Beiträge aus 2007

Temperaturen im Hummelnest einstein 07.06.2007 20:26

Freunde! Nicht 42 ° sind zuviel - ab 34° beginnen die Hummeln zu sterben- besonders die Larven!!!
Das Fächeln zeigt eine eindeutige Überhitzung an, bei 42 ° sind Bienen auch schon dran.
Was Ihr da mit den Temperaturen macht ist Tierquälerei!!!
In meinen Kästen sind 28 ° das Limit!!!!
Wollt Ihr den Hummeln einen Saunabesuch bieten??
Gruß

Re: Temperaturen im Hummelnest Elke 08.06.2007 09:46
Freunde! Nicht 42 ° sind zuviel - ab 34° beginnen die Hummeln zu sterben- besonders die Larven!!!
Das Fächeln zeigt eine eindeutige Überhitzung an, bei 42 ° sind Bienen auch schon dran.
Was Ihr da mit den Temperaturen macht ist Tierquälerei!!!
In meinen Kästen sind 28 ° das Limit!!!!
Wollt Ihr den Hummeln einen Saunabesuch bieten??
Gruß

Hallo einstein!
Gestern Abend hörte ich aus meinem Schwegler-Hummelkasten beständiges Summen, meine Baumhummeln haben offenbar Temperatur-Regulation betrieben. War ja auch sehr warm.
Der Kasten steht den ganzen Tag im Schatten eines kleinen Baumes an einer Efeuhecke, die Baumhummelkönigin ist außerdem freiwillig dort eingezogen.

Was sonst soll ich tun, um diese Tierquälerei zu vermeiden?
Baumhummeln nisten doch immer an exponierten Standorten und ich kann mir nicht vorstellen, dass es dort immer klimatisch günstiger ist als in meinem Nistkasten.

VG
Elke

Re: Re: Temperaturen im Hummelnest Johanna 08.06.2007 10:01

Hallo Elke,

einstein hat einfach wieder mal Schwierigkeiten mit dem Textverständnis der Diskussion.

Niemand hat gesagt, dass er im Kasten 42 Grad hat. Wir hatten uns einfach Gedanken gemacht, ob die Belüftung ausreichend ist.

Es "macht" ja auch keiner die Temperaturen im Kasten - außer einstein vielleicht, der ist ja Forscher!

Also ich nehm mir den Satz "Was Ihr da mit den Temperaturen macht ist Tierquälerei!!!" nicht so zu Herzen.

Gruß Johanna

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Freunde! Nicht 42 ° sind zuviel - ab 34° beginnen die Hummeln zu sterben- besonders die Larven!!!
Das Fächeln zeigt eine eindeutige Überhitzung an, bei 42 ° sind Bienen auch schon dran.
Was Ihr da mit den Temperaturen macht ist Tierquälerei!!!
In meinen Kästen sind 28 ° das Limit!!!!
Wollt Ihr den Hummeln einen Saunabesuch bieten??
Gruß

Hallo einstein!
Gestern Abend hörte ich aus meinem Schwegler-Hummelkasten beständiges Summen, meine Baumhummeln haben offenbar Temperatur-Regulation betrieben. War ja auch sehr warm.
Der Kasten steht den ganzen Tag im Schatten eines kleinen Baumes an einer Efeuhecke, die Baumhummelkönigin ist außerdem freiwillig dort eingezogen.

Was sonst soll ich tun, um diese Tierquälerei zu vermeiden?
Baumhummeln nisten doch immer an exponierten Standorten und ich kann mir nicht vorstellen, dass es dort immer klimatisch günstiger ist als in meinem Nistkasten.

VG
Elke
Re: Temperaturen im Hummelnest Manfred 08.06.2007 10:23

Hier werden Äpfel mit Birnen gemischt. Die Temperatur, die Hummeln aushalten können und die Nesttemperatur sind 2 Paar Schuhe. Bei den Hummeln darf die Temperatur nicht über 42°C steigen, d.h. wenn beim Flug Wärme in den Flugmuskeln erzeugt wird, muss das Temperaturgefälle zur Umgebung ausreichen, um die Thoraxtemperatur unter 42°C zu halten.
Im Nest ist die zulässige Temperatur wesentlich geringer (ob 34°C die Obergrenze sind, weiß ich nicht). Hier gibt es außerdem noch ein Fenster für die Luftfeuchtigkeit, welches einzuhalten ist. Kompliziert wird es, da Luftfeuchtigkeit und Temperatur voneinander abhängig sind. So bringt bei 99% Luftfeuchtigkeit Ventilation überhaupt nichts, da nicht die Bewegung der Luft sondern der Wärmeentzug durch Verdunstung (die bei 99% Luftfeuchtigkeit nicht mehr möglich ist) Kühlung bringt. Daher kann die Temperatur im Nistkasten um so höher sein, je niedriger die Luftfeuchtigkeit ist.
Nicht zu vergessen ist auch die Energie- und Feutigkeitsbilanz durch die Hummeln selber. Eine ankommende Sammlerin erhöht die Temperatur im Nest, eine Kot absetzende Hummel erhöht die Luftfeuchtigkeit im Kasten. Ein aktiven Beitrag zur Regulation des Nestklimas leisten daher auch die Hummeln selber. Bei sehr hohen Temperaturen wird nicht gesammelt und die Sammlerinnen sitzen nicht im Nest, sondern außerhlab auf dem Nistmaterial. Außerdem wird das Geschäft so weit ab vom Nest wie möglich erledigt. Der Kaminbau der Erdhummeln in Schweglerkästen hat folgende Wirkung: Die in den Deckel abgegebene Luft ist wärmer als die durch das Flugloch nachströmende Luft. Die nachströmende Luft wird erwärmt und die relative Feuchte nimmt ab. Somit kann mehr Feuchtigkeit an die Luft abgegeben werden, wodurch Kühlung möglich ist.

Ganz nebenbei: Einer meiner Nistkästen ist mit Messtechnik ausgestattet (Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Zählsystem) und die geschilderten Zusammenhänge sind messbar!

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Temperaturen im Hummelnest Johanna 08.06.2007 10:32
Hallo Manfred,

danke für diese exakten und sachlichen Informationen. Das hilft doch wirklich weiter.

Wie hoch ist denn die Innentemperatur in deinem Messkasten etwa und wie hoch die Außentemperatur aktuell? Wieviel Einwirkung hat die Außentemperatur auf die Innentemperatur?

Ich meine, die Hummeln werden ja irgendwie eine Normaltemperatur haben (vergleichbar mit der Körpertemperatur von Warmblütern) und durch die Polsterwolle müßten sie ja auch etwas vor der Außentemperatur geschützt sein.

Gruß Johanna

Re: Re: Re: Temperaturen im Hummelnest einstein 08.06.2007 21:18

Hallo Johann, da siehst wieder wie wenig Leute über die Temperaturen Bescheid wissen.
Dazu eine Info: Die Honigbiene hat die selbe Temperatur wie der Mensch
es sind 36 °.
Die Hummel beginnt bei 34-36 ° zu sterben, die älteren halten mehr aus. die jüngeren sterben ab!!! Obst es glaubst oder nicht. Das ist nicht von mir, sondern von einem holländischen Züchter, welcher sie in die Gartenbaubetriebe verkauft!
Übrigen ein Freund von mir hat 41 Völker, die er in der Erde hält, wegen der Temperatur.
Die Hornisssen müssen es noch kühler haben.

Re: Re: Re: Re: Temperaturen im Hummelnest Johanna 08.06.2007 22:54

Hallo Einstein,

ich glaub dir das schon, wenn du sachbezogene Aussagen machst.

Nur wenn du nicht richtig liest und die Tatsachen verdrehst und ungerechtfertigt die Leute bechuldigst, Tierquälerei zu begehen, ärgere ich mich drüber.

Dass du meinen Namen wiederholt falsch wiedergibst, damit kann ich leben.

Freundliche Grüße Johanna

Re: Re: Re: Re: Re: Temperaturen im Hummelnest einstein 09.06.2007 21:33

Ich entschuldige mich in aller Form, war "nur ein Tippfehler," habe Dich zum Mann gemacht, wollte ich nicht, tut leid, sorry, werde Dich in Zukunft lieber mit 3 a zum Schluß schreiben.
Cia Johann-aaa!

Re: Re: Re: Temperaturen im Hummelnest Manfred 09.06.2007 08:55

Hallo Johanna,

gestern war hier der bisher wärmste Tag.
Höchsttemperatur Luft 30,9°C um 14:49 Uhr, Höchsttemperatur im Nistkasten 32,9°C um 13:09 Uhr. In der Zeit von 13-14 Uhr sind 3 Hummeln aus- und 4 eingeflogen. Die Temperaturen haben keine Probleme verursacht. Dass das Temperaturmaximum im Kasten vor dem Temperaturmaximum in der Luft auftritt liegt daran, dass der Kasten etwa zwischen 8:30 Uhr und 11:00 Uhr in der Sonne steht.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Re: Temperaturen im Hummelnest Johanna 09.06.2007 17:23
Hallo Manfred,

danke für deine Infos. Bei uns war es gestern auch tropisch warm und die Hummeln in einem Kasten (Eigenbau) fingen an, Nistmaterial rauszuschmeissen. War nicht viel, aber hat mich aufmerksam gemacht. Die Arbeiterinnen saßen im Kasten in der Eingangsnähe und haben gefächelt. Daraufhin habe ich den Deckel des Kastens zeitweilig mit einem Gitter ersetzt und so für Lüftung gesorgt. Ich werde neue Deckel mit Kamin und Lüftungsgitter basteln - der Sommer wird noch lang.

Schöne Grüße Johanna

Temperaturen im Hummelnest Wildbienenschreiner 04.06.2017 14:56

Hallo Forengemeinde,

auf der Suche nach "Hummelnest Nesttemperatur" bin ich hier gelandet.
Hat schon mal jemand mit einem automatischen Fesnsterheber aus dem Gewächshauszubehör experimentiert? Hab einen Kasten im Vorgarten stehen den man so im Vorbeigehen vom Gehweg aus beobachten kann. Steht zwar unter einem kleinen Zwetschgenbaum aber nicht ideal. Trotz Styroporabdeckung wirds das manchmal bedrohlich warm, so dass ich stets in der Hoffnung, dass Motten nur nachts ihr Unwesen treiben, gelegentlich tagsüber den Kastendeckel etwas hochstelle.
Übrigens wie ist das gedacht mit dem Belüftungskamin? Gibts da schon Erfahrungen?

brummende Grüße

Temperaturen im Hummelnest Bulli 05.06.2017 00:30
Übrigens wie ist das gedacht mit dem Belüftungskamin? Gibts da schon Erfahrungen?

Hallo WiBiS,

es geht um diesen Beitrag von 2007 im Forum:
Link

Der von den Hummeln erstellte Schlauch scheint die Erweiterung der Nestöffnung durch die Hummeln zu sein. Normalerweise hat ein Nest einen luftdichten Deckel. Bei zu hohen Temperaturen im Nest wird dieser geöffnet, damit die überhitzte Luft nach oben entweichen kann. Es steht nicht dran wie hoch die Nestwaben waren.

Erdhummeln haben gerne ein zweites Loch als Luftauslass und schieben es so zu, dass keine Wachsmotte durch kommt. Ambros Aichhorn nannte es bei einer anderen Hummelart einen Kamin. So ein Kamin führt durch die Konvektion (warme Luft steigt nach oben) zu einem Luftfluss vom niedrig gelegenen Einflugloch zum höher gelegenen Abluftloch. So kann die kältere Außenluft mit geringerer rel. Luftfeuchtigkeit ohne äußere Windeinwirkung eingesaugt werden. Dann braucht auch keine Hummel zum Ventilieren abgestellt zu werden. Ein Kamin mit langem Einlaufrohr führt außerdem dazu, dass die Hummelwachsmotte das Nest schlechter orten kann.

Wenn kein Abluftkanal/Kamin von der Maus angelegt wurde, gräbt die Hummelkönigin selbst einen.
🖼 Bild nicht mehr verfügbar (ehemals: „Bild“)

Es ist ganz einfach. Man macht einen neuen Deckel mit Loch darin. In das Loch eine abgesägte Muffe eines HT-50 Abwasserrohres schrauben und abdichten. Ein schwarz angestrichenes 50 mm HT-Rohr mit Lüftungsgitter da rein stecken. Damit ist das ganze zerlegbar. Oben drauf ein Aerodynamisches Element, das auch bei Wind noch saugen kann, z. B. ein H aus Rohren. Dann einige Lüftungsöffnungen oben am Nistkasten verschließen oder teilweise verschließen. Wieviel Luft da durch darf, ist auszuprobieren. Die Belüftung im Vorbau bleibt offen. Dadurch kommt die Luft, die die das Hummelnest direkt kühlt. Bei 50 mm Durchmesser würde ich 50 cm Länge für das Kaminrohr nicht überschreiten. Besser wäre es, wenn um das schwarze Rohr noch ein durchsichtiges Rohrgestellt wird (Treibhaus-Effekt). Dann wird es noch ein wenig wärmer und der Kamin zieht besser. Anstatt durchsichtigem Rohr können es auch modifizierte PET-Getränkeflaschen sein. Einfach drüber stülpen.
Bitte nach dem Einbau prüfen, ob es wirklich eine Verbesserung gibt.
Vielleicht ist dann ein anderer Durchmesser oder andere Länge besser.

Armin Krenz hatte bei seiner Version noch eine Wachsmottenfalle um das Kamin-Rohr gebaut.
Link (externer Link, nicht mehr verfügbar)

Viele Grüße
Bulli

Wachsmotten!! Timo 08.06.2007 15:32

Hallo,
vor ca. 1 Woche habe ich in meinem Hummelkasten eine Wachsmotte entdeckt. Da das mein erstes Jahr mit Hummelkästen ist, weiß ich nicht, was ich machen soll, denn in allen Gärtnereien, die sich in meiner Umgebung befinden, gibt es kein Bacillus thuringiensis, dagegen gibt es ein Mittel "Raupenfrei" auch von Neudorff. Das ist nicht bienengefährlich. Kann ich auch das gegen die Wachsmotten einsetzen?
Ich hoffe auf eine schnelle Antwort von euch, denn sonst weiß ich nicht mehr, wie ich mein Steinhummelvolk retten kann!
Vielen Dank
Gruß Timo

Re: Wachsmotten!! Wilhelm 08.06.2007 16:50

Hallo Thimo
genau dieses Mittel ist das richtige.NEUDORF "Raupenfrei Xentari" steht auf meiner Tüte drauf und unter Wirkstoff"steht 540gr/kg Bacillus thuringiensis. Nimm ein viertel Liter Wasser in einen Pflanzensprüher und etwa ein drittel der Packung (1gr) Raupenfrei und besprühe sobald als möglich die Brutwaben und auch einen teil der Polsterwolle daß die Hummeln den rest selbst verteilen können. Eine gute Stunde ablüften lassen und dann viel Glück.
Grüße aus BaWü Wilhelm

Hallo,
vor ca. 1 Woche habe ich in meinem Hummelkasten eine Wachsmotte entdeckt. Da das mein erstes Jahr mit Hummelkästen ist, weiß ich nicht, was ich machen soll, denn in allen Gärtnereien, die sich in meiner Umgebung befinden, gibt es kein Bacillus thuringiensis, dagegen gibt es ein Mittel "Raupenfrei" auch von Neudorff. Das ist nicht bienengefährlich. Kann ich auch das gegen die Wachsmotten einsetzen?
Ich hoffe auf eine schnelle Antwort von euch, denn sonst weiß ich nicht mehr, wie ich mein Steinhummelvolk retten kann!
Vielen Dank
Gruß Timo
Anfänger sucht Rat Klaus 08.06.2007 16:04

Hallo,

habe ein Hummelnest in einem Schrank im Carport. Hummeln sind friedlich und es stört sie auch nicht das ich ab und zu an diesen Schrank muß.
Frage: Umsetzen? In Ruhe lassen bis sie von selber abwandern und tun sie das auch. Stören tun sie mich nicht, nur ist der Platz für sie auf Dauer nicht optimal und ich brauche den Schrank irgendwann mal wieder. Wer kann mir einen Tipp geben?

Gruss
Charly

Re: Anfänger sucht Rat Chris 08.06.2007 19:53

Hallo,

da Du schreibst, dass sie dich nicht stören, schlage ich vor Du unternimmst nichts. Je nach Hummelart dauert es nur noch einige Wochen, bis das Nest sich aufzulösen beginnt, Hummeln überwintern nämlich nicht in ihrem Nest. Bitte nimm dir ein wenig Zeit und versuche mittels der Färbung der Tiere die Hummelart zu bestimmen. Anhand derer kann man dir dann genauere Infos geben. Gute Seiten zur Hummelbestimmung sind:

www.bombus.de/Arten.aspx
www.wildbienen.de/harten.htm

Gruß, Chris

Ein plötzlich leeres Nest Heinrich 08.06.2007 19:26

Mein Hummelvolk ist fort.
Am Samstag, dem 03.06.07, bemerkte ich noch Ein- und Ausflüge der Arbeiterin meines Volkes, dessen Art ich nie richtig bestimmen konnte. Das lag aber hauptsächlich an meiner geringen Erfahrung. Es handelte sich um fast schwarze Tiere und ich vermutete, dass es sich um Distel- Wi8esen- oder Steinhummeln handelte. Während die Arbeiterinnen in ihrem Aussehen nach meiner Meinung ständig variierten, beobachtete ich in der 25. und 26. Kalenderwoche zunächst eine und dann eine zweite Hummel, die ich zunächst für eine Ackerhummel ansah aber mich dann auf eine Umherschweifebnde Kuckuckshummel (so bei E. v. Hagen)festlegte. Ich bin mir aber nicht sicher. Die Arbeiterinnen des Volks kümmerten sich wenig um die bald gemeinsam vor dem Kasten tanzenden, von mir als U. Kuck. beobachteten, beiden Tiere. Hin und wieder begab sich auch ein Tier in den Eingang. Was dort geschah, konnte ich nicht beobachten. Als ich dann einmal das Nest vorsichtig kontrollierte, kam blitzschnell eine der Volksangehörigen und stach mich in den Zeigefinger, was ich aber als recht harmlos feststellte. Geringer Schmerz, der auch nicht lange anhielt. Die Einstichstelle ist aber heute noch schmerzfrei als kleiner Punkt zu erkennen. Das Berühren einer Brennessel ist länger zu spüren.
Am Montag, dem 04.06.07 habe ich dann keine Ein- oder Ausflüge beobachten können.
Als ich das Nest kontrollierte, war kein Leben mehr festzustellen. Das Nest war total leer. Keine noch so geringen Honigreste. Alles blank geputzt. Keine Larven.
Fotos habe ich gefertigt und ich kann bei Bedarf Fotos an Interessenten und Mehrwissende überspielen.
Im Anflugkasten fand ich dann eine der Hummeln, die ich beim Tanz vor dem Kasten beobachtet hatte. Sie war tot. Auch davon habe ich Fotos und auch noch von einer solchen als Sie vor dem Kasten sich auf einer Brennnessel offensichtlich ausruhte.
Hat jemand mit einem solchen Vorgang Erfahrung?

Re: Ein plötzlich leeres Nest Stefan Lennertz 08.06.2007 21:55

Hi,

kann da nix genaues zu sagen, wahrscheinlich ist aber das die Königin gestorben ist.

Bilder wären schön.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Ein plötzlich leeres Nest Heinrich 09.06.2007 15:52
Hallo,

würde Dir gerne die Bilder zur Einsicht überspielen. Meine Adresse: wespehornisse@aol.com
Heinrich

kann da nix genaues zu sagen, wahrscheinlich ist aber das die Königin gestorben ist.

Bilder wären schön.

Gruß,
Stefan
Temperaturen im Hummelnest einstein 08.06.2007 21:10

Was ich damit sagen wollte, daß die Temperatur, wenn sie über 36 ° hoch geht, die frisch geschlüpften Hummeln Probleme haben, die Aushärtung und Ausfärbung leidet unter der hohen Temperatur, außerdem - habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, wann das Wachs weich wird - bei welcher Temperatur??
Wann sich die Wachstönnchen zu verformen beginnen und der Honig austritt, wenn sich die Tönnchen verformen, was dann die Maden tun??
Meine Messungen haben eben jene 28 ° ergeben, wo sie nicht vor dem Loch sitzen und fächeln, wichtig ist, daß man die Lüftungslöcher, die sie anlegen nicht zerstört - und diese Löcher kann ich bei allen meinen Völkern (14 Stück) beobachten - übrigens man kann das BT-Pulver mit einem Plastikröhrchen einblasen und muß kein Nest öffnen.

Re: Temperaturen im Hummelnest Elke 09.06.2007 13:41
Was ich damit sagen wollte, daß die Temperatur, wenn sie über 36 ° hoch geht, die frisch geschlüpften Hummeln Probleme haben, die Aushärtung und Ausfärbung leidet unter der hohen Temperatur, außerdem - habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht, wann das Wachs weich wird - bei welcher Temperatur??
Wann sich die Wachstönnchen zu verformen beginnen und der Honig austritt, wenn sich die Tönnchen verformen, was dann die Maden tun??
Meine Messungen haben eben jene 28 ° ergeben, wo sie nicht vor dem Loch sitzen und fächeln, wichtig ist, daß man die Lüftungslöcher, die sie anlegen nicht zerstört - und diese Löcher kann ich bei allen meinen Völkern (14 Stück) beobachten - übrigens man kann das BT-Pulver mit einem Plastikröhrchen einblasen und muß kein Nest öffnen.

Was genau wirfst du uns denn vor, falsch zu machen?
Das BT nicht bei geöffnetem Nest zu verabreichen?
Und sonst? Etwas konstruktiver dürfte es schon sein, finde ich.

Gruß
Elke

Re: Re: Temperaturen im Hummelnest einstein 09.06.2007 21:25

Hallo Elke! Wenn Du das Nest vor Dir siehst, dann bemerkst Du an der Oberseite der Polsterwolle, daß verschiedene Löcher in das Nest nach unten führen.
Wenn Du den Kasten öffnest - bei mir ist es so, daß über der Polsterwolle eine Fliegengitter verklebt ist, welches den ganzen Kasten teilt - d.h. die Hummmel können nicht nach oben in den Lüftungskasten aufsteigen, ich kann sie immer aus der Distamz beobachten, da siehst Du dann die Löcher, wenn genug Hummeln an der Oberfläche sind, dann streust Du das Pulver durch das Fliegengitter direkt auf die Hummeln, diese tragen dann das Pulver in den Stock und damit ist das ganze Theater mit der Wachsmotte erledigt. Wen Du magst, kannst unter www.hummelzucht.at das ganze in Wort und Bild sehen, habe heute aktuelle Bilder gemacht
Gruß

Re: Re: Re: Temperaturen im Hummelnest Ingrid 09.06.2007 22:01
Hallo Elke! Wenn Du das Nest vor Dir siehst, dann bemerkst Du an der Oberseite der Polsterwolle, daß verschiedene Löcher in das Nest nach unten führen.

= Ja, das konnte ich bei einer Sichtprüfung gut sehen!

Wenn Du den Kasten öffnest - bei mir ist es so, daß über der Polsterwolle eine Fliegengitter verklebt ist,

= habe auch ein Fliegengitter angebracht

welches den ganzen Kasten teilt - d.h. die Hummmel können nicht nach oben in den Lüftungskasten aufsteigen, ich kann sie immer aus der Distamz beobachten, da siehst Du dann die Löcher, wenn genug Hummeln an der Oberfläche sind, dann streust Du das Pulver durch das Fliegengitter direkt auf die Hummeln,

= Danke für den Tipp, genau das werde ich machen. Das Nest öffnen und dann auch noch Feuchtigkeit ins Nest bringen, davor habe ich mich gefürchtet. Grund: Es könnte ja sein, dass ich damit Schaden anrichte.

= So kann ich das Pulver durch das Fliegengitter gefahrlos einbringen und recht schnell das Nest wieder verschließen. SUPER!

diese tragen dann das Pulver in den Stock und damit ist das ganze Theater mit der Wachsmotte erledigt.

Wen Du magst, kannst unter www.hummelzucht.at das ganze in Wort und Bild sehen, habe heute aktuelle Bilder gemacht

Gruß
Raupenfrei Angelika L. 10.06.2007 18:56

Meines Wissens entfaltet das Pulver nur nach Auflösung in Wasser seine volle Wirkung. Ich glaube mich dazu auch an ausführliche Erklärungen von Melanie v. Orlow zu erinnern und daran, dass einige die Verwendung des trockenen Pulvers ergebnislos ausprobiert haben. Leider habe ich die Ausführungen nicht mehr gefunden, vielleicht erinnert sich noch einer der "alten Hasen".?
Grüße, Angelika

Re: Raupenfrei Elke 10.06.2007 19:43
Meines Wissens entfaltet das Pulver nur nach Auflösung in Wasser seine volle Wirkung. Ich glaube mich dazu auch an ausführliche Erklärungen von Melanie v. Orlow zu erinnern und daran, dass einige die Verwendung des trockenen Pulvers ergebnislos ausprobiert haben. Leider habe ich die Ausführungen nicht mehr gefunden, vielleicht erinnert sich noch einer der "alten Hasen".?
Grüße, Angelika

Hallo Angelika!
Ja, daran kann ich mich auch erinnern. Es gab glaube ich letztes Jahr im Hymenopteren-Forum mal ein paar Versuche zu dem Thema, danach war das Pulver nicht besonders wirksam.

VG
Elke

was war dies für eine Hummel? thom 09.06.2007 15:46

habe vor etwa einer Woche eine mir föllig unbekannte Hummelart beobachtet. Sie war ca.4 cm lang 1,5cm dick fast komplett schwarz mit ausnahme eines ausgeprägten violetten Schimmers jeh nach sonneneinstrahlung über die Flügel wie auch den Hinterleib. Sie hat sich vom Necktar von Antirrhinum (Löwenmaul) bedient.
weiss jemand um was für ein Tier es sich dabei handeln könnte?

Re: was war dies für eine Hummel? Johanna 09.06.2007 17:25
Hallo Thom,

war wahrscheinlich eine Holzbiene. Imposante Kerlchen, bei mir sind sie auf der Wisteria, im Flieder und auf den Schwertlilien.

Gruß Johanna

Temperatur im Schwegler Nistkasten Ingrid 09.06.2007 16:20

Hallo,

mein Hummelvolk hat auch erhebliche Probleme mit der Temperatur im Nest. Habe bei diesem warmen Wetter das Türchen vor dem Nestausgang tagsüber abgezogen, so dass die Hummeln mehr Erfolg beim Kühlen haben. Last but not least habe ich ein nasses Tuch auf das Dach gelegt, um durch die Verdunstung eine gewisse Kühlung zu erreichen. Das hat etwas gebracht.

Mir ist auch aufgefallen, dass der Holzbeton (keine direkte Sonnen einstrahlung) stark aufgeheizt war. Dies würde bedeuten, dass der Schwegler-Nistkasten eigentlich nicht so "ideal" als Nesthilfe ist. Was meint ihr und wie könnte man der Überhitzung entgegenwirken?

Gruß aus DO
Ingrid

Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten Johanna 09.06.2007 17:31
Hallo,

ich habe keinen Schwegler-Niskasten, obwohl er mir ganz gut gefällt. Der Vorteil der Wetterfestigkeit ist bei meinem Standort (alkter Hasenstall) nicht nötig und dann ist das Teil ziemlich teuer und schwer.

Aber ich kann mir auch so vorstellen, dass er die aufgenommene Wärme länger speichert. Ein Problem, das auch in Blumentopfnestern oder Tonburgen sicher besteht.

Die Wärmespeicherung kann natürlich im Frühling und Herbst wieder von Vorteil sein. Vielleicht kann man das mit Alufolie über dem Deckel oder einem weißen Anstrich irgendwie mildern.

Schöne Grüße Johanna

Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten Ingrid 09.06.2007 21:49

Die Wärmespeicherung kann natürlich im Frühling und Herbst wieder von Vorteil sein. Vielleicht kann man das mit Alufolie über dem Deckel oder einem weißen Anstrich irgendwie mildern.

Okay, werde einige Versuche starten. Ich mache mir sonst Vorwürfe, dass ich den Nistkasten besiedelt habe und er sich eigentlich nicht so gut als "Zuhause" eignet. Mein Völkchen liegt mir schon am Herzen ....

Danke für den Tipp!

Liebe Grüße
Ingrid

Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten Stefan Lennertz 09.06.2007 23:01

Hi,
meiner Meinung nach ist der Schwegler Kasten sehr gut geeignet, wenn man ihn an die richtige Stelle setzt. Egal welche Behausung man wählt, ein Nistkasten sollte immer so aufgestellt sein das er Morgens von der Sonne beschienen wird, danach aber schattig steht. Der Hinweis sollte auch in der Bedienungsanleitung zu finden sein.

Ansonsten würde sich das Nest, egal aus welchem Material, in der prallen Mittagssonne zu sehr aufwärmen. Dann müssen sich die Hummeln ausschließlich um kühle Luft für den Nachwuchs kümmern. Das Nest kann sich dann deutlich schlechter entwickeln.

Bei mir funktioniert er sehr gut. Ich schätze seine robuste Art sehr.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten Ingrid 10.06.2007 12:53

Hallo,

der Nistkasten steht bei mir so, dass die Morgensonne - ca. 8:30 - 11:00 Uhr darauf scheint.

Bei diesem schwülen Wetter scheinen die Hummeln trotz allem Probleme mit der Temperatur zu haben. Wie gesagt, ich beschatte den Nistkasten auch während der Morgensonne und überlege mir, das Dach zusätzlich zu dämmen. So wie man das ja auch bei Wohnhäusern macht, um ein "prima Klima" im Dachgeschoss zu erreichen. Dazu könnte man eine neue Entwicklung von Isover nutzen: Atmendes Material - Dämmstoff und Diffusionsfolie.

Wäre das überhaupt gut für die Hummeln? Oder ist das Material ungeeignet? Und vor allem: Ist mein Gedankengang richtig: Bringt das auch etwas?

Oder hätte ein Zufügen von Polsterwolle den gleichen Effekt: Mehr Polsterwolle, mehr Dämmung, gleich, ob kalt oder warm?

Was meint Ihr dazu?

Gruß
Ingrid

Hi,
meiner Meinung nach ist der Schwegler Kasten sehr gut geeignet, wenn man ihn an die richtige Stelle setzt. Egal welche Behausung man wählt, ein Nistkasten sollte immer so aufgestellt sein das er Morgens von der Sonne beschienen wird, danach aber schattig steht. Der Hinweis sollte auch in der Bedienungsanleitung zu finden sein.

Ansonsten würde sich das Nest, egal aus welchem Material, in der prallen Mittagssonne zu sehr aufwärmen. Dann müssen sich die Hummeln ausschließlich um kühle Luft für den Nachwuchs kümmern. Das Nest kann sich dann deutlich schlechter entwickeln.

Bei mir funktioniert er sehr gut. Ich schätze seine robuste Art sehr.

Gruß,
Stefan
Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten-Isomaterial Johanna 10.06.2007 18:31
Hallo,

Ob der Schweglerkasten geeignet ist oder nicht, wollte ich nicht in Frage stellen. Wie alle Systeme und letztlich auch die selbstgewählten freien Nistmöglichkeiten (Hausverschalung, Mauseloch, Komposthaufen) kann er aber doch Vor- und Nachteile haben. Ich kann mir vorstellen, dass auch hinter der Hausverkleidung so manches Hummelnest ins Schwitzen kommt.

Auf der Schwegler-Homepage sieht es aus, als wäre der innen mit Styropur isoliert, aber die Bilder sind sehr klein. Ist das so?

Dann würde zusätzliche Dämmung innen wohl kaum was bringen.
Besser wäre m.E. eine Außendämmung oder zusätzliche Beschattung. Es ist ja auch bei Fenstern entscheidend besser, eine Außenjalusie zu haben als eine innen.

Leider hat bisher nur Stefan seine Erfahrungen mitgeteilt, aber der hat offenbar keine Temperaturprobleme bei ähnlicher Aufstellung. Also meine im Holzkasten haben es auch warm - sie fächeln auch. Aber vielleicht ist das auch einfach normal, uns ist ja auch warm.

Gruß Johanna

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten-Isomaterial Angelika L. 10.06.2007 18:58
Hallo,
habe auch gute Erfahrungen mit dem Schwegler gemacht, auch bei mir ist der Kasten nur der Morgensonne ausgesetzt. Allerdings gab es ein Feuchtigkeitsproblem. Grüße, Angelika
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten-Isomaterial Ingrid 11.06.2007 15:08

Hallo,

Feuchtigkeit hat sich auch ion den Kotecken entwickelt, dass haben die Hummeln aber sehr gut in den Griff bekommen. Gruß Ingrid

Hallo,
habe auch gute Erfahrungen mit dem Schwegler gemacht, auch bei mir ist der Kasten nur der Morgensonne ausgesetzt. Allerdings gab es ein Feuchtigkeitsproblem. Grüße, Angelika
Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten-Isomaterial Manfred 11.06.2007 16:35

Hallo,

eigentlich wollte ich mich zu dem Thema Temeraturen gar nicht mehr äußern aber vielleicht ein paar Fakten (Messwerte!).
1) Der Schwegler-Kasten isoliert überhaupt nicht und der Temperaturverlauf im Kasten hinkt nur wenig dem der Außenluft hinterher (als es im April nochmals Frost gegeben hatte, sank die Temperatur auch im besiedelten Kasten - außerhalb der Polsterwolle - unter den Gefrierpunkt).
2) Die Wirkung der Sonneneinstrahlung ist beim Schwegler geringer als gedacht. Obwohl mein Kasten am Vormittag in der Sonne steht, steigt die Temperatur im Kasten derzeit nur um etwa 2°C über die Außentemperatur im Schatten, im März, wo der Kasten auch mittags noch in der Sonne stand, waren es bis zu 5°C.
3) Die Temperaturerhöhung lässt sich etwas durch Umwickeln des Deckels mit Alufolie reduzieren.
4) Die höchste Luftfeuchtigkeit tritt deutlich vor der höchsten Temperatur im Kasten auf und zwar während der Zeit des stärksten Temperaturanstiegs. Warum dies so ist, weiß ich noch nicht.
5) Insgesamt schätze ich, dass die Höchsttemperatur im Schweglerkasten deutlich unter der Temperatur in Naturnester in Schuppen und Dächern liegt und daher eher unkritisch ist.
Ein Indiz für eine Überhitzung wäre der Rauswurf von Larven in größerer Zahl in auf einen heißen Tag folgenden Nacht. Den Hummeln selber wird es im Kasten ohne Betrieb der Flugmuskeln nie zu heiß werden. Bei der Ventilation mit den Flügeln wird allerdings Wärme produziert, die abgeführt werden muss. Ich gehe daher eher davon aus, dass die Ventialtion auch der Regulation der Luftfeuchtigkeit dient. Bei meinem mittlerweile recht großen Erdhummelvolk (ca. 300-350 Tiere) wird nämlich jezt auch nachts und am frühen Morgen Ventialtion betrieben.

Gruß aus HH
Manfred

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten-Isomaterial Elke 10.06.2007 19:41
Hallo,

Ob der Schweglerkasten geeignet ist oder nicht, wollte ich nicht in Frage stellen. Wie alle Systeme und letztlich auch die selbstgewählten freien Nistmöglichkeiten (Hausverschalung, Mauseloch, Komposthaufen) kann er aber doch Vor- und Nachteile haben. Ich kann mir vorstellen, dass auch hinter der Hausverkleidung so manches Hummelnest ins Schwitzen kommt.

Auf der Schwegler-Homepage sieht es aus, als wäre der innen mit Styropur isoliert, aber die Bilder sind sehr klein. Ist das so?

Dann würde zusätzliche Dämmung innen wohl kaum was bringen.
Besser wäre m.E. eine Außendämmung oder zusätzliche Beschattung. Es ist ja auch bei Fenstern entscheidend besser, eine Außenjalusie zu haben als eine innen.

Leider hat bisher nur Stefan seine Erfahrungen mitgeteilt, aber der hat offenbar keine Temperaturprobleme bei ähnlicher Aufstellung. Also meine im Holzkasten haben es auch warm - sie fächeln auch. Aber vielleicht ist das auch einfach normal, uns ist ja auch warm.

Gruß Johanna

Hallo Johanna!
Meine Baumhummeln im Schweglerkasten fächeln seit ein paar Tagen.
Ich denke aber, dass Holzbeton nicht allzu schlecht isoliert, müsste ja viel Luft im Material sein.

VG
Elke

Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten Stefan Lennertz 11.06.2007 07:03
Hallo,

der Nistkasten steht bei mir so, dass die Morgensonne - ca. 8:30 - 11:00 Uhr darauf scheint.

Hört sich doch sehr gut an.

Als ersten Schritt würde ich einfach mal Versuchen den Kasten so zu Positionieren das er etwa 1 Std. weniger der Sonne ausgesetzt ist.

Wie tief sich die Königin beim Einzug in die Polsterwolle eingräbt entscheidet sie selber, nachträglich Wolle draufzulegen halte ich für nicht so gut. Zuviel Wolle könnte an den Wänden Kondenswasser aufsaugen.

Gruß,
Stefan

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Temperatur im Schwegler Nistkasten Ingrid 11.06.2007 15:11

Hallo Stefan,

danke für den Tipp. Werde den Nistkasten nach der Brutsaison etwas verrücken. Im Moment beschatte ich ihn mit einem Sonnenschirm, um bei diesem schülwarmen Wetter eine zusätzliche Aufwärmung durch Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

Gruß Ingrid

Hallo,

der Nistkasten steht bei mir so, dass die Morgensonne - ca. 8:30 - 11:00 Uhr darauf scheint.

Hört sich doch sehr gut an.

Als ersten Schritt würde ich einfach mal Versuchen den Kasten so zu Positionieren das er etwa 1 Std. weniger der Sonne ausgesetzt ist.

Wie tief sich die Königin beim Einzug in die Polsterwolle eingräbt entscheidet sie selber, nachträglich Wolle draufzulegen halte ich für nicht so gut. Zuviel Wolle könnte an den Wänden Kondenswasser aufsaugen.

Gruß,
Stefan
Hummelnest im Sandkasten Christine Knoblauch 10.06.2007 14:17

Hallo,
wir haben im Sandkasten unserer Kinder ein Hummelnest entdeckt und wollen sie gerne umsiedeln. Wie stellen wir das an?

Re: Hummelnest im Sandkasten Chris 11.06.2007 13:15

Hallo Christine,

bitte beschreibe die Tierchen und die Situation genauer. Wie sehen sie aus? Schwarz mit gelben Streifen und weißem Heck? Schwarz mit rotem Heck? Oder ganz anders? Wie groß sind sie? Betreten sie zahlreiche Löcher im Sandkasten oder gibt es nur ein einziges Eingangsloch? Tragen sie evtl. Baumaterial ein?

Oft entpuppen sich vermeintliche Hummeln nämlich als Wildbienen, die sogar noch harmloser sind und deren Stachel die menschliche Haut nicht verletzen kann. Sollten es tatsächlich Hummeln sein, kann es je nach Art nur noch wenige Wochen dauern, bis das Nest sich von selbst auflöst.

Umsiedlungen von Hummelnestern sind im Ausnahmefall nur von Experten durchzuführen. Zudem bedarf es einer Genehmigung der Naturschutzbehörde, Hummeln stehen unter Naturschutz und einige Arten sind vom Aussterben bedroht.

Vielleicht kannst du den Zuzug der Insekten eher für einige schöne Naturbeobachtungen mit deinen Kindern nutzen. Verdeutliche ihnen, dass sie keine Angst, wohl aber Respekt vor den Insekten haben sollten. Lass sie An- und Abflüge zählen oder die Farbe der eingetragenen Pollenhöschen bestimmen und anhand dessen auf die besuchte Blüte schließen.

Gruß, Chris

Re: Re: Hummelnest im Sandkasten Christine Knoblauch 17.06.2007 21:44

Hallo Chris,
die Hummeln sind schwarz mit gelben Streifen und weißem Heck.
Soweit ich es beobachtet habe, nutzen sie nur ein einziges Eingangsloch. Meine Kinder haben im Sandkasten ( einem Natursandkasten, der aus gefällten Bäumen besteht) gegraben und dann sind viele kleine Löcher zum Vorschein gekommen ,aus denen aufgeregt Hummeln kamen. Wir haben daraufhin die Löcher wieder mit Sand bedeckt.
Jetzt nutzen die Hummeln erneut ihren ursprünglichen Eingang (eine Lücke zwischen 2 Baumstämmen, obendrauf liegt ein Brett, dass von meinen Kinder als Rampe genutzt wurde). Baumaterial habe ich nicht gesehen, wohl aber eine einzelne Hummel von erstaunlicher Größe. Ich hatte den Eindruck, das sie gar nicht fliegen kann.
Ansonsten ist ein reges Kommen und Gehen zu beobachten.
Wenn ich dich richtig verstehe, können wir für dieses Jahr den Sandkasten abschreiben. Meine Kinder sind noch relativ klein und ich möchte sie nicht im Sandkasten buddeln lassen.
Gruß
Christine

Hallo Christine,

bitte beschreibe die Tierchen und die Situation genauer. Wie sehen sie aus? Schwarz mit gelben Streifen und weißem Heck? Schwarz mit rotem Heck? Oder ganz anders? Wie groß sind sie? Betreten sie zahlreiche Löcher im Sandkasten oder gibt es nur ein einziges Eingangsloch? Tragen sie evtl. Baumaterial ein?

Oft entpuppen sich vermeintliche Hummeln nämlich als Wildbienen, die sogar noch harmloser sind und deren Stachel die menschliche Haut nicht verletzen kann. Sollten es tatsächlich Hummeln sein, kann es je nach Art nur noch wenige Wochen dauern, bis das Nest sich von selbst auflöst.

Umsiedlungen von Hummelnestern sind im Ausnahmefall nur von Experten durchzuführen. Zudem bedarf es einer Genehmigung der Naturschutzbehörde, Hummeln stehen unter Naturschutz und einige Arten sind vom Aussterben bedroht.

Vielleicht kannst du den Zuzug der Insekten eher für einige schöne Naturbeobachtungen mit deinen Kindern nutzen. Verdeutliche ihnen, dass sie keine Angst, wohl aber Respekt vor den Insekten haben sollten. Lass sie An- und Abflüge zählen oder die Farbe der eingetragenen Pollenhöschen bestimmen und anhand dessen auf die besuchte Blüte schließen.

Gruß, Chris
Re: Re: Re: Hummelnest im Sandkasten Johanna 18.06.2007 07:26

Hallo Christine,

toller Spielplatz, den deine Kinder haben, Baumstammeinfassung und Hummeln.

Nach deiner Beschreibung sind es Erd- oder Gartenhummeln - die sind wohl recht friedlich.

Vielleicht kann man den Bereich, wo ihr versehentlich das Hummelnest freigelegt hattet, irgendwie abtrennen von dem Teil, in dem die Kinder graben können, z.B. mit Brettern, die an den Baumstamm lehnen.

Wenn die Kinder noch klein sind, würde ich sie erst unter Aufsicht buddeln lassen. Meine Hummeln haben sich schnell dran gewöhnt, dass ich in der Nähe ihres Nestes auch im Garten arbeite oder stehe. Sie fliegen zwar manchmal einzeln um mich herum, aber es hat noch keine einen Angriff gestartet. Wenn du die Kinder und die Hummeln beobachtest, wirst du dir davon selbst ein Bild machen können. Wichtig ist, dass du den Kindern selbst zeigst, wie man mit den Tieren umgeht, ruhig und nicht hysterisch. Chris Vorschlag, mit ihnen gemeinsam die Hummeln zu beobachten, finde ich toll. So eine Möglichkeit hat nicht jeder.

So denke ich, es müßte zu machen sein. Wenn du kein gutes Gefühl dabei hast: Vielleicht kannst du vorübergehend einen Teil des Sandes in einer Mörtelwanne oder auf einer Plane irgendwo anders den Kindern zur Verfügung stellen. Es sind wahrscheinlich höchstens noch zwei Monate und dann ist es vorbei.

Gruß Johanna