Beiträge aus 2008

Gift im Garten Ingrid 25.05.2008 17:28

Hallo liebe Hummelfreunde,

hier wird ja viel diskutiert über Ursachen von vMissbildungen etc. Meine Völker entwickeln sich in diesem Jahr auch recht langsam. Ich meine auch, dass der Grund mein "giftspritzender Nachbar" ist. Sobald sich irgend eine Laus zeigt, rennt er mit der Giftspritze herum. In diesem Jahr war es besonders schlimm, sogar am Mittag spritzte er Gift. Ich konnte es bis in meinem Garten riechen. Dass sich jetzt zwei meiner drei Völker ein bißchen kärglich entwickeln, mag vielleicht daran liegen. Ich konnte jedenfalls keine Milben, Wachsmottenlarven etc. bei Nestkontrollen entdecken. Aber was will man bei solchen Nachbarn machen - die haben einen Garten wie ein Wohnzimmer - eben "klinisch rein". Leider sammeln die Hummeln um diese Zeit gerne an den Rhododendronbüschen, weil es dort viel Blütenstaub gibt, und die stehen halt bei diesem Giftspritzer im Garten zuhauf.

Sei's drum, ich kontrolliere zwar gegen Schädlinge, aber gegen Gift kann ich leider nichts machen. Es gibt halt immer noch Leute, die "nur von 12 bis Mittag" denken - eben gar nicht!

Gruß Ingrid

Re: Gift im Garten Alexander Schlecht (Bombus.de-Admin) 25.05.2008 19:57

Hallo Ingrid,

ja, es ist traurig daß es immer noch Leute gibt, die im Garten Gift verwenden. Aber leider ist die (konventionelle) Landwirtschaft ja kein gutes Vorbild.

Ich habe - zumindest auf einer Seite - ein Feld zum Nachbarn. Ist eigentlich ganz schön, nur jedes Jahr, wenn dort Mais angebaut wird, regt es mich auf. So auch gestern, als wieder mal Gift gespritzt wurde. Da gehts aber um ganz andere Mengen als bei Deinem Nachbarn...

Jedes Jahr um diese Zeit stinkt es hierzulande zum Himmel. Überall wird Gift gespritzt. Und dann wundert man sich daß Bienen und Co. sterben.

Traurig. Aber was kann man tun?
Außer beim Bio-Bauern kaufen, was man sich aber auch nicht ständig leisten kann...

Alex

Hallo liebe Hummelfreunde,

hier wird ja viel diskutiert über Ursachen von vMissbildungen etc. Meine Völker entwickeln sich in diesem Jahr auch recht langsam. Ich meine auch, dass der Grund mein "giftspritzender Nachbar" ist. Sobald sich irgend eine Laus zeigt, rennt er mit der Giftspritze herum. In diesem Jahr war es besonders schlimm, sogar am Mittag spritzte er Gift. Ich konnte es bis in meinem Garten riechen. Dass sich jetzt zwei meiner drei Völker ein bißchen kärglich entwickeln, mag vielleicht daran liegen. Ich konnte jedenfalls keine Milben, Wachsmottenlarven etc. bei Nestkontrollen entdecken. Aber was will man bei solchen Nachbarn machen - die haben einen Garten wie ein Wohnzimmer - eben "klinisch rein". Leider sammeln die Hummeln um diese Zeit gerne an den Rhododendronbüschen, weil es dort viel Blütenstaub gibt, und die stehen halt bei diesem Giftspritzer im Garten zuhauf.

Sei's drum, ich kontrolliere zwar gegen Schädlinge, aber gegen Gift kann ich leider nichts machen. Es gibt halt immer noch Leute, die "nur von 12 bis Mittag" denken - eben gar nicht!

Gruß Ingrid
Re: Re: Gift im Garten Thomas 25.05.2008 22:53
Hallo Ingrid,

ja, es ist traurig daß es immer noch Leute gibt, die im Garten Gift verwenden. Aber leider ist die (konventionelle) Landwirtschaft ja kein gutes Vorbild.

Ich habe - zumindest auf einer Seite - ein Feld zum Nachbarn. Ist eigentlich ganz schön, nur jedes Jahr, wenn dort Mais angebaut wird, regt es mich auf. So auch gestern, als wieder mal Gift gespritzt wurde. Da gehts aber um ganz andere Mengen als bei Deinem Nachbarn...

Jedes Jahr um diese Zeit stinkt es hierzulande zum Himmel. Überall wird Gift gespritzt. Und dann wundert man sich daß Bienen und Co. sterben.

Traurig. Aber was kann man tun?
Außer beim Bio-Bauern kaufen, was man sich aber auch nicht ständig leisten kann...

Alex
Hallo liebe Hummelfreunde,

hier wird ja viel diskutiert über Ursachen von vMissbildungen etc. Meine Völker entwickeln sich in diesem Jahr auch recht langsam. Ich meine auch, dass der Grund mein "giftspritzender Nachbar" ist. Sobald sich irgend eine Laus zeigt, rennt er mit der Giftspritze herum. In diesem Jahr war es besonders schlimm, sogar am Mittag spritzte er Gift. Ich konnte es bis in meinem Garten riechen. Dass sich jetzt zwei meiner drei Völker ein bißchen kärglich entwickeln, mag vielleicht daran liegen. Ich konnte jedenfalls keine Milben, Wachsmottenlarven etc. bei Nestkontrollen entdecken. Aber was will man bei solchen Nachbarn machen - die haben einen Garten wie ein Wohnzimmer - eben "klinisch rein". Leider sammeln die Hummeln um diese Zeit gerne an den Rhododendronbüschen, weil es dort viel Blütenstaub gibt, und die stehen halt bei diesem Giftspritzer im Garten zuhauf.

Sei's drum, ich kontrolliere zwar gegen Schädlinge, aber gegen Gift kann ich leider nichts machen. Es gibt halt immer noch Leute, die "nur von 12 bis Mittag" denken - eben gar nicht!

Gruß Ingrid

Nicht nur Gifte,sondern durch Gülle produziertes Nitrat im boden ist vielerorts Schuld am Sterben der Insekten! Denke mal das es die Bienen und Hummeln durch das sammeln von Nektar direkt aufnehmen. Was meint ihr wieviel Nitrat u.a z.b im Kopfsalat steckt?
Gruß Thomas

Re: Re: Re: Gift im Garten Ingrid 26.05.2008 12:28

Hallo Thomas,

gerade heute morgen höre ich im Radio, dass Gemüse aus Holland nur noch Spuren von Vitamin C enthält. Da lobe ich mir doch die Äpfel oder Gurken etc., die nicht gerade wie gemalt aussehen, nicht aus dem Gewächshaus kommen und noch natürlich gewachsen und gereift sind. Besser für Hummeln und besser für uns!!

Gruß
Ingrid

Re: Gift im Garten einstein 25.05.2008 21:06

Hallo Ingrid, soviel mir bekannt ist, darf der Nachbar nicht unter tags spritzen. Dies ist soviel ich weis, verboten um die Insekten zu schützen außerdem gibt es bienverträgliche Mittel gegen Läuse.

Re: Re: Gift im Garten Ingrid 26.05.2008 12:24
Hallo Ingrid, soviel mir bekannt ist, darf der Nachbar nicht unter tags spritzen. Dies ist soviel ich weis, verboten um die Insekten zu schützen außerdem gibt es bienverträgliche Mittel gegen Läuse.

Halo Einstein,

Du hast natürlich recht, über den Tag darf nicht mit Gift gespritzt werden. Aber es gibt immer Leute - dieser Nachbar ist leider unbelehrbar - die sich nicht daran halten.

Leider handelt es sich oft um Unkenntnis der Wechselwirkung von Bestäubung durch Insekten bzgl. Obst und Gemüse. Klingt unglaublich, aber die denken, dass Obst und Gemüse wächst von allein!!

Gruß Ingrid

Re: Gift im Garten Christian F. 25.05.2008 22:49

Hallo,
gibt es denn ein Mittel gegen Blattläuse, das man empfehlen kann und das den Bienen wirklich nicht schadet?
Auf das Zertifikat "nicht bienengefährlich" soll ja nicht soo viel Verlass sein.

Grüße,
Christian

Re: Re: Gift im Garten Angelika L. 25.05.2008 23:00

Gestern gelesen auf der Kraut- u. Rüben- Seite: Eine Lauge aus Waschnüssen (biologisches Waschmittel, gibt´s zur Zeit bei Norma) soll helfen. Die Blattläuse sollen das Weite suchen. Ich habe mir jetzt welche gekauft und werde es ausprobieren. Grüße, Angelika

Re: Re: Re: Gift im Garten Ingrid 28.05.2008 10:42
Gestern gelesen auf der Kraut- u. Rüben- Seite: Eine Lauge aus Waschnüssen (biologisches Waschmittel, gibt´s zur Zeit bei Norma) soll helfen. Die Blattläuse sollen das Weite suchen. Ich habe mir jetzt welche gekauft und werde es ausprobieren. Grüße, Angelika

Hallo Angelika,
berichte mal, wie es geklappt hat.. ich lasse die Läuse im Garten, vertraue auf die Natur - Meisen, Florfliegen etc. und schone damit auch meine Umwelt. Es gibnt bereits genug Gifte ....

Gruß
Ingrid

Re: Re: Re: Re: Gift im Garten Angelika L. 29.05.2008 09:47
Habe die Lauge heute erst angesetzt, ich werde dann berichten. Grüße, Angelika
Re: Re: Re: Re: Re: Gift im Garten Angelika L. 01.06.2008 21:55
Es scheint zu wirken und ist ja nun wirklich umweltfreundlich. Grüße, Angelika
Re: Re: Gift im Garten Thomas 25.05.2008 23:02
Hallo,
gibt es denn ein Mittel gegen Blattläuse, das man empfehlen kann und das den Bienen wirklich nicht schadet?
Auf das Zertifikat "nicht bienengefährlich" soll ja nicht soo viel Verlass sein.


Grüße,
Christian

Ja,erkundige dich einfach nach "natürlichen" Jägern/Käfersorten soll man sich schicken lassen können/es gibt genügend "Insekten" die man gegen die sogenannten Schädlinge aussetzen kann.
Thomas

Re: Re: Gift im Garten Alexander (Bombus-Admin) 26.05.2008 11:36

Hallo Christian,

mein einfaches Mittel lautet: Wasser.
Einfach mit einer Handpumpe einen kräftigen Strahl auf die Kolonie richten und abspülen. Man muß es zwar öfter machen, aber nach 1 Woche sind die Biester weg.

Re: Re: Gift im Garten Karin 27.05.2008 19:45
Hallo,
gibt es denn ein Mittel gegen Blattläuse, das man empfehlen kann und das den Bienen wirklich nicht schadet?
Auf das Zertifikat "nicht bienengefährlich" soll ja nicht soo viel Verlass sein.


Grüße,
Christian

Ein gutes Mittel sind auch Larven von Nützlingen, wie z.B. Marienkäfer und Florfliege. Man kann sie im Internet bestellen und das Ganze ist auch nicht erheblich teurer als das "Gift". Man muss auch keine Angst haben das die ausgesetzten Larven "abhauen". Solange Läuse da sind, bleiben auch die Larven der Nützlinge.
Vielleicht ja mal eine gute Alternative.
Gruss Karin

Re: Re: Gift im Garten Christian 27.05.2008 21:04

hallo,
ich weiss nicht ob ich meinen Vater davon überzeugen kann die Blattläuse vom Zwetschgenbaum zu brausen ;) aber ich werde das alles mal ausprobieren. So ein Florfliegenkasten ist sicher auch ein ein nettes Geschenk! Im Internet kann man auch nachlesen, dass der Verbleib der Battläuse vielen Büschen auch schlicht und ergreifend nicht schadet.
Da kommt eben wieder der bedauerliche deutsche Ordnungswahn ins Spiel...

Grüße,
Christian

Re: Re: Re: Gift im Garten Johanna 28.05.2008 07:38

Hallo

entwickelt sich jetzt zwar zu einem Thread, der Hummeln nur nebenbei betrifft. Aber trotzdem kurz. Wir lassen die Blattläuse im Garten, wo sie sind. Unsere Meisen verfüttern die an ihre Jungen. Es ist unglaublich, welche Mengen eine einzelne Meisenfamilie verbraucht. Den Rest erledigen wilde Florfliegen und Marienkäfer (unter anderem auch wild fortgepflanzte, von irgendjemand ehemals "eingesetzte" fremdländische Exemplare).

Das schont jedenfalls auch die Hummeln.

Schöne Grüße

hummelsterben juergen.s 27.05.2008 22:21

servus,

nun sind noch 4 ganze hummeln von einem volk von über 800 terrestris noch über..... verzweiflung macht sich breit.

grüß,
jürgen

Re: hummelsterben Alexander (Bombus-Admin) 28.05.2008 09:00

Hallo Jürgen,

ich kann verstehen daß Du dem Volk nachtrauerst.
Aber wie schön angedeutet vermute ich, daß Dein Volk einfach seine Zeit schon hatte. Wenn schon 800 Tiere darin waren, dann dürfte das Volk jetzt einfach seinem natürlichen Ende entgegen gehen...

Es sei denn es wäre Gift im Spiel. Aber das werden wir wohl nie erfahren. Schließlich ist es schwierig, eine Hummel zu obduzieren...

Kopf nicht hängen lassen,

Alex

Re: Re: hummelsterben - was machen einzelne arbeiterinnen ohne queen? juergen.s 28.05.2008 14:11

da warn es noch 3 hummeln im nest...t-1=3
es dürfte sich um kräftige junhummeln handeln, die stattliche außmaße haben.

wie lange überleben arbeiterinnen wenn sie keine königin mehr haben und nur noch alleine sind?

grüße,
jürgen

Re: Milben in Naturhummelnestern juergen.s 25.05.2008 18:18

servus,

nun ja, problem. wenn wir herausbekommen, wie man die milben im hummelkasten unter kontrolle bekommt, dann kann man das vlt auch auf andere gebiete anwenden.
zu dem themer gehen leider die meinungen seeehr auseinander -> siehe forum *ggg*

grüße,
jürgen

Re: Re: Milben in Naturhummelnestern Harry 25.05.2008 19:52

schreibt hier jemand doppelt unter verschiedenen Namen ????

Harry

Re: Re: Re: Milben in Naturhummelnestern juergen.s 25.05.2008 19:58

hello harry,

wir haben uns auch schon in anderen foren geschrieben, zwar wegen den motten, jedoch hoffe ich nicht, dass du meinen namen damit meinst ;-)

beste grüße,
jürgen

Re: Re: Re: Milben in Naturhummelnestern Alexander Schlecht (Bombus.de-Admin) 25.05.2008 20:00

Hallo Harry,

schreibt hier jemand doppelt unter verschiedenen Namen ????

tja, ich weiß nicht recht. Wenn es so weitergeht muß ich mir wohl überlegen auf ein Forum umzustellen, bei dem man sich anmelden muß.
Schade eigentlich...

Alex

Re: Re: Re: Re: Milben in Naturhummelnestern juergen.s 25.05.2008 20:04

hello,

in zuge desssen, bitte wär es fein, wenn man fotos auf deine seite laden koennte, da die verlinkung lästig ist.
kann dir auch webspace zur verfügung stellen.

grüße,
jürgen

Re: Milben in Naturhummelnestern Alexander Schlecht (Bombus.de-Admin) 25.05.2008 19:59

Hallo Horst,

Daher suche ich jemand, der die Kontrolle der Milben in Naturnestern (in
freier Natur) der Hummeln vornimmt und dort bekämpft.

als ich Deinen Beitrag las kam mir eigentlich nur eines in den Sinn:

Spinnen sie jetzt ganz?

Ich hoffe doch, daß der Beitrag nicht ernst zu nehmen ist...

Im übrigen möchte ich nicht, daß hier noch weiter in diese Richtung über Milben diskutiert wird. Das Thema ist zur genüge ausdiskutiert und geht in eine völlig falsche Richtung.

Ich behalte mir vor weitere Beiträge in diese Richtung zu sperren.

Alex

Ich glaub ich Spinne xo 26.05.2008 10:33

Ne seltsame Idee, aber ich musse loswerden.

Ich habe gerade im Haus ne Spinne beobachtet, die fröhlich eine tote Motte herumtransportiert hat. Wenn die Motten zum bevorzugten Mahl der Spinnen gehören, könnte man das nicht irgendwie ausnutzen? Spinnen am oder im Nest fördern? Dass Hummeln sich aus einem Spinnennetz befreien können habe ich schon oft gesehen.

Re: Ich glaub ich Spinne Alexander (Bombus-Admin) 26.05.2008 11:35

Ist an und für sich eine gute Idee...
Nur leider habe ich schon oft Spinnen am Eingangsbereich gehabt, die dann auch so manche (kleine) Arbeiterhummel gefangen hat. Gerade im Frühjahr, wenn die Arbeiterinnen noch sehr klein sind, können sie sich darin verfangen.

Re: Ich glaub ich Spinne Frank-BS 26.05.2008 20:48

Ich glaube nicht, dass man die Spinnen funktionalisieren kann, aber unbestritten fangen sie so manche Wachsmotte weg. Gerade heute habe ich eine Springspinne (?) mit erbeuteter Wachsmotte fotografieren können. Beide saßen in der Nähe des Einflugschlitzes eines Ackerhummelnestes, dass sich hinter einer Hausverkleidung befindet.

[img:http://www.hornissenschutz-bs.de/forenbilder/080526/soinnmott260508b.jpg]

Aber so etwas ist Zufall. Das kann man nicht zur Wachsmotten-Abwehr einsetzen.

Gruß
Frank.

Re: Re: Ich glaub ich Spinne Alexander Schlecht (Bombus.de-Admin) 26.05.2008 20:54

Tolles Bild!

[img:http://www.hornissenschutz-bs.de/forenbilder/080526/soinnmott260508b.jpg]
Re: Re: Ich glaub ich Spinne Harry 27.05.2008 08:12

Hallo Frank,
das ist ja ein Superbild der Zebraspringspinne (Salticus scenicus) . Das Foto hat mich direkt insperiert mal bei Wikipedia nachzuschauen und mich zu informieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Springspinnen (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Gruß Harry

Re: Re: Re: Ich glaub ich Spinne Frank-BS 27.05.2008 13:23

Danke für den Hinweis und den Link, Harry. Habe ihn gleich bei mir im Tagebuch eingebunden.

Gruß
Frank.

Re: Ich glaub ich Spinne Christian 28.05.2008 12:46
Ne seltsame Idee, aber ich musse loswerden.

Ich habe gerade im Haus ne Spinne beobachtet, die fröhlich eine tote Motte herumtransportiert hat. Wenn die Motten zum bevorzugten Mahl der Spinnen gehören, könnte man das nicht irgendwie ausnutzen? Spinnen am oder im Nest fördern? Dass Hummeln sich aus einem Spinnennetz befreien können habe ich schon oft gesehen.

Ich hab schon ne tote Röhrenspinne im Kasten von Gartenhummeln entdeckt, von den Hummeln abgestochen

Gruß
Christian

Ab wann beginnt die Überwinterung Martin 27.05.2008 10:01

Ich wollte gerne wissen, ab wann sich die ersten Jungköniginnen eingraben? Wir haben einen großen und breiten Komposthaufen, den ich dieses Jahr noch umsetzen und "ernten" will/muss. Das wollte ich dann gerne vorher erledigt haben.

Da wir generell sehr verdichteten Boden haben, besonders im Sommer, ist das fast der einzige Platz an dem sie sich auf unserem Grundstück eingraben können.

Re: Ab wann beginnt die Überwinterung Angelika L. 27.05.2008 13:01
Dann mache es am besten jetzt oder bis Ende Juni.

Die Wiesenhummel z.B. hat einen kurzen Populationszyklus. Wiesenhummeln bilden sehr kleine Völkchen und beginnen bereits jetzt Jungköniginnen hervorzubringen. Danach stirbt das alte Nest aus und die Königinnen graben sich ein.
Jede Art hat ihre eigene Volksstärke und ihre eigene Populationsdauer.
Grüße, Angelika

Re: Ab wann beginnt die Überwinterung Bernd 27.05.2008 21:24

Hallo Martin,
wenn Du lobenswerter Weise auf Jungköniginnen Rücksicht nehmen möchtest, dann "ernte" Deinen Kompost so bald als möglich. Ich habe heute in meinem Garten eine Terrestris Jungkönigin gesehen, die ähnlich eines Nestsuchefluges wie im Frühjahr, im Schatten meiner Laube nach einer geeigneten Stelle im Moos suchte. Und am Sonntag beim Spaziergang im Schlosspark Belvedere mitten auf dem Weg beobachtete ich eine "Vergewaltigung". Ein Drohn, ebenfalls Erdhummel, bildete mit einer Jungkönigin ein Knäuel um sie zu begatten. Mehrfach flog er auf und stürzte sich wie wild auf seine Herzdame. Ich hatte so etwas noch nicht gesehen. Vor Hast ist mir auch kein Foto gelungen. Die Königin blieb auf dem Rücken liegend zurück. Ich drehte sie auf die Beine, doch ein erster Startversuch missglückte. Erst als sie auf meine Hand krabbelte, konnte sie schwerfällig abheben.
Auch diese Königin wird demnächst ein Winterquartier suchen.
Gruß Bernd

Re: Re: Ab wann beginnt die Überwinterung Manfred 28.05.2008 08:42

Hallo Bernd,

da hat eher ein Drohn (die es jetzt nur geben hat, wenn ein früh gegründetes Volk seine Königin verloren hat) versucht eine Altkönigin zu begatten, daher die heftige Gegenwehr.

Gruß aus HH
Manfred