Beiträge aus 2009

Herbstreinigung: Wie kriegt man den Schimmel weg? Karin B. 20.08.2009 09:45

In meinem Schwegler-Kasten ist auch etwas Schimmel. Wenn die Hummeln dann im Herbst endgültig ausgezogen sind, muss man den Kasten ja reinigen. Wie macht man das am besten beim Schweglerkasten? Hab leider keine Pappe eingelegt, das heißt der Schimmel klebt an der Wand, genauso der Hummelkot und anderer Dreck. Gibt es Hummel-verträgliche Reinigungsmittel oder wie geht das?
Danke und viele Grüße,
Karin

Re: Herbstreinigung: Wie kriegt man den Schimmel weg? Bago 20.08.2009 12:50

Hallo Karin ,
ich habe zwar keinen Schwegler Kasten , aber ich enfrene den Schimmel bei mir in den Kästen immer mit wasser und einer Bürste.
Nächstes Jahr würde ich den Kasten dann mit Pappe auskleiden ,
das heißt du brauchst die Pappe einfach rausziehen und sie wegwerfen.

Gruß Bago

Re: Herbstreinigung: Wie kriegt man den Schimmel weg? Torsten 21.08.2009 11:52

Hallo, ich reinige meine Schweglerkästen immer mit kochendem Wasser!

Dafür stelle ich 1 bis 2 große Töpfe auf den Herd, warte bis das Wasser kocht und schütte es dann in den Inneraum. Wenn es handwarm ist schrubbe ich mit eine Bürste!

Nächstes Jahr Innepappe verwenden dann ist der Aufwand beim schrubben geringer!!!!

LG

Torsten

Am 23. August 2009 zum Entdeckertag ans Hummelhaus Karsten Grotstück 20.08.2009 17:28

Am 23. August 2009 zum Entdeckertag ans Hummelhaus

Insekten der Gruppe der Hautflügler stehen im Mittelpunkt. Naumburg ( Hessen ) lockt mit dem nordhessischen Entdeckertag.

Besucher können an der Hummelwerkstatt am Ortsausgang Naumburgs in Richtung Fritzlar am Sonntag, 23. August , von 10 bis 17 Uhr Waldameisen im Formikarium, Hummelvölker im Rotlichtraum und im Hummelkasten ( Freiaufstellung ) , den Blütenbesuch der Hummeln im großen Hummelgarten und ein Insektenhotel mit Beobachtungskästen erleben.
Zu den Aktionen für die Kinder gehört während des Entdeckertages ein Tastkasten, des weiteren können die Kinder Insektenhilfen bauen und malen.. Forscheraufträge lenken Erwachsene und Kinder durch die Hummelwelt. Zur Stärkung gibt es Hummelkuchen, Apfelsaft und Kaffee.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Veranstalter sind die die Stadt Naumburg ( Naturschutzinformationszentrum ), die Ameisenschutzwarte Hessen und die Waldjugend Habichtswald- Dörnberg.

Infos: Naturinformationszentrum Naumburg, Haus des Gastes, Tel.: 05625 / 7909-73 und ASW Hessen, Klaus- Berndt Nickel , Tel.: 05601- 1379.

Gruß
Karsten Grotstück

Bienen,Wildbienen,Hummeln und co. hungern dieses Jahr Bago 20.08.2009 19:16

Auf der Internetseite :www.bluehende-landschaft.de laß ich auf der
Hauptseite die Bienen verhungern dieses Jahr!!!
Sie haben recht , im Mai gab es noch genug Blumen , ab Juni immer
weniger.
Für 2010 werde ich 3m2 Klatschmohn und die Wilde Kornblume aussähen.

Gruß Bago

Re: Bienen,Wildbienen,Hummeln und co. hungern dieses Jahr Angelika 21.08.2009 12:58
Spätsommertrachten und Herbsttrachten sind wichtig.

Für Honigbienen z.B. ist es wichtig, zu dieser Zeit noch Pollen zu finden. Sie ziehen dann die wichtigen Winterbienen auf -August -September - Oktober -, die das Überleben des Volkes sichern. fgAngelika

Re: Re: Bienen,Wildbienen,Hummeln und co. hungern dieses Jahr Manfred 24.08.2009 07:43

Die Frage ist, was die Bienen normalerweise jetzt an Tracht hätten? Bei uns in den umliegenden Naturschutzgebieten blüht nämlich auch so gut wie nichts mehr.
Durchschlagenden Erfolg haben hier die Neophyten wie Asiatisches Springkraut oder Japanischer Schlingknöterich, die jetzt wahre Massentrachten anbieten.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Bienen,Wildbienen,Hummeln und co. hungern dieses Jahr Bago 24.08.2009 15:46

Indisches Springkraut ist eine super Hummelpflanze.

Gruß Bago

Re: Re: Re: Bienen,Wildbienen,Hummeln und co. hungern dieses Jahr Angelika 26.08.2009 20:33
Die Frage ist, was die Bienen normalerweise jetzt an Tracht hätten?

--Nur noch Läppertracht. Efeu bietet auch Tracht und Pollen.

Durchschlagenden Erfolg haben hier die Neophyten wie Asiatisches Springkraut oder Japanischer Schlingknöterich, die jetzt wahre Massentrachten anbieten.

--In manchen Gegenden brauchen ImkerInnen wegen des Springkrauts nicht mehr für den Winter einzufüttern, auch ich kann weniger einfüttern.

fg angelika
Re: Bienen,Wildbienen,Hummeln und co. hungern dieses Jahr Karin C 23.08.2009 17:28
Auf der Internetseite :www.bluehende-landschaft.de laß ich auf der
Hauptseite die Bienen verhungern dieses Jahr!!!
Sie haben recht , im Mai gab es noch genug Blumen , ab Juni immer
weniger.
Für 2010 werde ich 3m2 Klatschmohn und die Wilde Kornblume aussähen.


Gruß Bago

Hallo Bago Bei ;Blühende Landschaft; kann man auch Saatgut beziehen für Wildblumen. Alnatura Naturkostmarkt verkauft auch jedes Jahr Bienenschmaus für Bienen, Hummeln undCo.Für eine längere Blütezeit werden mehrere Aussaaten im Abstand von 3 Wochen empfohlen. Gruss Karin

Problem schon länger bekannt!!! Bago 23.08.2009 18:26

Hallo Karin ,
ich habe das Saatgut für nächstes Jahr geschenkt bekommen ,
zusätzlich habe ich Kornblumen (100)und Klatschmohn(500)als Saatgut gekauft,
wo von ich je 3m2 aussähen werde.

Ich hoffe , dass damit das Problem zumindest hier etwas gelöst ist,
es ist ja keine Lösung immer nur zuzufüttern.
Ich hoffe das sich auch einmal die Politik einschaltet,
denn Saatgut ist nun wirklich nicht teuer.

Viele Grüße Bago ,
aus Do

Test von Wachsmottensperren (Klappensysteme) Horst 21.08.2009 13:21

Hallo Hummelfreunde!

Dieses Jahr hatte ich 15 Hummelvölker auf dem Grundstück.
An 14 Nistbehältnissen waren Wachsmottensperren (Klappensysteme) angebracht und zwar
8 Einlochklappen (gemeinsamer Ein- und Ausgang),
6 Doppelklappen (separater Ein- und Ausgang) sowie
1 Hummelvolk ohne Klappensystem.

Ergebnis:
In 3 Nestern mit Einlochklappen befanden sich Wachsmottenlarven in den Hummelnestern, ein Volk hat nur Kuckuckshummelköniginnen hervorgebracht.

In 3 Nestern mit Doppelklappen befanden sich auch Wachsmottenlarven in den Nestern.

Das Hummelnest ohne Klappensystem war auch von Wachsmottenlarven befallen.

Bei allen Hummelvölkern hat kein Totalausfall aufgrund des Wachsmottenbefalls stattgefunden.
Die Hummelnester habe ich erst nach Saisonende geöffnet und kontrolliert.

Fazit:
Die Klappensysteme bieten vermutlich einen gewissen Schutz gegen Wachsmotten, eine 100-prozentige Sicherheit offensichtlich auch nicht.

Grüße
Horst

Re: Test von Wachsmottensperren (Klappensysteme) Bago 21.08.2009 15:20

Ich habe einen Nistkasten mit einer Wachsmottenklappe ausgestattet gehabt, dort gab es keinen Wchsmottenbefall.

Gruß Bago

Re: Re: Test von Wachsmottensperren (Klappensysteme) Angelika G. 21.08.2009 17:13
Ich habe einen Nistkasten mit einer Wachsmottenklappe ausgestattet gehabt, dort gab es keinen Wchsmottenbefall.


Gruß Bago

Ich habe am Ackerhummelnest die Wachsmottenklappe nach kurzer Zeit
wieder abgemacht.Es sah so aus als kämen sie damit nicht zu recht.
Habe in größeren Abständen Lavendelblüten zerrieben und reingestreut.
Bis jetzt kein Wachsmottenbefall.

Es grüßt
Angelika G.

bei mir ähnlich Michel 22.08.2009 13:39

Hatte 2-Lochklappe im Einsatz, hat das Nest nicht vor Befall geschützt.

Allerdings waren die Erdhummelkolonien erst betroffen (Kästen mit und ohne Wachsmottenklappe gleichermaßen), als die Kolonien ohnehin mit ihrer Entwicklung am Ende waren, von daher kein wirklicher Schaden.

Ich bleibe auch bei der Meinung, dass sich starke Nester auch so gut gegen Wachsmotten schützen, habe noch nie ein starkes Volk an Wachsmotten verloren. Nur schwache Kolonien wurden manchmal zerstört oder Nester, die an ihrem Entwicklungsende befallen wurden, was aber nicht mehr schlimm ist.

Einziger wirklicher Vorteil an den Klappen scheint zu sein, dass Okkupationen durch fremde Königinnen oder Kuckuckshummeln etwas unterdrückt werden.

Viele Grüße
Michel

Re: bei mir ähnlich Manfred 24.08.2009 07:29

Hallo,

bei mir ist es ähnlich. Ein starkes Nest ist noch nie durch Wachsmotten verloren gegangen.
Dieses Jahr hatte ich bei den Baumhummeln etwas Neues ausprobiert. Ich habe ein mit BT behandeltes altes Nestteil oben auf das Nistmaterial gelegt. Die Wachsmottenfalter haben sich dort intensiv aufgehalten. Jezt bei der Endkontrolle konnte ich feststellen, dass weder Nest noch alte Wabenteile befallen waren. Hier sind sicher noch nehr Versuche erforderlich um eine belastbare Aussage treffen zu können.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: bei mir ähnlich Bettina J. 24.08.2009 13:37

Interssante Idee. Ich hatte dieses Jahr leider auch Wachsmotten trotz Klappe. Das Wiesenhummelnest wurde zerstört, aber es sind Geschlechtstiere hervorgegangen. Die Ackerhummeln haben die Motten abgewehrt. Eine tote Motte (sie hatte noch jede Menge Eier im Körper) lag auf der Polsterwolle und ich fand später einige wenige frisch geschlüpfte Larven auf der Außenseite der Wachshülle. Ich konnte sie einsammeln und das Nest ist immer noch intakt. Für die nächste Saison will ich auch etwas ausprobieren. Über Winter will ich alte Waben in einem Schraubglas aufbewahren, damit sie keinen Geruch verlieren. Dann will ich es zwischen die Kästen stellen, damit die Motten dort das Glas anfliegen. Ich hatte erst gedacht den Deckel zu durchlöchern, damit die Motten zwar hinein können, aber nicht mehr heraus. Aber nach der Eiablage sterben sie doch sowieso?
lg Bettina J.

Sandhummel Bago 22.08.2009 19:29

Ich habe heute an meinen Feuerbohnen eine sehr komische Hummel
gesehen,sie sah genau so aus wie eine Sandhummel habe Fotos,
ich werde diese einzufügen.
Leider habe ich noch nie eine Sandhummel gesehen, sie sah aber genau so aus wie die im Buch von Hagen.

Gruß Bago

Re: Sandhummel Andreas 24.08.2009 14:00

Hallo Bago,

die Sandhummel hat große Ähnlichkeit mit der Waldhummel, allerdings ist das Hinterleibsende nicht orange, sondern wie die Restbehaarung weißgrau.
Sandhummeln haben darüber hinaus, ebenfalls wie die Waldhummeln, einen sehr auffallenden, hohen, kräftigen Summton.
Die Waldhummeln scheinen mir etwas kleiner zu sein als die Sandhummeln.
Der Summton einer Waldhummelkönigin, liegt etwa eine Quint über dem einer vergleichbaren Ackerhummelkönigin.

Gruß Andreas

Re: Re: Sandhummel Bago 24.08.2009 15:53

Hallo Andreas,
die Sandhummel hatte einen ausgebleichten Körper, sehr viel grau,
kein orange!(ist ja nur bei der Waldhummel),
sie sah aus als wäre sie in die Waschmaschine gekommen.

Gruß Bago

Durchwachsene Bilanz 2009 Manfred 24.08.2009 07:38

Nach meinem Urlaub hier die Bilanz 2009.
Wiesenhummeln in Hummelburg: Nest sehr klein ca.50 Zellen, nur 7 Königinnenzellen, keine Wachsmotten;
Baumhummeln in Eigenbau: Ca 250 Zellen, 15 Königinnenzellen, keine Wachsmotten;
Erdhummeln in Schwegler I: Größe nicht feststellbar da Nest durch Wachsmotten zerstört, vermutlich nur Pseudoköniginnen;
Erdhummeln in Schwegler II: Weit über 1.000 Zellen, 204 Königinnenzellen, davon wenige ungeöffnet, noch 3 Arbeiterinnen und eine flugunfähige von Milben befallene Jungkönigin vorhanden, unterer Nestteil von Wachsmotten befallen (Befall trat erst beim Absterben des Nestes auf).

Gruß aus HH
Manfred

Re: Durchwachsene Bilanz 2009 Bago 24.08.2009 15:50

Die Bilanz ist dieses Jahr bei den Erdhummeln dieses Jahr sehr durchwachsen.(entwedern viele J. oder wenige)
Ich kann mich deiner Meinung genau anschließen.

Gruß Bago

Hummeln in Fassade Martin 25.08.2009 13:03

Hallo, haben uns voriges Jahr ein Haus gekauft in dem sich in der Fassade Hummeln angesiedelt haben.
Ihr Eingang befindet sich in Höhe des Bodens, wo ich vorhabe, Platten zu legen, um den Platz als Gehweg zu benützen.
Meine Frage nun, wie lange leben Hummeln und siedeln sie sich jedes Jahr im gleichen Bau an.
Noch etwas:
Der Vormieter hatte vor dem Bau einen Haufen Schrott angesiedelt.
Nachdem ich ihn weggeräumt habe tun sich die Hummeln schwer, den Eingang zu finden,
Orentieren sie sich zum Bau etwa an der Umgebung,sprich sie merken sich Details der Umgebung?

lg
Martin

Re: Hummeln in Fassade Manfred 25.08.2009 13:14

Hallo Martin,

der Lebenszyplkus des Hummelvolkes ist spätestens Mitte September beendet.
Die überwinternden Jungköniginnen merken sich den Standort ihres Heimatnestes und versuchen dort auch im kommenden JAhr ein neues Nest zu gründen. Wenn der Eingang aber nicht mehr vorhanden ist, suchen sie sich einen anderen Platz.
Ja Hummeln merken sich ihre Umgebung. Die grobe Orientierung findet anhand von markanten Orientierungspunkten statt. Der unmittelbare Nesteingang wird anhand des Nestgeruchs und wahrscheinlich eines gespeicherten Abbilds der unmittelbaren Fluglochumgebung gefunden.
Wenn sich die Umgebung verändert, brauchen die Tiere ein paar Flüge um sich an das neue Umfeld zu gewöhnen.

Gruß aus HH
Manfred

Welche Trachtpflanzen ??? Bago 25.08.2009 15:54

Ich habe mir schon sehr viel Saatgut zugelegt, sodass mein Garten von Ende Februar an blüht, denn Bienen,Hummeln und Wildbienen finden
ja immer weniger Blumen:

Weidenkätzchen
Lungenkraut
Lupinen
Rittersporn
Sonnenhut
->->->-> Kornblume und Klatschmohn (je ca. 2 Quadratmeter)
Phacelia
Löwenmäulchen
Malvenarten
Kräuter und Gewürze
Mauerpfeffer
Fette Henne
Taubnesseln
Rot-Weißklee
Prachtscharte
->->->Bienenschmaus von >alnatura< (1 Q.)

Für Ergänzungen wäre ich dankbar.

Viele Grüße Bago

Re: Welche Trachtpflanzen ??? Helena 25.08.2009 22:35

Meine Ergänzungen:

- Königskerze (Verbascum)
- Natternkopf (Echium)

Beide blühen aber erst im 2. Jahr und sterben dann ab. Also immer schön aussamen lassen, dann hat man jedes Jahr blühende Pflanzen.

Das Problem ist allerdings doch mehr, dass ein paar Quadratmeter Trachtpflanzen nicht ausreichen, auch wenn der Ansatz natürlich sehr positiv ist. Diese Pflanzen sind schnell leer«getrunken»; wichtig wäre auch, die Nachbarschaft zu animieren, vermehrt Trachtpflanzen zu säen / zu setzen. Vermehrt auch auf einheimische Pflanzen achten. Viele Züchtungen und Exoten bieten kaum Nektar und/oder Pollen an.

Re: Welche Trachtpflanzen ??? Alex (Bombus-Admin) 26.08.2009 11:19

Ich habe mal angefangen eine Trachtpflanzen-Datenbank anzulegen. Leider komme ich nicht dazu, weiterzumachen.

Aber hier:

Trachtpflanzen bei bombus.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

gibts die noch nicht ausgereifte Anwendung.

Kannst ja mal reinschauen.

Alex

Re: Re: Welche Trachtpflanzen ??? Bago 26.08.2009 14:33

Vielen Dank Alex ,
die Liste enthält ja schon viele Blumen und Kräuter,
allerdings vermisse ich das Lungenkraut und den Feldrittersporn(als nie-
driger Rittersporn bekannt, ist sogar mehrjährig.)
Ich wünsche dir weiterhin viel Glück zur Fertigstellung der Trachpflanzenliste.

Viele Grüße aus
Do

Re: Re: Welche Trachtpflanzen ??? Martin 27.08.2009 18:19
Ich habe mal angefangen eine Trachtpflanzen-Datenbank anzulegen. Leider komme ich nicht dazu, weiterzumachen.

Aber hier:

Trachtpflanzen bei bombus.de (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Hm. Ich bekomme immer ne Fehlermeldung, wenn ich eine Pflanze anklicke.

Der Typ "Bombusde.LinQDAL.TrachtpflanzeHistory" in der Assembly "Bombusde.LinQDAL, Version=1.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=null" konnte nicht geladen werden.

Erinnere ich mich da falsch oder funktionierte das nicht schon mal?

Re: Re: Re: Welche Trachtpflanzen ??? Alex (Bombus-Admin) 28.08.2009 08:54
Hm. Ich bekomme immer ne Fehlermeldung, wenn ich eine Pflanze anklicke.

Der Typ "Bombusde.LinQDAL.TrachtpflanzeHistory" in der Assembly "Bombusde.LinQDAL, Version=1.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=null" konnte nicht geladen werden.

Erinnere ich mich da falsch oder funktionierte das nicht schon mal?

Ja, ich weiß. Hat schon mal funktioniert - wieso das jetzt wieder nicht mehr geht, keine Ahnung...
Leider fehlt mir momentan die Zeit dafür - leider.

Re: Welche Trachtpflanzen ??? Timo 27.08.2009 09:53

Hallo Bago,

ich kann dir auf jeden Fall Beinwell empfehlen:
Der blüht bei mir seit 3 Monaten durch, bringt also immer neue Blütentriebe, sodass mein Ackerhummelnest durchgehend versorgt wurde. Auf dem Höhepunkt konnte ich bis zu 20 Hummeln an ihm sehen (viele Ackerhummeln, dazu Garten-, Erd- und Wiesenhummeln)...

Außerdem werden bei mir auch Skabiosenflockenblume und der schon erwähnte Natternkopf (leider nur 2-jährig, aber gute Selbstaussaat) sehr gut besucht.

Wenn du was für Gartenhummeln machen möchtest, empfehl ich dir Eisenhüte:
Der blaue ist v.a. für Arbeiterinnen (achte auf "Aconitum NAPELLUS"), der gelbe wird nur von Gartenhummelköniginnen besucht (--> langer Rüssel).

Gruß
Timo

Re: Welche Trachtpflanzen ??? Angelika G. 27.08.2009 18:09
Ich habe mir schon sehr viel Saatgut zugelegt, sodass mein Garten von Ende Februar an blüht, denn Bienen,Hummeln und Wildbienen finden
ja immer weniger Blumen:

Weidenkätzchen
Lungenkraut
Lupinen
Rittersporn
Sonnenhut
->->->-> Kornblume und Klatschmohn (je ca. 2 Quadratmeter)
Phacelia
Löwenmäulchen
Malvenarten
Kräuter und Gewürze
Mauerpfeffer
Fette Henne
Taubnesseln
Rot-Weißklee
Prachtscharte
->->->Bienenschmaus von >alnatura< (1 Q.)


Für Ergänzungen wäre ich dankbar.

Viele Grüße Bago


Hallo Bago,

im Moment sieht man die Hummeln an Cosmeen,Schmetterlingsflieder
und Verbeen (Eisenkraut,Topfpflanze).Bald blühen auch die Herbst-
astern.Für den Frühling könntest Du noch Krokusse stecken.

Es grüßt
Angelika G.

Re: Re: Welche Trachtpflanzen ??? Bago 27.08.2009 20:14

Hallo Angelika,
habe diese ganz vergessen, habe bestimmt 300 Krokusse im Garten
habe erst gestern 80 Stück gepflanzt.

Viele Grüße Bago

Ameisenwespe / Feind der Hummeln! Jürgen 28.08.2009 07:35

Hallo Hummelfreunde, wer etwas mehr über die Ameisenwespe erfahren möchte, der kann diesen Beitrag sich ansehen.

Hier der Link:

http://www.hummelfreund.com/alles-über-die-hummel/schädlinge/ameisenwespe/

Schreibt mal ob Euch der Beitrag gefallen hat!

Es grüsst Euch
Jürgen

Re: Ameisenwespe / Feind der Hummeln! Christian F. 28.08.2009 10:01

Hallo Jürgen,
ein sehr informativer Beitrag!

Aber ein kleiner Widerspruch:
"Die Honigbienen und auch die Hummeln versuchen den Eindringling aus ihrem Nest zu vertreiben, sie unterliegen jedoch meist im Abwehrkampf und viele Honigbienen und Hummeln werden getötet."

zu

"Sie suchen deren Nester durch einen selbst gegrabenen Gang auf, und werden von den Hummeln offenbar im Nest geduldet."

Grüße,
Christian

Re: Re: Ameisenwespe / Feind der Hummeln! Jürgen 28.08.2009 14:30
Hallo Jürgen,
ein sehr informativer Beitrag!

Aber ein kleiner Widerspruch:
"Die Honigbienen und auch die Hummeln versuchen den Eindringling aus ihrem Nest zu vertreiben, sie unterliegen jedoch meist im Abwehrkampf und viele Honigbienen und Hummeln werden getötet."

zu

"Sie suchen deren Nester durch einen selbst gegrabenen Gang auf, und werden von den Hummeln offenbar im Nest geduldet."

Grüße,
Christian

Hallo Christian,
danke für den Hinweis, habe dies korrigiert.

Die Ameisenwespe wird von den Hummel oder Bienen nur deshalb „ geduldet“, da sie gegen die Ameisenwespe wegen der äußerst starken Panzerung nichts ausrichten können. Aber zuvor ist es zum Kampf gekommen. Die Hummel kennen ihren Gegner ja noch nicht! Nach dem Kampf wissen die Hummeln oder Bienen bescheid und müsse dulden die Ameisenwespe in ihrem Nest.
Die Ameisenwespe ist den Hummeln / Bienen weit überlegen mit ihrer Panzerung und Stachel, ebenfalls durch ihr starkes Beißwerkzeug.

Es grüsst Dich
Jürgen

Re: Re: Re: Ameisenwespe / Feind der Hummeln! Bago 28.08.2009 16:35

Guter Beitrag Jürgen.

Gruß Bago

Hummeln im Garten vermehren Joe 29.08.2009 10:16

Hi HummelForianer
im Garten habe ich ein Hummelnest im Geräteschuppen, ich würde die kleinen gerne behalten und vermehren.
Meine Fragen? Kann ich das Nest im Gerätesachuppen lassen ohne die Hummeln in der Existenz zu gefährden, also die finden den Ausgang und den Eingang (Fensterspalt und Türritzen) und ich würde gerne versuchen weiteren Hummeln nistmgl. zu bieten, habe ich das richtig verstanden wenn ich nächste Jahr im März einen Nistkasten wie hier beschrieben neben das schon bestehende Nest stelle ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch das dies auch besiedelt wird?

Re: Hummeln im Garten vermehren Bago 29.08.2009 11:12

Hallo Joe ,
dies ist gut möglich allerdings müsste man erst einmal wissen , um
welche Art es sich handelt.
Wenn es eine Wiesenhummel , Ackerhummel, Gartenhummel,Stein-
oder Bsumhummel handelt stehen die Chancen nicht schlecht.
Wenn es sich um Erdhummeln handelt ist die Wahrscheinlichkeit nicht
groß , sie sind nämlich schlechte Rückkehrer.

Viele Grüße Bago

Re: Re: Hummeln im Garten vermehren Joe 29.08.2009 16:18
Hi Ho, ertsmal danke für die schnelle Antwort , hier ist ein Foto 🖼 Bild nicht mehr verfügbar

Welche Art könnte das sein?
Foto: Hummel kurz vor dem Einflug ins Nest

Re: Re: Re: Hummeln im Garten vermehren Bago 29.08.2009 20:02

Leider funktioniert der Link bei mir nicht,
gucke doch einmal auf dieser Seite unter Hummelarten,da solltest du
fündig werden, es handelt sich ja wohl um eine Häufige Hummelart.

Gruß Bago

Re: Re: Re: Re: Hummeln im Garten vermehren Joe 29.08.2009 22:39
thx Bago, für den Tip wußte gar nichts von den Fotos im Forum

Ich glaube das ist die Dunkle Erdhummel [Bombus terrestris]

Re: Hummeln im Garten vermehren Angelika 29.08.2009 11:40

Ich entnehme Deiner Anfrage, dass Du glaubst, das Nest bestehe auch im nächsten Jahr.
Hummelnester sind immer einjährig. Das alte Nest stirbt aus und nur die begatteten Jungköniginnen überwintern und gründen im Frühjahr ein neues Nest. Ab Anfang März kann man mit nistplatzsuchenden Jungköniginnen rechnen. Da ist es sinnvoll, mehrere Nistgelegenheiten an verschiedenen Stellen anzubieten.
Manche Hummelarten sind gute Rückkehrer, wie Bago schon schrieb.

fg Angelika

Gute Vorraussicht auf das Jahr 2010? Bago 03.09.2009 17:00

Das Hummeljahr geht dem Ende entgegen, allgemein sind durchschnittl-
lich viele Jungköniginnen aus den Nestern hervor gegangen,
es bleibt zu Hoffen , das es nächstes Jahr wieder so viele Jungköniginnen
gibt.
Und ich hoffe darauf, das sie nächstes Jahr mehr Nahrung finden.

Gruß Bago

Re: Gute Vorraussicht auf das Jahr 2010? Fabian 04.09.2009 12:59

Nach dem ich dieses Jahr meine erste Besiedelung hatte - das Volk musste zwar umziehen (steht weiter unten) - bin ich auf jeden Fall "Hummel-Infiziert".

Ich habe hier im Forum reichlich Wissen und Erfahrungen gesammelt/gelesen/geklaut und werde über den Winter weitere Nistkästen bauen.

Ein Teil des Gartens ist bereits jetzt als Hummel-Pflanzen Bereich reserviert und vorbereitet.

Das war wohl eine etwas andere "Vorraussicht" als von Bago erwartet, aber eine gute Gelegenheit mal Lob und Anerkennung für diese Seite und die Teilnehmer des Forums auszusprechen!

Danke!

Fabian