Beiträge aus 2009

Bauplan Hummelpension Jürgen 06.09.2009 10:48

Hallo Hummefreunde,

wer über den Winter eine Bastelarbeit sucht, kann sich hier ein Bauplan ansehen von einer Hummelpension.

Link: http://www.hummelfreund.com/basteltipps/bauanleitung-1-hummelpension/

Es grüsst Euch

Jürgen

Re: Bauplan Hummelpension Bago 06.09.2009 12:08

Ich habe den Bauplan mir schon angesehen,wirklich schön.
Ich bin auch dran ein eigenes Model zu entwickeln , zwei Kästen habe ich darvon , sie bestehen aus 1cm dicken Styropor.

Viel Grüße Bago

Königin für einen Sommer WDH Martin 09.09.2009 15:37

16. September
11.30 - 12.15 Uhr
NDR

Re: Königin für einen Sommer WDH Bago 09.09.2009 20:01

Das ist leider eine schlechte Uhrzeit, denn ich habe das auch schon
gelesen und mich gefreut bis auf die Uhrzeit.

Gruß Bago

Erdhummeljahr sit zu Ende Bago 13.09.2009 18:48

Meine drei Erdhummelnester sind entgültig jetzt verlassen,
ich habe heute noch eine sehr große J.k. der Dunklen Erdhummel an
einer Tagetes gesehen und noch ein paar Ackerhummeln ,damit geht das
Hummeljahr entgültig dem Ende entgegen.

Viele Grüße
Bago

Re: Erdhummeljahr sit zu Ende Timo 14.09.2009 16:05

Hallo Bago,
bei meinem Ackerhummelvolk im selbstentwickelnden Doppelkasten geht es jetzt erst so richtig mit Jungköniginnen los; konnte vor 3 Tagen zwei vergleichsweise riesige Königinnen beim Orientierungsflug beobachten.
Das wurde aber auch Zeit: Konnte zwischenzeitlich in 1 Minute
10 ab- oder anfliegende Arbeiterinnen beobachten...
Freu mich, dass es geklappt hat und hoffe für nächstes Jahr auf zurückkehrende Königinnen!
Gruß
Timo

Re: Re: Erdhummeljahr sit zu Ende Bago 14.09.2009 19:38

Hallo Timo ,
es wird ja berichtet das Ackerhummeln gute bis mäßige Rückerer sind,
ich versuche auch nächstes Jahr eine Ackerhummel anzusiedeln ,
denn nach den Erdhummeln ist es eine der häufigsten Arten bei uns.
Erdhummeln sind ja ehr schlechte Rückerer->
werde nächstes Jahr erst einmal abwarten , denn auf die Hummeln wartet ein Hummelstand mit weiteren 5 Nistkästen,
die anderen 3 Nistkästen stehen an einem anderen Ort.

Grüße Bago

Re: Re: Re: Erdhummeljahr sit zu Ende Michel 15.09.2009 20:57

Bezüglich dem Rückkehrverhalten gibt es bei den Arten sehr unterschiedliche Erfahrungen. So wird zwar gesagt, Steinhummeln seien sehr gute Rückkehrer, aber bei mir kam bisher so gut wie nie eine zurück. D. Erdhummeln dagegen waren bei mir recht gute Rückkehrer, obwohl sie eigentlich nicht/kaum zurück kommen sollen. Ebenso sind nach meinen Beobachtungen Wiesenhummeln sehr gute Rückkehrer.

Ist wohl alles sehr vom Standort und zusätzlichen Faktoren abhängig.

Die Saison ist hier nun auch vorbei, außer bei den Ackerhummeln, da sind momentan viele Geschlechtstiere unterwegs. Meine drohnenbrütige Ackerhummelkolonie ist mittlerweile aber abgestorben.

Die Hornissensaison hat momentan auch ihren Höhepunkt erreicht, die Nester sind voller Geschlechtstiere.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Erdhummeljahr sit zu Ende Angelika 15.09.2009 22:08
Die Hornissensaison hat momentan auch ihren Höhepunkt erreicht, die Nester sind voller Geschlechtstiere.

Na schön, dass es mit den Hornissen wenigstens bei Euch klappt. Bei uns ist die Hornissenpopulation während der Schaftskälte zusammen gebrochen. fg Angelika
Re: Re: Re: Re: Re: Erdhummeljahr sit zu Ende Michel 15.09.2009 23:00
Na schön, dass es mit den Hornissen wenigstens bei Euch klappt. Bei uns ist die Hornissenpopulation während der Schaftskälte zusammen gebrochen. fg Angelika

Da gab es hier auch herbe Verluste, zumal auch viele Kolonien im letzten Jahr aufgrund des sehr kalten Septembers unter ihren Erwartungen blieben.

Dennoch gibts hier und da Nestfunde, was mich sehr freut. Eine starke Kolonie habe ich in Beobachtung, welche mittlerweile 10 Wabenetagen umfasst. Die Königin ist aber recht früh, bereits Ende August, verstorben. Naja, dennoch sollten genügend Geschlechtstiere hier hervorgehen.

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Erdhummeljahr sit zu Ende Manfred 16.09.2009 07:22

Hier in Hamburg gibt es auch nur wenige Hornissennester, diejenigen die den Juni überlebt haben, sind allerdings recht groß und dank des bisher guten Wetters im September wird es entsprechend ausreichend Jungköniginnen für das kommende Jahr geben.

Gruß aus HH
Manfred

Hummeltrachtpflanze:Bergbohnenkraut Bago 18.09.2009 14:19

Ich habe mir Samen vom Bergbohnenkraut zu gelegt,
weiß vielleicht einer ,
welche Hummeln diese Pflanze besuchen?

Viele Grüße Bago

Re: Hummeltrachtpflanze:Bergbohnenkraut Angelika 18.09.2009 19:31
Ich habe mir Samen vom Bergbohnenkraut zu gelegt,
weiß vielleicht einer ,
welche Hummeln diese Pflanze besuchen?



Viele Grüße Bago

Habe ich auch in der Kräuterspirale. Wird von Hummeln und Honigbienen besucht. fg Angelika

Re: Re: Hummeltrachtpflanze:Bergbohnenkraut Bago 18.09.2009 21:01

Hallo Angelika,
kanst du auch erläutern ,
von welchen "Hummelarten" das Bergbohnenkraut besucht wird?

Viele Güße Bago

Re: Re: Re: Hummeltrachtpflanze:Bergbohnenkraut Angelika 19.09.2009 21:01
Hallo Angelika,
kanst du auch erläutern ,
von welchen "Hummelarten" das Bergbohnenkraut besucht wird?



Viele Güße Bago

Ich habe Wiesenhummeln u. Erdhummeln gesehen. fg Angelika

Re: Re: Re: Re: Hummeltrachtpflanze:Bergbohnenkraut Bago 20.09.2009 08:09

Hallo Angelika,
vielen Dank für deine Antwort.

Viele Grüße Bago

Re: Hummeltrachtpflanze:Bergbohnenkraut Horst 20.09.2009 08:24

Hallo Bago,
ich habe seit Jahren Bergbohnenkraut und Bergminze im Garten. Da beide Pflanzen Spätblüher sind, werden sie hauptsächlich von Bienen, Ackerhummeln sowie späten Erd- und Steinhummeln und anderen Insekten besucht.
Ich schneide die Pflanzen im zeitigen Frühjahr zurück, damit sie wieder üppig frisch ausschlagen.

Grüße
Horst

Futterteig David 19.09.2009 21:33

Hallo
Ich hab eine frage bezüglich pocketmaker.
die Ackerhummel ist ja eine pocketmaker, kann sie futterteig für den nachwuchs verwenden? oder können das nur pollenstorer
ich danke euch für hinweise und tips
peace
david

Re: Futterteig Bago 20.09.2009 08:08

Hallo David ,
natürlich kannst du auch bei der Ackerhummel zufüttern,
das hat mit dem einlagern der Pollen nichts zu tun.
Am besten du füllst den Futterteig in ein Deckel von einem Marmeladen-
glas hinein,dieses stellst du dann in den Nistkarton.

Viele Grüße Bago

Re: Re: Futterteig David 20.09.2009 10:57
Hallo David ,
natürlich kannst du auch bei der Ackerhummel zufüttern,
das hat mit dem einlagern der Pollen nichts zu tun.
Am besten du füllst den Futterteig in ein Deckel von einem Marmeladen-
glas hinein,dieses stellst du dann in den Nistkarton.


Viele Grüße Bago

Hi bago

danke für deine antwort ich werde es im nächsten jahr ausprobieren
gruss david

Re: Re: Re: Futterteig Christian F. 20.09.2009 14:04

Diese Art der Zufütterung ist absolut überflüssig und augrund der Möglichkeit Honigbienenschädlinge zu übertragen, sogar schlechter für die Hummeln.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Futterteig Bago 20.09.2009 18:23

Nehme 100ml Wasser , darauf löst du je 50g weißen und 50g Frucht-
zucker auf,
ich stelle den dann direkt auf die Polsterwolle.

Viele Grüße Bago

Re: Re: Re: Re: Re: Futterteig Michel 20.09.2009 22:11
Nehme 100ml Wasser , darauf löst du je 50g weißen und 50g Frucht-
zucker auf,
ich stelle den dann direkt auf die Polsterwolle.

Naja, da wäre der Zuckeranteil geringer als vielleicht gewollt, da zuviel Wasser enthalten ist, wenn man 100 ml vorlegt. Die Angaben beziehen sich auf ein Endvolumen von 100 ml, das heiß, man gibt 50 g Saccharose und 50 g Fructose (besser sogar je 75 g) in ein Messgefäß und füllt auf 100 ml auf. Macht vielleicht nicht so viel aus, aber wäre exakter, wenn man sich an das Rezept hält ;-)

Viele Grüße
Michel

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Futterteig Bago 21.09.2009 14:18
Die Mischung 75,75->100 wird mir zu fest,den Hummeln schmeckt es

trotzdem.

Viele Grüße Bago

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Futterteig Angelika G. 22.09.2009 07:08
Die Mischung 75,75->100 wird mir zu fest,den Hummeln schmeckt es
trotzdem.




Viele Grüße Bago

Hallo,

ich füttere mein Ackerhummelvolk fast das ganze Jahr (75 Fruchtzucker,75 Zucker und 100 ml Wasser).Das Nest hat einen
Durchmesser von 14 cm und sieht gesund aus.

Viele Grüße
Angelika G.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Futterteig David 22.09.2009 10:33
Hallo,

ich füttere mein Ackerhummelvolk fast das ganze Jahr (75 Fruchtzucker,75 Zucker und 100 ml Wasser).Das Nest hat einen
Durchmesser von 14 cm und sieht gesund aus.

Viele Grüße
Angelika G.

hallo angelika
hast du auch was bei der entwicklung festgestellt? z.b. grössere arbeiterinnen oder mehr brut
gruss david

Re: Re: Futterteig David 20.09.2009 11:13

Hey bago
kannst du mir verraten wie du futterteig machst. auch mit puderzucker und honig oder hast du noch ein spezial rezept?
ich habe bei einem imkerladen bienenpollen besorgt, die sind aber getrocknet und steinhart, die hummeln nehmen sie nicht. muss ich die pollen zuerst mit honig aufweichen? mit wasser geht es nicht da trocknen sie nach kurzer zeit wieder aus
gruss david

Re: Re: Re: Futterteig Jürgen 20.09.2009 15:29

Hallo David,

wenn Du ein Rezept suchst über Futterteig, da habe ich einen Link für Dich.
Dieser Teig kommt ohne Pollen aus und ist sehr lange haltbar.
Noch ein Tipp; Du solltest einen geprüften Honig mit Prüfsiegel verwenden vom Imker, keinen billig Honig vom Supermarkt, da weis man nicht was da so alles drin ist!

Hier der Link:

http://www.hummelfreund.com/rezept_fuer_hummelfutterteig.php

Es grüsst Dich
Jürgen

Re: Futterteig Michel 20.09.2009 13:20

Futterteig lässt bei Wespen und Hornissen für die Zufütterung recht gut anwenden (als Energiequelle für die erwachsenen Tiere), aber Hummeln sollte man eher mit Zuckerlösung füttern (750 g Saccharose, 750 g Fructose auf 1 l Wasser [kein warmes oder heißes Wasser verwenden] - gegebenenfalls auf kleinere Mengen runterrechnen).

Die Zufütterung stellt keinen Pollenersatz dar, sondern nur ein Ersatz für den zu sammelnden Honig. Mit handelsüblichem Honig sollte man garnicht zufüttern, um die Gefahr von Krankheiten zu vermeiden.

Pollen sollten die Tiere selbst sammeln, da der natürliche Pollen einfach "gesünder" ist als welcher, der in der Drogerie seit langer Zeit umherliegt.

Viele Grüße
Michel

Jungköniginnen David 22.09.2009 10:26

hi
weiss jemand wie die jungköniginnen den winter überstehen? bauen die sich eine kammer oder vergraben die sich einfach? legen sie vielleicht sogar ein vorrat an
liebe grüsse

Re: Jungköniginnen Angelika L. 22.09.2009 11:19
hi
weiss jemand wie die jungköniginnen den winter überstehen? bauen die sich eine kammer oder vergraben die sich einfach? legen sie vielleicht sogar ein vorrat an
liebe grüsse

Die Königinnen verbringen ihre Diaphase bis zu 50 cm in der Erde.

Das ganzjährige Füttern eines Hummelvolkes ist falsch verstandene Tierliebe. Zufüttern sollte man nur in Notzeiten, also wenn es dringend notwendig ist. Futterteig, der für Honigbienen gedacht ist, ist die schlechtere Variante. Zur Lösung des Futterteiges wird Wasser benötigt.
Brutparasiten der Honigbiene gehen allerdings nicht dadurch auf Hummeln über. Die Varroa ist eine auf die Honigbiene spezialisierte Milbe.
fg Angelika
fg Angelika

Re: Re: Jungköniginnen David 22.09.2009 11:37

also vergraben sie sich einfach und bauen keine kammer?

Re: Re: Re: Jungköniginnen Angelika L. 23.09.2009 11:39
also vergraben sie sich einfach und bauen keine kammer?

Nein, sie bauen keine Kammer fg Angelika

Re: Re: Re: Re: Jungköniginnen Bettina J. 23.09.2009 12:22

Letztes Jahr im Herbst wollte ich einen verrotteten Holzstapel auflösen. Im Inneren fand ich mehrere Erdhummelköniginnen, die sich dort hinein eingegraben hatten. Ich schichtete den Haufen wieder auf und habe ihn bis heute im Garten belassen, da sich dort auch jede Menge andere Insekten, die moderndes Holz zum Leben brauchen, tummeln. Also ein naturbelassener Garten bietet alles was ein glückliches Insekt zum überwintern und leben braucht...
lg Bettina J.

Re: Re: Jungköniginnen Christian F. 22.09.2009 19:46
Brutparasiten der Honigbiene gehen allerdings nicht dadurch auf Hummeln über. Die Varroa ist eine auf die Honigbiene spezialisierte Milbe.

Die Varroa ist aber nicht der einzige Honigbienenschädling...
Wie kommst du auf die allgemeine Aussage? Man wäre ja heil froh wenn z.B. Nosema apis mit Hummeln inkompatibel wäre.
Aber dem ist wohl nicht doch so. Die Prinzipielle Übertragbarkeit kann man überall nachlesen. Dass dies auch durch Honig geschieht ist eine Aussage von Eberhard von Hagen. Weißt Du da näheres?

An David:
Die Hummeln zähren an ihren inneren Vorräten. Sie erzeugen Glycern in ihrem Körper, ein Frostschutzmittel, und überstehen so relativ gut Minustemperaturen.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Jungköniginnen Angelika L. 23.09.2009 11:39
Das die Varroa nicht auf Hummeln übergeht, ist keine allgemeine Aussage, sondern wissenschaftlich erwiesen. Die Varroa ist ein Parasit speziell der Honigbiene. Sie ist exakt an den Brutrhytmus der Honigbiene angepasst und vermehrt sich dort bevorzugt in der Drohnenbrut.

Du sprachst doch von Brutparasiten. Nosema ist kein Parasit, sondern eine Darmerkrankung der Honigbiene. fg Angelika

Re: Re: Re: Re: Jungköniginnen Chistian F. 23.09.2009 14:32

Hallo,

Das die Varroa nicht auf Hummeln übergeht, ist keine allgemeine Aussage, sondern wissenschaftlich erwiesen.

Die Varroa ist ein Parasit speziell der Honigbiene. Sie ist exakt an den Brutrhytmus der Honigbiene angepasst und vermehrt sich dort bevorzugt in der Drohnenbrut.

Da werde ich nicht widersprechen. Das "allgemein" bezog sich darauf woher du weißt dass kein Brutparasit der Honigbiene auf Hummeln übergehen kann.

Du sprachst doch von Brutparasiten.

Nein Du :). Ich sprach von allgemeinen Parasiten. Es zählen ja nicht nur Brutparasiten... Warum sollte man, wenn man die Übertragungsmöglichkeiten von Krankheiten von Honigbienen auf Hummeln betrachtet, nur Brutparasiten betrachten?

Nosema ist kein Parasit, sondern eine Darmerkrankung der Honigbiene.

Es ist wohl schon zu den Parasiten zu rechnen:
z.B.:
"Nosema apis, erstmals 1909 von Enoch Zander beschrieben, ist ein einzelliger Parasit aus der Abteilung der Mikrosporidien (Microsporidia), das sind Kleinsporentierchen, die meist zu den Pilzen gerechnet werden."
Aber das ist Haarspalterei.

Mich würde mehr interessieren, ob jemand weiß, ob Nosema apis und/oder andere Parasiten durch Honigbienenhonig auf Hummeln übertragen werden können.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Re: Jungköniginnen Angelika L. 24.09.2009 10:41
Hallo,.

Das "allgemein" bezog sich darauf woher du weißt dass kein Brutparasit der Honigbiene auf Hummeln übergehen kann.

Die Varroa ist glücklicherweise der einzige Brutparasit der Honigbiene.

Du sprachst doch von Brutparasiten.

Nein Du :). Ich sprach von allgemeinen Parasiten.

Da habe ich Dich wohl falsch verstanden.

Nosema ist kein Parasit, sondern eine Darmerkrankung der Honigbiene.

Es ist wohl schon zu den Parasiten zu rechnen:
z.B.:
"Nosema apis, erstmals 1909 von Enoch Zander beschrieben, ist ein einzelliger Parasit aus der Abteilung der Mikrosporidien (Microsporidia), das sind Kleinsporentierchen, die meist zu den Pilzen gerechnet werden."

Da hast Du recht.

Mich würde mehr interessieren, ob jemand weiß, ob Nosema apis und/oder andere Parasiten durch Honigbienenhonig auf Hummeln übertragen werden können.

Da muß ich passen. Habe aber nachgelesen und zitiere einen Satz:
"Hatte das nosemakranke Volk reichlich Honig oder Winterfutter, so kann auch das noch verwertet werden. Es wird auf über 70 Grad erhitzt und kann dann bedenkenlos den Bienen verfüttert werden."
"Bienenkrankheiten, leicht erkennen u. behandeln" von Tierarzt Dr. Jürgen Bindernagel", Verlag Salix.
Demnach können im Honig Sporen vorhanden sein.

Wenn gewünscht, könnte ich die Frage an eine mir bekannte Wissenschaftlicherin weiterleiten, welche sich mit Bienen u n d Hummeln befaßt.
Vielleicht noch ein kleiner Hinweis:
Offener Honig sollte wegen Übertragungsmöglichkeiten der amerikanischen Faulbrut, eine schwere Seuche, nie verfüttert werden.
fg Angelika

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Jungköniginnen Christian F. 25.09.2009 17:45
Mich würde mehr interessieren, ob jemand weiß, ob Nosema apis und/oder andere Parasiten durch Honigbienenhonig auf Hummeln übertragen werden können.

Da muß ich passen. Habe aber nachgelesen und zitiere einen Satz:
"Hatte das nosemakranke Volk reichlich Honig oder Winterfutter, so kann auch das noch verwertet werden. Es wird auf über 70 Grad erhitzt und kann dann bedenkenlos den Bienen verfüttert werden."
"Bienenkrankheiten, leicht erkennen u. behandeln" von Tierarzt Dr. Jürgen Bindernagel", Verlag Salix.
Demnach können im Honig Sporen vorhanden sein.

Wenn gewünscht, könnte ich die Frage an eine mir bekannte Wissenschaftlicherin weiterleiten, welche sich mit Bienen u n d Hummeln befaßt.

Also das wäre schon sehr interessant zu wissen!

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis:
Offener Honig sollte wegen Übertragungsmöglichkeiten der amerikanischen Faulbrut, eine schwere Seuche, nie verfüttert werden.

Was ist offener Honig? Ist das Imkerfachsprache, oder einfach ein offenes Glas?

Vielleicht kannst Du sie fragen, wie es mit der Übertragung von Schädlingen durch den Honig (auf Hummeln) aussieht.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Jungköniginnen Angelika L. 28.09.2009 15:14

Ich leite die Frage gerne weiter. Mit offenem Honig ist die Fütterung von Honig gemeint und zwar so, dass dieser allen Insekten frei zugänglich wäre.
fg Angelika

Die Antwort ist da Angelika L. 29.09.2009 14:53
Vielleicht kannst Du sie fragen, wie es mit der Übertragung von Schädlingen durch den Honig (auf Hummeln) aussieht.

Das ist die Antwort: "Die Nosema-Art, die Hummeln schädigen kann, kommt bei Honigbienen nicht vor. Soweit bekannt, sollte also durch Verfüttern von Honig kein akuter Nosemabefall bei Hummeln ausgelöst werden. Aber was Nosema angeht, ist ja grad alles im Fluss, vieles ist bisher noch nicht bekannt. (Anmerkung von mir: Es ist eine zweite Nosemaart aufgetaucht) Ich denke aber, ein gutes Hummelvolk ist auch durch etwaige Bakterien/Viren/Einzeller im Honig nicht todzukriegen,...
allerdings benötigt das wahrscheinlich auch keine Zufütterung?! Wir füttern unsere Hummeln hier sicherheitshalber einfach mit Zuckerwasser und Pollenbrei."
Zitatende

Grüße
Angelika

Re: Die Antwort ist da Christian F. 29.09.2009 19:15
Das ist die Antwort: "Die Nosema-Art, die Hummeln schädigen kann, kommt bei Honigbienen nicht vor. Soweit bekannt, sollte also durch Verfüttern von Honig kein akuter Nosemabefall bei Hummeln ausgelöst werden. Aber was Nosema angeht, ist ja grad alles im Fluss, vieles ist bisher noch nicht bekannt. (Anmerkung von mir: Es ist eine zweite Nosemaart aufgetaucht) Ich denke aber, ein gutes Hummelvolk ist auch durch etwaige Bakterien/Viren/Einzeller im Honig nicht todzukriegen,...
allerdings benötigt das wahrscheinlich auch keine Zufütterung?! Wir füttern unsere Hummeln hier sicherheitshalber einfach mit Zuckerwasser und Pollenbrei."
Zitatende

Danke Angelika, dass Du gefragt hast. Darauf wäre ich so nicht gekommen.
Noch etwas, das also im HAGEN/AICHHORN veraltet ist.

Ich habe noch weitergesucht und folgendes gefunden :
http://www.ent.iastate.edu/sip/2008/taxonomy/term/858

Da steht auch N. apis und N. bombi seien jeweils auf Apis bzw. Bombus spezialisiert. (Und, dass der Autor die Gefahr sieht, N. bombi könnte sich durch Verbringung ausbreiten und Arten bedrohen die bisher nicht von ihm betroffen sind.)

Ich denke aber, ein gutes Hummelvolk ist auch durch etwaige Bakterien/Viren/Einzeller im Honig nicht todzukriegen,...

Ich muss sagen, DAS hört sich aber nicht gerade beruhigend an...
Aber wir haben ja eine sterile Alternative.

Danke und Schöne Grüße,
Christian