wie sich viele Eindrücke decken, auch wenn dies hier eher traurige Überschneidungen sind. Man hätte hoffen können, dass es vor allem die frühen Hummelarten, also die häufigen getroffen hat. Aber scheinbar leiden auch oder vielleicht sogar gerade seltenere, thermophile Arten darunter.

Hoffen wir das beste!

Grüße,
Christian

Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Helena 12.05.2010 18:58

Dieser Beitrag ist eigentlich die Fortsetzung meines Hilferufs («Arbeiterinnen finden Mottenklappenausgang nicht...»). Heute entdeckte ich per Zufall, dass eine der beiden Arbeiterinnen – augenscheinlich fliegen tatsächlich nur 2 aus, eine ganz kleine und eine grössere – den Mottenklappenausgang entdeckt hat und jetzt nur diesen benützt! Die Klappe ist noch etwas offen, hatte sie die letzten Tage immer ein Stückchen mehr geschlossen (man gibt die Hoffnung ja nicht auf). Die Mini-Arbeiterin geht aber immer noch durch den anderen Seiteneingang ein und aus.

Abgesehen davon, dass ich mich frage, ob die Kleine stark genug wäre für die Klappe (die ist etwa gleich «gross» wie eine Honigbiene): ich dachte, ich warte jetzt mal mit Schliessen des ungeschützten Einganges, bis noch 1, 2 (grössere) Arbeiterinnen da sind. Dann können die doch voneinander abschauen, oder? Denn bis vor kurzem ist eben auch die Königin ausgeflogen, die wollte ich auch nicht aussperren.

Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Wilhelm 12.05.2010 20:18

Hallo Helena
ich wurde den zweiten Ausgang jetzt schließen, aber die Mottenklappe zwei bis drei Millimeter offen lassen. Da ist jetzt eine Duft-Spur gelegt von der größeren Arbeiterin und da findet dann auch die kleinere in den Kasten. Also gleich heute Abend verschließen dann kannst du morgen alles beobachten.
Es ist sehr schön wie du dich um die Hummeln sorgst und ich wünsche dir auch das es ein schönes Volk entwickelt mit vielen Jungköniginnen.

Gruß Wilhelm

Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Helena 12.05.2010 20:25
Hallo Helena
ich wurde den zweiten Ausgang jetzt schließen, aber die Mottenklappe zwei bis drei Millimeter offen lassen. Da ist jetzt eine Duft-Spur gelegt von der größeren Arbeiterin und da findet dann auch die kleinere in den Kasten. Also gleich heute Abend verschließen dann kannst du morgen alles beobachten.
Es ist sehr schön wie du dich um die Hummeln sorgst und ich wünsche dir auch das es ein schönes Volk entwickelt mit vielen Jungköniginnen.

Gruß Wilhelm

Ja ist eben mein erstes Mal, wo die Königin auch erste Arbeiterinnen hervorgebracht hat und ich will dem Volk ja auf keinen Fall schaden. Bin sehr froh, hier im Forum soviele Experten mit z.T. langjähriger Erfahrung um Rat bitten zu können!!
Ich werde dann also heute Nacht rausgehen und den anderen Ausgang wieder verschliessen. Hoffentlich findet die Mini-Arbeiterin die Duftspur auch. Soll ich die Klappe überhaupt ganz schliessen, solange der Mini noch fliegt? Vielleicht unterschätze ich sie ja auch, aber sie ist wirklich sehr klein. Hoffentlich schlüpfen die nächsten Tage noch weitere Arbeiterinnen, aber durch die kalten Bedingungen ist wohl alles etwas verzögert.

Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Nobody 12.05.2010 23:29
Ja ist eben mein erstes Mal, wo die Königin auch erste Arbeiterinnen hervorgebracht hat und ich will dem Volk ja auf keinen Fall schaden. Bin sehr froh, hier im Forum soviele Experten mit z.T. langjähriger Erfahrung um Rat bitten zu können!!
Ich werde dann also heute Nacht rausgehen und den anderen Ausgang wieder verschliessen. Hoffentlich findet die Mini-Arbeiterin die Duftspur auch. Soll ich die Klappe überhaupt ganz schliessen, solange der Mini noch fliegt? Vielleicht unterschätze ich sie ja auch, aber sie ist wirklich sehr klein. Hoffentlich schlüpfen die nächsten Tage noch weitere Arbeiterinnen, aber durch die kalten Bedingungen ist wohl alles etwas verzögert.

Bei dem Hummelvolk, dass sich bei mir eingenistet hat, flog zu Beginn auch eine Miniarbeiterin. Und für die war es überhaupt kein Problem, die Klappe zu öffnen, im Gegenteil: Da sie so viel kleiner war als die Königin, gewöhnte sie sich viel schneller an die immer kleiner werdende Öffnung...

Re: Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Helena 13.05.2010 11:54

Es hat geklappt! Habe soeben die Miniarbeiterin durch den Mottenausgang wegfliegen sehen – und das bei Regen und nicht mal 8 Grad!!!!
Das Wetter ist so herbstmässig, das darf doch nicht wahr sein. Regen ginge ja noch, aber diese Temperaturen! Am liebsten möchte man den Hummeln noch eine Heizung ins Nest stellen.
Habe jetzt diese Zuckerlösung (1:1:1,5 etwa, also Fruchtzucker – normaler Zucker – Wasser) angerührt und in einem flachen, kleinen Flaschendeckel in den Vorbau gestellt. Mal sehen, ob sie es annehmen.

Re: Re: Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Harry 13.05.2010 18:51

Hallo Helena,
ein Legostein ist für kleine Hummeln geeigneter, da sie drauf rumkrabbeln können ohne reinzufallen. Ich füttere bei dem schlechten Wetter auch zu. Habe aber eine etwas dünnere Zuckerlösung, also mit mehr Wasser gemischt, da sie die dickere Mischung nicht annahmen. Es dauerte auch eine Weile, bis sie kapiert haben das in dem Legostein etwas für sie drin ist.
Die Hummeln die für den Polleneintrag eingeteilt sind, lassen die Zuckerlösung sowieso links liegen. Wie sieht eigentlich der Kasten mit dem eingeklebten Klappenvorbau bei Dir aus? Hab leider noch nie ein Foto davon erhalten, obwohl die Nachfrage nach dieser Zusatzeinrichtung ziemlich groß war.

Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Helena 13.05.2010 19:26

Hallo Harry

ein Legostein ist für kleine Hummeln geeigneter, da sie drauf rumkrabbeln können ohne reinzufallen. Ich füttere bei dem schlechten Wetter auch zu. Habe aber eine etwas dünnere Zuckerlösung, also mit mehr Wasser gemischt, da sie die dickere Mischung nicht annahmen. Es dauerte auch eine Weile, bis sie kapiert haben das in dem Legostein etwas für sie drin ist.
Die Hummeln die für den Polleneintrag eingeteilt sind, lassen die Zuckerlösung sowieso links liegen.

Ich habe keine Legosteine! Es ist wirklich ein sehr flacher Deckel und – siehe da – ich habe die Miniarbeiterin beim Trinken «ertappt»! Ich habe auch nach Gefühl etwas mehr Wasser dazugegeben, der Zucker wollte sich kaum auflösen. Habe auch zuerst nur eine Mini-Portion angemacht; zuviel anrühren ist wohl auch nicht sinnvoll, wie lange kann man das aufbewahren?

Gleichzeitig sah ich eine andere kleinere Arbeiterin – ich habe den Eindruck, das sei eine «Neue» gewesen (?) – wie sie aus der Klappe rauskrabbelte, 1x kurz rumschwirrte und wieder umkehrte. War das die «Meteorologin» des Stocks, wollte sie die Wetterlage prüfen?

Wie sieht eigentlich der Kasten mit dem eingeklebten Klappenvorbau bei Dir aus? Hab leider noch nie ein Foto davon erhalten, obwohl die Nachfrage nach dieser Zusatzeinrichtung ziemlich groß war.

Der sieht so aus (musste blitzen und quer durch den Holunder hindurch fotografieren, ist alles so matschig im Moment, ahhhh).. noch ist die Klappe ca. 3 mm offen. Der Regenschutz ist nicht so optimal, mal sehen, vielleicht sollten wir im Winter auch das Vordach verlängern.

[img:http://www3.pic-upload.de/13.05.10/q63pgiiffm6.jpg]

[img:http://www3.pic-upload.de/13.05.10/u6myjozrdqt.jpg]

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Helena 13.05.2010 22:03

Und hier noch mit «Beweisfoto» – meine GardenWatchCam macht momentan nur alle 20 Sekunden ein Bild (muss die mal noch modifizieren), so dass solche Schnappschüsse selten sind, da es ja offenbar wirklich erst 2 Hummeln sind, welche ausfliegen. Das muss die grössere Arbeiterin sein.

[img:http://www3.pic-upload.de/13.05.10/btiv7kpgofx8.jpg]

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Harry 14.05.2010 11:09

Hallo Helena,
vielen Dank für die Bilder. Optisch sieht meine Konstruktion für den Schwegler ja nicht so ansprechend aus, aber wenn sie funktoniert gehts ja. Ich frage mich nur warum Schwegler diesen Vorbau mit Schiebeklappe macht. Als Futterstelle wird sie meiner Ansicht nach zu schnell von Ameisen entdeckt.

Gruß Harry

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Mottenklappe wird nicht von allen Arbeiterinnen benützt Helena 14.05.2010 11:40
Hallo Helena,
vielen Dank für die Bilder. Optisch sieht meine Konstruktion für den Schwegler ja nicht so ansprechend aus, aber wenn sie funktoniert gehts ja. Ich frage mich nur warum Schwegler diesen Vorbau mit Schiebeklappe macht. Als Futterstelle wird sie meiner Ansicht nach zu schnell von Ameisen entdeckt.

Gruß Harry

Na ja also für "schön" habe ich den Hummelkasten ja nicht. Den Hummeln ist es ja wohl auch egal, wie es aussieht, Hauptsache, keine Wachsmotten und keine Kuckucke.
Habe heute früh die Zuckerlösung aus dem Vorbau entfernen müssen, hatte schon Ameisen dran.
Ich werde wohl jetzt dann am Wochenende mal wieder sowieso das Innenleben kontrollieren und dann mal etwas Zuckerlösung auf die Polsterwolle stellen. Du scheinst ja dann im Innern keine Probleme mit Ameisen zu haben???