Beiträge aus 2009

Wo sind die Hummelarten??? Bago 30.09.2009 13:27

Die meisten Hummelfreunde halten nur die häufigen Hummalrten,
da man seltene Arten nicht zu sehen bekommt oder diese in der
Region nicht vorkommen.
Deshalb man hört nur immer etwas von der Dkl. Erdhummel,Hellen Erhummmel,Baumhummel,Wiesenhummel,Acker-,Garten- und Steinhummel
aber was ist mit al den anderen Hummelarten???

V.G. Bago :)

Re: Wo sind die Hummelarten??? David 30.09.2009 14:34

hi bago
bei mir gibts noch recht oft grashummelköniginnen im frühling jedoch finden die nistkästen nicht so gut irgendwie denn von 17 königinnen wollte keine nisten. dann eine erdhummel und schon ein nest.
abr nächstes jahr versuche ich es erneut.
wenn wir nur die häufigsten arten in nistkästen halten wrden die anderen automatisch verdrängt.
gruss david

Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Bago 30.09.2009 15:21

Hallo David,
ich gehe davon aus ,das du auf dem Land wohnt,aber 17 Grashummel-
königinnen?
Naja, du solltest es mit Moos versuchen , denn für die oberirdisch
nistenden Arten ist Moos besser.
Ich hoffe ich konnte dir helfen.
->ich hoffe du hast nächstes Jahr Glück.

V.G. Bago

Samthummel ausgestorben Bago 30.09.2009 17:07

Im Buch von Eberhard von Hagen ist sie noch vom Aussterben bedroht.
5 bzw. 6 Jahre später konnte sie nicht mehr nachgewiesen werden,
also eine weitere Hummelart ,so sind in Deutrschland mit Gebirgshummeln
4 Hummelarten bereits ausgestorben, 5 sind stark gefährdet, 3 sind
gefährdet, etliche stehen auf der Vorwahnliste , eine ist extrem selten,
und über andere sind die Daten nicht genug,7 Arten sind häufig + Steigerung bei der Kryptarum Erdhummel die wieder häufig wird, auch in
Städten.
->Ich finde dies ist ein schreckliches Ergebnis , es wäre vartal,wenn
noch weitere Hummelarten aussterben , so leben noch 39 H.-Arten,
wo drunter auch die Kuckuckshummeln mit einbezogen wurden von mir

V.G. Bago

Re: Samthummel ausgestorben Christian F. 01.10.2009 09:39
Im Buch von Eberhard von Hagen ist sie noch vom Aussterben bedroht.
5 bzw. 6 Jahre später konnte sie nicht mehr nachgewiesen werden,
also eine weitere Hummelart ,so sind in Deutrschland mit Gebirgshummeln
4 Hummelarten bereits ausgestorben, 5 sind stark gefährdet, 3 sind
gefährdet, etliche stehen auf der Vorwahnliste , eine ist extrem selten,
und über andere sind die Daten nicht genug,7 Arten sind häufig + Steigerung bei der Kryptarum Erdhummel die wieder häufig wird, auch in
Städten.
->Ich finde dies ist ein schreckliches Ergebnis ,

Ist tatsächlich schrecklich. Aber B. confusus ist doch nicht ausgestorben?!?
Zumindest nicht nach der aktuellen roten Liste, auch wenn sie wohl die Art ist um die man sich am meisten sorgen müsste. Außerdem steht in den Listen, wann die Tiere zuletzt nachgewiesen wurden. Die letzte Hummelart ist vor ca 50 Jahren ausgestorben. Die Eisenhuthummel hat ein "R". Das bedeutet: extrem selten ABER stabil.

Grüße,
Christian

Re: Re: Samthummel ausgestorben Bago 01.10.2009 15:58

Auf der neuen Rotenliste von 2008 schon.

V.G. Bago

Samthummel ist in D nicht ausgestorben. Christian F. 01.10.2009 16:45
Auf der neuen Rotenliste von 2008 schon.

nein. Stufe: 1 Häufigkeit: es

Grüße,
Christian

Re: Samthummel ist in D nicht ausgestorben. Bago 01.10.2009 18:55

Die Liste von 2008 gibt es bei

http://www.wildbienen.info/eucera/2008-01.php
pdf Datei 3.Heft.
Werde das noch mal überprüfen.

Viele Grüße Bago

Samthummel ist in D nicht ausgestorben. gernot zapuchlak 14.11.2010 18:39
Die Liste von 2008 gibt es bei

http://www.wildbienen.info/eucera/2008-01.php
pdf Datei 3.Heft.
Werde das noch mal überprüfen.



Viele Grüße Bago
Re: Samthummel ist in D nicht ausgestorben. Bago 01.10.2009 19:01

Christian ,
tut mir leid habe mich verguckt,
aber der Bestand ist noch weiter zurück gegangen (<-<-<-)
bedeutet: sehr stark zurück gegangen.

V.G. Bago

Samthummel ist in D nicht ausgestorben. gernot zapuchlak 14.11.2010 18:47
Auf der neuen Rotenliste von 2008 schon.

nein. Stufe: 1 Häufigkeit: es

Grüße,
Christian
Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? David 30.09.2009 22:44

Ja auf dem Land in der schweiz
mit moos habe ich es noch nicht versucht
ja komisch ist auch, die grashummeln kommen nur an einem bestimmten ort bei uns vor nirgend wo anders habe ich so viele gesehen. es ist ein kleiner hang am eisenbahngleis wo jedes jahr altes gras liegen bleibt und den ganzen tag viel sonne scheint
gluss david

Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Bago 01.10.2009 20:22

Ja,
das ist perfekte Natur .

VG. Bago

Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? David 01.10.2009 20:41

Ja interessant ist auch dass dort keine Erdhummeln oder andere häuffige hummeln nisten obwol viele mäuselöcher vorhanden sind.
ca 50meter weiter blüht immer wilder salbei der reichlich von waldhummeln besucht wird, jedoch habe ich noch nie eine suchende waldhummelkönigin gesehen
gruss david

Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Wilhelm 02.10.2009 19:41

Hallo David

Die Grashummel nistet überwiegend Oberirdisch und baut ihr Nest selbst aus Gras und Moos in einer kleinen Kuhle. Auch die Veränderliche nimmt sehr gerne Moos im Nistkasten. Ich habe dieses Jahr das Gras und Moos das beim Vertikutieren angefallen ist, zu einem Hügel aufgeworfen und da waren Drei Nester der Veränderlichen zu finden und mehrere Königinnen konnte ich im Frühjahr abfangen, um sie im Nistkasten anzusiedeln.

Gruß Wilhelm

Ja auf dem Land in der schweiz
mit moos habe ich es noch nicht versucht
ja komisch ist auch, die grashummeln kommen nur an einem bestimmten ort bei uns vor nirgend wo anders habe ich so viele gesehen. es ist ein kleiner hang am eisenbahngleis wo jedes jahr altes gras liegen bleibt und den ganzen tag viel sonne scheint
gluss david
Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Christian Fl 02.10.2009 21:39

1A Tipps hier! Das mit dem Moos vom Vertikutieren hört sich genial einfach an.
Das Klima in so einem Haufen dürfte optimal sein.
Würdest du sagen die Nester sind direkt an der oberfläche oder weiter unten?
Ted Benton schreibt, B. humilis legt ihre Nester gern an besonnten Orten an, währen B. sylvarum sie lieber tief ins Gebüsch setzt.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Bago 03.10.2009 09:13

Hallo Christian,
ich kann mir nicht vorstellen,dass B. humilis ihre Nester in der Sonne
anlegen (den Moos wird doch viel zu schnell heiß)!
Das B. sylvarum die Nester im Gebüsch anlegt ist möglich, denn sie
sucht gerne an leicht bis mittel bewachsenden Hängen.
Allerdings finden sich seuche Paradiese für die Hummeln nur auf dem Lande, aber auch in der Großstadt gelegentlich.

->Viele Grüße aus DO,
Bago ;)

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Wilhelm 03.10.2009 18:16

Hallo Christian
die Nester finden sich immer 3-4 cm unter der Oberfläche und am Hügel Süd Südwest augerichtet. Das Moos Grasgemisch wird ziemlich dicht und es hält auch größere Niederschläge stand. Ich habe für das nächste Jahr einen weiteren Hügel geplant und das Material bekomme ich sicher aus der Nachbarschaft die es dann nicht abführen müssen.

Gruß Wilhelm

1A Tipps hier! Das mit dem Moos vom Vertikutieren hört sich genial einfach an.
Das Klima in so einem Haufen dürfte optimal sein.
Würdest du sagen die Nester sind direkt an der oberfläche oder weiter unten?
Ted Benton schreibt, B. humilis legt ihre Nester gern an besonnten Orten an, währen B. sylvarum sie lieber tief ins Gebüsch setzt.

Grüße,
Christian
Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Angelika L. 06.10.2009 09:48
Prima Idee, das biete ich im nächsten Jahr auch an, nachdem ich nun von Handmäher und Sense auf einen "richtigen Rasenmäher" umgestiegen bin.

lg Angelika

Du, Wilhelm... Christian F. 06.10.2009 18:51

Du schreibst "Die Grashummel nistet überwiegend Oberirdisch und baut ihr Nest selbst aus Gras und Moos in einer kleinen Kuhle. Auch die Veränderliche nimmt sehr gerne Moos im Nistkasten"

Gibst du noch Polsterwolle hinzu bei den Grashummeln, oder machst du nur eine Kuhle in das Moos? Ich weiß, dass du einmal bei der Veränderlichen Hummel erwähnt hast, dass du Moos und Polsterwolle mischt.
Formst du noch so ein "iglu" oder lässt du das gleich?

Wäre sehr dankbar für Deine Antworten.

Grüße,
Christian

Prima Idee, das biete ich im nächsten Jahr auch an, nachdem ich nun von Handmäher und Sense auf einen "richtigen Rasenmäher" umgestiegen bin.
lg Angelika

Hallo Angelika
Ich bezweifle, dass es mit den Rasenmäherresten auch geht. Ohne Moos wird der Haufen wohl schnell in sich zusammenfallen und keine Öffnungen zum Einschlüpfen bieten. Ist aber nur eine Vermutung!

Re: Du, Wilhelm... Angelika L. 06.10.2009 19:19
Prima Idee, das biete ich im nächsten Jahr auch an, nachdem ich nun von Handmäher und Sense auf einen "richtigen Rasenmäher" umgestiegen bin.
lg Angelika

Hallo Angelika
Ich bezweifle, dass es mit den Rasenmäherresten auch geht. Ohne Moos wird der Haufen wohl schnell in sich zusammenfallen und keine Öffnungen zum Einschlüpfen bieten. Ist aber nur eine Vermutung!

Moos werde ich dazupacken :-). fg Angelika

Re: Re: Du, Wilhelm... Bago 06.10.2009 19:33

Moos und Polsterwollgemisch ist Prima, es kommt einem oberirdischen
Mäusenest sehr nah.
Grashummeln nehmen gewöhnlicherweise nie nur Polsterwolle an,
aber wenn welche dabei ist ist es besser.

V.G. Bago

Re: Re: Re: Du, Wilhelm... Wilhelm 06.10.2009 20:10

Hallo Angelika
ich bin der selben Meinung wie Bago. Moos und Polsterwollegemisch aber vieleicht noch darauf achten dass das Moos langfaserig ist.

Ich möchte "etwas" von der Polsterwolle wegkommen, den ich hatte im letzten Jahr zwei Ausfälle mit Königinnen die sich in der Polsterwolle verfangen hatten und in diesem Jahr war es eine Königin aber immer nur die kleinen Arten Waldhummel und Veränderliche.Bei den größeren habe ich das zum Glück noch nicht beobachtet.

Gruß Wilhelm

Moos und Polsterwollgemisch ist Prima, es kommt einem oberirdischen
Mäusenest sehr nah.
Grashummeln nehmen gewöhnlicherweise nie nur Polsterwolle an,
aber wenn welche dabei ist ist es besser.




V.G. Bago
Re: Du, Wilhelm... Wilhelm 06.10.2009 19:54

Hallo Christian
mit der Grashummel habe ich noch keine Erfahrung da ich überhaupt nicht wußte dass sie bei uns vorkommt. Erst Als mich Eberhart von Hagen Ende Juni besuchte, hat er mich auf dieselbe aufmerksam gemacht.Ich dachte immer diese kleine Steinhummel brauchst du erst gar nicht zu fangen und einsetzten die schafft es nicht über die Gründungsphase hinaus. Aber so kann man sich täuschen.
Die Infos sind aus dem Buch E.von Hagen.
Ich werde aber die oder den Nistkästen für die Grashummel mit Moos und Gras aus dem Vertikutir Material bestücken und einen kurzen Laufgang der am Ende nur ganz dünn mit dem Material bedeckt ist, alles weitere überlasse ich der Königin.

Gruß Wilhelm

Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Bettina J. 07.10.2009 13:14

Das mit dem Gras-Moos-Haufen würde ich auch ausprobieren. Aber hier gibt es viele Amseln, die den Haufen bestimmt ständig durch scharren würden. Wo ist der ideale Standort im Garten und wie könnte ein Vogelschutz aussehen?
lg Bettina J.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Wilhelm 07.10.2009 17:37

Hallo Bettina
da hast du aber richtig aufgepasst. Das Problem mit den Amseln hatte ich auch, und als ich merkte das da Königinnen einfliegen habe ich den Haufen mit Ästen also Schnittgut vom Obstäume schneiden darüber gelegt das ging dann ganz gut.
Der ideale Standort: Morgens Sonne und Nachmittags kann dann ruhig Schatten darüber liegen. Wenn der Grashaufen im Hausgarten angelegt weden soll, dann vieleicht neben dem Kompostplatz oder etwas abseits, daß sich niemand daran stört.
Ich habe einen großes Obsbaumgrundstück das mit einem Zaun umgeben ist und da kann ich ohne Probleme solche Hügel anlegen.

Auf ein gutes gelingen und viel Erfolg für das Nächste Jahr wünscht

Wihelm

Das mit dem Gras-Moos-Haufen würde ich auch ausprobieren. Aber hier gibt es viele Amseln, die den Haufen bestimmt ständig durch scharren würden. Wo ist der ideale Standort im Garten und wie könnte ein Vogelschutz aussehen?
lg Bettina J.
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Bago 07.10.2009 17:40

Hallo Wilhelm ,
eine Frage ,
habe ich denn auch Chancen eine Veränderlichehummel oder Waldhummel in der Großstadt (Vorort) anzusiedeln , Luftlinie 1km freies Feld.

Viele Grüße Bago ,
Do

Re: Wo sind die Hummelarten??? Chancen Wilhelm 08.10.2009 18:18

Hallo Bago

Da müsste man wissen ob diese Hummelarten bei dir heimisch sind. Wenn ja würde ich versuchen eine suchende Königin in einem Nistkasten anzusiedeln. Die Waldhummel muß ich in jedem Jahr neu einsetzen im gegensatz zu den Veränderlichen da fliegt meist eine in ihren altes Mutternest. Suchende Königinnen finde ich aber meist in unmittelbarer nähe zu den Nistkästen.

Gruß Wilhelm

Hallo Wilhelm ,
eine Frage ,
habe ich denn auch Chancen eine Veränderlichehummel oder Waldhummel in der Großstadt (Vorort) anzusiedeln , Luftlinie 1km freies Feld.




Viele Grüße Bago ,
Do
Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Chancen Bago 08.10.2009 18:43

Meine Stadt hat insgesamt 49% grün , das ist schon ziemlich gut für
eine Großstadt , in ca. 800m Luftlinie ist freies Feld.
Dort blühen im Mai viele Wildkräuter.
Veränderlichehummel?:)
Kann ich nicht genau sagen , aber ich gehe davon aus, weil,
hier in der Gegend auch noch ein paar Kleingartenanlagen sind ,
wo im Mai und Juni, eigentlich über das ganze Jahr etwas blüht.

Ich wünsche dir für das folgende Jahr viel Glück bei der Ansiedlung bei
der Wald-,Veränderlichenhummel, vielleicht klappt´s mal mit der Grashummel.

Viele Grüße Bago,
aus Do

Re: Wo sind die Hummelarten??? Johann Neumayer 02.10.2009 12:04

Ich habe jetzt den thread zu diesem wichtigen Thema gelesen und möchte euch einige österreichische Erfahrungen schildern:
Es stimmt, in den Nistkästen hat man i.d.R. nur die häufigen genannten Arten.
Viele der selteneren leben entweder in besonderen Biotopen (B.muscorum, B. distinguendus, B. veteranus in Feuchtgebieten, davon sind die beiden erstere wirklich ausgesprochen selten geworden und in weiten Gebieten ausgestorben, letztere ist regelmäßig dort zu finden).
Manche kommen nur in besonderen Regionen vor (B. confusus nur mehr im Waldviertel, B. argillaceus nur in Südösterreich, B. haematurus nur im Südosten). Und viele Arten sind halt nur in den Alpen und z.T. in Mittelgebirgen beheimatet (B. sichelii, B. monticola, B. pyrenaeus, B. mucidus, B. mesomelas, B. mendax, B. alpinus, B. soroeensis, B. wurflenii, B. quadricolor, B. gerstaeckeri...).
Alle diese Arten kann man in einem Garten im Wirtschaftsgrünland oder Ackerbaugebiet nicht erwarten.
Von den alpinen Arten halte ich keine für gefährdet. man darf nicht vergessen, dass Deutschland nur Anteil an den Nordalpen hat und B. alpinus und B. mesomelas dort nicht zu erwarten sind. Es würde sich auch lohnen, die alten Nachweise mancher Arten genauer anzuschauen und der Literatur nicht zu viel zu trauen. z.B. haben sich die alten Literaturangaben über Bombus alpinus in Oberösterreich alle als B. monticola herausgestellt.
Für gefährdet und bedroht halte ich einige Tieflandarten (B. confusus, B. pomorum, B. subterraneus und vor allem B. muscorum und distinguendus). Wir haben in Niederösterreich aber noch vier gefunden. Es ist nicht hoffnungslos.
Und am schlimmsten ist, dass im intensiv genutzten Land nur mehr ganz wenige Arten überbleiben. Was zunehmend fehlt, sind die an sich nicht seltenen, ansopruchsvolleren Arten wie B. sylvarum, B. ruderarius, B. humilis.
Bei B. muscorum und B. distinguendus ist der Verlust großer Feuchtflächen wohl ausschlaggebend für ihren Rückgang.
Und die drei Steppenhummelarten B. fragrans, B. armeniacus und B. laesus sind in Österreich ausgestorben, wie auch ihr Lebensraum, die großen Weideflächen in Ungarn und Ostösterreich. Sie sind aber in den Steppen Kleinasiens sehr wohl noch zu finden.
Bei B. subterraneus stehe ich vor einem Rätsel. Die Art taucht mal hier mal dort auf, immer einzeln und in eher unscheinbaren Biotopen.
Mit confusus und pomorum verhält es sich ähnlich. Da bliebe noch Forschungsbedarf. Es sieht so aus, als ob diese drei die strukturreiche Kulturlandschaft bevorzugten und als erste verschwinden, wenn blüten-und strukturreiche Gebiete übernutzt werden.

Noch eins: Immer wieder sehe ich z.T. kühne Bestimmungen aufgrund vager Fotos oder unklarer Beschreibungen. Ich habe viel Erfahrung, aber ich traue mir nicht zu, im Freiland eine ruderarius mit Pollenhöschen immer sicher zu erkennen, oder eine subterraneus von einer disntinguendus zweifelsfrei zu unterscheiden. Und auch die Unterscheidung von B. soroeensis und B. lapidarius ist nicht so euinfach, v.a. wenn letztere alt ist.
Manchmal kommt man als Entomologe sogar bei Hummeln nicht umhin, ein Exemplar zu töten und unter dem Binokular zu bestiommen.
Was ich sagen wollte: Nicht jede Bestimmung aufgrund einmaliger Beobachtung ist sicher, v.a. nicht, wenn jemand eine Art das erste Mal zu sehen meint.
Und wenn man andere Arten als die häufigen in Nistkästen halten will, muss man Kästen ins Gebirge stellen oder in Regionen mit vielen Arten. und man muss damit rechnen, dass Nestbauer wie ruderarius, veteranus... nicht so gern in Nistkästen gehen.

mfG Johann Neumayer

Die meisten Hummelfreunde halten nur die häufigen Hummalrten,
da man seltene Arten nicht zu sehen bekommt oder diese in der
Region nicht vorkommen.
Deshalb man hört nur immer etwas von der Dkl. Erdhummel,Hellen Erhummmel,Baumhummel,Wiesenhummel,Acker-,Garten- und Steinhummel
aber was ist mit al den anderen Hummelarten???




V.G. Bago :)
Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Christian F. 02.10.2009 13:41

Hallo Herr Neumayer,
Ich habe bisher schon Ihre Beiträge auf naturbeobachtung.at verfolgt. Klasse, dass Sie auch mal hier vorbeischauen!

Zu dem Spitzen-artikel hätte ich noch eine konkrete Frage:
Führen Sie B. soroeensis prinzipiell als Hummel der höheren Lagen, oder meinen Sie, sie könnte auch in tieferen (Mooren) vorkommen?

Grüße,
Christian

Ich habe jetzt den thread zu diesem wichtigen Thema gelesen und möchte euch einige österreichische Erfahrungen schildern:
Es stimmt, in den Nistkästen hat man i.d.R. nur die häufigen genannten Arten.
Viele der selteneren leben entweder in besonderen Biotopen (B.muscorum, B. distinguendus, B. veteranus in Feuchtgebieten, davon sind die beiden erstere wirklich ausgesprochen selten geworden und in weiten Gebieten ausgestorben, letztere ist regelmäßig dort zu finden).
Manche kommen nur in besonderen Regionen vor (B. confusus nur mehr im Waldviertel, B. argillaceus nur in Südösterreich, B. haematurus nur im Südosten). Und viele Arten sind halt nur in den Alpen und z.T. in Mittelgebirgen beheimatet (B. sichelii, B. monticola, B. pyrenaeus, B. mucidus, B. mesomelas, B. mendax, B. alpinus, B. soroeensis, B. wurflenii, B. quadricolor, B. gerstaeckeri...).
Alle diese Arten kann man in einem Garten im Wirtschaftsgrünland oder Ackerbaugebiet nicht erwarten.
Von den alpinen Arten halte ich keine für gefährdet. man darf nicht vergessen, dass Deutschland nur Anteil an den Nordalpen hat und B. alpinus und B. mesomelas dort nicht zu erwarten sind. Es würde sich auch lohnen, die alten Nachweise mancher Arten genauer anzuschauen und der Literatur nicht zu viel zu trauen. z.B. haben sich die alten Literaturangaben über Bombus alpinus in Oberösterreich alle als B. monticola herausgestellt.
Für gefährdet und bedroht halte ich einige Tieflandarten (B. confusus, B. pomorum, B. subterraneus und vor allem B. muscorum und distinguendus). Wir haben in Niederösterreich aber noch vier gefunden. Es ist nicht hoffnungslos.
Und am schlimmsten ist, dass im intensiv genutzten Land nur mehr ganz wenige Arten überbleiben. Was zunehmend fehlt, sind die an sich nicht seltenen, ansopruchsvolleren Arten wie B. sylvarum, B. ruderarius, B. humilis.
Bei B. muscorum und B. distinguendus ist der Verlust großer Feuchtflächen wohl ausschlaggebend für ihren Rückgang.
Und die drei Steppenhummelarten B. fragrans, B. armeniacus und B. laesus sind in Österreich ausgestorben, wie auch ihr Lebensraum, die großen Weideflächen in Ungarn und Ostösterreich. Sie sind aber in den Steppen Kleinasiens sehr wohl noch zu finden.
Bei B. subterraneus stehe ich vor einem Rätsel. Die Art taucht mal hier mal dort auf, immer einzeln und in eher unscheinbaren Biotopen.
Mit confusus und pomorum verhält es sich ähnlich. Da bliebe noch Forschungsbedarf. Es sieht so aus, als ob diese drei die strukturreiche Kulturlandschaft bevorzugten und als erste verschwinden, wenn blüten-und strukturreiche Gebiete übernutzt werden.

Noch eins: Immer wieder sehe ich z.T. kühne Bestimmungen aufgrund vager Fotos oder unklarer Beschreibungen. Ich habe viel Erfahrung, aber ich traue mir nicht zu, im Freiland eine ruderarius mit Pollenhöschen immer sicher zu erkennen, oder eine subterraneus von einer disntinguendus zweifelsfrei zu unterscheiden. Und auch die Unterscheidung von B. soroeensis und B. lapidarius ist nicht so euinfach, v.a. wenn letztere alt ist.
Manchmal kommt man als Entomologe sogar bei Hummeln nicht umhin, ein Exemplar zu töten und unter dem Binokular zu bestiommen.
Was ich sagen wollte: Nicht jede Bestimmung aufgrund einmaliger Beobachtung ist sicher, v.a. nicht, wenn jemand eine Art das erste Mal zu sehen meint.
Und wenn man andere Arten als die häufigen in Nistkästen halten will, muss man Kästen ins Gebirge stellen oder in Regionen mit vielen Arten. und man muss damit rechnen, dass Nestbauer wie ruderarius, veteranus... nicht so gern in Nistkästen gehen.

mfG Johann Neumayer

Die meisten Hummelfreunde halten nur die häufigen Hummalrten,
da man seltene Arten nicht zu sehen bekommt oder diese in der
Region nicht vorkommen.
Deshalb man hört nur immer etwas von der Dkl. Erdhummel,Hellen Erhummmel,Baumhummel,Wiesenhummel,Acker-,Garten- und Steinhummel
aber was ist mit al den anderen Hummelarten???




V.G. Bago :)
mit einem neuen Nistkastenmodel zum Erfolg? Bago 02.10.2009 14:34

Ich habe einen Styropor-Nistkasten entwickelt,der sowohl für kleine,
als auch für große Arten dient.
Im Sommer wird eine 10cm hohe Lüftungzarge heraufgesetzt,
dass das Volk besser das Klima regulieren kann.

M.F.G. Bago,
aus Do

Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Johann Neumayer 02.10.2009 16:01

Ich habe soroeensis sehr tief gefunden, auf 250m im Nationalpark Thayatal.
An sich findet man sie regelmäßig ab ca. 700-800m, sie geht aber offensichtlich vereinzelt (z.B. in Österreich im Wienerwald oder im Waldviertel...) noch tiefer. und vor allem fliegt sie dort sehr spät!
In Mooren habe ich sie noch nie gesehen.
Leider wissen wir halt nur sehr wenig über die kausalen Zusammenhänge, was eine Hummel bewegt, irgendwo vorzukommen und wo anders nicht.
Die bevorzugung höherer Lagen könnte man über andere Temperaturpräferenzen oder über höheres Blütenangebotm und Wegfall von Konkurrenten (Honigbiene) oder höheres Nistplatzangebot (Mausnester) erklären. All diese Faktoren müsste man aber belegen. Nur das höhere Nektar- udn Pollenangebot pro Blüte im Gebirge (durch weniger andere Blütenbesucher ist) dzt. belegt.
Und einige dieser Faktoren könnten dann ja auch für tiefere Lagen gelten.

mfG Johann Neumayer

Hallo Herr Neumayer,
Ich habe bisher schon Ihre Beiträge auf naturbeobachtung.at verfolgt. Klasse, dass Sie auch mal hier vorbeischauen!

Zu dem Spitzen-artikel hätte ich noch eine konkrete Frage:
Führen Sie B. soroeensis prinzipiell als Hummel der höheren Lagen, oder meinen Sie, sie könnte auch in tieferen (Mooren) vorkommen?

Grüße,
Christian






Ich habe jetzt den thread zu diesem wichtigen Thema gelesen und möchte euch einige österreichische Erfahrungen schildern:
Es stimmt, in den Nistkästen hat man i.d.R. nur die häufigen genannten Arten.
Viele der selteneren leben entweder in besonderen Biotopen (B.muscorum, B. distinguendus, B. veteranus in Feuchtgebieten, davon sind die beiden erstere wirklich ausgesprochen selten geworden und in weiten Gebieten ausgestorben, letztere ist regelmäßig dort zu finden).
Manche kommen nur in besonderen Regionen vor (B. confusus nur mehr im Waldviertel, B. argillaceus nur in Südösterreich, B. haematurus nur im Südosten). Und viele Arten sind halt nur in den Alpen und z.T. in Mittelgebirgen beheimatet (B. sichelii, B. monticola, B. pyrenaeus, B. mucidus, B. mesomelas, B. mendax, B. alpinus, B. soroeensis, B. wurflenii, B. quadricolor, B. gerstaeckeri...).
Alle diese Arten kann man in einem Garten im Wirtschaftsgrünland oder Ackerbaugebiet nicht erwarten.
Von den alpinen Arten halte ich keine für gefährdet. man darf nicht vergessen, dass Deutschland nur Anteil an den Nordalpen hat und B. alpinus und B. mesomelas dort nicht zu erwarten sind. Es würde sich auch lohnen, die alten Nachweise mancher Arten genauer anzuschauen und der Literatur nicht zu viel zu trauen. z.B. haben sich die alten Literaturangaben über Bombus alpinus in Oberösterreich alle als B. monticola herausgestellt.
Für gefährdet und bedroht halte ich einige Tieflandarten (B. confusus, B. pomorum, B. subterraneus und vor allem B. muscorum und distinguendus). Wir haben in Niederösterreich aber noch vier gefunden. Es ist nicht hoffnungslos.
Und am schlimmsten ist, dass im intensiv genutzten Land nur mehr ganz wenige Arten überbleiben. Was zunehmend fehlt, sind die an sich nicht seltenen, ansopruchsvolleren Arten wie B. sylvarum, B. ruderarius, B. humilis.
Bei B. muscorum und B. distinguendus ist der Verlust großer Feuchtflächen wohl ausschlaggebend für ihren Rückgang.
Und die drei Steppenhummelarten B. fragrans, B. armeniacus und B. laesus sind in Österreich ausgestorben, wie auch ihr Lebensraum, die großen Weideflächen in Ungarn und Ostösterreich. Sie sind aber in den Steppen Kleinasiens sehr wohl noch zu finden.
Bei B. subterraneus stehe ich vor einem Rätsel. Die Art taucht mal hier mal dort auf, immer einzeln und in eher unscheinbaren Biotopen.
Mit confusus und pomorum verhält es sich ähnlich. Da bliebe noch Forschungsbedarf. Es sieht so aus, als ob diese drei die strukturreiche Kulturlandschaft bevorzugten und als erste verschwinden, wenn blüten-und strukturreiche Gebiete übernutzt werden.

Noch eins: Immer wieder sehe ich z.T. kühne Bestimmungen aufgrund vager Fotos oder unklarer Beschreibungen. Ich habe viel Erfahrung, aber ich traue mir nicht zu, im Freiland eine ruderarius mit Pollenhöschen immer sicher zu erkennen, oder eine subterraneus von einer disntinguendus zweifelsfrei zu unterscheiden. Und auch die Unterscheidung von B. soroeensis und B. lapidarius ist nicht so euinfach, v.a. wenn letztere alt ist.
Manchmal kommt man als Entomologe sogar bei Hummeln nicht umhin, ein Exemplar zu töten und unter dem Binokular zu bestiommen.
Was ich sagen wollte: Nicht jede Bestimmung aufgrund einmaliger Beobachtung ist sicher, v.a. nicht, wenn jemand eine Art das erste Mal zu sehen meint.
Und wenn man andere Arten als die häufigen in Nistkästen halten will, muss man Kästen ins Gebirge stellen oder in Regionen mit vielen Arten. und man muss damit rechnen, dass Nestbauer wie ruderarius, veteranus... nicht so gern in Nistkästen gehen.

mfG Johann Neumayer

Die meisten Hummelfreunde halten nur die häufigen Hummalrten,
da man seltene Arten nicht zu sehen bekommt oder diese in der
Region nicht vorkommen.
Deshalb man hört nur immer etwas von der Dkl. Erdhummel,Hellen Erhummmel,Baumhummel,Wiesenhummel,Acker-,Garten- und Steinhummel
aber was ist mit al den anderen Hummelarten???




V.G. Bago :)
Re: Re: Re: Re: Wo sind die Hummelarten??? Bago 02.10.2009 20:19

Ja ,
wäre mal ganz schön bei mir die Distelhummel zu finden,
trotz viel Wald unsere Stadt liegt gerade einmal 50 nn,
also sehr tief natürlich gibt es auch höhere Punkte bis 150m über nn.
Außerhalb der Großstadt in einer kleineren Stadt gibt es einen großen
Wald.

Viele Grüße Bago,
aus Dortmund

Vielen Dank! Christian F. 02.10.2009 21:56
Leider wissen wir halt nur sehr wenig über die kausalen Zusammenhänge, was eine Hummel bewegt, irgendwo vorzukommen und wo anders nicht.
Die bevorzugung höherer Lagen könnte man über andere Temperaturpräferenzen oder über höheres Blütenangebotm und Wegfall von Konkurrenten (Honigbiene) oder höheres Nistplatzangebot (Mausnester) erklären. All diese Faktoren müsste man aber belegen. Nur das höhere Nektar- udn Pollenangebot pro Blüte im Gebirge (durch weniger andere Blütenbesucher ist) dzt. belegt.
Und einige dieser Faktoren könnten dann ja auch für tiefere Lagen gelten.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Einnischungen der Hummeln untereinander und gegen andere Insekten sind für mich mit das fesselndste Gebiet!

Grüße,
Christian

Wo sind die Hummelarten??? Sebastian Jacobi 24.10.2010 14:24

Hallo Herr Neumayer,

Auf jeden Fall dürften die seltenen Hummelarten nur dann echte Überlebenschancen haben, wenn es gelingt, besondere Lebensräume zu erhalten oder in gewissem Umfang aus 2. Hand "wieder aufzubauen".
Wie sieht das etwa mit den noch nicht so stark durchtechnisierten Nachbarländern, etw der Slovakei, Rumänien, Ukraine... aus? Da müssten doch viele dieser seltenen Arten überlebt haben und könnte man nicht auch auf Wiederansiedlungen hoffen, wenn man die richtigen Bedingungen schafft?
Gruß Sebstian, der gerne gen Osten reist ;-)

Und wenn man andere Arten als die häufigen in Nistkästen halten will, muss man Kästen ins Gebirge stellen oder in Regionen mit vielen Arten. und man muss damit rechnen, dass Nestbauer wie ruderarius, veteranus... nicht so gern in Nistkästen gehen.

mfG Johann Neumayer
Aconitum napellus Christian F. 07.10.2009 20:32

Hallo,
In der Natur sind Hochstaudenfluren mit blauem Eisenhut ja heißbegehrt bei Hummeln.
Jetzt wollte ich fragen, wie es in den Gärten aussieht. Habt Ihr Erfahrung mit (blauem) Eisenhut gemacht? (Der gelbe wird ganz gern von Gartenhummeln angeflogen und von den Erdhummeln ausgeraubt, selten mal eine Ackerhummel die Pollen sammelt, oder sich mal am Erreichen des Nektars probiert.)
Wieviele Pflanzen braucht man, damit sie anziehend wirken?

Schöne Grüße,
Christian

Re: Aconitum napellus Bago 08.10.2009 18:48

Der Blaue Eisenhut ist sehr beliebt,
ich habe eine Pflanze , ich werde dieses Jahr die Samen sammeln ,
in Töpfchen sähen und dann nach draußen stellen , denn Eisenhut
ist braucht ja Frost um zu keimen.
An meinem Eisenhut ,der jetzt blüht kann ich Erd-und Ackerhummeln
beobachten.
Man müsste vom Eisenhut ca. 2 Quadratmeter haben, denn dann wirkt
er anziehend.

Viele Grüße Bago

Re: Re: Aconitum napellus Angelika L. 08.10.2009 22:13
Bei mir blüht der Eisenhut auch gerade. Hier fliegen nur noch einzelne Ackerhummeln, die ich auch dort beobachte. fg Angelika

PS: Allerdings blüht bei mir der Lavendel zum 2. Mal. Dort ist deutlich mehr los.

Re: Re: Re: Aconitum napellus Christian F. 09.10.2009 20:57

Hallo Ihr,
Dass er so spät blüht wusste ich garnicht. Normal ist doch blütebeginn Juni!?!

Bei mir blüht der Eisenhut auch gerade.
PS: Allerdings blüht bei mir der Lavendel zum 2. Mal. Dort ist deutlich mehr los.

hmm ok, also vielleicht werde ich dann auch ne neue Salbei-art mal ausprobieren und es bei den 5-7 Eisenhutstauden lassen die ich habe.

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Re: Aconitum napellus Bago 10.10.2009 08:27

Bei mir blüht er zum ersten mal in diesem Jahr.

V.G. Bago

Re: Re: Re: Re: Aconitum napellus Johann Neumayer 17.10.2009 17:59

Ich glaub, da gibt es eine Verwechslung.
Aconitum napellus blüht früher (in den Bergen bis Mitte September, im flacheren Land eher früher).
Aber es gibt eine Gartensorte Eisenhut (Aconitum x arendsii - ich weiss aber nicht, was die Mutterarten dieses Hybriden sind; ich glaube gelesen zu haben, sie kommen aus Ostasien), die erst ab Oktober blühen und deren Blütezeit je nach Wetter bis Mitte November dauert und dir reichen Hummelbeflug aufweist (besonders, wenn wie bei mir im Garten B. hortorum in der 2. Generation auftritt). Die ist nicht nur Hummelpflanze, sondern auch sehr robust, bis 1,8m hoch und schön - und halt auch sehr giftig, wie das bei Eisenhüten nun mal so ist.
lg Johann Neumnayer

Hallo Ihr,
Dass er so spät blüht wusste ich garnicht. Normal ist doch blütebeginn Juni!?!

Bei mir blüht der Eisenhut auch gerade.


PS: Allerdings blüht bei mir der Lavendel zum 2. Mal. Dort ist deutlich mehr los.

hmm ok, also vielleicht werde ich dann auch ne neue Salbei-art mal ausprobieren und es bei den 5-7 Eisenhutstauden lassen die ich habe.

Grüße,
Christian
ah ja! Christian F. 18.10.2009 10:34
Ich glaub, da gibt es eine Verwechslung.
Aconitum napellus blüht früher (in den Bergen bis Mitte September, im flacheren Land eher früher).

Dann habe ich also den "echten" A. napellus! Danke für die Aufklärung.

Grüße,
Christian

Re: ah ja! Bago 18.10.2009 14:40

Ja, das könnte sein.

v.g. Bago