Beiträge aus 2010

Hummel verschmäht Futter Nobody 05.05.2010 22:11

Hallo!

Als Zeichen guten Willens reiche ich meinen Hummeln Zuckerwasser (30% Fruchtzucker, 30% Kristallzucker, 40% Wasser) in einem umgedrehten Legostein dar, den ich provokant direkt vor den Eingang gestellt habe. Was die Hummeln aber nicht interessiert: Sie krabbeln ignorant daran vorbei und widmen dem Futtertrog keinen Augenblick...

Wie kann ich sie dazu überreden, Vernunft walten zu lassen?

viele Grüße,
Nobody

Re: Hummel verschmäht Futter Veit 06.05.2010 08:21

Was verstehst du denn unter Vernunft ("Wenn du schön aufisst wirst du gross und stark!")?
Lass sie einfach in Ruhe, mehr als was anbieten kann du nicht. Vermutlich hat sie woanders eine bessere Futterquelle.

Vergiss nicht: Hummeln sind keine Haus- sondern Wildtiere. Da sollte man sich im mit Interventionen zum rechten Zeitpunkt zurückhalten.

Hallo!

Als Zeichen guten Willens reiche ich meinen Hummeln Zuckerwasser (30% Fruchtzucker, 30% Kristallzucker, 40% Wasser) in einem umgedrehten Legostein dar, den ich provokant direkt vor den Eingang gestellt habe. Was die Hummeln aber nicht interessiert: Sie krabbeln ignorant daran vorbei und widmen dem Futtertrog keinen Augenblick...

Wie kann ich sie dazu überreden, Vernunft walten zu lassen?

viele Grüße,
Nobody
Re: Re: Hummel verschmäht Futter Nobody 07.05.2010 19:46
Was verstehst du denn unter Vernunft ("Wenn du schön aufisst wirst du gross und stark!")?
Lass sie einfach in Ruhe, mehr als was anbieten kann du nicht. Vermutlich hat sie woanders eine bessere Futterquelle.

Ich habe eher den Eindruck, als ob die Hummeln die Nahrungsquelle nicht als solche wahrnehmen und deshalb links liegen lassen... Die Zuckerwasserzusammensetzung (wie oben beschrieben) stimmt doch, oder? Spielt die Farbe des Legosteins (weiß) eine Rolle? Könnten andere Faktoren mitmischen, oder mache ich mir zu viele Gedanken?

Viele Grüße,
Nobody

Ausfälle von Königinnen? Gottfried 06.05.2010 16:04

In jedem Jahr gibt es hin und wieder Ausfälle von Kö.nach der Nestgründung.In diesem Jahr kam es bei mir häufiger zu Ausfällen, sodaß von meinen ca 20 Kästen zZt. 5 oder 6 wieder leer stehen. Nun gibt es ja kaum noch suchende Kö. In den besetzten Kästen fliegt meißt schon der Nachwuchs ( Baumh. Erdh. Wiesenh. u. Steinh.) 2 Ackerh. sind noch ohne Nachwuchs. In 1 leeren Hu.-kasten hat sich vor einigen Tagen eine Hornisse einquartiert , mitten in meinem Hummelstand. Werde diese , sollte es was geben (nicht verloren geht, ausfällt.) Mit Hu.- Kasten umsetzen.
Hoffe bei Euch waren die Ausfälle nicht so gross.? Noch ein gutes Hummeljahr . Mit frdl. Gruss Gottfried.

Re: Ausfälle von Königinnen? Bago 06.05.2010 16:31

Also, von meinen 14 Ansiedelungen sind 5 Steinhummeln, 2 Wiesenhummel, 1 Gartenhummel und 1 Erdhummel ausgefallen.
So etwas habe ich noch nicht erlebt, und hie in Dortmund sind auch kaum noch suchende Königinnen unterwegs, ich weiß auch nicht warum sie ausgefallen sind.Die Witterung schließe ich da mal aus, denn während der Zeit gab es sehr wenige kalte Tage , tagsüber hatten wir immer min. 9 Grad.Bei mir fliegt im Moment Nachwuchs bei 2 Erdhummel und bei einer Baumhummel , bei einer Ackerhummel erwarte ich welchen
und bei einer anderen Gartenhummel wird es noch dauern.Zudem habe ich ein Erdhummelvolk an eine P. vestalis verloren, die dieses Jahr wirklich häufig auftrten, allerdings waren auch die andern Kuckuckshummelarten reichlich vertreten.

Gruß Bago

Re: Re: Ausfälle von Königinnen? Gottfried 07.05.2010 11:22
Also, von meinen 14 Ansiedelungen sind 5 Steinhummeln, 2 Wiesenhummel, 1 Gartenhummel und 1 Erdhummel ausgefallen.
So etwas habe ich noch nicht erlebt, und hie in Dortmund sind auch kaum noch suchende Königinnen unterwegs, ich weiß auch nicht warum sie ausgefallen sind.Die Witterung schließe ich da mal aus, denn während der Zeit gab es sehr wenige kalte Tage , tagsüber hatten wir immer min. 9 Grad.Bei mir fliegt im Moment Nachwuchs bei 2 Erdhummel und bei einer Baumhummel , bei einer Ackerhummel erwarte ich welchen
und bei einer anderen Gartenhummel wird es noch dauern.Zudem habe ich ein Erdhummelvolk an eine P. vestalis verloren, die dieses Jahr wirklich häufig auftrten, allerdings waren auch die andern Kuckuckshummelarten reichlich vertreten.

Gruß Bago

Hallo Bago, auch hier im Bonner Raum waren u. sind noch viele Ku.-Hummeln unterwegs, haben vielleicht hier u. da schon mal eine Hummelkö. von ihrem Nest vertrieben. Konnte aber auch beobachten daß arteigene Kö. noch in die besetzten Nester wollten, was dann durch stechereien zu verlusten führen könnte. Weiterhin trotzdem viel Erfolg. Mfdl.Gruss Gottfried.

Re: Ausfälle von Königinnen? Christian 07.05.2010 12:45

Hi,
habe vier Kästen und alle sind (einer wieder) besetzt. allerdings kommen keine Arbeiterinnen (bald 6 Wochen bei der Erdhummel). Heute hat es 8 Grad bei Regen, am Montag solls wieder kalt werden.
Bei den Hornissen heißt es ja, dass von 10 Königinnen acht wieder abbrechen. Gibts da auch so ne Faustregel bei Hummeln?

Christian

Re: Re: Ausfälle von Königinnen? Gottfried 07.05.2010 21:59
Hi,
habe vier Kästen und alle sind (einer wieder) besetzt. allerdings kommen keine Arbeiterinnen (bald 6 Wochen bei der Erdhummel). Heute hat es 8 Grad bei Regen, am Montag solls wieder kalt werden.
Bei den Hornissen heißt es ja, dass von 10 Königinnen acht wieder abbrechen. Gibts da auch so ne Faustregel bei Hummeln?

Christian

Hallo Christian. Von Hummeln habe ich noch keine Ausfallzahlen gehört.
Eigene Erfahrung seit über 20 Jahren , da gabs unterschiedl. Ausfälle. Dieses Jahr wars bis jetzt am häufigsten bei mir. Laut Peter Tauchert, Wespen u. Hornissenkenner ( Who ist Who ) liegt die Ausfallquote bei Hornissen bei ca 70 %. Mit frdl. Gruss Gottfried.

Hummeleingang uwe J. 06.05.2010 21:42

Ich verstehe das nicht.Immer machen die Erdhummeln ihren Engangsbereich zu.Sie nehmen das Kleintierstreu und schon ist es wieder passiert und Ich mache ihn wieder auf.Kann mir einer sagen wie man sich da verhalten soll.

Gruß UWE

Re: Hummeleingang Gottfried 07.05.2010 11:37
Ich verstehe das nicht.Immer machen die Erdhummeln ihren Engangsbereich zu.Sie nehmen das Kleintierstreu und schon ist es wieder passiert und Ich mache ihn wieder auf.Kann mir einer sagen wie man sich da verhalten soll.

Gruß UWE

Hallo Uwe, das haben die Erdh. so an sich, sie verkleinern hiermit den Eingang ,um sich u.a. vor Feinden zu schützen zb. Ku.-Hummeln . Machen das bei mir auch immer. Die Eingangs röhren zum hinteren Teil der Schweglerkästen sind immer fast zugestopt mit Polsterwolle, keine Sorge, die finden schon durch, mache die erst frei ,wenn ich den Kasten vergrössere und die Trennwand u. Röhre heraus nehme. Auch bei den anderen Kästen, mache ich den Eingang nicht frei. Das zuwühlen macht die Erdh-kö. bei der Nestgründung. Gutes Gelingen. Gruss Gottfried.

Re: Hummeleingang Christian 07.05.2010 14:20

Hi,
lass es zu! Das war eines der ersten Sachen die meine Königin machte:die Röhre zubauen. Sie kann aber problemlos durch die Verengung kriechen, das bedeutet, sie verengt nur den Durchgang.
Das hält vermutlich andere Tiere ab.
Meine anderen Königinnen machen das bis jetzt nicht.
Christian

Endlich arbeiterinnen Christian 07.05.2010 14:25

Vorgestern hab ich mal mit Zuckerwasser zugefüttert, hab das Wasser auf die Polsterwolle gestellt, oder nahe vom "Weg" den die Königinnen im Kasten anlegen.
Heute hab ich nachgefüllt und hab endlich ne Arbeiterin gesehen (und die Queen).
Im Vergleich:
2009: Nestgründung 13 April, Sicht erste arbeiterin: 5. Mai
2010: Nestgründung 30. März, Sicht erste Arbeiterin: 7. Mai

die Witterung hat die Entwicklung zwar beeinträchtigt, der Stand vom Volk der Dunklen Erdhummel ist aber wie vor einem Jahr.

Christian

Bestimmung: Feldhummel? Martin 07.05.2010 15:27

Mitte April gesehen. Kleiner als eine Gartenhummel und deutlich dunklere Querstreifen.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20100425-145108-861.jpg]

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/minibild/20100425-150035-254.jpg“)]
Anklicken zum vergrößern.

Schwierig! Bago 07.05.2010 18:40

Das könnte wirklich eine Feldhummel sein, die Gartenhummel hat goldgelbe Streifen, es könnte jedoch auch eine etwas dunklere Variante der Gartenhummel sein.Bei der Feldhummel ist die 2. Binde auf dem Thorax dicker , als bei der Gartenhummel.Zudem soll die 3. Binde einen V-Ausschnitt haben.Ich tendiere ehr zur Feldhummel, aber es könnte auch eine Gartenhummel sein.

Gruß Bago

B. hortorum Christian F. 08.05.2010 10:01

Es handelt sich dabei um eine Gartenhummel mit reduzierten Streifen.

Im übrigen ist der Artrang von B. ruderatus umstritten.

Grüße,
Christian

Re: B. hortorum Timo 08.05.2010 22:34
Es handelt sich dabei um eine Gartenhummel mit reduzierten Streifen.

Im übrigen ist der Artrang von B. ruderatus umstritten.

Grüße,
Christian

Ich stimme Christian voll und ganz zu --> Gartenhummel; vor allem das Bild links unten sollte keine Zweifel lassen, Feldhummeln sind eig deutlich kleiner...
Lg Timo

Re: Re: B. hortorum Martin 23.05.2010 16:10

Okay, danke für eure Antworten.

Ich stimme Christian voll und ganz zu --> Gartenhummel; vor allem das Bild links unten sollte keine Zweifel lassen, Feldhummeln sind eig deutlich kleiner...
Lg Timo

?

Sie war kleiner als ne Gartenhummel.

Bei wildbienen.de und anderer Literatur steht Feldhummeln sollen eben _größer_ sein.

Nochmal Martin 03.10.2010 11:16

Die hier lässt mich nicht los.

Kann man eigentlich Bombus subterraneus ausschließen und wenn ja warum?

Mitte April gesehen. Kleiner als eine Gartenhummel und deutlich dunklere Querstreifen.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20100425-145108-861.jpg]

🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „[img:http://www.bildercache.de/minibild/20100425-150035-254.jpg“)]
Anklicken zum vergrößern.

[img:http://www.bildercache.de/bild/20101003-111403-898.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bild/20101003-111446-686.jpg]

[img:http://www.bildercache.de/bildercache_80x15.gif]

Nochmal (Bombus hortorum) Bago 03.10.2010 11:49

Meiner Meinung ist es Bombus hortorum, wann sind denn die Aufnahmen entstanden?
Es gibt zwar auch die dunklere Variante der Feldhummel, die im Buch auf Seite 183 (Hummeln bestimmen,...)
zusehen ist.Die Hummel auf dem Bild ist recht länglich , was auch auf Bombus hortorum schließen lässt,
zudem ist die Feldhummel kräftiger und breiter.
Zudem besucht die Gartenhummel im Frühjahr gerne Lungenkraut, Krokus, Schlüsselblume, Taubnesseln...
Sie sind zwar beide langrüsselig, doch die Feldhummel erscheint laut v. Hagen später.
Sie soll auch gerne an Ackerbohnen (Dicke Bohnen) gehen, die werden im Mai gerne von Erdhummeln und Ackerhummeln beflogen.Vielleicht probierst du mal diese Pflanze aus.

Gruß Bago

Nochmal (Bombus hortorum) Martin 03.10.2010 12:16

Es ging mir ja um die Erdbauhummel (Bombus subterraneus). Die hatte ich ursprünglich garnicht in Betracht gezogen, weil auf wildbienen.de "Kopf: kurz" steht. Aber in mehreren Schlüsseln steht genau das Gegenteil. Und die "rötlichbraunen" Binden sind doch eher untypisch für hortorum, oder nicht?

Nochmal (Semenovhummel)? Bago 03.10.2010 13:53

Ich finde zur Erdbauhummel passt die Statur nicht.
Die Heidehummel (Bombus jonellus) schließe ich auch aus.
Möglich wäre vielleicht der Neubürger : Semenovhummel, die Hummel soll ein ehr rundes Gesicht haben, was auch passen würde.Die Informationen über die Art sind dürftig.
Sie scheint allerdings mitlerweile in ganz Deutschland zusein.
Wäre zumindest eine weitere Idee.

Gruß Bago

Kopf von subterraneus Martin 03.10.2010 20:51

Für mich kommt nur hortorum, ruderatus und subterraneus in Frage. Ich wüsste gerne, ob und wie ich subterraneus ausschließen kann.

Der Kopf "meiner" Hummel ist nicht rund, sondern pferdegesichtig lang, wie man es von hortorum kennt. Zu subterraneus habe ich aber kein Bild finden können, das den Kopf von vorne zeigt. Die Angaben in der Literatur schwanken zwischen kurz (wildbienen.de), lang (Mauss) bis sehr lang (v Hagen). Ähnlich unterschiedlich sind die Größenangaben. Bei wildbienen.de bis zu 28mm, bei v Hagen maximal 20mm. Da blicke einer durch.

Wie bei ruderatus gibt es für subterraneus 30km von hier einen (denselben) Fundort. Von daher schau ich jetzt gaaaanz genau hin. ;-)

Wunsch, Vater, Gedanken, ist klar.

Kopf von subterraneus Bago 03.10.2010 21:17

Subterraneus ist nicht leicht zuunterscheiden, sie kann laut Internet auch der Deichhhummel ähneln.
Auch ist die Gefährdung nicht leicht herauszufinden, laut Wildbienen-kataster.de steht die Art in Bayern auf Kategorie 2, in NRW ist ist sie ausgestorben.
Es ist wiklich nicht leicht, da ich jetzt auch gesehen habe , dass deine Hummel auf dem Bild ein langens Gesicht hat , fallen semenvoviellus und jonellus weg.Bleiben hortorum , ruderatus und subterraneus.
Tonderhummel denke ist es auch nicht , laut wildbienen.de soll sie nicht in Deutschland vorkommen und im v. Hagen steht das Gegenteil.Allerdings passt hier das Aussehen nicht.

Ich bleibe bei der Meinung , dass es eine hortorum ist , vielleciht auch eine ruderatus , aber wahrscheinlich keien subterraneus.Nach der Ansicht der Fotos hat deine Hummel an der Primula veris (?) keine sehr genaue Ähnlichkeit mit dem Vergleich auf http://www.wildbienen-kataster.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) , dort in der Foto-Galerie.

Gruß Bago

Kopf von subterraneus Johann neumayer 04.10.2010 23:36

Es sit wie schon mehrfach richtig erwähnt B. hortorum.
Bei B. ruderatus, von der ich gerade wieder ein paar Exemplare gesehen habe, ist die zweite gelbe Binde am Mesosoma (Thorax) vorne gerade.
B. subterraneus hat, wenn sie typischerweise schwarz gelb weiß gefärbt ist, keine gelbe Binde am Hinterleib. Außerdem sind T2 und T3 hinten weißlich befranst.
Die schwarz-gelbe Färbung kommt hauptsächlich bei Männchen vor (in Reinform habe ich noch kein Weibchen gesehen) und ist in der tat ähnlich B. distinguendus, aber dunkler.
B. subterraneus hat einen langen Rüssel, etwas weniger lang als hortorum, aber noch deutlich lang.
Aus diesem Grund kann´s keine jonellus oder semenoviellus sein. Schaut euch bitte die Primelblüte an. da braucht man ein echt langes Saugorgan!
lG Johann

Subterraneus ist nicht leicht zuunterscheiden, sie kann laut Internet auch der Deichhhummel ähneln.
Auch ist die Gefährdung nicht leicht herauszufinden, laut Wildbienen-kataster.de steht die Art in Bayern auf Kategorie 2, in NRW ist ist sie ausgestorben.
Es ist wiklich nicht leicht, da ich jetzt auch gesehen habe , dass deine Hummel auf dem Bild ein langens Gesicht hat , fallen semenvoviellus und jonellus weg.Bleiben hortorum , ruderatus und subterraneus.
Tonderhummel denke ist es auch nicht , laut wildbienen.de soll sie nicht in Deutschland vorkommen und im v. Hagen steht das Gegenteil.Allerdings passt hier das Aussehen nicht.

Ich bleibe bei der Meinung , dass es eine hortorum ist , vielleciht auch eine ruderatus , aber wahrscheinlich keien subterraneus.Nach der Ansicht der Fotos hat deine Hummel an der Primula veris (?) keine sehr genaue Ähnlichkeit mit dem Vergleich auf http://www.wildbienen-kataster.de (externer Link, nicht mehr verfügbar) , dort in der Foto-Galerie.


Gruß Bago
Kopf von subterraneus Martin 05.10.2010 17:56
Es sit wie schon mehrfach richtig erwähnt B. hortorum.
Bei B. ruderatus, von der ich gerade wieder ein paar Exemplare gesehen habe, ist die zweite gelbe Binde am Mesosoma (Thorax) vorne gerade.
B. subterraneus hat, wenn sie typischerweise schwarz gelb weiß gefärbt ist, keine gelbe Binde am Hinterleib. Außerdem sind T2 und T3 hinten weißlich befranst.

Alles klar. Vielen Dank!

Wenn unter allen Gartenhummeln der gesamten Saison nur eine einzige mit solchen bräunlichen Binden ist, sticht die natürlich ziemlich heraus. ;-)

Fast jede Nestgründung scheitert!!! Bago 08.05.2010 10:13

So langsam verstehe ich das nicht mehr ,von 14 Ansiedlungen sind 9-10
gescheitert.oBei meiner Ackerhummel stehen die Arbeiterinnn kurz vor dem Schlupf.In der Natur sehe ich auch keine Arbeiterinnen , weder an den Obstbäumen noch an Rhododendrons.Auch an der sehr beliebten Akelei habe ich noch keine einzige Hummel gesehen, und an den Bergflockenblumen eine einzige Ackerhummel.Ich weiß nicht was dieses Jahr los ist, ich kann mir nicht vorstellen , dass alle Nestgründungen durch die Witterung kaputt gegangen sind.Zurzeit sehe ich fast nur Ackerhummeln und Erdhummeln und meine Baumhummeln.

Gruß Bago

Re: Fast jede Nestgründung scheitert!!! Helena 08.05.2010 17:24
So langsam verstehe ich das nicht mehr ,von 14 Ansiedlungen sind 9-10
gescheitert.oBei meiner Ackerhummel stehen die Arbeiterinnn kurz vor dem Schlupf.In der Natur sehe ich auch keine Arbeiterinnen , weder an den Obstbäumen noch an Rhododendrons.Auch an der sehr beliebten Akelei habe ich noch keine einzige Hummel gesehen, und an den Bergflockenblumen eine einzige Ackerhummel.Ich weiß nicht was dieses Jahr los ist, ich kann mir nicht vorstellen , dass alle Nestgründungen durch die Witterung kaputt gegangen sind.Zurzeit sehe ich fast nur Ackerhummeln und Erdhummeln und meine Baumhummeln.

Gruß Bago

Ich muss Dir leider Recht geben; ich finde auch, man sieht so überhaupt keine Insekten!! Auch keine Schwärme von Bienen an Obstbäumen und eben auch praktisch keine Hummeln. Vorhin sah ich eine grosse Ackerhummel (vermutlich noch eine Königin) an den Storchenschnäbeln, bei den Ackerhummeln im Igelhaus beobachtete ich die Rückkehr einer winzigen Arbeiterin mit Pollenhöschen.
Bei der Erdhummel im Schwegler - sie brummt noch immer aus der Nistwolle raus – bislang keine Arbeiterinnen, dafür AMEISEN! Aber ich sehe nirgends eine Ameisenstrasse reinführen. Sie laufen vorallem oben am Deckel rum, habe die Ameisen am Deckel weggespült und frische Minze in den Kasten gelegt. Vielleicht habe ich einmal den Deckel nicht richtig gut aufgedrückt – denn auch beim Haupteingang sehe ich keine Ameisen reinlaufen. Wenn der Deckel beim Schwegler korrekt sitzt, passen dann da oben noch Ameisen rein?

Re: Re: Fast jede Nestgründung scheitert!!! Bago 08.05.2010 18:51

Bei mir stehen die Arbeiterinnen bei meine Ackerhummel kurz vor dem Schlupf, zudem habe ich heute an einer Bergflockenblume die erste Arbeiterin einer Steinhummel gesehn, leider habe ich keine Steinhummeln , denn von 5 hat es keine geschafft.Ich habe auch noch 2 Wiesenhummeln , eine Erdhummel und eine Gartenhummel verloren.

Gruß Bago

Re: Re: Fast jede Nestgründung scheitert!!! Christian 09.05.2010 16:36

Hi,
hatte vor 14 Tage jede Menge Ameisen im Vorderen Teil meines Schwegler Kastens, der mit der Dunklen Erdhummel. Sah so aus als wollte die sich einquartieren. Unter dem deckel auf dem Holzdeckel war das vor zwei Jahren der Fall. Da waren allerdings Hornissen im Kasten. Jedenfalls hab ich ein doppelseitiges Klebeband. um drei Seiten des Kastens geklebt. Obwohls vorne nicht dran war, hatte ich ab sofort Ruhe. Und bis jetzt klebt nur ein Borkenkäfer dran.

Christian

Re: Re: Fast jede Nestgründung scheitert!!! Ingrid 09.05.2010 19:29

Kleiner Tipp am Rande: Ich habe bei meinen Schweglerkästen den Deckel mit einem Fensterdichter - Schaumstoff auf Klebband - aufgeklebt. Wenn man nun den Deckel auflegt, quetscht sich der Schaumstoff zusammen und dichtet den Nistraum super ab. Da geht nichts mehr durch, auch keine Wachsmotten oder deren Nachwuchs.

Gruß
Ingrid

So langsam verstehe ich das nicht mehr ,von 14 Ansiedlungen sind 9-10
gescheitert.oBei meiner Ackerhummel stehen die Arbeiterinnn kurz vor dem Schlupf.In der Natur sehe ich auch keine Arbeiterinnen , weder an den Obstbäumen noch an Rhododendrons.Auch an der sehr beliebten Akelei habe ich noch keine einzige Hummel gesehen, und an den Bergflockenblumen eine einzige Ackerhummel.Ich weiß nicht was dieses Jahr los ist, ich kann mir nicht vorstellen , dass alle Nestgründungen durch die Witterung kaputt gegangen sind.Zurzeit sehe ich fast nur Ackerhummeln und Erdhummeln und meine Baumhummeln.

Gruß Bago

Ich muss Dir leider Recht geben; ich finde auch, man sieht so überhaupt keine Insekten!! Auch keine Schwärme von Bienen an Obstbäumen und eben auch praktisch keine Hummeln. Vorhin sah ich eine grosse Ackerhummel (vermutlich noch eine Königin) an den Storchenschnäbeln, bei den Ackerhummeln im Igelhaus beobachtete ich die Rückkehr einer winzigen Arbeiterin mit Pollenhöschen.
Bei der Erdhummel im Schwegler - sie brummt noch immer aus der Nistwolle raus – bislang keine Arbeiterinnen, dafür AMEISEN! Aber ich sehe nirgends eine Ameisenstrasse reinführen. Sie laufen vorallem oben am Deckel rum, habe die Ameisen am Deckel weggespült und frische Minze in den Kasten gelegt. Vielleicht habe ich einmal den Deckel nicht richtig gut aufgedrückt – denn auch beim Haupteingang sehe ich keine Ameisen reinlaufen. Wenn der Deckel beim Schwegler korrekt sitzt, passen dann da oben noch Ameisen rein?
extreme Ausfallrate! Michel 08.05.2010 20:55

Von 12 erfolgreichen Nestgründungen sind 11 gescheitert bei mir! Das ist absolut unnormal und kam in den Jahren, in denen ich das Hobby betreibe, so noch nicht mal näherungsweise vor. Ich habe keine Erklärung für die Ausfälle, die Nester sind gut versorgt aber irgendwann kehren die Königinnen nicht mehr zurück. Und das geht schon so seit Anfang April, sodass auch Spritzmittel eher auszuschließen sind. Selbst Nester, wo Arbeiterinnen kurz vorm Schlupf stehen, werden verlassen. Heute allein habe ich 3 Nester verloren!

Auch so sieht man so gut wie keine pollentragenden Königinnen und Arbeiterinnen schon garnicht. Ich weiß echt nicht, was hier das Problem ist. Vielleicht eine Krankheit?

Viele Grüße
Michel

Re: extreme Ausfallrate! Bago 08.05.2010 21:06

Ich verstehe das auch nicht, die Witterung schließe ich aus, vieleicht ist der Nektar vergiftet, den die Königinnen trinken?

Allerdings können sie auch krnak sein , was allerdings in diesesm Ausmaße sehr komisch ist.Wenn das jedenfalls so weiter geht , dann gibt es hier bald kaum noch Hummeln.Die Arbeiterinnen tragen hier allerdings viel Pollen ein.

Oder liegt es an einem neuen Spritzmittel, denn man sieht hier auch kaum Bienen in Bäumen.Vor allem die Kastanienbäume die bei mir sehr oft in Straßen stehen, sie man kaum Hummeln , geschweige denn Bienen.

Rhododendrons sind verwaist, die Akelei-Pflanzen werden garnicht beflogen.

Gruß aus Dortmund

Bago

Re: Re: extreme Ausfallrate! Michel 08.05.2010 21:23

Ja, Bienen sieht man hier auch kaum und auch so sieht es ziemlich leer aus an den ganzen Blütenpflanzen...

Witterung ist zwar alles andere als günstig, aber dennoch denke ich nicht, das dies der Grund ist. Und Nahrungssituation ist momentan an sich hervorragend. Mmmm...

Viele Grüße
Michel

Korrektur: 10 von 12 ausgefallen Michel 08.05.2010 21:22

Hätte beinah eine unterschlagen. Aber dennoch spricht das ja für sich. Habe noch 2 Erdhummeln, eine Helle, die seit dem 4.4. brütet und wo morgen die ersten Arbeiterinnen schlüpfen sollten (allerdings auch deutlich verspätet) und eine Dunkle Erdhummel, die noch ein Larvenbündel bebrütet.

Hoffentlich halten wenigstens die beiden noch durch...

Viele Grüße
Michel

Re: extreme Ausfallrate! Ingrid 09.05.2010 19:35

Hallo Michel,

auch ich habe Ausfälle zu verzeichnen. Zwei Wiesenhummeln und eine Erdhummel. Geblieben sind mir 3 Nester, zwei Erdhummeln und eine Steinhummel. Die machen sich bislang aber prächtig, bei den Erdhummeln fliegt schon die 3. Generation. Bei der Steinhummel die 2. Generation. Hoffe, dass alles gut geht.

Du hast Recht, solch ein Hummeljahr hatte ich seit Beginn meines Hobbys auch noch nicht zu verzeichnen. Ich sehe fast gar keine Hummeln in meinen Rhododendren, Arbeiterinnen ebenfalls so gut wie gar nicht, und wenn, werden es wahrscheinlich Arbeiterinnen meiner eigenen Völker sein.

So wenige Hummeln sah ich in keinem der vergangenen Jahre!

Gruß
Ingrid

Von 12 erfolgreichen Nestgründungen sind 11 gescheitert bei mir! Das ist absolut unnormal und kam in den Jahren, in denen ich das Hobby betreibe, so noch nicht mal näherungsweise vor. Ich habe keine Erklärung für die Ausfälle, die Nester sind gut versorgt aber irgendwann kehren die Königinnen nicht mehr zurück. Und das geht schon so seit Anfang April, sodass auch Spritzmittel eher auszuschließen sind. Selbst Nester, wo Arbeiterinnen kurz vorm Schlupf stehen, werden verlassen. Heute allein habe ich 3 Nester verloren!

Auch so sieht man so gut wie keine pollentragenden Königinnen und Arbeiterinnen schon garnicht. Ich weiß echt nicht, was hier das Problem ist. Vielleicht eine Krankheit?

Viele Grüße
Michel