Beiträge aus 2009

Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. Martin 22.09.2009 12:49

Der Bumblebee Conservation Trust (externer Link, nicht mehr verfügbar) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die in Großbritannien ausgestorbene Erdbauhummel (externer Link, nicht mehr verfügbar) (Bombus subterraneus) dort wieder anzusiedeln. Dafür werden in Neuseeland, wo die Art noch relativ verbreitet ist, derzeit Jungköniginnen gezüchtet, die voraussichtlich im Juni 2010 im südenglischen Kent freigelassen werden sollen.

Es waren die Briten, die die Spezies im 19. Jahrhundert nach Neuseeland eingeführt haben, um die Bestäubung des Rotklees sicherzustellen. Mehr als 100 Jahre später wird diese Art jetzt wieder zurückgeführt. Nach Angabe von Projektleiterin Nikki Gammans passiere dies gerade noch rechtzeitig. Bombus subterraneus ist auf bestimmte Wildblumen angewiesen, die in Neuseeland inzwischen als Neophyten bekämpft werden. Wenn diese Pflanzen verschwinden, wird auch die Erdbauhummel dort vom Aussterben bedroht sein. In weiten Teilen Europas ist sie das bereits.

Den Fortschritt des Projekts (externer Link, nicht mehr verfügbar) kann man über ein Blog (externer Link, nicht mehr verfügbar) verfolgen.

Quellen:

http://www.bumblebeeconservation.org.uk/subt_project.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)
http://www.guardian.co.uk/environment/2009/sep/07/short-haired-bumblebee-repopulated (externer Link, nicht mehr verfügbar)
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article6824748.ece (externer Link, nicht mehr verfügbar)
http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/8243160.stm (externer Link, nicht mehr verfügbar)
http://www.nzherald.co.nz/science/news/article.cfm?c_id=82&objectid=10595990 (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Re: Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. Bago 22.09.2009 14:38

Hallo Martin,
ich finde das von den Britten echt super,
nur warum passiert dies nicht in Deutschland mit seltenen Hummelarten,
das diese auch wieder in Städte eingebürgert werden?
Dies wäre eine Bereicherung, denn der Gartenhummelbestand ist hier
schon zurück gegangen,dann wäre nur noch die Ackerhummel, die einen
verhältnismässig langen Rüssel hat.
Gerade die langrüssligen Hummelarten sind aber die wichtigsten.
Bleibt nur noch zu hoffen , das es so ein Projekt auch einmal in Deutsch-
land gibt.

Viele Grüße Bago

Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. veit 07.03.2011 10:01

Ich finde solche Aktionen ehrlich gesagt ziemlich schwachsinnig.
Warum sterben die Hummeln (und andere Tiere und Pflanzen) denn aus?
Weil die Lebensgrundlage fehlt. Da kann man noch so viele Königinnen importieren, wenn sie nichts zu futtern haben verschwinden sie halt wieder.
Wie sieht den die Ökobilanz einer solchen Königinenreise von Neuseeland nach GB aus? Ich vermute mal, die werden geflogen.

Ich bin der Meinung, die Natur reguliert sich sehr gut selbst. Warum brauchen wir den seltene Arten? Jede Umwelt hat die Artenvielfalt, die sie verdient, und die sie erhalten kann. Und wenn der Mensch alles "Unkraut" und jeden "Wildwuchs" ausrottet, dann verschwinden halt auch viele andere Arten.
Und wenn wir dafür sorgen, dass die Umwelt wieder vielfältiger wird, siedeln sich sich auch wieder mehr Arten an. Ob da jetzt genau eine B. subterraneus dabei ist, ist mir persönlich dann eigentlich egal.

Ich habe zwar auch einen Hummelkasten, aber nicht, um die Hummeln (oder vielleicht sogar die Welt?) zu retten. Wie sollte ich das können?
Meine Hauptmotivation ist erstmal meine persönliche Neugier. Als weiteren Effekt schaffe ich es vielleicht sogar, den einen oder andere Mitmenschen für das Thema (Hummeln im speziellen und Naturschutz im allgemeinen) zu interessieren.
Aber ob "mein" Hummelvolk überlebt oder nicht, macht vermutlich für das Überleben der Art keinen grossen Unterschied.

Und warum sind die langrüssligen Hummeln die "wichtigsten"? Sind die anderen weniger wichtig?

Hallo Martin,
ich finde das von den Britten echt super,
nur warum passiert dies nicht in Deutschland mit seltenen Hummelarten,
das diese auch wieder in Städte eingebürgert werden?
Dies wäre eine Bereicherung, denn der Gartenhummelbestand ist hier
schon zurück gegangen,dann wäre nur noch die Ackerhummel, die einen
verhältnismässig langen Rüssel hat.
Gerade die langrüssligen Hummelarten sind aber die wichtigsten.
Bleibt nur noch zu hoffen , das es so ein Projekt auch einmal in Deutsch-
land gibt.


Viele Grüße Bago
Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. StefanDD 07.03.2011 15:20
Und wenn wir dafür sorgen, dass die Umwelt wieder vielfältiger wird, siedeln sich sich auch wieder mehr Arten an.

Und wie soll das gehen? Dass ausgestorbene Arten plötzlich aus dem Nichts wieder auftauchen ist recht unwahrscheinlich.

Und das mit der Ökobilanz finde ich auch Quatsch: Das Flugzeug fliegt sowieso von Neuseeland nach GB. Ob da nun ein paar Hummeln mit an Bord sind oder nicht, ist glaub ich egal!

Die langrüssligen Arten sind deshalb wichtig, weil es Pflanzen gibt, die nur von diesen Arten bestäubt werden können und sich Pflanze und Hummel einem langen Evolutionsprozess aneinander angepasst haben. Wenn dann plötzlich einer der beiden Partner wegfällt, sieht es für beide nicht so gut aus. Bei den kurzrüssligen gibt es ja noch andere Insekten, die die Bestäubung übernehmen können (Bienen etc)

Manche sitzen eben lieber zu Hause im Gärtchen vor dem Hummelkasten und andere engagieren sich in Projekten und werden etwas raumgreifender tätig. Ob wir damit "die Welt retten"??? Keine Ahnung!

Ciao

Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. Martin 01.08.2010 16:21

Ist im ersten Anlauf übrigens gescheitert. Die Hummeln haben den Transport bzw. den künstlichen Winterschlaf nicht überlebt.

http://subt.bumblebeeconservation.org/2010/06/some-sad-news.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. Martin 05.03.2011 09:23

Auch der zweite Anlauf ist gescheitert. Alle Königinnen nahmen die Nistkästen entweder nicht an oder starben bevor Geschlechtstiere aufgezogen werden konnten.

Man will die Art jetzt aus Europa, höchstwahrscheinlich Schweden, einführen. Der Sinn des ganzen erschließt sich mir damit noch weniger. Ich sah die ganze Aktion vorher schon kritisch, aber aus Neuseeland hätte man wenigstens keine gebietsfremde Unterart eingeführt. Dieses Argument ist jetzt weg. Warum lässt man es nicht lieber sein? Geht's um's Prestige eine ausgestorbene Art wieder einzuführen?

http://subt.bumblebeeconservation.org/2011/03/current-subt-progress.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Briten wollen ausgestorbene Hummelart wieder ansiedeln. Martin 10.05.2011 20:52

Man ist jetzt dabei Königinnen in Schweden zu fangen. Diese sollen dann nach Großbritannien transportiert, auf Krankheiten untersucht und anschließend dort freigelassen werden.

http://subt.bumblebeeconservation.org/2011/04/sweden-subt.html (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Bücher David 24.09.2009 12:01

hallo
kann mir jemand ein gutes buch über hummeln empfehlen?
mit viel biologie und so
liebe grüsse david

Re: Bücher Manfred 24.09.2009 13:20

Hallo David,

deutschsprachige Bücher mit viel Biologie kenne ich eher weniger, vielleicht wäre "Der Hummelstaat" von Bernd Heinrich etwas, sonst noch "BUMBLEBEES, WHY DO WE NEED THEM? : Bumblebees – Behaviour and Ecology" von Dave Goulson. Mit dem allseits beliebten Buch von Eberhard von Hagen wirst du bezüglich Biologe eher weniger Freude haben, außerdem ist zu bedenken, dass dieses Buch den Wissensstand von vor 20 Jahren widerspiegelt.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Bücher Bago 24.09.2009 14:06

Hallo Manfred,
ich gebe dir recht die Angaben im Buch von Hagen sind veraltert.
->es gibt aber noch mehr Bücher z.B.
Hummeln brauchen blühendes Land
Das Insektenhotel (allgemein)
Bienen,Hummeln,Wespen von Helmut Hintermeier

Viele Grüße Bago

Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Wilhelm 27.09.2009 19:26

Hallo Bago Hallo Manfred

bitte welche Angaben aus dem Buch "von Hagen" sind veraltet ?

Gruß Wilhelm

Hallo Manfred,
ich gebe dir recht die Angaben im Buch von Hagen sind veraltert.
->es gibt aber noch mehr Bücher z.B.
Hummeln brauchen blühendes Land
Das Insektenhotel (allgemein)
Bienen,Hummeln,Wespen von Helmut Hintermeier


Viele Grüße Bago
Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Bago 28.09.2009 14:36

Die Angaben über die Hummelarten , die Gefährdungsnummer.

Gruß Bago

Re: Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Wilhelm 28.09.2009 18:58

Hallo Bago

da magst du Recht haben das der Gefährdungsstatus nicht auf dem neusten Stand ist aber deswegen jedes Jahr ein neues Buch auflegen ?
und hat der Gefährdungsgrad sich wirklich geändert mach dir mal die Mühe und vergleiche es mit den neusten Angaben.

http://www.wildbienen.info/eucera/2008_01.php

ich hoffe der Link funktioniert

2004 begann, initiiert durch das Bundesamt für Naturschutz #, ein intensiver Gedankenaustausch im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Kriteriensystems der Roten Listen.

Seit dem 30. August 2008 liegt eine neue Rote Liste der Bienen Deutschlands als 4. Fassung vor, die auf den Vorgaben des Bundesamtes für Naturschutz basiert (siehe Ludwig et al. 2005) und die in Heft 3 der Zeitschrift Eucera als separate Publikation erschienen ist und auf der entsprechenden Seite auch heruntergeladen werden kann.
Das Bundesamt für Naturschutz plant, die Roten Listen in Buchform und auf CD im Jahre 2009 herauszugeben.

Zu den Hummelarten:
da ist nur die Bombus semenoviellus dazugekommen und die ist im neuen Hagen Buch schon mit drin. Die bombus haematurus (Ungarische Hummel) wurde das erste mal 2004 in Östereich von Johann Neumeier gesichtet, und beschrieben worden, und da denke ich das die noch nicht in der BRD aufgetaucht ist.

Viele Hummelgrummel Grüße
Wilhelm

Die Angaben über die Hummelarten , die Gefährdungsnummer.



Gruß Bago
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Wilhelm 28.09.2009 19:05

Hallo Bago
die PDF Datei im Heft Drei Herunterladen und dann runterskrollen bis zu den Arten Bombus

Gruß Wilhelm

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Bago 28.09.2009 20:03

Hallo Wilhelm,
ich gebe dir recht,
doch wo her weiß man ,
ob diese Angaben auch stimmen,
hat einer auch die Liste oder Ahnung,
wie dies im Jahr 2009 aussah???

Viele Grüße Bago

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Wilhelm 28.09.2009 20:46

Hallo Bago
eine Bestandsaufnahme sämtlicher Hummelarten und Bestandsdichte, in der BRD bedarf es einem logistischen Großaufgebot an Fachkundigen Leuten die über Artenkenntnisse verfügen und sicher die verschiedenen Arten, im Feld, auch bestimmen können. Ich selber dachte alle Arten bei uns hier im Gelände zu kennen bis mich Eberhart von Hagen bei einem Besuch auf eine Grashummel aufmerksam gemacht hatte die ich bis dato bei uns nicht vermutete und für eine Steinhummel gehalten habe.

Gruß Wilhelm

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Bago 29.09.2009 14:46

Hallo Wilhelm,
du hast natürlich Recht,
aber alle 10 Jahre das ist doch zu wenig!?

Gruß Bago

Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Manfred 28.09.2009 19:47
Hallo Bago Hallo Manfred

bitte welche Angaben aus dem Buch "von Hagen" sind veraltet ?

Gruß Wilhelm

Das Kapitel über das Hummelsterben unter den Linden z.B.. Mittlerweile ist sowohl erwiesen, dass der Nektar nicht schädlich für die Hummeln ist, aber auch, dass die Hummeln bei vorhandenen Trachtalternativen ebenfalls die Linden aufsuchen und verhungern.
Oder der Passus über das Abflämmen von Stopelfeldern. So etwas gibt es (zumindest in dem Aktionsradius der mir bekannt ist) nicht mehr.
Dafür fehlen neue Gefahren wie z.B. der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Re: Re: Bücher "von Hagen" Christian F. 28.09.2009 19:54

Hallo,
Desweiteren:
Taxonomisch hat sich einiges geändert. Die Lateinischen Namen sind veraltet.
Die Gefährdung ist häufig nicht aktuell. Es lassen sich wohl auch einige weitere Fehler finden, wenn man genau hinsieht.

Im übrigen wird nur alle 10 Jahre eine neue rote Liste (der Bienen) aufgelegt.

Grüße,
Christian

Re: Bücher Angelika L. 25.09.2009 14:48

Aber als Einstiegsbuch ist das Buch von Herrn von Hagen, Hummeln, bestimmen, schützen, ansiedeln, unbedingt empfehlenswert. fg Angelika

Re: Re: Bücher Dobbybee 25.09.2009 15:44

Hallo David,
wofür benötigst du die "Biologie" über die Hummeln? Für ein Referat in der Schule oder für eine Facharbeit? Auf den Internetseiten der Bieneninstitute wirst du sicherlich das finden was du benötigst. Um jedoch genauer dir helfen zukönnen, müstest du uns schon sagen, was du genau über die Hummel wissen willst.

Hummeln-Geschöpfe des Himmels Andre 24.09.2009 16:22

Ist jetzt vielleicht eine doofe Feststellung, aber wenn man es genau betrachtet könnten Hummeln eigentlich Geschöpfe des Himmels sein.
Denn, sie Leben auf der Welt ohne einem anderen Lebewesen Leid an zu tun bzw. es zu töten. Im Gegenteil, sie schenken neues Leben. =)

Re: Hummeln-Geschöpfe des Himmels Bago 24.09.2009 18:33

Hallo Andre,
du hast recht mit deiner Aussage ,Hummeln schaden keinen anderen
Insekten.

Viele Grüße Bago

Lavendel Christian 25.09.2009 19:29

Hi,
ne Frage die ich mir des öfteren stellte und die ich gerade in nem anderen Forum gelesen hab: Kann man mit Lavendel Wachsmotten abhalten, oder verstänkern?
Mit der Kleidermotte geht das ja ganz gut

Christian

Re: Lavendel Bago 26.09.2009 10:44

Ja Christian,
das geht in der Tat ganz gut , die Wirkung liegt bei 30-90%,
also recht hoch , allerdings hilft dies nicht immer.

Viele Grüße Bago

Re: Lavendel Angelika G. 01.10.2009 11:09
Hi,
ne Frage die ich mir des öfteren stellte und die ich gerade in nem anderen Forum gelesen hab: Kann man mit Lavendel Wachsmotten abhalten, oder verstänkern?
Mit der Kleidermotte geht das ja ganz gut

Christian

Hallo,

bei meinen Ackerhummeln habe ich in diesem Jahr in den Kasten und in
den Vorbau Lavendel(etwas gerieben) eingestreut.Habe keinen Wachsmottenbefall.Es war aber ein starkes Volk.Werde es im nächsten Jahr wieder so machen.

Es grüßt
Angelika G.

Lavendel Jana 18.04.2011 13:07

Hallo,

kann man den Lavendel auch noch nachträglich in den Kasten tun, wenn eine Hummel sich schon angesiedelt hat?

viele liebe Grüße jana

Lavendel Dennis 18.04.2011 21:58

Hallo,

Janas Frage würde ich mich anschließen, auch mich würde interessieren, ob man den Lavendel gleich zu Beginn vor Ansiedelung in den Kasten tun muss oder dies auch noch nachträglich tun kann. Evtl. könnte ja der neuerliche ungewohnte Geruch die Königin vergrämen?

Und wie ist das allgemein mit dem Nestgeruch? Der wird durch den Lavendel ja überdeckt (soll er ja auch), aber müsste das nicht auch die Hummel irritieren?

Viele Grüße
Dennis

Lavendel Helena 18.04.2011 22:27

Hummeln lieben Lavendel, schliesslich suchen sie ja dann auch seinen Nektar. Stören tut sie der Geruch jedenfalls nicht, so meine Beobachtung. Sie orientieren sich nach ihren eigenen Pheromonen.

Ich empfehle die Anwendung gleich von Beginn, da ich bei mir den Lavendel auch grosszügig *zwischen* Kleintierstreu und Wolle lege. Da kommt man ja nachher nicht mehr hin. Zudem verteile ich ihn auch sonst lose querbeet übers Nest, auf die Wolle, in Zwischenräume (je nach Hummelkastenmodell)... Der Rückschnitt unserer Lavendelbüsche wird jedenfalls immer getrocknet und kommt im Frühjahr darauf dann in die Hummelkästen (oder in den Kleiderschrank ;-)
Bei jeder Kontrolle des Nistkastens strömt mir so jetzt feiner Lavendelduft entgegen (ich persönlich liebe diesen Geruch). Motten mögen offenbar den Geruch einfach per se nicht.
Aber ich fühle mich jetzt nur zusammen mit einer Mottenklappe so sicher wie nur möglich. Lavendel allein wäre mir zu unsicher, aber immer noch besser als gar nix.

Lavendel Torsten 19.04.2011 10:48

Hallo Christian!

wie bei allen nütrlichen Mittel, darf man den wirkungsgrad nicht
überschätzen. die eine oder andere Wachsmotte wird´s immer
schaffen und in manchen jahren auch mehr.

Ich habe ganz gute Erfahrungen mit gebrauchten Kaffeesud gemacht.
Mache ich schon seit Jahren und die Wachsmotten halten wirklich in
grenzen bis garnicht.

Wenn´s nicht hilft, dann schadets auch nicht!

Liebe Grüße

Torsten

Lavendel Christian 19.04.2011 11:10

Hi,
da is ja ein ganz alter Beitrag von mir nach oben gespült worden. Heuer at jedes Volk eine Unterschicht von zerstossenen Lavendelblüten. Bin mal gespannt ob ich nun meinen Bazillus auspacken muss. Mottenklappen hab ich keine.

Christian

Lavendel Jana 19.04.2011 14:11

Hallo Torsten,

muß man den Kaffeesud auch im Nest verteilen und wieviel ungefähr benutzt du dafür?

liebe Grüße jana

Lavendel Torsten 20.04.2011 12:12

Hallo Jana!

Ich verwende immer einen halbvollen Filter, diesen gebe ich noch leicht feucht auf und in den Vorbau, so das die Hummeln darüber hinweg laufen müssen. Mit der Zeit trocknet er und die Hummel tragen den Sud auch mit den Füßen in die Laufröhe.

Mit der Zeit tausche ich auch den Sud aus und erneuere ihn. Durch den Geruch hat sich bis heute noch keine Hummel gestöhrt gefühlt. Ich beginne damit, wenn die ersten Arbeiterinnen da sind.

Schöne Grüße

Torsten

Lavendel Jana 21.04.2011 08:48

Hallo Torsten,

vielen lieben Dank für deinen Tip, werde es auch einmal versuchen.

liebe Grüße und ein schönes Osterfest

Jana